Die Entsorgung von Haushalts- und Bauabfällen wird für viele Ferienhausbesitzer immer dringlicher. Jeder geht anders damit um, doch es besteht ein wesentlicher Unterschied zwischen verantwortungsvollem Umgang und dem gedankenlosen Wegwerfen von Müll in nahegelegene Schluchten, Wälder oder Gräben. Solch unverantwortliches Verhalten führt zu Umweltverschmutzung durch Plastiktüten, Metallgegenstände, Gläser und anderen Abfall.
Viele Menschen bedenken nicht, welchen Schaden ihr Handeln der Umwelt zufügt. Mit der Zeit verwandeln sich solche Orte in illegale Müllkippen, die Schadstoffe freisetzen und schwere Umweltschäden verursachen.
Gesetzliche Implikationen und soziale Verantwortung
Man sollte bedenken, dass das Anlegen ungenehmigter Müllkippen zu Verwaltungs- oder sogar Strafverfahren führen kann. Niemand wohnt gern neben solchen Müllbergen, und viele von uns haben diesen unappetitlichen Anblick schon einmal gesehen. Diese einfachen Tipps helfen, die Situation zu verbessern.
1. Überlassen Sie diese Arbeit den Profis.
Wir leben in einer modernen Welt, und heutzutage ist die effizienteste Art der Abfallentsorgung die organisierte Abfallentsorgung. Kommunale Entsorgungsbetriebe und private Unternehmen bieten gegen Gebühr ihre Dienste zur Entsorgung von Hausmüll auf Ihrem Grundstück und dem Ihrer Nachbarn an.
Um diesen Service zu nutzen, gehen Sie einfach online. Sobald Sie einen Vertrag unterzeichnet haben, können Sie sich um den Abfall auf Ihrer Datscha keine Sorgen mehr machen. Sollte die Abfallentsorgung aus irgendeinem Grund nicht möglich sein (beispielsweise aufgrund hoher Kosten), müssen Sie alternative Entsorgungsmethoden finden.
2. Kompost herstellen
Die meisten Abfälle – Äste, Essensreste, Laub, Grasschnitt, Unkraut, Eierschalen sowie Papier und Karton – lassen sich kompostieren. Das ist eine gute Möglichkeit, sowohl Pflanzen- als auch Lebensmittelreste zu verwerten.
Durch Kompostieren beseitigen Sie nicht nur eine beträchtliche Menge Abfall, sondern erhalten auch hervorragenden Dünger für Ihren Garten. Dazu benötigen Sie einen speziellen Kompostbehälter.
Diese Methode der Abfallentsorgung wird das Volumen des verbleibenden Abfalls erheblich reduzieren und seine Lagerung vereinfachen.
3. Wiederverwendung von Bauabfällen
Bauschutt eignet sich hervorragend für die Errichtung von Fundamenten, beispielsweise für Gartenhäuser, Grillplätze und andere Konstruktionen. Man kann nicht nur Ziegel-, Block- und Steinbruchstücke verwenden, sondern auch Reste von Gipskartonplatten, Paneelen, Fassadenverkleidungen und Glas sowie verschiedene Metallreste wie Winkelstahl, U-Profile und Rohrenden.
Diese Materialien eignen sich auch hervorragend als dauerhafte Grundlage für den Bau von Gartenwegen und gewährleisten deren Zuverlässigkeit und Langlebigkeit.
4. Einen Platz zur Mülllagerung einrichten
Für eine bequeme Abfalllagerung können Sie spezielle Behälter verwenden. Es empfiehlt sich, mehrere Behälter für verschiedene Abfallarten bereitzuhalten: Bauschutt, Plastik, Glas und Hausmüll.
Die Größe der Container richtet sich nach der Anzahl der im Gebäude lebenden Personen. Wichtig ist, dass die Container stabil, langlebig und auslaufsicher sind und auf einem Betonfundament stehen.
Um zu verhindern, dass Müllbehälter das Erscheinungsbild des Grundstücks beeinträchtigen, können sie mit einer Hecke aus Pflanzen wie der Gemeinen Berberitze, dem Schneeballblättrigen Physocarpus oder der Jungfernrebe getarnt werden.
Für die Anlage einer Hecke finden Sie in unserem Katalog eine große Auswahl an Zierpflanzensamen und -setzlingen, darunter Angebote verschiedener Online-Gartencenter.
Der Bereich mit den Mülltonnen lässt sich zudem mit einem hübschen Holzzaun oder einem Weidenzaun verschönern. Wer sich den Aufwand eines Weidenzauns sparen möchte, kann einfach Weidenzweige um die Tonnen flechten. Mit der Zeit wächst daraus eine dichte Hecke, die sich nach Belieben schneiden und in verschiedene Formen bringen lässt.
5. Sichere Abfallverbrennung
Äste, Laub und Grasschnitt können verbrannt werden, aber lohnt es sich wirklich? Müllverbrennung schadet der Umwelt und kann, wenn sie nicht fachgerecht durchgeführt wird, auch die Gesundheit beeinträchtigen.
Viele halten diese Methode für einfach und leicht zugänglich. Wenn Sie diese Meinung teilen, wenden Sie sie korrekt an, um Schäden für sich selbst und die Umwelt zu minimieren.
Wie entsorgt man Abfall?
Zum Verbrennen von Müll verwendet man eine spezielle Vorrichtung – ein Metallfass –, das möglichst weit entfernt von Gebäuden, Büschen und Bäumen aufgestellt wird. Mit dieser Art von Feuer lässt sich der Verbrennungsprozess kontrollieren und das Feuer bei Bedarf schnell löschen.
Wenn sich in Ihrem Garten nur wenig Abfall ansammelt, können Sie einen alten Metalleimer verwenden. Besser geeignet ist jedoch ein altes Metallfass, das leicht zu finden ist. Der Vorteil dieses Behälters liegt darin, dass er sich bei Nichtgebrauch einfach verstauen lässt und so das Gartenbild nicht beeinträchtigt.
Bevor Sie die Tonne zum Verbrennen von Müll verwenden, entfernen Sie den Boden. Stanzen Sie mehrere Löcher in den Boden der Tonne, damit Luft hineingelangen kann. Suchen Sie sich einen sicheren Standort und graben Sie ein Loch von etwa 30 cm Tiefe und 1 m Durchmesser. Stellen Sie die Tonne so hinein, dass die Luft von unten einströmen kann. Alternativ können Sie die Tonne auch auf einen Metall- oder Ziegelständer oder auf eine mit Schotter gefüllte Plattform stellen.
Füllen Sie die Tonne mit Gartenabfällen und zünden Sie sie an. Der gute Luftzug sorgt für eine schnelle Verbrennung. Verbrennen Sie auf keinen Fall Plastik oder andere synthetische Materialien, da diese schädliche Gase freisetzen, die gesundheits- und umweltschädlich sind.

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