Begonie – Pflegehinweise und die Heimat der Zimmerpflanze

Blumen

Die meisten Hobbygärtner besitzen mindestens eine Begonie, denn sie zählt zu den beliebtesten Zimmerpflanzen, ist in vielen verschiedenen Sorten erhältlich und kommt selbst mit minimaler Pflege gut zurecht. Ihre Beliebtheit verdankt sie ihrer Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Wachstumsbedingungen sowie ihrer großen Farb- und Formenvielfalt, die sie leicht mit Rosen, Kamelien, Narzissen, Nelken und anderen Pflanzen verwechseln lässt.

Die Heimat der Begonie, die Geschichte ihres Anbaus und ihrer Zeichen

Im 17. Jahrhundert organisierte der französische Pflanzensammler Michel Bégon eine Expedition in die Antillen, bei der sein Freund, der Mönch Plumier, die ersten sechs Begonienarten entdeckte, nach Europa brachte und beschrieb. Heute sind über 900 Arten in freier Natur bekannt, und mehrere tausend weitere wurden von Züchtern entwickelt.

Ein Drittel aller Begonienarten stammt aus Afrika, ihrer Heimat. Von dort aus hat sich die Pflanze nach Sri Lanka, in den Himalaya und nach Indien ausgebreitet und gedeiht in den Tropen, Subtropen und Hochlagen.

Begonienarten
Begonienarten

Diese Blume wurde bereits im 14. Jahrhundert von den Engländern erwähnt, die sie als Symbol der Reinheit verehrten. Im 18. Jahrhundert gelangten mehrere Arten nach England, die zu den Vorfahren der heutigen Knollenbegonien wurden. Ihre Hybridisierung begann laut Aufzeichnungen im Jahr 1860 und erreichte ihren Höhepunkt kurz vor dem Ersten Weltkrieg. Damals erfreuten sich Begonien großer Beliebtheit bei wohlhabenden Gärtnern, die um die Züchtung großblütiger, gefüllter Sorten wetteiferten. In dieser Zeit entstand die rosablühende Sorte, die heute als Klassiker gilt.

Die bekanntesten Baumschulbesitzer waren Charles Langdon und James Blackmore, und ihr Geschäft wird noch heute von Generationen von Erben weitergeführt, die hochwertige Begoniensetzlinge liefern.

Die Pflanze war auch von Aberglauben umgeben. Bei den südamerikanischen Indianern galt die Begonie als heilige Blume, die ihnen in schwierigen Zeiten half, unter anderem nach der Ankunft von Kolumbus und der spanischen Invasion ihrer Gebiete.

Was den Einfluss der Begonie im Alltag betrifft, so gilt sie laut Volksglauben als Symbol für finanziellen Erfolg, Familienglück und Zusammenhalt. Die richtige Pflege der Blume ist der Schlüssel zum Glück, denn ihr Verwelken oder ihre Krankheit wirken sich negativ auf das Gesamtergebnis aus.

Begonien sollten nur in guter Absicht verschenkt und nur von Menschen angenommen werden, die einem wirklich am Herzen liegen. Andernfalls könnte man negative Energie ins Haus bringen, was sich negativ auf das Familienklima und sogar die Gesundheit auswirken kann.

Eine erfolgreich gedeihende Tropenpflanze stärkt das Selbstvertrauen, gibt neue Kraft, versöhnt Ehepartner, entfacht alte Leidenschaften neu und hilft sogar, den Seelenverwandten zu finden. Die Wirkung der Pflanze ist durchweg positiv; nur in Russland gilt sie als schlechtes Omen: Eine zur falschen Zeit blühende Begonie kündigt den Tod eines Familienmitglieds an. In anderen Ländern hingegen werden Begonien ausschließlich als Segen betrachtet.

Merkmale der Sorte, Artenvielfalt mit Fotos

Durch Tausende von Hybriden ist eine so große Vielfalt an Begonien entstanden, dass eine einheitliche Beschreibung kaum möglich ist. Man unterscheidet zwischen Zierbegonien mit Laub- und Blütenbelag, einjährigen und mehrjährigen, kriechenden, buschigen und rankenden sowie rhizombildenden und knollenbildenden Arten. Da sie jedoch alle zur selben Familie, den Begoniengewächsen (Begoniaceae), gehören, sind ihre Pflegeansprüche im Wesentlichen gleich.

Es handelt sich um einen krautigen Strauch, dessen sukkulente, zarte Stängel bis zu 2 Meter lang werden. Die Blätter sind in Form und Farbe äußerst vielfältig und asymmetrisch. Ihre Größe variiert von wenigen Zentimetern bis zu mehreren Dutzend. Die Oberfläche ist entweder behaart oder glatt. Die Blüten stehen in Blütenständen, die einfach (bis zu 2 cm) oder gefüllt (bis zu 20 cm) sein können.

immerblühende Begonie
immerblühende Begonie

Vielleicht helfen Ihnen Beschreibungen der Arten und Fotos dabei, die Auswahl zu erleichtern und die perfekte Zimmerpflanze zu finden.

Die Gruppe der Zierlaubgewächse wird durch folgende Arten repräsentiert:

  1. Royal – benannt nach seiner leuchtenden Färbung und als Prototyp für viele Hybriden ausgewählt. Wie auf dem Foto zu sehen, ist sie sehr fotogen und dekorativ. Das Rhizom ist dick, die Blätter sind leicht behaart, haben einen gesägten Rand und eine zugespitzte Spitze und erreichen eine Größe von 20 x 30 cm. Die Farbe ist vielfältig und reicht von Braun über Rostbraun, Bronze, Karmesinrot, Violett und Silber bis hin zu Rot. Sie blüht mit unscheinbaren rosa Blüten.
  2. Der Tigerstrauch wird nicht höher als 25 cm und stammt aus Mexiko. Seine kriechenden Stängel sind behaart, ebenso die Unterseiten seiner gefleckten, ovalen Blätter, die in verschiedenen Grün- und Brauntönen gesprenkelt sind. Die Blüten sind klein, unscheinbar und wachsen in Büscheln.

    Begonien-Tiger
    Begonien-Tiger
  3. Die Korallen-Begonie unterscheidet sich von der vorherigen Sorte durch ihre Höhe von bis zu 1 m. Ihre Triebe sind kahl und aufrecht. Die 20 cm langen Blätter sind mit silbrigen Flecken bedeckt. Die korallenroten Blüten stehen in Rispen. Weitere beliebte Zimmerpflanzen sind die Begonie mit Bärenklau-Blättern, die rotblättrige, die Carolina-blättrige, die glänzende und die Mason-Begonie. Zierblüher sind für Züchter besonders attraktiv, da sie sich an ihrer prächtigen Blütenpracht erfreuen.

    Korallenbegonie
    Korallenbegonie
  4. Der immerblühende Strauch kann unter günstigen Bedingungen bis zu 60 cm hoch werden. Er wird oft in Gruppen gepflanzt, um eine dichte Bepflanzung zu erzielen. Die Blätter sind glatt, kahl, leicht behaart, grünlich, manchmal rötlich und bis zu 6 cm lang. Die Blüten sind klein, bis zu 2,5 cm im Durchmesser, einfach oder gefüllt und in Weiß, Rosa, Orange und Rot erhältlich. Sie blühen kurz, aber nacheinander, sodass die Blütezeit mit über sechs Monaten recht lang ist. Unter günstigen Bedingungen kann der Strauch sogar im Winter blühen.

    immerblühende Begonie
    immerblühende Begonie
  5. Elatior ist eine sehr beliebte Rose und wird oft als Geschenk in Blumensträußen verwendet. Der Strauch erreicht eine Höhe von 40 cm. Glänzende, leuchtende Blätter bilden den Hintergrund für große, gefüllte, rosenähnliche Blüten. Es gibt eine große Farbvielfalt, darunter auch mehrfarbige Sorten.

    Begonie Elatior
    Begonie Elatior
  6. Die Hängelilie ist bei Sammlern ebenfalls sehr beliebt. Sie wird zur Dekoration von Wänden, Regalen, Bögen, Balkonen und Terrassen verwendet. Ihre charakteristischen, kaskadenartig herabhängenden Ranken sind besonders auffällig, weshalb sie meist in Hängeampeln kultiviert wird. Die Stängel verzweigen sich und hängen kaskadenartig herab, wobei Blüten in verschiedenen Formen, Größen und Farben erscheinen.

    Ampelöse Begonie
    Ampelöse Begonie

Selbstverständlich handelt es sich hierbei nur um eine kleine Auswahl an Sorten, und ihre Zahl wächst stetig – Begonien sind bei Gärtnern und Züchtern gleichermaßen beliebt und interessant.

Pflege von Begonien zu Hause

Trotz ihrer tropischen Herkunft gilt die Blume als anspruchslos. Daher muss ihr Besitzer nichts Besonderes tun, um sie in ihrer vollen Pracht zu bewundern.

Bewässerung und Düngung

Die Pflanze benötigt reichlich Wasser, doch die Grenze zwischen Übergießen und Staunässe ist fließend. Daher sind sorgfältiges Gießen und eine gute Drainage unerlässlich. Nur die oberste Erdschicht im Topf sollte leicht antrocknen. Im Durchschnitt gießt man zweimal pro Woche. Bei heißem Wetter sollte man alle zwei Tage gießen, im Winter reicht es, einmal wöchentlich zu gießen.

Bewässerung
Begonien gießen

Das Bewässerungswasser sollte sauber und frei von den im Leitungswasser vorkommenden Verunreinigungen sein. Chlor und Kalziumsalze sind besonders schädlich. Filtern Sie das Wasser daher oder verwenden Sie Schmelzwasser, Regenwasser oder Quellwasser. Für das Wohlbefinden der Pflanzen sollte das Wasser leicht warm sein.

Bitte beachten Sie!
Es ist wichtig, die Luftfeuchtigkeit zu überwachen. Ideal sind 60 % Luftfeuchtigkeit, die man mit einer Schale mit feuchten Kieselsteinen oder einem Luftbefeuchter erreichen kann. Besprühen mit Wasser ist nicht empfehlenswert, da es Blüten, Blätter und Stängel faulen lassen kann. Dies ist besonders im Winter wichtig, wenn die Heizung läuft und die Luft austrocknet.

Die Art des Düngers hängt vom Entwicklungsstadium und der Pflanzenart ab. Alle Pflanzen benötigen zu Beginn der Wachstumsperiode stickstoffhaltige Dünger, Zierpflanzen während der gesamten Saison, um das Blattwachstum zu fördern. Kalium und Phosphor werden während der Blütezeit eingesetzt. Alle Dünger sollten mit Wasser ausgebracht werden, um Wurzelschäden durch eine zu hohe Düngerkonzentration zu vermeiden. Düngen Sie alle 10 Tage.

Beleuchtung

Begonien lieben die Sonne, besonders ihre blühenden Sorten. Das liegt daran, dass ihre Vorfahren in der Nähe des Äquators lebten. Direkte Sonneneinstrahlung ist jedoch schädlich. Wählen Sie daher ein Ost- oder Westfenster oder beschatten Sie den Topf mit einem Vorhang. Ein Platz im hinteren Teil des Zimmers eignet sich nur für dekorative Blattschmucksorten.

Es empfiehlt sich, den Standort nur einmal auszuwählen und ihn nicht mehr zu verändern; die Blume liebt Stabilität und kann auf einen Standortwechsel reagieren, indem sie Knospen abwirft oder das Wachstum einstellt.

Temperatur

Idealerweise sollte die Lufttemperatur konstant zwischen 18 und 22 Grad Celsius liegen. Im Sommer verträgt die Pflanze jedoch auch höhere Temperaturen. Im Winter beträgt die Mindesttemperatur 15 Grad Celsius. Wichtig ist auch die Überwachung anderer Faktoren wie Bewässerung und Luftfeuchtigkeit. Kombinationen aus heißer, trockener Luft und niedrigen Temperaturen bei gleichzeitig hoher Luftfeuchtigkeit sind besonders schädlich.

Krankheiten, Schädlinge und Behandlungsmethoden

Bei ungünstigen Lebensbedingungen wird die Pflanze geschwächt und anfällig für Insekten, Viren, Bakterien und Pilze. Diese Schädlinge treten oft gemeinsam auf; beispielsweise siedelt sich ein Pilz an den Wurzeln an, wenn diese von einer Mücke beschädigt werden, und tötet die Pflanze ab.

Begonienschädlinge:

  1. Spinnmilben treten bei niedriger Luftfeuchtigkeit in Innenräumen auf. Sie saugen den Pflanzensaft und hemmen so deren Wachstum und Entwicklung.

    Krankheit
    Begonienkrankheit
  2. Mücken: Fruchtfliegen, Weiße Fliegen. Sie entwickeln sich, wenn Wasser in Töpfen und Schalen stagniert und wenn abgefallenes Laub und andere organische Stoffe verrotten.
  3. Blattläuse saugen den Pflanzensaft aus und hinterlassen einen klebrigen Sirup auf den Blättern, was insgesamt die Vitalität der Blume beeinträchtigt.
  4. Ein Nematode ist ein winziger Wurm, der verschiedene Pflanzenteile befällt und sich von ihnen ernährt. Dadurch wird das Wachstum verlangsamt, die Form der Pflanze verändert und sie stirbt schließlich ab. Im Frühstadium ist der Befall nicht erkennbar, und im Spätstadium ist jede Bekämpfung sinnlos. Die Pflanze ist dann kaum noch zu retten und stellt eine Gefahr für andere dar. Daher muss sie vernichtet und der Topf sowie alle anderen Gegenstände desinfiziert werden.

    Blattnematode
    Blattnematode

Bekämpfungsmethoden: Mechanische Entfernung der Insekten durch Abwaschen und Einsatz von Klebefallen, gefolgt von einer Behandlung mit einem Insektizid, in der Regel 2-3 Mal, um Eier und Larven zu vernichten.

Begonien können auch von unheilbaren bakteriellen oder viralen Krankheiten befallen werden, darunter Mosaikkrankheit, Bakterienfleckenkrankheit und Bakterienwelke. Wird eine dieser Krankheiten diagnostiziert, sollte die Pflanze entsorgt werden, um eine Ansteckung anderer Pflanzen zu verhindern.

Zu den Krankheiten, die sich erfolgreich bekämpfen lassen, gehören Echter Mehltau, Botrytis, Grauschimmel und Schwarzschimmel. Sie alle werden durch stehendes Wasser und Feuchtigkeit verursacht, was zu Fäulnis führen kann. Die Pflanze kann geheilt werden, indem die befallenen Stellen entfernt und mit einem Fungizid behandelt werden. Am wichtigsten ist es jedoch, etwaige Pflegefehler zu beheben.

Auswahl und Aufbereitung des Bodens

Begonien bevorzugen einen Boden mit einem pH-Wert von 5,5–6,5. Dieser Wert lässt sich durch eine Mischung aus Laubkompost, Sand, Torf und Rasensoden im Verhältnis 2:1:1:1 erreichen. Alternativ können Sie im Gartencenter eine fertige Erdmischung speziell für Begonien kaufen.

Wichtig!
Da der Boden mit Schädlingseiern verunreinigt sein könnte, ist es ratsam, auf Nummer sicher zu gehen und das Bodengemisch zu desinfizieren.
Dies kann durch Einfrieren, Dämpfen oder Backen des Bodens im Ofen erfolgen. Anschließend muss der Boden angereichert werden, um die Mikroflora wiederherzustellen. Es empfiehlt sich, ein aus Regenwürmern gewonnenes Produkt wie Vermiculit hinzuzufügen.

Hygiene

Hier geht es um die Sauberkeit von Blättern – lebenswichtigen Organen, die an Ernährung und Atmung beteiligt sind. Staub in der Luft ist schädlich, da er die Blattoberfläche bedeckt und zudem Schadstoffe enthält.

Schmutz lässt sich mit einem trockenen Tuch oder Wattepad entfernen, indem man den Staub abwischt. In manchen Fällen ist eine warme Dusche in Ordnung, solange die Pflanze nicht blüht. Nach dem Waschen sollte sie in der Badewanne trocknen. Alternativ können die Blätter auch vorsichtig abgewischt werden, um Rückstände von Leitungswasser zu entfernen.

Wie vermehrt und verpflanzt man Blumen zu Hause?

Begonien lassen sich sehr leicht vermehren. Eine ältere Pflanze kann einfach in Abschnitte geteilt werden – entweder in das Rhizom oder in die Knollen. Neben dieser Möglichkeit gibt es weitere Methoden, die es wert sind, genauer betrachtet zu werden.

Blatt

Mit dieser Methode lassen sich aus jedem gesunden Blatt mehrere Begonien-Sämlinge gewinnen. Dazu muss das Blatt in Segmente geteilt werden, die jeweils eine Blattader enthalten.

Die Blattadern müssen leicht beschädigt werden; in diesen Rissen bilden sich bald Wurzeln. Das Blatt muss nicht vollständig abgeschnitten werden; es genügt, die Adern anzuritzen. Legen Sie das Blatt auf feuchten Sand und fixieren Sie es. Gießen Sie es anschließend über eine Untersetzerschale.

Sie müssen bis zu zwei Monate auf Ergebnisse warten. Sobald die ersten Blätter erscheinen, können die Pflanzen in einzelne Töpfe umgepflanzt und wie ausgewachsene Pflanzen weiterkultiviert werden.

Samen

Es empfiehlt sich, ausschließlich professionell bezogenes Saatgut auszusäen. Selbst gesammeltes Saatgut könnte Sie mit der Keimung einer völlig anderen Begonienart überraschen, da die meisten heute angebauten Sorten Hybriden sind, die keine identischen Nachkommen hervorbringen.

Wenn Sie Samen gekauft haben, sollten diese auf der feuchten Oberfläche des Substrats verstreut werden, ohne sie zu bedecken. Anschließend werden sie zum Keimen unter Glas an einen warmen, hellen Ort gestellt.

Vermehrung durch Samen
Vermehrung durch Samen

Die transparente Abdeckung sollte entfernt werden, sobald die Keimlinge erscheinen, und die Begonien-Sämlinge sollten in separate Töpfe umgepflanzt werden, wenn sie 3-4 Blätter haben.

Stecklinge

Zu lange Stängel ausgewachsener Begonien können gekürzt und in Stecklinge zur Bewurzelung geschnitten werden. Jeder Steckling sollte 3–4 Blattachseln mit einer Knospe oder einem Blatt haben. Stellen Sie die Stecklinge in Wasser mit einem Bewurzelungsmittel.

Nach 4 Wochen bilden sich dort weiße Wurzeln. Anschließend werden die Pflanzen in ein lockeres Erdgemisch gepflanzt und weiterkultiviert, bis Blätter erscheinen.

Statt die Stecklinge in Wasser zu halten, können Sie sie mit Holzkohle bestäuben und in eine Anzuchtschale mit Erde stecken. Sobald sie Wurzeln geschlagen haben und neue Blätter gewachsen sind, können Sie sie in Töpfe umpflanzen.

Beim Umtopfen einer Pflanze, egal ob es sich um eine neue oder eine selbstgezogene Pflanze handelt, deren Topf zu klein geworden ist, wird ein Teil der Erde ausgetauscht. Dabei sollte man vermeiden, die Erde gründlich von den Wurzeln abzuschütteln, da dies die Wurzeln beschädigen kann. Die Pflanze sollte in einen neuen Topf mit guter Drainage gesetzt werden. Anschließend wird Erde am Rand aufgefüllt und leicht angedrückt. Danach kann die Pflanze gegossen und an ihren gewohnten Standort zurückgestellt werden.

Häufig gestellte Fragen zum Anbau

Ist es notwendig, eine Sandschicht am Boden des Topfes anzulegen?
Eine solche Polsterung ist notwendig, um Wasser von den Wurzeln der Pflanze abzuleiten, insbesondere wenn diese Staunässe nicht vertragen. Begonien gehören zu den Pflanzen, die durch Überwässerung oft faulen. Daher ist eine Sandschicht sehr hilfreich. Alternativ eignen sich auch andere Materialien wie eine gut drainierende Schicht aus Steinen, Blähton oder Blähton.
Warum fallen die Knospen ab, obwohl ausreichend Wasser gegossen wird?
Begonien werfen ihre Knospen auch unter Stress ab. Zum Beispiel, wenn der Topf plötzlich bewegt wird. Sie reagieren auch so auf Zugluft, Kälteeinbrüche oder, im Gegenteil, zu viel Heizungsluft. Wenn Begonien zu blühen beginnen, brauchen sie Stabilität mehr denn je.
Nachdem ich die Begonie gekauft hatte, begann sie zu welken. Was kann ich tun, um sie zu retten?
Gekaufte Blumen werden meist in Transporterde geliefert, die nach etwa zwei Wochen durch nährstoffreiche Erde ersetzt werden sollte, sobald sich die Pflanze an ihren neuen Standort gewöhnt hat. Überprüfen Sie die Pflegehinweise sorgfältig; möglicherweise stimmt etwas nicht, z. B. zu wenig Wasser, zu trockene Luft oder zu wenig Licht.
Müssen Begonien während der Heizperiode besprüht werden?
Begonien benötigen eine Luftfeuchtigkeit von 50–60 %. Ist diese niedriger, können Sie sie durch Besprühen erhöhen. Verwenden Sie einen feinen Sprühnebel, aber richten Sie ihn nicht direkt auf die Pflanze; es sollte kein Wasser auf die Blüten oder Blätter spritzen. Am besten ist ein leichter Feuchtigkeitsnebel, der die Pflanze umgibt.

Die pflegeleichte Begonie hat sich in unseren Wohnungen bestens eingelebt und wird ihre Besitzer mit ihren leuchtenden Blättern und Blüten erfreuen. Sie benötigt lediglich etwas sorgfältige Pflege.

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