Wie wählt man den richtigen elektrischen Warmwasserspeicher aus?

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Stadtbewohner haben jedes Jahr mit Warmwasserausfällen zu kämpfen. Wer auf dem Land lebt, muss sich hingegen ganzjährig selbst um Warmwasser kümmern. In beiden Fällen kann ein elektrischer Warmwasserspeicher das Problem lösen. Die Wahl des richtigen Geräts ist wichtig, um spätere unerwartete Kosten zu vermeiden.

Funktionsprinzip

Ein Warmwasserspeicher sammelt Leitungswasser in einem internen Tank, erhitzt es und hält die Wassertemperatur konstant. Sobald der Warmwasservorrat im Speicher zur Neige geht, wird er automatisch mit Leitungswasser nachgefüllt.

Innentank

Volumen Die Größe des Warmwasserspeichers ist ein wichtiger Faktor bei der Wahl eines Warmwasserbereiters. Berücksichtigen Sie dabei die Anzahl der Personen in Ihrem Haushalt. Ist der Speicher zu klein, reicht das Warmwasser nicht immer aus. Ist er zu groß, zahlen Sie ständig zu viel für Strom. Ein 80-Liter-Speicher ist ideal für einen Zwei-Personen-Haushalt. Damit lässt sich Geschirr spülen, duschen und baden.

Innenbeschichtung. Der Innentank ist aufgrund des ständigen Wasserkontakts korrosionsanfällig. Um vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden, empfiehlt sich eine hochwertige Beschichtung. Edelstahl und Titan gelten als die besten Materialien.

Als zusätzlicher Schutz Eine Magnesiumanode verhindert Korrosion. Sie wird im Tank installiert und wirkt wie ein Magnet, der Korrosionspartikel anzieht. Die Anode muss einmal jährlich ausgetauscht werden.

Wärmedämmschicht Der Spalt zwischen Gehäuse und Tank sollte mindestens 35 mm breit sein und aus Polyurethanschaum bestehen. Dieses Material trägt dazu bei, die Wärme im Warmwasserbereiter länger zu speichern und somit Energie zu sparen.

Heizkörper

Es handelt sich um ein Gerät im Inneren des Tanks, das das Wasser erhitzt. Heizelemente können „nass“ oder „trocken“ sein.

„Nass“-Heizelement Das Heizelement steht in ständigem Kontakt mit Wasser und ist daher sehr korrosionsanfällig. Sollte es kaputtgehen, muss zuerst das gesamte Wasser aus dem Boiler abgelassen werden, bevor das Heizelement ausgetauscht werden kann.

„Trockenes“ Heizelement Es befindet sich in einem speziellen Behälter und kommt nicht direkt mit Wasser in Berührung. Es ist zwar teurer als ein Nassheizelement, aber deutlich zuverlässiger. Sollte ein Trockenheizelement ausfallen, muss der Tank nicht entleert werden.

Einige Heizgeräte sind mit zwei Heizelementen und einer „Schnellaufheizfunktion“ ausgestattet.

Sicherheit

RCD Dies ist ein Fehlerstromschutzschalter (FI-Schalter). Ein FI-Schalter verhindert, dass elektrischer Strom in das erwärmte Wasser gelangt und erkennt selbst geringste Stromschwankungen. Die Verwendung eines Warmwasserbereiters ohne dieses Gerät wird dringend abgeraten.

Überdruckventil Dieses Ventil, das am Verbindungspunkt von Wasserleitung und Warmwasserbereiter installiert ist, reguliert den Wasserdruck im Tank und hält ihn auf einem akzeptablen Niveau. Wird dieses Bauteil vernachlässigt, kann es bei Druckanstieg zu einer Explosion kommen.

Schutzgrad gegen Feuchtigkeit. Soll das Heizgerät in einem feuchten Raum, wie beispielsweise einem Badezimmer, verwendet werden, muss die Schutzart gegen Feuchtigkeit mindestens IP44 betragen; in anderen Fällen ist IP23 ausreichend.

Überhitzungsschutzfunktion Es ist notwendig, zu verhindern, dass das Wasser im Tank kocht und die Heizung ausfällt.

Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass Warmwasserbereiter sperrig sind und viel Platz einnehmen. Moderne Hersteller produzieren jedoch Geräte in verschiedenen Formen und Größen – horizontal, vertikal und sogar ultradünn.
Die Installation eines elektrischen Warmwasserspeichers muss von einem Fachmann durchgeführt werden, andernfalls kann der Hersteller die Gewährleistungsreparaturen verweigern.

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