
Unter den Fertighäusern zeichnen sich Rahmenhäuser durch ihre einfache Montage, ihren optimalen Preis und die gute Verfügbarkeit der Materialien aus. Für den Aufbau sind nur wenige Helfer nötig. Ein komplexes, massives Fundament entfällt. Eine gut gewählte Planung und die Einhaltung grundlegender Bauprinzipien in jeder Phase garantieren ein hervorragendes Ergebnis.
Kosteneffiziente Projekte
Rahmenkonstruktionen sind zuverlässig und langlebig, jedoch nur bei sorgfältiger Planung. Die endgültige Belastung der Stützen und des Fundaments ist entscheidend. Eine kostengünstige Bauweise ist ein eingeschossiges Haus mit Standardfenstern.
Ein kleines, eingeschossiges Haus, beispielsweise 6 x 6 Meter groß, ermöglicht einen geringen Kostenaufwand für Wasserversorgung und Heizung. Wenn es sich um eine Sommerlösung handelt, können Panorama-Schiebetüren zum Garten oder zur Terrasse eingebaut werden. Für ein Wohnhaus würde diese Lösung eine umfassende Dämmung des gesamten Gebäudes erfordern, aber für ausreichend Licht sorgen.
Zweigeschossige Holzrahmenbauten mit einem geräumigen Dachgeschoss stechen unter den Entwürfen hervor. Dieser Raum im Obergeschoss ermöglicht Einsparungen beim Bau, reduziert die Belastung der unteren Geschosse und senkt das Gesamtgewicht des Gebäudes, wodurch dessen Lebensdauer verlängert wird. Gleichzeitig lässt sich das Dachgeschoss bei sorgfältiger Raumplanung in zwei Wohnzimmer aufteilen oder sogar in ein vollwertiges Badezimmer oder Büro umwandeln.
Fachwerkhäuser mit sogenannten Oberlichtern und großzügigen Terrassen sind beliebt. Sie sind kostengünstig zu bauen. Hohe Fenster sorgen für mehr Tageslicht, was in nördlichen Regionen mit kurzen Tagen wichtig ist, und die offene Terrasse kann als Essbereich im Sommer oder als Spielfläche genutzt werden. Um Kosten zu sparen, sollte man auf Erkerfenster verzichten, da diese das Fundament zusätzlich belasten und Probleme mit der Wärmedämmung verursachen können.
Konstruktionsnuancen
Sie können alle Arbeiten selbst erledigen. Eine einfache Möglichkeit ist, ein fertiges Projekt zu bestellen und den entsprechenden Hausbausatz zu kaufen. Anschließend müssen Sie ihn nur noch gemäß den Zeichnungen zusammenbauen. Sie können die benötigten Materialien auch selbst anhand eines Standardbauplans berechnen. Ein zweistöckiges Haus mit den Maßen 6 x 6 Meter benötigt typischerweise:
- Bauholz für Balken, Sparren, Pfosten;
- Abdichtung;
- Dampfsperre;
- Wärmedämmung;
- Gipskartonplatten oder ähnliches zur Verkleidung;
- Dielenboden.
Die Montage erfolgt mit einfachsten Werkzeugen. Es ist wichtig, die Reihenfolge der Arbeitsschritte einzuhalten. Für ein kleines Haus mit Dachboden ergibt sich folgende Abfolge:
- Errichtung des Fundaments;
- Verlegung der Hauptleitungen;
- Einbau des ersten Kabelbaums;
- Grundisolierung;
- Einbau des Unterbodens;
- Montage des Rahmens des ersten Obergeschosses;
- Montage der Decke und des zweiten Rahmens;
- Montage des Rahmens des zweiten Obergeschosses;
- Montage von Wänden und Trennwänden;
- Dach und Dachkonstruktion;
- Einbau von Fenstern und Türen;
- Isolierung, Installation von Isolierung.
Ein Streifenfundament ist ausreichend, sofern der Boden stabil und nicht sumpfig ist. Säulen- und Pfahlgründungen sind ebenfalls möglich. Das fertige Fundament kann mit gewöhnlicher Dachpappe vor Wasserschäden geschützt werden. Mit dem weiteren Bau sollte jedoch erst eine Woche nach Stabilisierung und Abdichtung begonnen werden. Der Unterbau besteht aus Holz mit Abmessungen von mindestens 100 x 100 mm, vorzugsweise 200 x 200 mm. Das gleiche Material dient als Basis für den Fußboden: Die Holzbalken werden direkt am Unterbau befestigt, anschließend wird der Unterboden verlegt.
Es empfiehlt sich, Außen- und Innenwände in Blockbauweise zu errichten. Jedes einzelne Feld wird zunächst mit Nägeln am Boden befestigt, dann an seinen Platz gehoben und auf dem Unterboden fixiert. Anschließend wird das obere Tragwerk aus dem gleichen Material wie das untere Tragwerk gefertigt und die Deckenbalken sowie die Hauptträger daran befestigt.
Ein Fertighaus selbst zu bauen ist einfach: Die Bautechniken ähneln weitgehend denen bekannter Bausätze. Schwere und sperrige Dämmstoffe lassen sich nun durch dünnere, aber ebenso effektive Membranen ersetzen. Bei der Auswahl aus den zahlreichen Fertighausmodellen lohnt es sich, besonders auf die kleinen 6x6 Meter großen Häuser ohne Erkerfenster, aber mit einem geräumigen Dachboden zu achten.
