Viele Gärtner bezeichnen die Gazanie auch als Afrikanisches Gänseblümchen. Diese bezaubernde Blume gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ähnelt daher optisch sehr einem Gänseblümchen. Es gibt über 40 Sorten dieser Pflanze, jede mit einer Vielfalt an Farben und Blütengrößen.
Die Afrikanische Gänseblümchen (Crassostrea anguli) kann, wie wir bereits wissen, ein- oder mehrjährig sein. Vieles hängt natürlich von der Sorte ab. Diese niedrig wachsende Pflanze erreicht eine Höhe von maximal 30–40 Zentimetern. Ihre Blätter sind in kleinen Rosetten angeordnet. Der Stängel kann recht kurz sein, ist aber meist von den Blättern verdeckt. Die Blütenstände ähneln Körben und bestehen aus Zungenblüten.
Gazanien: Die Anzucht aus Samen und der richtige Pflanzzeitpunkt beschäftigen viele Gärtner, denn jeder möchte seinen Garten oder sein Blumenbeet mit dieser bezaubernden Pflanze schmücken. Gazanien sind bei Hobbygärtnern sehr beliebt, da ihre Blüten die Stimmung heben und jedes Beet verschönern.
Heutzutage ziehen viele Gärtner Afrikanische Margeriten aus Setzlingen. Dies kann man drinnen auf der Fensterbank oder, falls vorhanden, im Gewächshaus tun. Der Aussaatzeitpunkt hängt stark von der jeweiligen Region ab. Schließlich ist die Temperatur bekanntlich sehr wichtig für diese Pflanze.
Bei einem späten, kalten Frühling ist zu beachten, dass die ersten Keimlinge zusätzliches Licht benötigen, da die Pflanze viel Licht braucht. Andernfalls bleiben die Sämlinge schwach und wachsen in die Höhe. Es ist auch wichtig zu wissen, dass solche Sämlinge oft absterben.
Die Aussaat erfolgt üblicherweise im Mai, kann aber auch früher erfolgen, wenn die notwendigen Bedingungen, wie z. B. zusätzliches Licht und höhere Temperaturen, gegeben sind. Manche Hobbygärtner säen die Samen in mehreren Portionen aus, teils im April, teils im Mai.
Dies geschieht, damit Gazanien früher ins Freiland gepflanzt werden können, was ihre Blüte fördert. Solche Sämlinge benötigen jedoch natürlich etwas mehr Pflege. Wer diese zusätzliche Pflege nicht leisten kann, pflanzt am besten Mitte bis Ende Mai, da dann viel Sonne vorhanden ist und kein Frost zu befürchten ist.
Vor der Aussaat müssen tiefe Pflanzgefäße vorbereitet werden, da die Wurzeln dieser Pflanze frei wachsen müssen und nicht seitlich abknicken dürfen. Auch die Erde muss gut vorbereitet sein; sie sollte locker und leicht sein. Manche Gärtner behandeln die vorbereitete Erde zusätzlich mit einer schwachen Kaliumpermanganatlösung, um sie zu desinfizieren.
Sobald all dies erledigt ist, sollten die Samen schachbrettartig verteilt werden. Achten Sie jedoch darauf, sie nicht zu dicht beieinander zu säen, da die Pflanze dies nicht verträgt. Bedecken Sie die Samen anschließend leicht mit Erde und gießen Sie sie mit zimmerwarmem Wasser. Verwenden Sie dazu eine Gießkanne, um die Samen nicht wegzuspülen.
Manche Experten empfehlen, die Samen nach der Aussaat mit Frischhaltefolie abzudecken, um die Keimung zu fördern und zu beschleunigen. Dabei ist es wichtig, die entstehende Kondensation täglich zu entfernen. Ein warmer, heller Standort trägt dazu bei, dass die Sämlinge innerhalb weniger Wochen keimen. Die Frischhaltefolie verhindert zudem das Austrocknen der Erde, was die Keimung zusätzlich verbessert.
Bei dieser Methode müssen die Sämlinge nicht pikiert werden. Wurden die Samen jedoch nicht in tiefen Töpfen oder zu dicht gesät, müssen sie nach dem Erscheinen von vier Blättern pikiert werden. Floristen führen diesen Vorgang üblicherweise in speziellen Torftöpfen durch, die anschließend an einen kühleren Ort gestellt werden.
Wenn Sie Setzlinge drinnen vorziehen, ist ein Balkon ideal, da er eine angenehme Temperatur und gute Lichtverhältnisse bietet. Mit der Zeit müssen Sie die Fenster öffnen, um die Pflanzen abzuhärten. Achten Sie dabei aber darauf, sie nicht Zugluft auszusetzen, da diese sie schädigen kann.
Diese Setzlinge können bereits Anfang Juni ins Freiland gepflanzt werden. Wichtig ist jedoch, dass diese Pflanze sehr wärmeliebend ist und keine Staunässe verträgt. Daher ist es unerlässlich, ihr möglichst viel Sonne und einen fruchtbaren, nährstoffreichen Boden zu bieten, damit sich das Wurzelsystem schnell entwickeln und Krankheiten vorgebeugt werden kann. Bemerkenswert ist, dass Gazanien weder Trockenheit noch direkte Sonneneinstrahlung scheuen; im Gegenteil, sie gedeihen damit sogar prächtig.
Wurden die Samen in Torftöpfen ausgesät, können sie direkt ins Freiland gepflanzt werden, ohne die Pflanze vorher zu entnehmen. Stammen die Sämlinge jedoch aus einem tiefen Topf, sollte man eine lange Pflanzkelle verwenden, um das Wurzelsystem nicht zu beschädigen, da die Pflanze sonst abstirbt. Beim Auspflanzen ins Freiland sollten die Samen mindestens 20 Zentimeter voneinander entfernt sein, damit die Pflanzen nicht zu dicht wachsen.
Wird das Wurzelsystem gestört oder werden die Pflanzen zu dicht gepflanzt, erkranken sie und die Knospenbildung kann sich verzögern. Daher empfehlen manche Gärtner, Sämlinge mitsamt dem Wurzelballen umzupflanzen, um solche Probleme zu vermeiden.
Gut durchlässiger Boden und ausreichend Licht fördern das schnelle Anwachsen und die Knospenbildung der Gazanie. Sie verträgt kein Unkraut; dieses muss entfernt werden, da die Pflanze sonst nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt wird. Der Boden muss regelmäßig gegossen und aufgelockert werden, damit die Wurzeln atmen können. Verblühte Blüten sollten umgehend entfernt werden, damit die Pflanze schnell neue Knospen bildet und üppig blüht.
Die richtige Pflege und viel Sonne bieten der Pflanze die notwendigen Bedingungen für Wachstum und Blüte. Dafür belohnt sie ihre Besitzer mit den warmen Farbtönen wunderschöner Knospen, die nicht nur die bezaubernde Erscheinung der Pflanze erfreuen, sondern auch täglich die Stimmung heben. Kochia Dieses Duett wird originell aussehen.
