Viele Hobbygärtner und Datscha-Besitzer bauen unweigerlich Erbsen an. Wir erklären Ihnen daher, wie Sie diese im Freien pflanzen und pflegen. Erbsen anzubauen ist eine gute Idee, denn sie sind nicht nur lecker, sondern auch gesund.
Während ihres Wachstums reichert diese Pflanze den Boden mit Stickstoff an, was sich deutlich auf ihren Ertrag auswirkt. Erbsen gedeihen auf jedem Boden. Stark saure Böden sind ungeeignet, da sie das Wurzelwachstum hemmen und so zu Erbsenkrankheiten und -schwäche führen. Ist der Boden sauer, sollte er vor der Pflanzung mit 350 g Kalk pro Quadratmeter ausgestreut werden. Sandige Böden sind ebenfalls ungeeignet, da sie nur geringe Erträge liefern. Am besten eignen sich Böden mit guter Feuchtigkeit und hohem Humusgehalt (verrottete Pflanzen- und Tierreste). Erbsen bevorzugen zudem einen sonnigen und hellen Standort.
Welche Sorte soll ich wählen?
Um die richtige Erbsensorte auszuwählen, sollten Sie wissen, wofür Sie die Erbsen anbauen möchten. Die Sorte hängt vom Verwendungszweck ab. Verschiedene Rezepte erfordern unterschiedliche Sorten. Es gibt drei Sorten: Zuckererbsen, Schalerbsen und halbsüße Erbsen. Zuckererbsen sind besonders beliebt, sowohl frisch als auch in Dosen. Schalerbsen eignen sich ideal für Suppen. Diese Erbsensorten müssen nach der Ernte getrocknet werden. Erbsensorten werden in frühe, mittelfrühe und späte Sorten unterteilt. Da jede Sorte eine ganz andere Reifezeit hat, können Sie den ganzen Sommer über saftige, junge Erbsen genießen.
Überprüfung der Samen auf Keimung

Die Prüfung der Samen ist ganz einfach. Sie benötigen 1 Liter warmes (aber nicht kochendes) Wasser, in dem 1 Esslöffel Speisesalz (nicht jodiert) aufgelöst ist. Legen Sie die Samen in diese Lösung. Erbsen, die an die Oberfläche steigen, können aussortiert werden; sie sind nicht keimfähig. Spülen Sie die restlichen Erbsen gründlich unter fließendem Wasser ab und lassen Sie sie vollständig trocknen.
Landung
Die beste Pflanzzeit für Erbsen ist das frühe Frühjahr. Es gibt zwei Möglichkeiten, sie zu pflanzen.
Methode 1: Um eine schnelle Keimung zu gewährleisten, weichen Sie die Samen etwa 12 Stunden lang in relativ warmem Wasser ein und wechseln Sie das Wasser alle 3 Stunden. Während dieser Zeit quellen die Erbsen auf. Nach Ablauf der Zeit gießen Sie das Wasser vorsichtig ab und lassen die Erbsen trocknen. Gegebenenfalls wird während des Einweichvorgangs ein Wachstumsregulator hinzugefügt.
Die zweite Methode: Erbsen können trocken ausgesät werden; vorzugsweise sollte der Boden feucht sein. Gute Samen quellen im Boden auf. Bei dieser Aussaatmethode keimen die Erbsen deutlich später als bei der ersten.
Diese Pflanze ist frosthart. Daher kann sie bereits ab Ende April gepflanzt werden, obwohl die Beete schon im Herbst vorbereitet werden. Dazu wird der Boden 30 cm tief umgegraben. Dünger ist unerlässlich. Geeignet sind Humus oder Kompost. Im Frühjahr sollte erneut gedüngt werden.
Diese Erbsensorte keimt bereits bei Temperaturen ab 6 °C, die optimale Wachstumstemperatur liegt jedoch bei 10 °C. Wenn Sie verschiedene Erbsensorten anbauen möchten, empfiehlt es sich, diese nacheinander auszusäen. Die Pflanze verträgt keine Hitze und blüht daher nicht, wenn sie in einer heißen Periode gepflanzt wird. Die erste Ernte ist Ende Juni möglich, sodass Sie bereits im Juli oder August weitere Sorten aussäen können. Die Ernte ist dann im Herbst reif.
Landemerkmale
Beim Erbsenanbau empfiehlt sich die Streifenmethode. Ein Streifen besteht aus drei Reihen, deren Abstand je nach Sorte variiert. Zuckererbsen benötigen beispielsweise etwa 40 cm, während Schalerbsen 25 cm Abstand benötigen. Der Abstand zwischen den Streifen sollte maximal 50 cm betragen, die Pflanztiefe kann bis zu 4 cm betragen.
Erbsenpflege
Diese Pflanze ist recht pflegeleicht und stellt keine besonderen Ansprüche. Allerdings ist die Düngung zu zwei Zeitpunkten entscheidend: unmittelbar vor der Blüte und kurz vor dem Fruchtansatz. Direkt nach dem Einpflanzen sollte die Erde angedrückt oder mit Plastikfolie abgedeckt werden. Diese Maßnahmen sind notwendig, um die Jungpflanzen vor Vögeln zu schützen.
Erbsen bevorzugen zwar gut durchlässigen Boden, vertragen aber kein häufiges Gießen. Wenige Wassergaben genügen: einmal vor dem Erscheinen der ersten grünen Blätter, ein weiteres Mal kurz vor der Blüte und ein drittes Mal, wenn die Erbsen vollreif sind. Der Boden sollte jedoch aufgelockert werden, um die Sauerstoffzufuhr zu verbessern. Sobald die Pflanze eine Höhe von 25 cm erreicht hat, benötigt sie eine Rankhilfe.
Erbsen sind sehr anfällig für Blattläuse. Um diese zu bekämpfen, spülen Sie die Pflanzen mit Wasser ab. Entfernen Sie jedoch alle Pflanzen, die mit Mehltau befallen sind, aus dem Garten, da sie sonst andere anstecken.
Ernte

Die Pflanze reift schnell, daher können Sie die Schote pflücken, sobald sie hellgrün ist.
Erbsen können erst nach vier Jahren am selben Standort wieder ausgesät werden. Nach den Erbsen pflanzt man Radieschen. Erbsenaufguss wird als Diuretikum verwendet.
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Loubow
Liebe Freunde! Ich würde mich über interessante und hilfreiche Artikel zum Thema Wetter in den verschiedenen Jahreszeiten auf euren Seiten freuen, zum Beispiel über einen Mondkalender für die Aussaat, sowie über Kommentare von erfahrenen Gärtnern, Gemüsebauern, Floristen und anderen, wie etwa Kizim G. A. Vielen Dank für euer Verständnis.