Die Begonie Elatior ist eine beliebte Zimmerpflanze, die mit der Schönheit ihrer Blüten vor dem Hintergrund ihrer perfekt geformten, glänzenden Blätter bezaubert. Diese Hybrid-Sorte ist bekannt dafür, dass sie in Bezug auf die Wachstumsbedingungen etwas anspruchsvoll ist. Um sicherzustellen, dass Ihre Elatior gut gedeiht und prächtige Blüten hervorbringt, ist es wichtig, die richtige Pflege genau zu kennen.
Geschichte des Anbaus der Elatior-Begonie und ihre Eigenschaften
Diese Begonienart ist eine Hybride, die durch die Kreuzung der Sokotra- und der Knollenbegonie entstanden ist, mit denen die Pflanze oft verwechselt wird.
Es gibt den Aberglauben, dass Begonien Wohlbefinden und Wohlstand ins Haus bringen. Außerdem absorbiert die Blume alle negative Energie, die von außen ins Haus gelangt, sei es durch Fremde oder Gegenstände.
Dem Volksglauben nach besitzen Begonien eine große Bedeutung für Geschäftsleute. Die Blume stärkt nicht nur das Selbstvertrauen ihres Besitzers, sondern verbessert auch die Intuition und das Gespür für das Wesentliche. Die Pflanze kann helfen, schlechte Geschäfte und Rückschläge im Beruf zu vermeiden. Die Blüte der Begonien symbolisiert geschäftlichen Erfolg und Wohlstand.
Begonien können auch in Liebesangelegenheiten hilfreich sein und die Partnersuche erleichtern. Eine rotblühende Pflanze empfiehlt sich fürs Schlafzimmer – sie soll Streitigkeiten in der Beziehung beilegen und das Sexualleben der Partner verbessern. Eine plötzliche Blüte kündigt zudem Familienzuwachs an. Weiße und rosa Begonien eignen sich am besten für den Flur, um die Atmosphäre und die Beziehungen innerhalb der Familie zu stärken.
Merkmale der Begonie und Artenvielfalt
Elatior-Begonien gehören zur Gattung Begonia. Sie sind weit verbreitete Hybriden und werden auch als Winterbegonien bezeichnet. Diese Sorte ist eine mehrjährige, krautige Pflanze, die bis zu 40 cm hoch wächst. Der Stängel ist dick und fleischig, die Blätter sind wechselständig angeordnet.
Jedes Blatt erreicht eine Länge von 10 cm und ist herzförmig mit gewellten Rändern und einem langen Blattstiel, der es mit dem Stängel verbindet. Die Blattoberseite ist hellgrün und glänzend, die Unterseite hingegen hellgrün, rau und matt mit deutlich hervortretenden Blattadern.
Die leuchtenden und üppigen Blüten der Begonien bilden einen wunderschönen Kontrast zu den glänzenden, sattgrünen Blättern. Die Blüten erreichen einen Durchmesser von bis zu 6 cm, und die Knospen sitzen in dichten Büscheln an hohen Stielen, sodass sie gut sichtbar über die Blattoberfläche hinausragen. Die Pflanze beginnt im Spätherbst oder Frühwinter zu blühen und blüht sechs Monate lang.
Alle Begonienarten werden nach ihrer Stammhöhe klassifiziert. Es gibt hohe, mittelhohe und niedrige Sorten. Hohe Sorten erreichen eine Höhe von 40 cm oder mehr, mittelhohe Sorten durchschnittlich 30–35 cm und niedrige Sorten 20–25 cm.
Hohe Sorten
Eine der beliebtesten Sorten ist Schwabenland, die sich von anderen Arten durch ihre kleinen roten Knospen und üppigen Blütenstände unterscheidet.

Die Sorte Renaissance ist dank ihrer großen, üppigen, gefüllten Blätter in orange-roter Farbe mit gewellten Rändern unübersehbar.

Die Blüten der Sorte Louise bestechen durch ihre großen, beigefarbenen Blüten mit einem rosa Schimmer.

Mittelgroß
Die mittelgroße Sorte Annebell bezaubert mit ihren halbgefüllten rosa Blüten.

Die Sorte Goldfinger hat große, üppige, gefüllte Blüten in zarten Farbtönen, meist Beige-Rosa.
Bellona verdient Beachtung dank ihrer großen, gefüllten roten Knospen.

Kleinwüchsigkeit
Die niedrig wachsende Sorte Piccora hebt sich durch ihre leuchtend rosa, gefüllten Blütenstände von den anderen ab.

Rosa hat, anders als die vorherige Sorte, dunkelrosa Blüten.

Die Blüten der Sorte Scharlach haben eine kräftige orange Farbe mit einem rötlichen Schimmer.
Anbau und Pflege von Begonien zu Hause
Der Anbau von Begonien ist ein mühsamer und arbeitsintensiver Prozess, und die Blumen sind recht anspruchsvoll in der Pflege. Schon geringfügige Veränderungen der Bedingungen können zu verlangsamtem Wachstum und Krankheiten führen.
Boden
Für Begonien ist ein guter Zugang zu Luft und Wasser unerlässlich. Eine Drainageschicht aus kleinen Kieselsteinen wird stets auf den Topfboden gelegt. Das Substrat sollte nährstoffreich sein und alle organischen Bestandteile enthalten. Fertige Begonienerde ist im Handel erhältlich.
Bewässerung und Düngung
Begonien sollten nicht zu viel gegossen werden. Die wichtigste Regel für das Wachstum dieser Blumen ist, dem Substrat Zeit zum Austrocknen zu geben. Experten empfehlen, erst zu gießen, wenn die oberste Erdschicht vollständig trocken ist. Dies lässt sich leicht mit einem Zahnstocher überprüfen. Staunässe im Topf oder ständig feuchte Erde können zu Wurzel- und oberirdischer Fäulnis führen und somit das Absterben der Pflanze verursachen.
In der kalten Jahreszeit sollte weniger gegossen werden. Verwenden Sie ausschließlich gefiltertes Wasser, da Leitungswasser zu hart ist. Besprühen Sie die Pflanze im Frühling und Sommer abends mit etwas warmem Wasser.
Experten raten von stickstoffreichen Düngemitteln ab, da diese die Wasserspeicherung im ohnehin schon fleischigen Stängel fördern, was schnell zu Blütenfäule führt. Neben dem Stängel leiden auch andere Pflanzenteile. Blattstiele werden wassergesättigt und brüchig, während Knospen und Blätter stumpf werden und ihre Elastizität verlieren.
Die Pflanze neigt zu Fäulnis. Daher empfiehlt sich die Verwendung von Mineraldünger. Während der Wachstums- und Blütezeit sollte sie einmal wöchentlich gedüngt werden. Die auf der Verpackung angegebene Standard-Einzeldosis sollte halbiert werden, da die Pflanze sehr empfindlich auf Dünger reagiert.
Licht und Temperatur
Eine Besonderheit von Begonien ist, dass direktes Sonnenlicht ihr Wachstum beeinträchtigt. Unmittelbare Sonneneinstrahlung im Freien führt schnell zu Sonnenbrand an Blättern und Blütenblättern. Außerdem können die Blütenblätter durch direktes Sonnenlicht schrumpfen, was kleinere Blütenstände zur Folge hat.
Begonien sind wärmeliebende Pflanzen und sollten daher bei Temperaturen von mindestens 18–20 Grad Celsius gehalten werden. Außerdem ist es nicht empfehlenswert, den Topf Zugluft oder kühlen Orten auszusetzen. Niedrige Temperaturen und plötzliche Temperaturschwankungen können zu Stamm- und Wurzelfäule sowie Blattfall führen.
Krankheiten, Schädlinge und deren Bekämpfung
Die häufigsten Begonienkrankheiten sind solche, die direkt auf unsachgemäße Pflege zurückzuführen sind. Dazu gehören Fäulnis und Pilzinfektionen, die sich als raue oder schuppige Pilz- oder Fäulnisflecken in verschiedenen Farben zeigen. Diese Krankheiten treten auf, wenn sowohl im Boden als auch in der Luft zu viel Feuchtigkeit vorhanden ist. Auch niedrige Temperaturen können sie auslösen.

Blütenfall, Schwarzfärbung und trockene Blattränder können auf Wassermangel oder Trockenheit hinweisen. Begonien entwickeln zudem häufig Blattverbrennungen durch längere direkte Sonneneinstrahlung. Um diese Krankheiten zu behandeln, müssen die Wachstumsbedingungen optimiert und Pilzbefall mit Fungiziden bekämpft werden.
Die häufigsten Schädlinge sind Spinnmilben, Blattläuse und Wollläuse. Sie lassen sich mit Insektiziden bekämpfen. Zusätzlich kann man die Blätter und befallenen Stellen mechanisch mit einem in Dichlorvos getränkten Wattestäbchen behandeln. Vor der Behandlung müssen befallene Pflanzenteile abgeschnitten und mit Holzkohle bestreut werden.
Häusliche Pflege für Begonien Elatior
Zusätzlich zur Pflege zu Hause ist es notwendig, die Pflanze während der Eingewöhnungsphase an einen neuen Standort, während der Ruhephasen und im Winter angemessen zu pflegen.
Nach dem Kauf
Prüfen Sie die Blume zunächst im Geschäft auf Beschädigungen, Schädlinge und Krankheiten, da gelegentlich kranke oder infizierte Pflanzen verkauft werden. Suchen Sie zu Hause einen geeigneten Standort für die Blume und sorgen Sie für optimale Wachstumsbedingungen.
Nach der Blüte
Nach der Blüte empfehlen Experten, die Blütenstände zurückzuschneiden. Auch das Düngen sollte eingestellt werden. Begonien blühen im Hoch- bis Spätsommer nicht mehr und gehen in eine Ruhephase. Während dieser Zeit sollte man das Gießen reduzieren und der Pflanze Zeit zur Erholung geben.
Im Winter
Im Winter werden sowohl die Häufigkeit als auch die Wassermenge deutlich reduziert. Die Pflanze wird im Winter nicht gedüngt und benötigt kein zusätzliches Licht. Eine sorgfältige Temperaturkontrolle ist im Winter unerlässlich, da die Pflanze Temperaturschwankungen und kalte Luftströmungen nicht verträgt.
Vor dem Winter sollte die Pflanze zurückgeschnitten und 7–10 cm lange Stecklinge belassen werden, damit die Blüte ihre Form behält. Im Spätwinter und Frühjahr, vor der Wachstumsphase, empfiehlt es sich, dem Substrat Wachstumsförderer beizumischen, um eine üppige Blüte anzuregen.
Wie man Blumen zu Hause vermehrt und umpflanzt
Damit eine Pflanze üppig blüht und wächst, ist es notwendig zu wissen, wie man sie richtig umpflanzt, einen geeigneten Topf auswählt und sie vermehrt.
Auswahl eines Topfes
Zunächst ist die Topfgröße wichtig. Für junge Sämlinge sollte der Topf 8–10 cm hoch sein. Bei jedem weiteren Umtopfen sollte er um ein Drittel größer werden. So wird verhindert, dass der Topf zu groß wird und Wurzelfäule entsteht. Der Topf sollte außerdem mehrere Abflusslöcher haben. Die Form des Topfes ist dabei unerheblich.
Überweisen
Bereiten Sie zunächst einen neuen Topf zum Umtopfen vor. Waschen Sie den Topf gründlich mit heißem Wasser aus. Keramiktöpfe sollten mit kochendem Wasser übergossen und einen Tag lang eingeweicht werden. Geben Sie eine Schicht Holzkohle auf den Boden des Topfes, gefolgt von einigen Zentimetern Drainagematerial.
Die Begonie sollte großzügig gegossen und eine Stunde lang stehen gelassen werden. Anschließend die Pflanze vorsichtig aus dem Topf nehmen und auf Schäden untersuchen. Beschädigte Teile sollten abgeschnitten werden. Das Wurzelsystem kann mit Kaliumpermanganat behandelt werden, um das Wachstum von Mikroorganismen zu verhindern.
Setzen Sie die Pflanze in einen neuen Topf und bedecken Sie sie mit Blumenerde. Die oberste Erdschicht sollte aufgelockert werden, um die Luftzirkulation zu verbessern. Der Wurzelhals der Pflanze sollte nicht unter der Erdoberfläche liegen.
Reproduktion
Begonien werden durch Blatt- oder Stängelstecklinge vermehrt. Dazu schneidet man ein 10–12 cm langes Stück vom Stängel ab oder pflückt einfach ein Blatt.
Die Jungpflanze wird in Wasser mit einigen Aktivkohletabletten bewurzelt, um mikrobielle Verunreinigungen zu vermeiden. Der Steckling wird unter den gleichen Bedingungen wie die ausgewachsene Pflanze gehalten. Die bewurzelte Jungpflanze wird in einen maximal 10 cm hohen Topf gepflanzt.
Häufig gestellte Fragen
Elatior-Begonien-Bewertungen mit Fotos
Valeria:„Ich habe mir vor Kurzem eine Elatior-Begonie gekauft und bin sehr zufrieden; die Blüte ist wirklich wunderschön. Ich habe sie gekauft, als sie schon ausgewachsen, aber in einem schlechten Zustand war – die Pflanze war komplett von Pilzen befallen. Ich dachte schon, ich könnte sie nie wieder retten, aber dann empfahl mir jemand Zircon. Dieses Produkt wird zur Behandlung und Vorbeugung von Pilz- und Bakterienkrankheiten eingesetzt. Das Foto zeigt meine Begonie einige Monate nach ihrer Genesung.“

Karina: „Ich hatte schon einmal eine Begonie dieser Sorte, aber als ich auf Geschäftsreise war, hat mein Mann nicht gut genug aufgepasst, und sie ist ausgetrocknet. Jetzt habe ich sie mir wieder gekauft und bin sehr zufrieden damit. Als ich vom Laden zurückkam, bemerkte ich allerdings, dass sie zu viel Wasser hatte, also habe ich den Topf sofort auf eine Serviette gestellt, um die überschüssige Feuchtigkeit aufzusaugen. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit der Pflanze.“
Begonia Elatior ist eine weit verbreitete Zierbegonie. Die Pflanze ist recht pflegeintensiv und benötigt viel Aufmerksamkeit und ständige Pflege.










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