Wie man eine Hundehütte im Winter richtig aufbaut

Konstruktion

Im Gegensatz zu kleineren Rassen leben Wachhunde in der Regel im Freien – in einer Box oder an der Kette, manchmal haben sie aber auch Freilauf. Im Winter kann das Tier jedoch erfrieren und krank werden, wenn die Box nicht isoliert ist. Daher sollten Besitzer im Voraus überlegen, wie sie die Box komfortabler gestalten können. Das Isolieren einer Hundehütte ist mit vorgefertigten Anleitungen und hilfreichen Tipps ganz einfach. Wichtig ist nur, die richtigen Werkzeuge und Materialien zu haben.

Warum isolieren?

Hunde haben ein recht warmes Unterfell, das sie auch bei Minusgraden warm hält. Zwar können sie den Winter überleben, aber sie können trotzdem krank werden, wenn sie keinen geeigneten Unterschlupf finden. Ist die Hundehütte nicht isoliert, erfriert der Wachhund. Man sollte außerdem bedenken, dass nicht alle Rassen Minusgrade vertragen. Jagdhunde zum Beispiel können dank ihres dichten Fells sogar im Schnee schlafen.

Aber selbst Hunde derselben Rasse vertragen Kälte nicht immer gleich gut – vieles hängt von den Haltungsbedingungen ab. Wurde ein Tier in einem warmen Haus oder einer Wohnung aufgezogen und erst später als Wachhund eingesetzt, wird es mit der Kälte schlecht zurechtkommen. Wurde ein Welpe von Anfang an in einem „Wärmehaus“ gehalten, wird er im Winter draußen krank und überlebt möglicherweise nicht bis zum Frühling.

Aufmerksamkeit!
Wenn Sie Ihr Haustier in eine Hundehütte im Freien umsetzen, wächst das Unterfell nach, und mit der Zeit verträgt der Hund Kälte besser. Bis dahin ist es jedoch wichtig, ihm gute Lebensbedingungen, wie beispielsweise eine isolierte Hundehütte, zu bieten. Bedenken Sie außerdem, dass kleinere Hunde kälteempfindlicher sind als größere.

Grundregeln

Hunde passen sich schnell an veränderte Bedingungen an, daher fehlt Wohnungshunden die Unterwolle – sie brauchen sie nicht. Wenn solche Hunde im Winter nach draußen gelassen werden, frieren sie sehr stark. Hauptursache dafür ist der Wind, der durch ihr Fell pfeift. Auch hohe Luftfeuchtigkeit oder Niederschlag können dazu führen, dass ein Hund stark friert, da die Unterwolle nass wird und dadurch, anstatt zu wärmen, kalt wird. Aus diesen Gründen sollten bei der Isolierung einer Hundehütte folgende Punkte beachtet werden:

  1. Die Kabine darf nicht vom Wind bewegt werden; es darf darin keine Zugluft geben.
  2. Das Innere des Hundehäuschens muss trocken sein und es darf kein Niederschlag eindringen.
  3. Der Eingang muss vor Wind geschützt sein oder der Stand muss so platziert werden, dass er sich nicht auf der windabgewandten Seite befindet.
  4. Es empfiehlt sich, die Hundehütte auf Stützen statt auf dem Boden zu platzieren – so wird verhindert, dass die Konstruktion (falls sie aus Holz ist) überflutet oder durchnässt wird.
  5. Die Einstreu sollte entweder gar nicht nass werden oder regelmäßig kontrolliert und durch neue ersetzt werden, sobald die alte feucht wird.
  6. Es wird empfohlen, die Kabine im Schatten aufzustellen, damit sie sich an heißen und sonnigen Tagen nicht zu sehr aufheizt.
  7. Der Zwingerboden muss wärmegedämmt sein – eine mindestens 1 cm dicke Dämmschicht wird zwischen Fundament und Bodenbelag angebracht. Es wird außerdem empfohlen, Wände und Dach zusätzlich zu dämmen.

Es ist ratsam, die Temperatur im Inneren der Hundehütte im Winter zu berücksichtigen. Ist die Hütte aus Holz, ist die Luft darin nur 3–4 °C wärmer als draußen. Dies liegt am fehlenden Zugang. Daher empfiehlt es sich, eine Art „Vorhang“ aus dickem Material – beispielsweise flexiblem Gummi oder Filz – über die Hütte zu hängen. Allerdings reicht selbst das nicht aus, um den Hund warm zu halten.

Wie man isoliert

Alle verantwortungsbewussten Hundebesitzer isolieren ihre Hundehütten, doch lässt sich nicht mit Sicherheit sagen, ob ihrem Tier darin im Winter kalt ist. Um sicherzustellen, dass Ihr treuer Wachhund komfortable Lebensbedingungen hat und im Winter warm und gesund bleibt, sollten Sie gute Isoliermaterialien für die Hundehütte auswählen. Verschiedene Materialien eignen sich, aber die folgenden sind besonders gut für Hundehütten geeignet:

  1. Schaumstoff eignet sich gut zur Isolierung von Dach und Decke, aber nicht zur Isolierung des Kabineninneren.
  2. Extrudierter Polystyrolschaum – geeignet zur Wärmedämmung des Unterbaus.
  3. Filz ist ein natürliches Material, unbedenklich für Hunde und geeignet für die Innenisolierung.

Aufmerksamkeit!
Bei der Verwendung von Filz als Dämmstoff empfiehlt es sich, Nägel oder andere Befestigungsmittel mit breiten Köpfen einzusetzen. Dadurch wird das Material gut fixiert und ein Lösen nach ein bis zwei Jahren verhindert.

Mineralwolle ist als Dämmstoff ungeeignet, da sie gesundheitsschädlich für Hunde ist. Sie setzt Formaldehyd frei, und die Fasern können den Hund verletzen. Auch Sprühschaum ist nicht zu verwenden, da er schnell feucht wird und sich zersetzt. Sperrholz sollte ebenfalls nicht im Inneren der Hundehütte angebracht werden, da es giftige Substanzen abgibt, die der Gesundheit des Hundes schaden. Es sollte daher nur außen, über einer Dampfsperre, montiert werden.

Beheizung des Zwingers

Selbst modernste Dämmstoffe können einem Tier keine zusätzliche Wärme spenden; sie können lediglich den Ausgang aus dem Inneren einschränken. Ein Vorhang und ein Vorraum in der Nähe des Eingangs schützen vor Wind, Regen und Schnee, isolieren den Raum aber nicht vollständig. Um die Wärme im Zwinger zusätzlich zu halten, kann eine Heizung eingesetzt werden. Die gängigsten Heizungsarten für Zwinger sind:

  • Panel;
  • Film;
  • Fußbodenheizung;
  • Konvektor.
Möglichkeiten zur Isolierung einer Hundehütte

Bei der Auswahl des Geräts ist es wichtig, auf Heizleistung und Langlebigkeit zu achten. Die Temperatur der Wärmequelle in der Nähe des Hundes sollte 50 °C nicht überschreiten. Da das Tier das Heizelement beschädigen könnte, muss es hinter stabilen Abdeckungen geschützt werden. Das Gerät sollte nur eingeschaltet werden, wenn die Temperatur deutlich sinkt. Hundehalter empfehlen, den Hund in diesem Fall ins Haus zu holen.

Bodenisolierung

Die Standards und Regeln für die Isolierung einer Hundehütte sind, unabhängig vom Material, allgemein gehalten. Wichtig ist, die Isolierung so anzubringen, dass das Tier weder innerhalb noch außerhalb der Hütte Zugang dazu hat. Ausgenommen sind Materialien mit speziellen Installationsrichtlinien. Bevor wir uns jedoch dem Hauptteil widmen, sollten sich Tierhalter zunächst auf den Boden konzentrieren – alle Risse abdichten und eine geeignete Einstreu wählen. Beispielsweise eignen sich Holzspäne. Grundlegende Empfehlungen zur Vorbereitung dieses Materials:

  1. Als Holzspäne sollten große Mengen verwendet werden – Sägemehl ist gefährlich für das Tier, da es in Augen, Nase und Ohren gelangen kann.
  2. Am besten eignet sich hierfür Nadelholz, da es die meisten Schädlinge abwehrt.
  3. Eine Behandlung gegen Zecken und ein mindestens monatlicher Netzwechsel sind erforderlich.
  4. Wenn Sie die Späne mit Material abdecken, müssen Sie einen strapazierfähigen Stoff wählen und diesen im Inneren des Zwingers befestigen.
Isolierung eines Hundehauses
Aufmerksamkeit!
Vor Gebrauch die Späne unbedingt sieben, um sicherzustellen, dass keine kleinen Partikel mehr enthalten sind. Sägemehl kann bei Kontakt mit Schleimhäuten Entzündungen verursachen.

Isolieren Sie ein Hundehaus Die Aufgabe ist nicht schwierig. Geeignete Materialien sind relativ günstig und nicht in großen Mengen verfügbar. Achten Sie bei der Auswahl des Isoliermaterials jedoch sorgfältig auf dessen Sicherheit für Ihr Haustier, um dessen Gesundheit nicht zu gefährden, während Sie es vor Kälte schützen. Zusätzliche Heizung ist zwar möglich, aber bei starkem Frost ist es besser, den Hund einfach ins Haus zu holen.

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