Acidanthera: Anbau und Pflege im Freiland

Acidanthera

Die Acidanthera, auch bekannt als Duftgladiolie, Murielgladiolie oder Murielgladiolie, ist eine bezaubernde Pflanze, die in russischen Gärten noch selten anzutreffen ist. Der Anbau und die Pflege der Acidanthera im Freien sind zwar nicht ganz einfach, doch das hat Gärtner nicht davon abgehalten, sie immer beliebter zu machen.

Sie ähnelt der Gladiole und ist mit ihr eng verwandt. Ihr schwertförmiges, dichtes Laub, das einen markanten vertikalen Wuchs bildet, und ihre dramatischen, aber anmutigen, schmetterlingsartigen weißen Blüten mit tiefvioletter Mitte ziehen die Blicke auf sich. Im Folgenden erfahren Sie alles Wichtige über das Pflanzen, Pflegen und Lagern der Acidanthera.

Beschreibung

Die Pflanze gehört zur Familie der Schwertliliengewächse (Iridaceae), Gattung Gladiolus, Art Gladiolus Muriel. Bis vor Kurzem wurde sie als eigene Gattung Acidanthera geführt, weshalb in der Literatur mitunter Unstimmigkeiten zu finden sind. Der ausländische Name der Zwiebelblume, Acidanthera, ehrt Lady Muriel Agnes Stewart Erskine (1879–1967), die einer der ältesten Familien Schottlands entstammte.

Diese krautige Pflanze bildet eine Knolle. Sie eignet sich sowohl für offene als auch für geschlossene Beete. Ausgewachsene Exemplare können bis zu einem Meter hoch werden. Die Blätter sind schwertförmig, breit und bis zu 60 cm lang. Jede Knolle trägt zwei Blätter, die Pflanzen werden jedoch meist in Gruppen kultiviert. Die Blütenstiele sind lang und schlank und erreichen eine Höhe von bis zu 1,5 Metern. Die Blüten sind mit 5 bis 8 cm Durchmesser recht groß, schwimmend und in einem Blütenstand mit bis zu 10 Blüten angeordnet. Die äußeren Blütenblätter sind schneeweiß, mit einem kontrastierenden Fleck nahe der Basis, dessen Farbe von Dunkelrot über Tintenviolett bis hin zu fast Schwarz variieren kann. Die Blüte ist schmetterlingsförmig, mit spitz zulaufenden Blütenblättern.

Blütezeit ist im Spätsommer bis Frühherbst, je nach Pflanzzeitpunkt.

Hinweis! Gärtner wundern sich manchmal, warum Duftgladiolen keinen Duft verströmen. Die Duftintensität variiert von Art zu Art, und das Aroma kann schwach und kaum wahrnehmbar sein. Duftgladiolen hingegen verströmen im Gegensatz zu gewöhnlichen Gladiolen einen Duft. Dieser ist zwar nicht stark, aber sehr angenehm und einzigartig und erinnert leicht an Jasmin. Er lockt Bienen an. Es gibt eine Kreuzung aus Adidanthera und Gladiolen, die Gladanthera genannt wird und einen schwächeren Duft besitzt.

Auswahl und Vorbehandlung der Blumenzwiebeln

Es ist besser, Pflanzmaterial aus heimischen Baumschulen zu kaufen; niederländische Blumenzwiebeln könnten zu empfindlich sein.

Wie lagert man Acidanthera-Zwiebeln vor dem Pflanzen? Vor dem Pflanzen werden die zerlegten Zwiebeln mit Fungiziden behandelt, um Wurzelfäule zu verhindern, und 2 Wochen lang bei 22 °C gelagert.

Unmittelbar vor dem Einpflanzen ist es sinnvoll, die Zwiebeln mehrere Stunden in einem Wachstumsstimulans (Epin, Zircon) einzuweichen.

Pflanzung im Freiland

Die Pflanze gedeiht in jedem Boden, solange dieser gut durchlässig ist. Das Anpflanzen und Pflegen von Acidanthera mariella (murielae, bicolor, white) wird einfacher, wenn Sie von Anfang an einen leichten, fruchtbaren, neutralen, leicht sauren oder neutralen Boden wählen. Pflanzen Sie die Pflanze nur in gut erwärmten Boden.

Die Pflanze bevorzugt Wärme und volle, gefilterte Sonne. Leichter Halbschatten ist ebenfalls möglich. Staunässe verträgt sie nicht. In kalten und sehr regnerischen Sommern blüht die Acidanthera möglicherweise nicht.

Lassen Sie zwischen ausgewachsenen Zwiebeln 20 cm Abstand und pflanzen Sie sie etwa 10 cm tief. Geben Sie in jedes Pflanzloch etwas Flusssand. Nach dem Pflanzen gründlich wässern.

Es ist möglich, die Blumenzwiebeln vor dem Auspflanzen im Freien keimen zu lassen. Diese Methode hat ihre Vorteile:

  1. Die Pflanze wird stärker und widerstandsfähiger sein.
  2. Die Blüte erfolgt schneller und dauert länger an.
  3. Beim Einpflanzen können Sie die Pflanzen sofort auf ihre Qualität hin überprüfen.

Zum Keimen die Zwiebeln Anfang März in Torftöpfe 3–4 cm tief, maximal 15 cm tief, pflanzen. Ideal ist eine Zwiebel pro Topf, aber in einen 15-cm-Topf passen auch 3–5 Zwiebeln. Stellen Sie die Töpfe an einen warmen und vor allem hellen Standort (in gemäßigten Klimazonen ist zusätzliche Beleuchtung im Februar und Anfang März unerlässlich). Pflegen Sie die Sämlinge wie jedes andere Jungpflanzen. Bewässern Sie die zarten Pflänzchen regelmäßig mit einem Tropfbewässerungssystem und sorgen Sie für frische Luft ohne Zugluft. Gewöhnen Sie sie einen Monat vor dem Auspflanzen allmählich an die frische Luft. Sobald es dauerhaft warm ist, pflanzen Sie sie direkt ins Freiland, ohne die Wurzeln zu beschädigen.

Pflegehinweise für Freilandflächen

Der Anbau und die Pflege von Acidanthera im Freiland unterscheiden sich kaum vom Gladiolenanbau. Die größte Herausforderung besteht darin, die Acidanthera-Zwiebeln bis zum Frühjahr zu erhalten; alle anderen Schritte sind relativ unkompliziert.

Bewässerung

Acidanthera bicolor bevorzugt reichliches, aber mäßiges Gießen. Was bedeutet das? Die Pflanze sollte ausreichend Feuchtigkeit erhalten, Staunässe sollte jedoch vermieden werden. Lockere, feuchtigkeitsspeichernde Erde und gute Drainage beugen den meisten Gießproblemen vor. Ansonsten sollten Boden- und Wetterbedingungen beachtet werden. In trockenen Sommern kann tägliches Gießen notwendig sein; die Erde um die Pflanze herum sollte nicht zu stark austrocknen, da die Zwiebeln sonst schnell austrocknen und die Pflanze geschwächt wird.

Sobald die Blüte einsetzt, wird die Bewässerung etwas reduziert, um leuchtendere, kontrastreichere Blüten zu erzielen, wobei aber dennoch auf eine ausreichende Feuchtigkeitsversorgung geachtet wird.

Lockern und Jäten

Entfernen Sie regelmäßig Unkraut um die Pflanze herum, da es Schädlingen als Brutstätte dienen kann. Lockern Sie den Boden auf, damit er nicht zu schnell austrocknet, insbesondere in trockenen und heißen Sommern. Mulchen ist eine gute Idee, da es Unkraut unterdrückt und gleichzeitig die Feuchtigkeit im Boden speichert. Außerdem sieht es dekorativ aus. Mulch aus zerkleinerten Kiefernzapfen, Rinde, Holzspänen, verrottetem Sägemehl, Torf, feinem Kies und Granitsplittern wirkt besonders ansprechend.

Topdressing

Die Pflanze ist bezüglich der Nährstoffversorgung nicht besonders anspruchsvoll. Wurde sie in frische, nährstoffreiche Erde gepflanzt, benötigt sie bei guter Pflege keinen Dünger. Eine Stütze schadet jedoch nicht, insbesondere wenn Sie vermuten, dass der Boden nährstoffarm ist. Die Düngeintervalle bestimmen Sie selbst. Üblicherweise düngt man einmal im Monat, alle zwei Wochen oder alle zehn Tage (bei besonders nährstoffarmen, steinigen Böden). Während der Blütezeit empfiehlt sich eine wöchentliche Düngung mit einem mineralischen Volldünger.

Die Dosierung ist üblicherweise auf der Arzneimittelverpackung angegeben.

Wichtig! Nicht überdüngen! Sonst wachsen nur saftige Triebe statt Blüten. Dünger muss gründlich in Wasser verdünnt und nur auf bereits feuchte Erde aufgetragen werden.

Andere Veranstaltungen

Die Herbstpflege der Acidanthera umfasst das rechtzeitige Entfernen verblühter Knospen – dies verlängert die Blütezeit. Sie können die Pflanze mit einer Kaliumpermanganatlösung (5 g auf 10 Liter Wasser) gießen, insbesondere bei unbeständigem, kaltem Herbstwetter mit häufigen und anhaltenden Regenfällen. Bei strengem Frost und Nässe ist es ratsam, die Pflanzen früher auszugraben.

Wann genau sollte man Acidanthera ausgraben und wie sollte man sie lagern? Schauen wir uns das im Folgenden an.

Überwinterung

Müssen Acidanthera-Zwiebeln im Winter ausgegraben werden? In Regionen mit milden Wintern, in denen der Boden nicht gefriert, können die Zwiebeln im Boden bleiben; decken Sie die Oberfläche einfach mit Mulch ab. Achten Sie auf gute Drainage, damit die empfindlichen Zwiebeln bei Frühjahrshochwassern nicht durchnässt werden.

In gemäßigten Klimazonen muss die Gladiole (Gladiolus acidanthera) für den Winter ausgegraben werden. Ihr natürlicher Lebensraum ist Afrika (Burundi, Äthiopien, Tansania). Da sie Minustemperaturen nicht gut verträgt, werden die Zwiebeln in gemäßigten Klimazonen zum Überwintern ausgegraben.

Acidanthera wird ähnlich wie Gladiolen ausgegraben – mit einem ordentlichen Erdklumpen, um die jungen Triebe nicht zu beschädigen. Nach der Blüte sollten die Zwiebeln Nährstoffe aufnehmen und dann, noch vor dem ersten Frost, samt Blättern ausgegraben werden. Der Zeitpunkt für das Ausgraben und die Winterpflege variiert je nach Region, liegt aber typischerweise Ende September, Oktober oder Anfang November.

InteressantSollte man die Pflanzen zum Trocknen auslegen – mit oder ohne Blätter? Das ist eine umstrittene Frage. Manche entfernen die Blätter, um die Zwiebeln nicht zu gefährden (sie könnten Schädlinge beherbergen), während andere sie mit Blättern trocknen lassen, damit die Zwiebeln möglichst viele Nährstoffe aufnehmen können. Erfahrungsgemäß lassen sich Acidanthera mit beiden Methoden vom Winter bis zum Frühling konservieren.

Das allgemeine Schema zur Vorbereitung auf den Winter sieht wie folgt aus:

  1. Die Zwiebeln werden ausgegraben und die Stängel abgeschnitten, sodass ein 2 cm langer Stumpf zurückbleibt.
  2. Die Kinder werden getrennt.
  3. Wie lagert man Acidanthera direkt nach dem Ausgraben? Das Pflanzgut sollte getrocknet werden. Am besten an einem trockenen, schattigen Ort bei einer Temperatur von 20–22 °C. Es hält sich so etwa einen Monat.
  4. Das Pflanzmaterial wird von allen verbliebenen Wurzeln und Blättern befreit – diese fallen bei ordnungsgemäßer Trocknung ganz leicht ab.

Wie lagert man Acidanthera-Zwiebeln im Winter? Getrocknete Zwiebeln werden in Torfmoos gelegt oder in Papiertücher gewickelt, in gut belüftete Kisten oder perforierte Beutel gegeben und an einem trockenen, dunklen Ort bei einer Temperatur von mindestens 15 °C aufbewahrt.

Dies bedeutet, dass die Überwinterung von Acidanthera-Zwiebeln unter den Bedingungen einer normalen Wohnung erfolgreich sein kann.

Reproduktion

  • vermehrt sich vegetativ und durch Samen;
  • Glühbirnen.

Wie die gewöhnliche Gladiole vermehrt sich auch diese duftende Art derselben Gattung gut über Tochterzwiebeln. Diese werden im Herbst beim Ausgraben von den Mutterzwiebeln getrennt. Im Frühjahr werden sie neben die ausgewachsenen Pflanzen gesetzt, wobei die allgemeinen Pflanzregeln für Blumenzwiebeln zu beachten sind: Pflanztiefe = Zwiebelhöhe, Abstand zwischen den Pflanzen = Zwiebeldurchmesser. In den ersten Jahren blühen die jungen Pflanzen noch nicht; die Blütezeit beginnt nach drei bis vier Jahren. Sollten sich Blüten bilden, ist es ratsam, diese zu entfernen, damit die Pflanze kräftig wachsen kann.

 

Samen

Wie viele Zwiebelgewächse lassen sich auch Duftgladiolen aus Samen ziehen. Das ist zwar ein arbeitsintensiver und zeitaufwändiger Prozess und nicht gerade professionell, hat aber seine Vorteile: Pflanzen aus selbst gesammelten Samen sind robuster, widerstandsfähiger und besser an die lokalen Bedingungen angepasst.

Bitte beachten Sie! Aus Samen gezogene Pflanzen blühen frühestens nach vier bis fünf Jahren. Im besten Fall erscheinen die Blüten im dritten Jahr – wie schnell die Blüte erfolgt, hängt von der Größe der gepflanzten Zwiebeln ab.

Die Saatguternte beginnt im Herbst. Säen Sie die Samen Anfang Februar in Anzuchtschalen und halten Sie diese bei normaler Zimmertemperatur von 20 °C. Zusätzliches Licht ist wichtig, da die Pflanzen sonst in die Höhe schießen. Kleine Pflanzen werden dann in einzelne Töpfe umgepflanzt, jeweils mehrere gleichzeitig. Alternativ können sie auch direkt ins Freiland gepflanzt werden.

Arten und Sorten

Da die Taxonomie der Art bis heute recht verwirrend ist, existieren zahlreiche Synonyme: Acidanthera bicolor Hochst. und Acidanthera bicolor var. murielae (Acidanthera bicolor und Acidanthera murielae bezeichnen dieselbe Art). Botanische Synonyme hierfür sind Gladiolus callianthus Marais (Gladiolus callianthus) und Ixia quartiniana A. Rich. Diese Verwirrung rührt daher, dass Beschreibungen derselben Pflanze von verschiedenen Botanikern an verschiedenen Orten und zu verschiedenen Zeiten angefertigt wurden.

In unserem Land wird üblicherweise Acidatera bicolor oder Muriela angebaut. Auf den Verpackungen der verkauften Blumenzwiebeln finden sich Bezeichnungen wie Bicolor White, Muriela, Muriel und Bicolor. Es handelt sich dabei um dieselbe Sorte.

Neben der zweifarbigen Acidanthera findet man heute in den Gärten besonders anspruchsvoller Liebhaber:

  1. Gladiolus alba (Acidanthera weiß) bildet kleine, reinweiße, ungefleckte Blüten mit abgerundeten Blütenblättern, die sehr duftend sind. Sie ist die duftendste Art der Gattung Acidanthera. Heute wird diese Pflanze als Gladiolus alba klassifiziert.
  2. A. fourcade. Diese relativ kleine Pflanze hat schlanke Stängel. Die Blüten sind rosaviolett, fast einheitlich gefärbt, spitz zulaufend und makellos. Es befinden sich nur zwei Blüten pro Stängel, die jedoch bezaubernd sind. Heute trägt die Pflanze den Namen Geissoriza fourcade.
  3. A. tropicalis. Eine wüchsige Pflanze mit geripptem Laub, die bis zu 130 cm hoch wird. Die Blüten sind einzigartig: schneeweiß oder rosa mit leuchtend karminroten, an Aquarellfarben erinnernden Pinselstrichen. Sie sind größer als die anderer Arten und stehen in Blütenständen von 5–6. Optisch ähnelt sie sehr den Gladiolensorten 'Nymph' oder 'Prince Claus'.
  4. Ixia paniculata (oder Ixia paniculata) hat sehr schöne Blüten: weiß mit violetten Adern anstelle von Flecken.
  5. Gladiolus glabra. Die anmutigste Art der Gattung, mit dünnem, schmalem Laub, das an Gräser erinnert, und ähnlichen Blüten mit schmalen, länglichen Blütenblättern. Die Farbe ist ein zartes Rosa mit einem violetten Streifen in der Mitte jedes Blütenblatts. Die Blütenstiele sind lang und hängen herab. Heute gilt diese Art der Gattung *Gladiolus acidanthera* als eine der reichblühenden Gladiolenarten. Auch *Gladiolus pauciflora* gehört zu dieser Gruppe. Sie ähnelt *Gladiolus glabra* sehr, ihre Blüten sind jedoch rot statt violett.
  6. A. tubularis, oder wie sie heute klassifiziert wird, Geissoriza acaulis. Die Blüten ähneln denen von Acidanthera rhizomela mit den gleichen schmalen, länglichen Blütenblättern, und die Färbung erinnert an Fourcade – ein zartes Rosa mit leichter Verdickung zu den Rändern hin.

Man findet auch andere Namen: breitblättrig (mit sehr breiten Blütenhüllblättern, wodurch die Blüten wie Orchideenblüten aussehen), rosa-weiß (extrem selten).

Krankheiten und Schädlinge

Die Pflanze ist recht resistent gegen Krankheiten und Schädlinge. Unter ungünstigen Bedingungen kann sie jedoch von Folgendem betroffen sein:

  1. Zwiebelmilbe.
  2. Schildläuse.
  3. Blattläuse.
  4. Thripse.
  5. Nacktschnecken.
  6. Echter Mehltau.
  7. Rost.
  8. Wurzelfäule.
Wichtig! Denken Sie daran, dass geschwächte Pflanzen mit einem beeinträchtigten Immunsystem anfälliger für Krankheiten sind. Unsachgemäße Gartenpflege ist die Hauptursache für silbrige Streifen, die von Thripsen oder Blattläusen verursacht werden. Auch die Nähe zu kranken Pflanzen kann eine Rolle spielen; achten Sie daher sorgfältig auf den allgemeinen Zustand Ihrer Blumenbeete.

Vorbeugende Maßnahmen: geeignete Standortwahl, gute Drainage, Vermeidung von Staunässe in feuchten Sommern, rechtzeitige Unkrautbekämpfung, sachgemäße Vorbehandlung vor dem Pflanzen (die Zwiebeln werden mit Fungiziden, Wachstumsstimulanzien und Immunitätsstimulanzien behandelt).

Acidanthera in der Landschaftsgestaltung

Auch wenn sie nicht blüht, ist die Pflanze beeindruckend und eignet sich hervorragend, um vertikale, dynamische Akzente zu setzen. Ein blühender Strauch wirkt noch eindrucksvoller und ist zudem autark. Gruppen duftender Gladiolen sehen einzeln, umgeben von niedrig wachsenden, kleinblütigen oder nicht blühenden Pflanzen oder einer Rasenfläche wunderschön aus.

Acidanthera wäre angemessen:

  1. In Blumenbeeten als dominante Pflanze.
  2. In Gruppen vor dem Hintergrund von Bodendeckern oder niedrig wachsenden Pflanzen, Rasenflächen.
  3. Dank seines Duftes eignet es sich zur Dekoration von Erholungsbereichen.
  4. In Vorgärten, Kompositionen vor dem Haus, entlang von Wegen, insbesondere solchen, die mit Stein gepflastert sind.
  5. Auf alpinen Hügeln. Die Heimat der Pflanze sind felsige Hochebenen.
  6. In der Nähe von künstlichen Zierteichen.
  7. In japanischen oder englischen Gärten wirken Acidanthera-Blüten edel und elegant.
  8. In einzelnen Gruppen. Inseln duftender Gladiolen in der Nähe des Hauseingangs und in den Blumenbeeten während der Blütezeit wirken grandios und doch zart, wie Schmetterlingsschwärme.

Kann in Innenräumen oder in Töpfen angebaut werden. Die Blüten eignen sich zum Schneiden und halten bis zu 5 Tage.

Passt sehr gut zu:

  1. Niedrig wachsende Gartenblumen, die einen dichten Bewuchs bilden: Balsaminen, Gänseblümchen, niedrig wachsende Astern.
  2. Alle Blumen in Blau- und Violetttönen, die die exotische Zartheit der duftenden Gladiole unterstreichen: Salbei, Eisenhut (beachten Sie, dass Eisenhut giftig ist).
  3. Alle Blumen, die etwas Unberührtes an sich haben und Assoziationen mit einer blühenden Wiese wecken, vorzugsweise in leuchtenden Purpurtönen: Monarda, Emilia.
  4. Getreide und Pflanzen der alpinen Hügel: Wiesenrispe, Fuchsschwanzgras.

Die Knollen sind preisgünstig, 100-150 Rubel pro Packung mit 10 Stück. Pflanzmaterial für diese edle, zarte und exotische Blume zu kaufen ist heutzutage einfach – es ist sowohl bei Importeuren von ausländischem Pflanzmaterial als auch bei einheimischen Baumschulen erhältlich.

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