Gepflasterte Wege fügen sich harmonisch in eine durchdachte Gartengestaltung ein. Pflastersteine sind dafür ideal. Sie sind preiswert, funktional und sehen sehr gepflegt aus. Die Verarbeitung ist kinderleicht. Daher ist es nicht nötig, Fachleute mit der Wegegestaltung zu beauftragen. Sie können die gesamte Arbeit problemlos selbst erledigen.
Kacheln auswählen
Vor der Vereinbarung Gartenwege Sie sollten hochwertiges Material wählen. Für die Herstellung von Pflastersteinen werden heutzutage verschiedenste Materialien verwendet: Kunststoff, Holz, Gummi, Stein oder Beton. Jedes Material hat seine eigenen Vor- und Nachteile, Verwendungszwecke und funktionellen Eigenschaften. Diese sollten Sie vor der Planung des Geländes oder dem Kauf der Materialien berücksichtigen.
Kunststofffliesen
Dies ist die preisgünstigste Wegvariante. Das Material erfordert weder aufwendige Verarbeitung noch spezielle Installationstechniken. Es ist resistent gegen Pilze, Schädlinge und Fäulnis. Es ist feuchtigkeitsbeständig und bricht nicht, wenn schwere Gegenstände darauf fallen – ein wichtiger Vorteil für ein Gartenhaus. Die Installation ist einfach: Der Weg wird wie ein Baukasten zusammengesetzt und kann daher problemlos selbst verlegt werden.
Ein Nachteil dieser Beschichtungsart ist ihre Instabilität gegenüber den Schwankungen des russischen Klimas. Erhebliche Temperaturschwankungen führen zu einem Festigkeitsverlust des Kunststoffs. Diese Beschichtung kann durch aggressive Chemikalien, Säuren und Laugen zerstört werden und verschleißt zudem schnell.
Gummibeschichtung
Dieses Material wird aus Altreifen hergestellt. Sein Vorteil liegt in seinen hohen stoßdämpfenden Eigenschaften. Der weiche Belag eignet sich besonders für Datschen, die häufig von Kindern oder älteren Menschen genutzt werden. Das Gummi ist abriebfest und sehr langlebig. Dieser Weg ist sehr einfach zu verlegen und erfordert keine spezielle Untergrundvorbereitung. Einzelne Elemente lassen sich bei Bedarf problemlos austauschen.
Der Nachteil dieser Bodenart liegt in ihren hohen Kosten. Sie ist teurer als Kunststoff, bestimmte Betonsorten oder Klinkerfliesen. Außerdem brennt Gummi und erzeugt dabei stechenden, schwarzen Rauch. Bei minderer Qualität verschleißen die Fliesen schnell.
Naturstein
Diese Pflastersteine werden aus natürlichen Materialien hergestellt, indem diese zerkleinert und anschließend in die gewünschte Form gebracht werden. Ihr Hauptvorteil ist ihre hohe Widerstandsfähigkeit. Eine Natursteinpflasterung hält jahrzehntelang und widersteht jeglicher mechanischer Belastung sowie aggressiven Substanzen. Dank der Vielfalt an Formen und Farben sind Ihrer Fantasie bei der Gestaltung Ihrer Pflasterung keine Grenzen gesetzt.
Der größte Nachteil von Natursteinpflaster ist sein hoher Preis. Außerdem ist das Material recht schwer, sodass man für die Verarbeitung mehrere Personen benötigt. Eine weitere Herausforderung besteht darin, dass es schwierig ist, die Steine in die richtige geometrische Form zu bringen, was ein sauberes Verlegen erschwert.
Klinkerfliesen
Für die Herstellung dieser Pflastersteine wird Ton mit Farbstoff vermischt. Durch das Brennen bei hohen Temperaturen entsteht ein robustes und dichtes Material. Dieses Material ist sehr langlebig und widerstandsfähig gegen mechanische Beanspruchung. In puncto Haltbarkeit sind Klinkerfliesen mit Naturstein vergleichbar. Sie sind in einer Vielzahl von Farben und Formen erhältlich, sodass sich Wege in jeder gewünschten Form gestalten lassen.
Der Nachteil dieses Materials ist seine Zerbrechlichkeit. Fällt ein schwerer Gegenstand darauf, zerbricht es oft. Außerdem ist es sehr teuer. Klinkerwege eignen sich für Bereiche der Datscha, in denen ein ansprechendes Erscheinungsbild gewünscht ist.
Betonfliesen
Diese Pflastersteine bestehen aus einem Zement-Sand-Gemisch mit Kies und Farbstoffen. Sie zeichnen sich durch ihre Vielfalt an Formen und Farben aus. Auch Sonderanfertigungen sind möglich. Sie sind beständig gegen verschiedene Belastungen und Temperaturschwankungen. Dieses Material ist preiswert und günstiger als Naturstein- oder Klinkerpflaster. Daher sind Betonpflastersteine eine ausgezeichnete Wahl für die Gartengestaltung rund um ein Gartenhaus.
Beton hat wenige Nachteile. Er ist weniger haltbar als Naturstein oder Klinker und beginnt etwas früher zu verschleißen. Bei der Verlegung von Betonpflastersteinen ist es wichtig, die Verlegeanleitung genau zu befolgen und Fehler zu vermeiden, da diese nicht korrigiert werden können.
Materialauswahl
Anfänger werden die Arbeit mit größeren Fliesen als angenehmer empfinden, da diese leichter zu verlegen und zu reparieren sind. Daher für unabhängige Anordnung der Gartenwege Es empfiehlt sich, 5 cm dicke Betonpflastersteine im Format 50 x 50 cm zu kaufen. Außerdem benötigen Sie gesiebten Sand, um Steine und andere Verunreinigungen zu entfernen. Verschiedene Verunreinigungen können es erschweren, einen perfekt ebenen Untergrund zu schaffen.
Um die Wegbegrenzungen zu markieren, benötigen Sie Holzpflöcke und Seil. Alternativ können Sie auch Baustahl verwenden. Zum Nivellieren der Oberfläche benötigen Sie ein langes, flaches Brett. Zum Verlegen der Fliesen benötigen Sie einen Stampfer. Außerdem benötigen Sie Bretter als Führungshilfe.
Standortplanung
Skizzieren Sie zunächst das Gelände und markieren Sie die Wege, um sich einen Überblick zu verschaffen. Ein Foto, auf dem alle Gebäude zu sehen sind, ist dabei hilfreich. So können Sie die bestehenden Strukturen analysieren und die Wege optimal anlegen. Die Wege sollten so angelegt sein, dass die Orientierung auf dem Gelände und die Durchführung der notwendigen Arbeiten einfach sind. Der Plan hilft, den ungefähren Arbeitsumfang und die benötigten Materialien zu bestimmen.
Bei der Erstellung eines Projekts für Wege im Landhaus von Pflasterplatten Beachten Sie die Breite. In stark frequentierten Bereichen empfiehlt sich eine Wegbreite von 1 Meter, damit zwei Erwachsene bequem aneinander vorbeigehen können. In weniger frequentierten Bereichen reichen 80 cm breite Wege aus.
Als Nächstes wird der Bereich markiert. Dazu werden am Anfang des zukünftigen Weges Pflöcke eingeschlagen und anschließend alle zwei Meter Markierungen gesetzt. Zwischen diesen Pflöcken werden Schnüre gespannt. Bei kurvenreichen Strecken werden die Markierungen enger gesetzt, um einen präziseren Verlauf zu gewährleisten. Die Schnur wird 15 cm über dem Boden gespannt.
Vorbereitung der Basis
Nachdem der Verlauf des zukünftigen Weges markiert wurde, beginnen sie mit den Vorbereitungen für das Fundament. Zuerst entfernen sie jeglichen Schutt und Steine aus dem Arbeitsbereich. Falls dort Gras wächst, wird es gemäht. Anschließend beginnen sie mit dem Ausheben der Erde.
Die Bodenaushebung erfolgt in folgender Reihenfolge:
- Stechen Sie mit einem Bajonettspaten senkrecht entlang der markierten Kontur in den Boden.
- Sie entfernen Erde aus dem gesamten Bereich und kontrollieren dabei die Tiefe.
- Das Bett wird mit einer Schaufel gereinigt.
- Sie verdichten den Boden mit einem Baumstamm.
Herstellung eines Sandkissens
Zuerst werden Bretter entlang des Wegverlaufs verlegt. Die Breite des Bordsteins wird ebenfalls festgelegt. Anschließend wird Sand eingefüllt und gleichmäßig verteilt. Verläuft der Weg in der Nähe eines Gebäudes, wird ein leichtes Gefälle geschaffen, damit sich kein Regenwasser auf dem fertigen Weg sammelt.
Der Sandverbrauch wird hoch sein. Für eine gegebene Aushubtiefe ist eine 5 cm dicke Sandschicht erforderlich. Daher wird 1 Kubikmeter Sand benötigt, um ein Fundament für eine Fläche von 21 m² zu erstellen.
Der aufgeschüttete Sand wird mit einem professionellen Benzinstampfer verdichtet. Alternativ kann auch ein selbstgebautes Werkzeug aus einem Holzbrett mit einer 15 x 45 cm großen Grundfläche verwendet werden. Um die oberste Schicht vor Erosion zu schützen, wird der Sand regelmäßig mit Wasser aus einer flachen Gießkanne befeuchtet und erneut verdichtet.
Pflastersteine selbst verlegen
Jede Pflasterplatte hat ihr eigenes Muster. Dieses wird anhand der Größe und Form der Steine ausgewählt. Die Pflastersteine werden dicht aneinander auf einem Sandbett verlegt und mit einem Gummihammer angedrückt. Bei Bedarf werden sie mit einer breiten Kelle begradigt, wobei überschüssiger Sand hinzugefügt oder entfernt wird. Die verlegten Steine werden regelmäßig mit einer Wasserwaage überprüft. Eine perfekte Nivellierung ist jedoch nicht erforderlich. Das Verlegen der Steine wird fortgesetzt, bis der gesamte Weg belegt ist.
Sind einige Steine beschädigt, lassen sie sich nur schwer passgenau verlegen. Es entstehen dann kleine Lücken von bis zu 5–7 mm. Ein so gepflasterter Weg wirkt dennoch ordentlich und ansprechend, selbst wenn einige Steine nicht perfekt sind.
Verstärkung der Kante und Installation der Bordsteinkante
Wurde die Wegbreite falsch berechnet, lässt sich der Mangel beheben. Dazu wird der zuvor ausgehobene Boden zur Verstärkung der Ränder wieder aufgefüllt und anschließend mit geeignetem Holz fest verdichtet.
Zum Einbau der Bordsteinkante heben Sie einen kleinen Graben aus. Dieser sollte etwas tiefer als die Bordsteinhöhe sein und ein Gefälle aufweisen. Füllen Sie den Grabenboden mit einer 5 cm dicken Sandschicht. Setzen Sie die Bordsteinkante anschließend leicht schräg ein. Ihre Oberkante sollte parallel zu den Pflastersteinen verlaufen. Drücken Sie die Bordsteinkante mit einem Gummihammer in den Sand.
Abdichten der Fugen zwischen den Pflastersteinen
Sobald alle Fliesen verlegt sind, werden die Fugen mit gesiebtem Sand aufgefüllt. Dazu verwendet man ein Metallgewebe oder ein spezielles Sieb. Zum Verfüllen der Fugen wird ausschließlich trockenes Material verwendet. Ist die Sandmischung feucht, muss sie vor dem Verfüllen getrocknet werden.
Nachdem Sie den Sand auf den Pflastersteinen verteilt haben, kehren Sie ihn mit einer Bürste mit harten Borsten in die Fugen zwischen den einzelnen Steinen. Um einen besseren Halt zu gewährleisten, befeuchten Sie den Sand regelmäßig mit einem Gartenschlauch. Da es schwierig ist, die Fugen beim ersten Mal vollständig zu füllen, kann sich der Sand mit der Zeit setzen. Füllen Sie dann einfach weiteren Sand nach.
Abschließend
Mit der vorgeschlagenen Methode können Sie in Ihrer Datscha schnell und kostengünstig einen Weg aus Betonpflastersteinen anlegen. Die gesamte Arbeit lässt sich zudem problemlos selbst erledigen. Sie benötigen keine externen Handwerker. Bei fachgerechter Ausführung hält der Weg viele Jahre.
