Arten von Stickstoffdüngern für Zimmerpflanzen

Blumen

Stickstoffdünger

Regelmäßiges Düngen ist für das Gedeihen von Zimmerpflanzen unerlässlich. Die richtige Anwendung hochwertiger Stickstoffdünger erhöht die Chancen auf gesundes Pflanzenwachstum. Stickstoffdünger liefern die notwendigen Nährstoffe, die für ein gesundes Wachstum unerlässlich sind.

Herstellung von Stickstoffdüngemitteln

Stickstoffdüngung

Das Produktionsverfahren basiert auf der Verwendung von trockenem Rohmaterial – Ammoniak, das aus Koks gewonnen wird. Mineralgewinnungsanlagen befinden sich stets in der Nähe von Hüttenwerken.

Heute hat sich das Ammoniakproduktionsverfahren verändert; anstelle von Koks wird Erdgas als Rohstoff verwendet. Bei der Düngemittelproduktion werden Abfälle aus der Erdölraffination genutzt, weshalb Stickstoffdüngerwerke in der Nähe von Gaspipelines angesiedelt sind.

Die Technologie des Produktionsprozesses ist komplex, aber die grundlegenden Feinheiten sind auch für den Durchschnittsmenschen verständlich:

  • Ein Generator mit brennendem Koks erzeugt einen Luftstrom;
  • Dabei entsteht Stickstoff, der sich mit Wasserstoff vermischt;
  • Ausgangsprodukt des Produktionsprozesses ist Ammoniak.

Die Nitratgewinnung aus Ammoniak beruht auf der Neutralisation von salpetriger Säure. Zur Harnstoffherstellung ist die Reaktion von Kohlendioxid und Ammoniak unter den erforderlichen Temperatur- und Druckbedingungen notwendig. Ammoniumnitrat kann durch Einleiten von Ammoniakgas in eine Säurelösung gewonnen werden.

Welche Düngemittel werden für die Zimmergärtnerei verwendet?

Salpeter

Unter den in der Zimmerpflanzenzucht verwendeten stickstoffbasierten Düngemitteln stechen folgende Namen hervor:

  • Ammoniumnitrat – hat einen hohen Stickstoffgehalt, wird als Hauptdünger verwendet, wirkt gut bei geringer Feuchtigkeit und hat eine lange Haltbarkeit;
  • Harnstoff – enthält etwa 48 % Stickstoff, ist für die Wurzelernährung ungeeignet und wird in Kombination mit organischen Düngemitteln verwendet;
  • Calciumnitrat eignet sich nicht zur Düngung von Schwarzerde;
  • Ammoniumsulfat ist eine optimale Lösung zur regelmäßigen Düngung von Zimmerpflanzen; es verbleibt lange im Boden.

Erfahrene Gärtner raten von der Verwendung von Verbindungen wie Ammoniumchlorid ab – diese Substanz ist gefährlich für Pflanzen.

Ein Volldünger wird je nach Bedarf der Pflanze ausgewählt.

Für den privaten Gebrauch

Für die Zimmerpflanzenzucht eignen sich flüssige Stickstoffdünger am besten. Diese Darreichungsform ermöglicht die Kombination von Düngung und Bewässerung und gewährleistet eine genaue Berechnung der benötigten Düngermenge pro Liter Wasser.

Aufmerksamkeit!
Lesen Sie vor dem Kauf eines Stickstoffdüngers für Zimmerpflanzen die Gebrauchsanweisung und prüfen Sie den Verwendungszweck. Dünger mit hohem Wirkstoffgehalt eignen sich für Zierpflanzen, jedoch nicht für Blühpflanzen.

Der hohe Stickstoffgehalt fördert das schnelle Wachstum von Zimmer- und Gartenpflanzen. Er wirkt sich positiv auf den Zustand von Blättern und Stängeln aus. Ein zu hoher Mineralstoffgehalt ist jedoch schädlich und führt häufig zu Wachstumsstörungen, ausbleibender Blüte, verzögerter Ernte und zum Absterben der Pflanze. Stickstoffdünger werden für das Frühjahr empfohlen, wenn die Pflanzen besonders schnell wachsen. Im Winter sollte die Anwendung eingeschränkt werden.

Stickstoffdünger können im Gemüseanbau eingesetzt werden. Diese Verbindungen dienen der Vorbehandlung des Pflanzguts vor der Aussaat und der Nährstoffversorgung während Phasen schnellen Wachstums. Obst- und Beerensträucher werden 5–6 Tage nach der Blüte gedüngt.

Wichtige Punkte

Düngemittel

Stickstoffhaltige Düngemittel sollten mit Vorsicht und unter Beachtung der Anweisungen des Herstellers verwendet werden.

Grundregeln für sicheres Arbeiten:

  • Der Dünger wird in kleinen Dosen, aber regelmäßig ausgebracht;
  • Es werden nur gesunde Pflanzen gedüngt;
  • Die Blume wird am Rand des Topfes gegossen; wichtig ist, dass die Basis der Pflanze nicht überflutet wird.
Aufmerksamkeit!
Ein Stickstoffüberschuss im Boden führt zur Vergilbung der Blätter, Stängelfäule und schließlich zum Absterben der Pflanze.

Beim Umgang mit stickstoffhaltigen Verbindungen sind Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, da das Produkt für den Menschen schädliche Substanzen freisetzt und bei längerer Exposition allergische Reaktionen hervorrufen kann. Handschuhe und eine Atemschutzmaske bieten ausreichenden Schutz.

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