Wenn ein privater Hausbesitzer mit der Gartengestaltung seines Grundstücks beginnt, achtet er darauf, dass die Beleuchtung nachts eingeschaltet ist. Es ist wichtig, den Strom bei Tagesanbruch auszuschalten. Derzeit gibt es zwei Geräte, die diese Funktion bieten: eine astronomische Zeitschaltuhr und ein Fotorelais. Das Fotorelais ist einfacher aufgebaut und wird daher oft bevorzugt.
Merkmale von Fotorelais
Seine Hauptfunktion besteht darin, bei Einbruch der Dunkelheit einen Bereich auszuleuchten. Das Fotorelais steuert die Lichtintensität mittels eines Potentiometers. Es erfasst zudem präzise den Zeitpunkt, zu dem die Lichtquellen ein- oder ausgeschaltet werden sollen. Dank der komfortablen Einstellmöglichkeiten hat der Benutzer die volle Kontrolle über den Betrieb des Geräts.
Bei schwachem Licht schließen die Relaiskontakte und schalten die Straßenbeleuchtung ein. Mit Einbruch der Dämmerung öffnet sich der Stromkreis automatisch und die Beleuchtung geht aus.
Diese Funktion hängt direkt vom lichtempfindlichen Element ab. Die Lichtintensität schwankt im Tagesverlauf. Dieses Phänomen bewirkt Änderungen der Leitfähigkeit der Fotozelle. Typischerweise handelt es sich dabei um einen Fototransistor oder eine Fotodiode. Die Hauptkomponente des Geräts wird von einer separaten Steuerplatine gesteuert. Diese stellt sicher, dass die Stromkreise geschlossen sind.
Die Fotorelaisanlage hat unbestreitbare Vorteile:
- Durch die Installation eines Bewegungsmelders wird Strom gespart;
- Die elektrische Beleuchtung schaltet sich bei Tagesanbruch automatisch aus;
- Sie können eine Gruppe von Lampen von einem zentralen Punkt aus steuern.
Wo kann ein Gerät mit automatischer Lichtsteuerung eingesetzt werden?
Ein Lichtschrankenrelais lässt sich überall installieren. Es eignet sich für Mehrfamilienhäuser und Einfamilienhäuser. Häufig wird es an Bewässerungsanlagen für Rasen und Garten angeschlossen. Es sorgt dafür, dass die automatische Bewässerung jeden Tag zur gleichen Zeit aktiviert wird.
Wie man ein Relais anschließt
Es lässt sich an eine Vielzahl von Geräten anschließen. Dies bestimmt seine maximale Betriebslast, die zwischen 1000 und 2300 Watt liegt. Es wird mit 220 Volt Wechselstrom und einem 10-Ampere-Stromkreis betrieben. Die Ansprechschwelle des Geräts liegt zwischen 2 und 2000 Lux.
Das könnte Sie auch interessieren:Beim Anschluss eines Fotorelais muss die Betriebsbeleuchtung eingestellt werden. Hierfür befindet sich an der Unterseite des Geräts ein spezieller Regler. Der Betriebsbeleuchtungsbereich liegt zwischen 5 und 50 Lux.
Sie können das Gerät so einstellen, dass es sich auch bei bewölktem Wetter oder im Schatten einschaltet. Bewegen Sie dazu den Drehknopf in Richtung Plus- oder Minuspol. Durch Bewegen in Richtung Minuspol wird das Relais bei völliger Dunkelheit aktiviert.
Welche Arten von Fotorelais gibt es?
Es gibt verschiedene Relaisarten mit unterschiedlichen Bauteilen. Diese bestimmen den Verwendungszweck des Geräts.
Ein Gerät, dessen Abschirmung eine Fotozelle enthält
Dieses Relais schaltet den Strom bei Einbruch der Dunkelheit ein und bei Sonnenaufgang wieder aus. Das Gerät besitzt ein transparentes Gehäuse aus robustem Material, das die Bauteile vor Witterungseinflüssen schützt.
Ein Relais, das eine Fotozelle und einen Timer enthält
Zusätzlich zur Fotozelle ist das Gerät mit einem Timer ausgestattet. Dieser steuert die Beleuchtungsstärke zu verschiedenen Tageszeiten. Bei einem festgelegten Programm arbeitet die Fotozelle in einem bestimmten Zeitintervall. Sie schaltet sich ein, sobald die Beleuchtungsstärke unter die eingestellten Werte fällt. Überschreitet die Beleuchtungsstärke die eingestellten Werte, wird die Beleuchtung abgeschaltet.
Das könnte Sie auch interessieren:Die Timer sind:
- Tageszeit;
- Nacht;
- wöchentlich;
- jährlich.
Lichtschrankenrelais, dessen Steuerung die Einstellung der Ansprechschwelle ermöglicht.
Es funktioniert nach demselben Prinzip wie die ersten beiden, verfügt aber über einen Hebel an der Unterseite des Gehäuses. Durch Drehen des Hebels wird die Ansprechschwelle eingestellt. Dreht man den Knopf in Richtung „Plus“, schaltet sich das Licht auch im Schatten oder bei Gewitter ein. Dreht man ihn in Richtung „Minus“, wird das Lichtrelais nur bei völliger Dunkelheit aktiviert.
Eine Struktur, die eine entfernte Fotozelle enthält
Bei dieser Ausführung befindet sich die Fotozelle extern, nicht im Hauptgerät. Das Gerät muss in einem Schaltschrank montiert werden. Die externe Fotozelle dient dazu, sicherzustellen, dass das Hauptgerät im Innenbereich installiert und somit vor Vandalismus und Witterungseinflüssen geschützt ist. Die maximale Entfernung zwischen Relais und Fotozelle beträgt 150 Meter.
Wie man mithilfe des Schaltplans selbst eine Fotorelais-Anlage baut
Vor der Installation des Fotorelais ist darauf zu achten, dass sich keine Schatten, Bäume oder andere Objekte in der Nähe befinden, die das natürliche Licht blockieren könnten. Die Anschlüsse des Geräts bestehen aus drei verschiedenfarbigen Drähten, wodurch eine Verwechslung unwahrscheinlich ist. Die Farbcodierung ist wie folgt:
- Phase - schwarzer Draht;
- Null - grüner Draht;
- Der rote Draht dient zum Umschalten auf die Lichtquelle.
Eine Anschlussdose hilft Ihnen, alle Drähte korrekt anzuschließen. Die Lastumschaltung erfolgt durch Unterbrechen und anschließendes Wiederherstellen der Phasenspannung. Der grüne Neutralleiter führt die Spannung. Beachten Sie, dass die Betriebsspannung des Relais 230 Volt und der Nennlaststrom 10 Ampere beträgt.
Bei hoher Last ist ein leistungsstarker Schalter erforderlich. Er ist für den Betrieb in der Dämmerung ausgelegt.
Eine Lichtschranke ist eine praktische und nützliche Erfindung. Sie vereinfacht die Haus- und Haushaltsführung und sorgt für Komfort, Gemütlichkeit und Sicherheit.
