
Niedrig wachsende Dahliensorten sind bei Gärtnern stets beliebt. Sie bereichern jeden Garten auf wunderschöne Weise und sorgen für eine leuchtende Blütenpracht.
Die Pflanzenhöhe hängt von den Wachstumsbedingungen und dem Klima ab. Die kleinsten Sorten blühen am frühesten.
Die bekannteste Sorte ist die Dahlie 'Vesyolye Rebyata'. Sie zeichnet sich durch eine Kombination aus einfachen und gefüllten Blüten in einer breiten Farbpalette aus. 'Piccolo' trägt halbgefüllte, mehrfarbige Blüten. 'Figaro' ähnelt Miniatur-Chrysanthemen.
Die Sorte 'Goldband' erreicht eine Höhe von maximal 40 cm und trägt gelbe, einfache Blüten. 'Rosaband' bildet rosa-lila Blütenstände, die nicht höher als 50 cm werden. 'Purpurband' trägt purpurkarminrote Blüten. Sträucher mit einfachen Blüten in einer Vielzahl von Farbtönen werden in der Gruppe 'Mignon' zusammengefasst.
Zwergdahlien zeichnen sich durch eine lange und üppige Blüte aus. Aufgrund ihrer Wärmeliebe können sie jedoch nicht im Freien überwintern.
Bevor Dahlien ins Freiland gepflanzt werden, muss der Boden im Beet gründlich vorbereitet werden. Dazu gehört, ihn gründlich umzugraben und gut verrotteten Mist und Mineraldünger einzuarbeiten. Bei sandigen Böden empfiehlt sich die Zugabe von Bor und Zink.
Dahlien lassen sich sowohl aus Samen als auch aus Jungpflanzen ziehen. Die Anzucht aus Samen ist jedoch weniger verbreitet. In unserem Klima besteht das Risiko, dass die Samen gar nicht keimen. Die Aussaat sollte etwa in der dritten Maihälfte erfolgen, allerdings besteht noch Frostgefahr. Bei warmem, mäßig feuchtem Wetter keimen die Samen bereits nach 5–7 Tagen, und die leuchtenden Blütenköpfe öffnen sich nach 2,5–3 Monaten.
Aus Sämlingen gezogene Blumen blühen viel früher und erfreuen bis zum ersten Frost. Beginnen Sie die Aussaat im März/April in Anzuchttöpfen mit einem Torf-Perlit-Gemisch. Decken Sie die Töpfe mit Frischhaltefolie ab. Bei günstigen Temperaturen von 23–25 °C keimen die Sämlinge innerhalb einer Woche. Anschließend können Sie die Jungpflanzen umpflanzen und gut auslüften. Achten Sie darauf, nicht zu viel zu gießen!
Am besten pflanzt man die Pflanzen in Torftöpfe um. So lassen sie sich leichter ins Freiland setzen. Vor dem Einpflanzen sollte die Erde mit einer Kaliumpermanganatlösung desinfiziert oder bedampft werden. Das Substrat sollte zu gleichen Teilen aus Torf und Sand sowie mindestens zur Hälfte aus Rasenerde bestehen.
Ein bis zwei Wochen vor dem Auspflanzen ins Freie sollten die Sämlinge abgehärtet werden. Dazu werden sie bei sonnigem Wetter nach draußen gestellt, wobei die Zeit allmählich verlängert wird. Es empfiehlt sich, gleichzeitig die Temperatur in dem Raum zu senken, in dem die Sämlinge vorgezogen wurden.
Für die Pflanzung empfiehlt sich Ende Mai, wenn keine Frostgefahr mehr besteht und der Boden ausreichend erwärmt ist, sodass sich die ganze Mühe gelohnt hat. Zwergdahlien sind pflegeleicht. Sie haben jedoch einige Ansprüche: Sie bevorzugen sonnige Standorte, seltenes, aber reichliches Gießen und Düngen. Auflockern des Bodens vertragen sie nicht; Mulchen ist daher ideal. Ein Stutzen oder Stützen ist nicht notwendig.

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Beschreibung der dekorativen Dahlie „Bohemian Spartacus“
Dahliengalerie: Sortenbeschreibung, Fotos