Haselnüsse, deren Anbau und Pflege ähnlich viel Wissen erfordern wie die von Radieschen, sind eine kultivierte Nussart, die häufig in Gärten anzutreffen ist. Mit den richtigen Anbaumethoden lässt sich ein hoher Ertrag erzielen.
Die Haselnuss ist ein Strauch, der bis zu 3 m hoch wird. Ihre Blätter sind herz- oder ovalförmig. Die Pflanze wird häufig für die Gestaltung von Arrangements verwendet. LandschaftsgestaltungEin einzelnes Exemplar enthält sowohl männliche als auch weibliche Blüten, wodurch die Haselnuss sowohl einhäusig als auch zweihäusig ist.
Die Blüte erfolgt vor dem Knospenaustrieb, meist im März. Die Bestäubung erfolgt durch Wind oder Insekten.
Im September sind die Früchte bereits reif und haben eine dünne Schale. Es handelt sich um eine Nuss in einer grünen Hülle.

Haselnüsse pflanzen
Der Pflanzort sollte hell sein. Es gibt keine besonderen Ansprüche an den Boden, außer dass sumpfige oder sandige Böden geeignet sind. Fruchtbare, lockere Böden sind ideal.
Das ausgewählte Gebiet sollte nicht von Frühjahrshochwassern überschwemmt werden.

Haselnüsse können im Herbst oder Frühjahr gepflanzt werden. Sie sind mehrjährig. Da ihre Krone sehr dicht und üppig ist, sollte der Abstand zwischen den Bäumen mindestens 4 Meter betragen. Viele pflanzen die Bäume einzeln; für eine optimale Fruchtbildung sollten daher mindestens drei Setzlinge zusammen gepflanzt werden.
Ein Pflanzloch von 70 x 70 x 70 cm wird vorbereitet. Humus, Superphosphat und Kaliumsulfat werden auf den Boden des Lochs gegeben und mit der Erde vermischt. In der Mitte des Lochs wird ein kleiner Hügel aufgeschüttet, das Wurzelsystem des Sämlings mit einer Lehm-Dünger-Lösung behandelt und der Sämling auf den Hügel gesetzt. Anschließend wird der Hügel mit Erde aufgefüllt und festgedrückt.
Die Fläche um den Busch herum sollte bewässert und mit Sägemehl gemulcht werden. Die Setzlinge sollten in den ersten Tagen nach dem Einpflanzen beschattet werden.
Pflege von Haselnüssen

Zur Pflanzenpflege gehören: Unkraut jäten, Düngen, Bekämpfung von Krankheiten und Schädlingen, Bewässern, Beschneiden und Mulchen.
Der Bereich um den Haselnussbaumstamm muss regelmäßig aufgelockert, Unkraut entfernt und mit Sägemehl oder Torf abgedeckt werden.
Bewässerung. Dies sollte besonders bei trockenem Wetter, vor allem im Juni und Juli, erfolgen. In dieser Zeit werden die Organe der Pflanze für das kommende Jahr gebildet.
Topdressing

Alle paar Jahre sollte organischer Dünger hinzugegeben werden. Humus oder Kompost eignen sich dafür.
Zur Ertragssteigerung empfiehlt sich die Verwendung von Mineraldüngern wie Harnstoff oder Ammoniumnitrat. Diese werden zweimal während der Vegetationsperiode ausgebracht.
Trimmen
Dies geschieht im Spätherbst. Besonderes Augenmerk liegt auf dem Formierungsschnitt, der den Trieben mehr Licht ermöglicht. Der Schnitt sollte vor der Fruchtbildung abgeschlossen sein, die vier Jahre nach der Pflanzung erfolgt.
Die Formung des Busches beginnt damit, dass überschüssige Triebe in der Mitte abgeschnitten werden, und die Seitentriebe werden zur Seite gebogen und mit Draht fixiert.

Im Alter von 5 Jahren ist ein Rückschnitt erforderlich, bei dem der Strauch ausgelichtet wird. Abgebrochene, geschwächte und alte Äste werden entfernt.
Im Alter von 15 Jahren wird der Baum beschnitten, um ihn zu verjüngen. Dabei werden zwei bis drei Stämme entfernt und junge Triebe leicht zurückgeschnitten.
Ernte
Die Ernte erfolgt sortenabhängig, meist im August und September. Der Reifegrad lässt sich optisch bestimmen: Die Schale verfärbt sich gelb oder braun, und die Nuss lässt sich leicht aus der Schale lösen. Zur Ernte werden die Sträucher geschüttelt; heruntergefallene Früchte werden aufgesammelt, die verbleibenden von Hand entfernt.

Anschließend müssen die Nüsse getrocknet werden. Dazu werden sie an einem gut belüfteten Ort ausgebreitet. Sobald sie trocken sind, werden die Papierhüllen entfernt und die Nüsse vollständig durchgetrocknet. Sie können mehrere Jahre gelagert werden.

Wir laden Sie ein, sich ein Video über das Pflanzen von Haselnusssträuchern anzusehen.
