Aloe: Anbau und Pflege zu Hause, Vermehrung, Fotos

Blumen

Aloe vera ist eine beliebte Zimmerpflanze unter Hobbygärtnern. Mit der richtigen Kultivierung, der Vermehrung verschiedener Arten, dem passenden Pflanzort und regelmäßiger Pflege lässt sich eine ganze Sammlung dieser pflegeleichten Sukkulente mit ihren heilenden Eigenschaften anlegen.

Aloe-Arten

Für den erfolgreichen Anbau von Aloe in Innenräumen ist es wichtig, die richtigen Bedingungen zu schaffen. Obwohl Aloe als pflegeleicht gilt, sollten Gartenneulinge die verschiedenen Aloe-Arten kennen, um die passenden Wachstumsbedingungen zu gewährleisten.

Es gibt eine Vielzahl von Aloe-Arten, deren Fotos in der Fachliteratur zur Floristik abgebildet sind:

  • krautig;
  • baumartig;
  • lianenartig.

Es gibt über 500 Aloe-Arten, die sich in Größe, Farbe und Blattform unterscheiden. Nur wenige Arten werden in Innenräumen kultiviert und lassen sich grob in zwei Gruppen einteilen: Zier- und Heilaloen.

Die Zier-Aloe, die für ein erfolgreiches Wachstum zu Hause nur sehr wenig Aufwand benötigt, ist weniger verbreitet als die medizinische Aloe.

Dazu gehören:

  • panaschiert mit einem verkürzten Stängel von 30 cm Länge und dreieckigen Blättern;
  • fächerförmig;
  • Aloe Marlotii mit rötlichen Stacheln;
  • gedrungen mit graugrünen oder graublauen Blättern;
  • dichotom;
  • stark verzweigt;
  • kappenförmig mit kletternden Stängeln und eiförmigen Blättern;
  • hübsch;
  • seltene weißblühende Sorte;
  • Aloe Jackson;
  • Aloe desconigsii, die einer Rosette aus dreieckigen Blättern ähnelt;
  • haworthiform, stängellos;
  • Schwarzstacheliger;
  • sich ausbreitend, mit einem kriechenden Stängel und Blättern mit bläulichem Schimmer.

Zu den medizinischen Aloe-Arten, deren Anbau und Vermehrung zu Hause für viele Zimmerpflanzenliebhaber von Interesse sind, gehören:

  • Aloe saponaria;
  • Südafrikanisch, das gut zur Behandlung von Hautkrankheiten geeignet ist;
  • baumartig oder „Jahrhundertpflanze“ genannt, mit schwertförmigen Blättern;
  • stachelig;
  • furchterregend mit grünen oder rötlichen Blättern;
  • Echte Aloe Vera.
Interessant!
Arzneipflanzen enthalten in ihren fleischigen Blättern eine große Anzahl von Vitaminen und Wirkstoffen und können zur Behandlung von Erkältungen und Hautkrankheiten sowie als Hauptbestandteil von Kosmetikformulierungen mit verjüngenden Eigenschaften eingesetzt werden.

Um zu Hause eine Sammlung verschiedener Pflanzenarten anzulegen, muss man wissen, wie man jede Art richtig pflegt, gießt und düngt.

Pflanzenkrankheiten und Schädlinge – wie man sie bekämpft

Trotz ihrer Anspruchslosigkeit kann Aloe bei mangelnder Pflege an verschiedenen Krankheiten leiden. Die äußeren Anzeichen einer Erkrankung sind vielfältig:

  • das Auftreten gelber Blätter;
  • Trocknung der Pflanze;
  • Laubfall;
  • Verlust der Elastizität der Blattspreite.

Die Blätter verfärben sich meist gelb, weil die Wurzeln im Topf nicht genügend Platz zum Wachsen haben, beispielsweise durch Sonnenbrand, Zugluft oder Nährstoffmangel im Boden. Falsches Gießen führt außerdem zu Pflanzenkrankheiten. Folgende Symptome können auftreten:

  • Hausschwamm, der schwer sofort zu erkennen ist;
  • Wurzelfäule, die durch Staunässe im Boden entsteht;
  • Schädlinge wie Schildläuse, Spinnmilben und Wollläuse.

Die richtige Pflege, rechtzeitige Düngung und vorbeugende Maßnahmen gegen Pilzkrankheiten und Insekten, die Aloe parasitieren, tragen dazu bei, das Absterben der Pflanze durch parasitäre Krankheiten zu verhindern.

Wichtig!
Die regelmäßige Anwendung spezieller Produkte hilft, Schädlinge wirksam zu bekämpfen. Vorbeugen ist besser als Heilen – so können Sie Ihre Pflanzen später vor Schädlingen retten.

Fäulnis lässt sich durch Umtopfen bekämpfen. Nehmen Sie die Pflanze aus dem Topf, schütteln Sie die Erde ab und schneiden Sie die Triebe in mehrere Stücke, wobei Sie die verfaulten Wurzeln entfernen. Ist das gesamte Wurzelsystem beschädigt, können Sie versuchen, die Pflanze durch Stecklinge zu vermehren. Bei Schädlingsbefall helfen verschiedene Produkte aus dem Blumenhandel, beispielsweise eine Lösung aus Holzasche oder Waschmittel.

Wie kann man Aloe zu Hause umpflanzen?

Jede Art von ausgewachsener Aloe bei Anbau zu HauseDie Pflanze muss regelmäßig durch Teilung in mehrere Teile verjüngt werden. Vermehrung und Umtopfen in einen neuen, größeren Topf fördern das Wachstum. Denken Sie beim Umtopfen daran, den Topf der Jungpflanze jedes Frühjahr zu vergrößern. Dadurch kann sich die Blüte schneller entwickeln.

Eine Pflanze, die älter als drei Jahre ist, sollte alle zwei bis drei Jahre unter Beachtung bestimmter landwirtschaftlicher Praktiken umgetopft werden:

  • Gießen Sie die Erde im Topf einen Tag vor dem Umtopfen großzügig an, um eine Beschädigung der Wurzeln beim Herausnehmen aus dem alten Topf zu vermeiden.
  • Neuen Boden vorbereiten;
  • Legen Sie eine Drainageschicht in einen neuen Topf und pflanzen Sie die Blume erst dann ein.

Beim Anmischen Ihrer eigenen Erdmischung sollten Sie auf die Zugabe von Torf verzichten, da dieser den Säuregehalt des Bodens erhöht und zu Wurzelfäule führen kann. Fertige Erdmischungen für Sukkulenten sind im Handel erhältlich.

Wichtig!
Aloe sollte immer in einen Topf mit Abflusslöchern umgetopft werden. Dies schützt sie vor Wurzelfäule.

Nach dem Umtopfen die Pflanze großzügig gießen und mit trockener Erde bestreuen. Nach 5–7 Tagen erneut gießen. Erst nach 30 Tagen düngen.

Beim Umpflanzen einer alten Pflanze werden die Wurzeln, nachdem sie aus dem Topf entfernt wurden, vorsichtig mit einem Messer so abgeschnitten, dass jeder Trieb sein eigenes Wurzelsystem hat.

Wie vermehrt man Aloe zu Hause?

Jeder kann zu Hause eine gesunde, medizinische Aloe-Pflanze anbauen, die einfach zu pflegen und zu kultivieren ist.

Die Pflanze lässt sich auf verschiedene Arten leicht vermehren:

  • Stecklinge;
  • Blatt;
  • Spitze;
  • Steckdosen;
  • Samen.

Diese Blume lässt sich am einfachsten durch Stecklinge von Seitentrieben vermehren. Bei richtiger Vorbereitung wurzeln sie schnell und problemlos.

Die abgeschnittenen Triebe sollten mehrere Tage lang an einem dunklen Ort ohne Wasser und Substrat aufbewahrt werden. Dadurch wurzeln sie schneller.

Anschließend können sie in Wasser oder feuchten Sand gestellt werden, wobei die Stängel nicht tiefer als 1 m eingegraben werden sollten. Normalerweise bilden sich innerhalb einer Woche Wurzeln, und die Stecklinge können in Töpfe umgepflanzt werden.

Bei der Vermehrung über Rosetten, die am Stammfuß wachsen, können diese direkt in die Erde gepflanzt werden, da sie über ein eigenes Wurzelsystem verfügen. Zur Vermehrung über die Triebspitze sollte das abgeschnittene Stück an einem dunklen, luftigen Ort aufbewahrt und anschließend in Wasser gestellt werden. Nach einigen Tagen bilden sich Wurzeln, und die Pflanze kann in die Erde gepflanzt werden. Diese Methode wird häufig zur Verjüngung älterer Pflanzen mit freiliegenden Stämmen angewendet.

Wenn man ein Blatt zur Vermehrung verwendet, sollte man es trocknen, die Schnittfläche mit Holzkohle behandeln und es in Wasser stellen oder in feuchte, sandige Erde tauchen. Bei der Anzucht von Aloe aus einem Blatt in sandiger Erde muss der Feuchtigkeitsgehalt des Substrats überwacht werden; andernfalls trocknet das Blatt ohne Wasser einfach aus.

Aloe lässt sich am schwierigsten aus Samen vermehren. Säen Sie die Samen im Spätwinter in sandige Erde und schaffen Sie ein spezielles Mikroklima mit erhöhter Luftfeuchtigkeit, indem Sie den Behälter mit transparenter Folie abdecken. Sobald die Keimlinge einige Blätter gebildet haben, können Sie sie in kleine Töpfe umpflanzen.

Aloe Vera Pflege zu Hause

Heil- und Zier-Aloe vera lässt sich leicht zu Hause anbauen. Man muss lediglich ein paar einfache Pflegehinweise beachten: Staunässe vermeiden, regelmäßig düngen und die Pflanze in einen größeren Topf umtopfen. Wichtig ist auch die richtige Beleuchtung, um die Pflanze vor direkter Sonneneinstrahlung, Zugluft und niedrigen Temperaturen zu schützen.

Eine Pflanze pflanzen

Für ein gesundes Wachstum und Gedeihen der Pflanze benötigen Sie ausreichend tiefe Töpfe. Die Erde sollte locker und pH-neutral sein. Sie können fertige Blumenerde kaufen. Landungen Sukkulenten, oder bereiten Sie sie selbst zu mit:

  • Rasen 2 Stunden;
  • Blattboden 1 Stunde;
  • Hummus 1 Stunde;
  • Sand 1,5 Stunden
Wichtig!
Beim Umpflanzen ist darauf zu achten, dass im Topf mit Schotter, Blähton oder Ziegelbruch für eine gute Drainage gesorgt wird.

Bewässerung und Düngung

Aloe benötigt eine spezielle Bewässerung. Sie verträgt Trockenheit gut, sollte aber nicht austrocknen. Durch rechtzeitiges und richtiges Gießen schützen Sie die Pflanze vor Krankheiten und Schädlingen, die nur geschwächte Pflanzen befallen.

Im Sommer reicht es, die Aloe ein- bis zweimal pro Woche zu gießen. Im Winter, wenn sie in die Ruhephase eintritt, sollte das Gießen auf einmal alle 15–20 Tage reduziert werden. Während dieser Zeit sollte die Erde im Topf mehr als 50 % ihrer Feuchtigkeit verlieren.

Aloe sollte nur mit sauberem, stehendem Wasser bei Zimmertemperatur gegossen werden. Kaltes Gießen verträgt sie nicht, da es zu Wurzelfäule führen kann. Vermeiden Sie Staunässe, da dies ebenfalls Wurzelfäule verursacht und die Pflanze abstirbt. Im Untersetzer sollte kein Wasser mehr stehen. Falls doch, gießen Sie es ab. Lockern Sie die Erde gelegentlich auf.

Im Frühjahr benötigt die Pflanze nach der Winterruhe mehr Nährstoffe. Daher sollte sie direkt nach dem Winter mit einem speziellen Dünger für Sukkulenten und Kakteen gedüngt werden, der im Blumenhandel erhältlich ist. Düngen Sie von Frühling bis Spätsommer alle 25–30 Tage. Im Herbst ist kein Dünger nötig; die Pflanze muss sich ungestört auf die Winterruhe vorbereiten.

Licht und Wärme

Die tropische Aloe liebt Licht, verträgt aber keine direkte Sonneneinstrahlung. Daher muss sie im Haus an einem geeigneten Ort stehen. Ein ausgewogenes Verhältnis von natürlichem Licht ist wichtig, da zu wenig Licht die Aloe ebenfalls schädigen kann. Am besten stellt man sie in die Nähe eines sonnigen Fensters; ohne Licht geht sie ein.

Die Pflanze verträgt keine Minustemperaturen, daher sollte sie nicht im Zug stehen. Zimmertemperatur ist für sie optimal. Sie verträgt aber auch Temperaturen bis zu 40 Grad Celsius.

Wichtig!
Die Pflanze benötigt frische Luft, daher sollte der Raum regelmäßig gelüftet werden, um Zugluft zu vermeiden. Sie kann vom späten Frühling bis zum Spätsommer im Freien stehen.

Was ist schädlich für Aloe?

Aloe ist eine pflegeleichte Pflanze, die gut in Innenräumen gedeiht, solange sie nicht zu viel gegossen wird und an einem hellen Standort steht. Sie verträgt besonders wenig Staunässe, Zugluft und Frost. Für eine gute Wurzelentwicklung benötigt sie einen großen Topf und muss während der Wachstumsphase regelmäßig gedüngt werden.

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