Der Bau eines Holzschuppens ist möglich, wenn man die Anleitung Schritt für Schritt befolgt. Ein Video-Tutorial und etwas Vorbereitung sind dabei hilfreich. Ein Holzschuppen in Rahmenbauweise ist, wenn man die Materialkosten berücksichtigt, kostengünstig, und der Selbstbau ist recht einfach, sofern man gut vorbereitet ist und genügend Zeit einplant.
Bevor Sie mit dem Bau eines Gartenhauses beginnen, sind einige Vorbereitungen nötig. Sie müssen genau festlegen, wo auf Ihrem Grundstück das Gartenhaus stehen soll. Ein prominenter Standort ist nicht empfehlenswert; ideal sind eine ruhige Ecke, ein Platz hinter dem Haus oder in der Nähe eines Zauns. Achten Sie besonders darauf, dass der Zugang zum Gartenhaus frei ist: Vermeiden Sie Unordnung und legen Sie dort keine Beete oder Blumenkästen an.
Tipps zur Wahl eines guten Standorts für den Selbstbau eines Gartenhäuschens:
- Eine erhöhte Lage ist ideal für das Bauwerk, da sie sofortigen Schutz vor Frühjahrshochwassern und Starkregen bietet. Ein Bauwerk an einem solchen Standort wird lange halten.
- Bei der Auswahl eines Projekts und dessen Genehmigung muss man sich sofort für die Breite der Eingangstür entscheiden: Sie muss für die spezielle Schubkarre geeignet sein, die der Gärtner für die Gartenarbeit verwendet.
- Für den Bau können Sie beliebige Materialien verwenden; ein Schuppen aus Brettern oder Holz sieht gut aus und ist einfach zu handhaben. Beim Fundament können Sie getrost zwischen Fertigteil-, Säulen- oder sogar monolithischen Fundamenten wählen.
- Was die endgültige Form betrifft, gibt es auch hier keine strengen Regeln, und es lohnt sich, Strukturen zu wählen, die Ihren Bedürfnissen entsprechen. Die einfachste Art zu bauen Schuppen mit SatteldachAber auch andere Dachformen sind akzeptabel, es hängt alles von den finanziellen Möglichkeiten ab.
Über die Vorteile einer Fachwerkscheune
Diese Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigt, warum ein Gartenhaus in Holzrahmenbauweise eine hervorragende Option ist, da Sie vorgefertigte Teile kaufen und die Konstruktion schnell aufbauen können. Dieses Projekt lässt sich leicht selbst umsetzen, und selbst ein Heimwerker-Neuling kann es bewältigen. Darüber hinaus ist die Konstruktion langlebig, und wenn Sie den richtigen Standort auf Ihrem Grundstück wählen, können Sie das Gartenhaus viele Jahre lang nutzen.
Ein großer Vorteil ist die schnelle Bauzeit. Laut Bauanleitung werden lediglich Balken, Bretter, Nägel und Winkelprofile benötigt, und die Bauzeit beträgt etwa eine Woche. Ein zusätzliches Sparrensystem ist nicht erforderlich!
Zusammenbau der Basis
Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Bau einer solchen Konstruktion finden Sie im beigefügten Video. Einige wichtige Anfangsphasen erfordern jedoch besondere Aufmerksamkeit. Der Boden unter dem Schuppen muss angefeuchtet und verdichtet werden. Wiederholen Sie diesen Vorgang mehrmals, bis sich der Boden vollständig gesetzt hat.
Beratung! Überprüfen Sie mithilfe einer langen Wasserwaage die Ebenheit des Untergrunds. Sobald dies bestätigt ist, können Sie mit den Bauarbeiten fortfahren.
Bedecken Sie den Boden mit einer Sand-Kies-Mischung und verdichten Sie diese. Markieren Sie den ungefähren Umfang des zukünftigen Schuppens. Setzen Sie an den Ecken Betonsteine. Auf diesen Steinen wird ein Holzrahmen errichtet (mit Dübeln befestigen, indem Löcher in die Betonsteine gebohrt werden). Montieren Sie die Bodenbalken separat, wobei zu beachten ist, dass einige unter den Wänden verlaufen werden. Der Boden muss gut isoliert sein; dies ist ebenfalls ein wichtiger Schritt, der nicht vernachlässigt werden sollte.
Welche Bodenisolierung sollten Sie wählen?
- Mineralwolle ist weit verbreitet, einfach zu verarbeiten und ihr geringer Preis ist ein großer Vorteil. Sie wird üblicherweise in Paketen verkauft und sollte auf einer Schicht Dachpappe oder herkömmlicher Polyethylenfolie verlegt werden. Legen Sie die Mineralwolleplatten sorgfältig in die Bodenflächen ein. Es wird außerdem empfohlen, die Bodenbalken mit einem Fäulnisschutzmittel und speziellen Antiseptika zu behandeln. Für eine bessere Wärmedämmung können mehrere Platten übereinander verlegt werden. Achten Sie jedoch darauf, das Material nicht zu verdichten, da es sonst schnell seine Dämmeigenschaften verliert.
- Sie können auch Polystyrolschaum zur Dämmung des Scheunenbodens verwenden. Für die Verlegung benötigen Sie außerdem eine Holzschalung und anschließend eine wasserdichte Schicht. Das Material ist leicht zu verarbeiten, da es sich nicht verzieht und mit der Zeit nicht schimmelt. Eventuelle Fugen zwischen den Platten können mit dem Schaum abgedichtet werden.
- Blähton eignet sich auch zur Dämmung von Schuppenböden. Dazu wird eine niedrigere Schalung benötigt und eine wasserdichte Schicht aufgebracht. In jedes Schalungsfeld wird Blähton eingefüllt. Die Schicht sollte mindestens 15 cm dick sein, da die Wärmedämmung sonst unzureichend ist. Das Material muss außerdem eben sein und darf nicht höher als die Verkleidung liegen.
Mauerwerk
Zum Errichten der Wände werden die Ecken der zuvor als Stützen verwendeten Pfosten genutzt. Zusätzlich muss alles mit einer Wasserwaage überprüft und anschließend fest verschraubt werden. Die Pfosten werden mithilfe spezieller Winkel am Rahmen befestigt, auf den dann ein Rahmen montiert wird. Um den Umfang des ausgewählten Pfostens wird ein Säulenfundament errichtet. Zur Erinnerung: Für diese Art von Nutzgebäude kann jede beliebige Fundamentart gewählt werden.
Zu den letzten Arbeiten gehören der Einbau von Türen und Fensterrahmen. Ein Gartenhaus benötigt zwar nicht unbedingt viele Fenster, aber etwas Licht. Eine Außenverkleidung ist unerlässlich; hierfür werden die Bretter überlappend befestigt. Die Dämmung von unten sollte separat geplant werden; Experten empfehlen in diesem Fall eine Membrandämmung. Auch Wellplatten eignen sich zur Dämmung von unten.
Auch der Innenraum benötigt zusätzliche Verkleidung. Die Wände sollten gedämmt und abgedichtet werden. Die Verkleidung kann dann je nach Budget und Geschmack aus Faserplatten oder Spanplatten bestehen. Oft wird dieses Gebäude nicht nur als Lagerraum, sondern auch als Werkstatt genutzt. In diesem Fall empfiehlt sich eine zusätzliche Innenverkleidung mit Holzschindeln.
Beratung! Wenn ganzjährige Wärme nicht unbedingt erforderlich ist, genügt eine einfache Verkleidungsschicht. Soll die Konstruktion wärmegedämmt sein, sollte eine zweilagige Verkleidung verwendet werden.
Die gebaute ScheuneEin Haus, das hauptsächlich aus Holz gebaut ist, ist komfortabel und praktisch. Wenn Sie noch nie ein Haus gebaut haben, sollten Sie sich unbedingt vorbereiten, indem Sie die zusätzlichen Informationen auf unserer Website lesen und sich natürlich einige Videos zu diesem Thema ansehen. Es ist wichtig, auch einige Nachteile des Holzbaus zu erwähnen. Sie sind zwar wenige, aber vorhanden. Zuallererst sollten Sie bedenken, dass Holz leicht und stark brennbar ist.
Wie jedes natürliche Material verrottet auch Holz und ist anfällig für Schäden durch verschiedene Insekten. Moderne Bauweisen können diese Probleme minimieren; Holz kann während des Baus mit Schutzpasten, organischen Lösungen oder traditionellen ölhaltigen Holzschutzmitteln behandelt werden. Holz reagiert empfindlich auf Feuchtigkeit, und im Laufe der Jahre kann diese Einwirkung zu Schrumpfen, Quellen und Verziehen führen.

Alexander
Warum sollte man den Boden einer Scheune isolieren?