Diese wundervolle afrikanische Pflanze hat längst die Herzen unserer Gärtner erobert, und sie haben gelernt, ganze Teppiche aus farbenprächtigen Freesien anzulegen, deren Duft und leuchtende Blütenpracht viele unserer Gartenschönheiten in den Schatten stellen. Außerdem sind sie pflegeleicht und anspruchslos.
Landung
Der Boden für die Pflanzung wird im April vorbereitet. Üblicherweise verwendet man eine Mischung aus Rasensoden, Torf, Sand und Humus – jeweils im Verhältnis 1:1. Am Tag vor dem Pflanzen wird der Boden mit Kaliumpermanganat oder einer anderen Fungizidlösung behandelt. Die Blumenzwiebeln werden mit derselben Lösung behandelt.
Übrigens: Falls Sie im Geschäft keine Freesienzwiebeln finden, können Sie Freesien auch aus Samen ziehen. Säen Sie die Samen im März 5 mm tief aus. Decken Sie den Anzuchtbehälter mit Plastikfolie oder Glas ab, bis die Sämlinge keimen. Der Raum sollte auf 15 Grad Celsius (59 Grad Fahrenheit) beheizt sein. Zusätzliches Licht und mäßiges Gießen sind wichtig. Zwei Wochen später, sobald das dritte Blatt erscheint, pikieren Sie die Freesien in separate Anzuchtschalen, jeweils sechs auf einmal. Im Mai können die ausgewachsenen Freesien dann ins Beet gepflanzt werden.
Freesien gedeihen am besten im Halbschatten, Sonne wird aber auch vertragen. Die Zwiebeln sollten bis zu 10 cm tief und im Abstand von 5 cm gepflanzt werden. Die ideale Temperatur liegt bei maximal 15 Grad Celsius (dies ist für eine üppige Sommerblüte notwendig).
Schau noch einmal hin, Wie man Asternsetzlinge pflanztDie
Freesienpflege
Nach dem Einpflanzen müssen die Pflanzen gegossen werden. Regelmäßiges Gießen ist wichtig, da die Bodenfeuchtigkeit bei 70 % liegen sollte. Achten Sie beim Gießen unbedingt darauf, dass kein Wasser auf die Pflanzen spritzt, da dies zu Fäulnis führen kann. Die Wassertemperatur sollte zwischen 22,5 und 24,5 Grad Celsius liegen. Gießen Sie am besten nachmittags gegen 17 Uhr.
Für optimales Wachstum und üppige Blüte benötigen Freesien Dünger. Vor der Blütezeit düngen Sie sie mit einer flüssigen Ammoniumnitratlösung (2 g pro Liter). Sobald die Blüten geöffnet sind, wechseln Sie die Düngung alle 14 Tage zwischen einer flüssigen Kaliumsalzlösung (2 g pro Liter) und einer Superphosphatlösung (4 g pro Liter). Düngen Sie auch nach der Blütezeit weiter. Geben Sie alle 15 Tage eine flüssige Superphosphatlösung (4 g pro Liter).
Freesien sind empfindliche Pflanzen. Sie können durch starke Windböen oder große Regentropfen beschädigt werden. Daher ist es wichtig, beim Pflanzen im Voraus zu planen, wie die Blumen im Beet angeordnet werden sollen, um ihnen Halt zu geben.
Die Zwiebeln treiben innerhalb von drei Wochen aus. Bei richtiger Pflege können die ersten Blüten der Freesie Anfang August erscheinen. Verblühte Blüten sollten entfernt werden, um die Samenbildung zu verhindern. Alle Nährstoffe sollten für die Bildung neuer Zwiebeln verwendet werden.
Gute Tipps zum Anpflanzen von Blumen gemäß Mondkalender, sehr praktisch.
Pflege nach der Blüte
Die Freesie ist verblüht, und die Blätter sind gelb geworden. Jetzt ist es Zeit, Blätter und Stängel zurückzuschneiden. Die Zwiebeln werden etwa 40 Tage lang gegossen und gedüngt. In dieser Zeit beginnen die kleinen Brutzwiebeln zu wachsen. Wichtig: Die Zwiebeln dürfen nicht über den Winter in der Erde bleiben, da sie erfrieren! Graben Sie sie daher aus, reinigen Sie sie und entsorgen Sie beschädigte Zwiebeln. Behandeln Sie sie anschließend mit einer Kaliumpermanganat- oder Fungizidlösung. Stellen Sie sie dann zum Trocknen an einen trockenen, sehr warmen Ort (ca. 24–25 °C).
Lagerung
Anschließend werden die Zwiebeln eingelagert. Wenn möglich, lagert man sie in Torf. Wichtig ist, den Raum warm zu halten (sie sollten niemals im Keller gelagert werden). Die Luftfeuchtigkeit sollte etwa 90 % betragen. Dies lässt sich erreichen, indem man einen Behälter mit Wasser unter die Zwiebeln stellt. Im März sollten die Zwiebeln an einen kühleren Ort gebracht werden, wo die Temperatur um die 15 Grad Celsius liegt. So wird eine gute Blüte der Freesien im Sommer gewährleistet.
Siehe auch: Gurken im Polycarbonat-Gewächshaus: Anpflanzung und PflegeDie
