Welche Eigenschaften besitzt die Pflanze?
Diese Pflanze wächst üppig an den unterschiedlichsten Standorten. Man findet sie häufig auf Brachflächen, an Wegrändern und in Gemüsegärten. Sie kann bis zu 1,5 Meter hoch werden. Sie hat einen sehr dichten Stängel und große, gezähnte Blätter. Die Pflanze besitzt eine sehr lange, weiße Wurzel. Ihre Blüten sind eine wahre Augenweide. Sie sind sehr groß und verströmen einen unvergleichlichen Duft. Die Blüten dieser außergewöhnlichen Pflanze sind meist weiß, aber auch violette Exemplare kommen in der Natur vor.
Die Form der Blume erinnert ein wenig an GartenlilieSie wachsen an Stängeln. Man findet nie mehr als eine Blüte an einem Ort. Jede Knospe besteht aus fünf Blütenblättern. Am Abend kann man die volle Schönheit der Blüte bewundern. Sie erblüht dann und verwandelt sich in eine üppige Seerose.
Die Früchte selbst enthalten spezielle Kapseln mit vier stachelbesetzten Fächern. In diesen Fächern befinden sich die Samen. Jeder Gärtner weiß, dass der Stechapfel (Datura) von Mitte Sommer bis Ende September blüht. Die Sträucher wachsen typischerweise in Gruppen. Experten haben bis zu 13 Stechapfelarten in freier Natur identifiziert. Alle Stechapfelarten sind jedoch giftig. Die Menge des Giftstoffs hängt vom Erntezeitpunkt ab. Viele Menschen nutzen diese giftige Pflanze zu medizinischen Zwecken.
Woher stammt diese Blume in unserer Region?
Botaniker sind von der Stechapfelblüte (Datura) fasziniert – Foto und Beschreibung. Wo wächst Stechapfel? Der Ursprung dieser giftigen Pflanze ist unbekannt. Erwähnung findet man ihn jedoch in Europa, Asien, Amerika und Afrika. Es gibt die Annahme, dass Christoph Kolumbus' Seeleute die Samen der Blume aus Amerika mitbrachten. Eine andere Theorie besagt, dass Nomaden die seltsamen Samen vor der Küste des Kaspischen Meeres entdeckten. Diese Versionen sind jedoch reine Legenden und haben keine rechtliche Bedeutung.
Bilsenkraut wurde einst in mystischen Ritualen verwendet. In manchen Kulturen galt Stechapfel als heiliges Kraut. Einige Stämme nutzten die Pflanze in Hexenritualen. Die Chinesen schätzten die Stechapfelblüte im Allgemeinen sehr, da sie ihnen bei vielen Beschwerden Linderung verschaffte.
Wie wird die Pflanze in der Medizin verwendet?
Bilsenkraut wird seit der Antike medizinisch genutzt. Einige Wissenschaftler jener Zeit hielten die Pflanze für ein Rauschmittel. Tatsächlich sind die medizinischen Eigenschaften dieser Pflanze bekannt. einjährige PflanzeDas hängt vom Alkaloidgehalt ab. Ein spezieller Inhaltsstoff der Blüte kann die Produktion von Galle, Schweiß und Speichel reduzieren. Dieser Stoff normalisiert außerdem die Herzfunktion.
In diesem Artikel finden Sie ein Foto und eine Beschreibung der Stechapfelblüte (Datura). Zahlreiche Medikamente mit Stechapfel sind in Apotheken erhältlich. Die Pflanze wird häufig Medikamenten gegen Asthma, Bronchitis, Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre, Herzrasen und Neuralgien beigemischt.
Bilsenkraut kann zur Zubereitung von Abkochungen verwendet werden. Diese eignen sich zum Spülen, Einreiben und Gurgeln. Viele Menschen stellen eine Öltinktur mit Stechapfel her. Diese ist zur äußerlichen Anwendung bestimmt. Die Menschen haben sich die unterschiedlichsten Dinge ausgedacht, um ihr Wohlbefinden zu steigern. Für Raucher mit Asthma gibt es Zigaretten mit getrocknetem Bilsenkrautpulver. Stechapfel wird auch in der Tiermedizin eingesetzt. Wichtig ist jedoch, die Dosierung genau einzuhalten. Eine Überdosierung kann tödlich sein. Verwenden Sie Stechapfel niemals ohne ärztliche Rücksprache.
Wie pflegt man Bilsenkraut?
Viele erfahrene Gärtner und Botaniker versuchen, Stechapfel in ihren Gärten anzupflanzen. Es ist jedoch wichtig, einige Pflanz- und Pflegehinweise zu beachten. Diese giftige Pflanze sollte fernab von Kinderspielplätzen gepflanzt werden. Kinder sind sehr neugierig und probieren gern Neues aus. Wenn ein Kind von der Blüte kostet, sind die Folgen äußerst bedauerlich.
Die Stechapfelblume (Datura) (siehe Foto und Beschreibung) benötigt die richtige Pflege. Vor dem Pflanzen sollte man einen sonnigen, trockenen und windgeschützten Standort wählen. Die Stängel der Pflanze können bei starkem Wind brechen. Wenn Sie einen Misthaufen im Garten haben, können Sie ihn mit einem blühenden Strauch verdecken. Der angenehme Duft der Blüten überdeckt den unangenehmen Geruch.
Die Pflanze benötigt reichlich Wasser, sonst blüht sie nicht. Im Sommer sollte Stechapfel alle zwei Tage gegossen werden. In heißen Perioden täglich. Diese giftige Pflanze benötigt hartes Wasser. Bilsenkraut muss regelmäßig, am besten einmal wöchentlich, gedüngt werden. Wenn Sie die Blumen auf einem Misthaufen pflanzen, verwenden Sie ausschließlich mineralischen Dünger. Bei normalem Gartenboden wechseln Sie mineralischen und organischen Dünger ab.
Leicht saure Böden sollten mindestens einmal pro Saison neutralisiert werden. Dazu benötigen Sie Kalkmilch, die Sie im Verhältnis 1:1 mit Wasser verdünnen. Wählen Sie für die Pflanzung von Stechapfel (Datura) lockeren, fruchtbaren Boden. Stechapfelblüten (siehe Fotos und Beschreibungen) müssen regelmäßig zurückgeschnitten werden. Dadurch wird der Strauch in Form gebracht und die Blüte gefördert. Die Triebe werden dabei zurückgeschnitten. Stechapfel wächst in der Regel einjährig, da er keinen starken Frost verträgt. Wenn Sie die Samen nicht ernten möchten, entfernen Sie die verblühten Blütenknospen. Falls Sie später Samen benötigen, lassen Sie am besten die größten Knospen stehen.
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Ein sehr wichtiges Thema für Botaniker ist die Stechapfelblüte (Datura), die wir mit Fotos und Beschreibungen vorstellen. Diese Pflanze vermehrt sich durch Selbstaussaat. Das heißt, wenn die Frucht reif ist, platzt sie auf, und die Samen fallen in den Boden und keimen von selbst. Allerdings überstehen sie den Winter möglicherweise nicht. Man kann einen Beutel aus einer Feinstrumpfhose nähen und die Samenkapsel darin einwickeln. Wenn die Kapsel aufplatzt, fallen alle Samen in den Beutel. Diese können dann verwendet werden.
Wie pflanzt man Bilsenkraut?
Auch unerfahrene Gärtner können Stechapfel pflanzen; ein paar hilfreiche Tipps sind dabei wichtig. Um einen pflanzfertigen Strauch im Frühjahr in die Erde zu setzen, beginnen Sie im Februar oder März mit der Aussaat. Die im Herbst gesammelten Samen sollten Sie in Wasser mit einem Wachstumsförderer einweichen. Ein Tag genügt. Bereiten Sie in der Zwischenzeit den Boden mit gesiebter Erde, Humus und Sand vor.
Säen Sie die Samen in ein separates Gefäß. Legen Sie es auf die Erde und bedecken Sie es mit Erde. Um die Keimung zu beschleunigen, sollte die Temperatur 15 Grad Celsius erreichen. Die ersten Keimlinge erscheinen innerhalb von 14 Tagen. Sobald die ersten Blätter erscheinen, pikieren Sie die Sämlinge in separate Töpfe. Die Sämlinge sollten an einem hellen Ort bei einer Zimmertemperatur von 20 Grad Celsius stehen. Für ein normales Wachstum und eine gesunde Entwicklung benötigt die Pflanze regelmäßiges, aber nicht zu starkes Gießen. Wenn die Keimlinge 15 Zentimeter lang sind, können sie in die Erde gepflanzt werden.
Eine wunderschöne Stechapfelblume, mit Fotos und Beschreibung. Die gelbe Stechapfelsorte „Ballerina“ wird im Mai gepflanzt. Graben Sie im Abstand von etwa einem Meter Pflanzlöcher. Dies ist wichtig, da die Pflanze kräftig wächst und in beengten Verhältnissen nicht gedeiht. Umtopfen wird nicht empfohlen, daher befolgen Sie bitte von Anfang an alle Anweisungen. Die beste Pflanzzeit ist das späte Frühjahr. Wählen Sie einen sonnigen, windgeschützten Standort. Säen Sie die Samen etwa 10 Zentimeter tief, aber nicht tiefer, da sie sonst nicht keimen.
Diese giftige Pflanze wird durch Samen oder Stecklinge vermehrt. Schneiden Sie im ersten Herbstmonat 10 cm lange Stecklinge. Entfernen Sie dabei die unteren Blätter. Wachstumsfördernde Mittel beschleunigen die Wurzelbildung. Stecklinge können jederzeit geschnitten werden. Die Pflanze kann leider nicht im Freien überwintern. Sie kann jedoch im Keller gelagert werden. Während des Winters benötigt sie mäßiges Gießen. Achten Sie darauf, dass die Erde nicht austrocknet. Im Frühjahr treibt die Pflanze wieder aus und kann ins Freiland gepflanzt werden.
Erfahrene Gärtner und Botaniker empfehlen, Bilsenkraut in der warmen Jahreszeit zu ernten. Das Wetter sollte klar und sonnig sein, und die Ernte sollte idealerweise vor 10 Uhr morgens abgeschlossen sein. Dabei sind jedoch einige Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. Das Trocknen des Pflanzenmaterials zu Hause oder im Backofen wird nicht empfohlen. Dies ist gefährlich für Ihre Familie. Stellen Sie sich vor, ein Kind findet die Samen und isst sie! Stechapfel ist eine hochgiftige Pflanze, die oft tödlich ist. Blätter, Blüten und Samen sollten in dicht verschlossenen Behältern aufbewahrt werden. So konservierte Pflanzen halten sich mehrere Jahre. Waschen Sie sich nach dem Umgang mit Bilsenkraut gründlich die Hände.
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Da Stechapfel als giftig gilt, ist er für Schwangere, Stillende und Menschen mit Glaukom kontraindiziert. Schon die versehentliche Einnahme kann zu Vergiftungen führen. Besonders häufig betroffen sind Kinder. Ihre Neugier treibt sie an, die Kapseln zu öffnen und die Samen zu kosten. Solche Vergiftungen können mitunter tödlich enden. Schwere Vergiftungen können Krampfanfälle und Halluzinationen auslösen. Werden nicht umgehend Maßnahmen ergriffen, kann es zu einer Lähmung der Atemwege und damit zum Tod kommen. Im Falle einer Stechapfelvergiftung muss sofort ein Notarzt gerufen werden. Dieser führt eine Magenspülung durch und verabreicht gegebenenfalls Injektionen.
Denken Sie daran, dass die Stechapfelblüte (Foto und Beschreibung) eine giftige Pflanze ist. Daher sollten alle damit verbundenen Tätigkeiten mit Handschuhen durchgeführt werden.

