Cleome: Vermehrung aus Samen, Pflanzzeitpunkt

Cleome

Cleome: Vermehrung aus Samen, PflanzzeitpunktDie Cleome ist in fast allen Regionen der Erde mit warmem oder gemäßigtem Klima zu finden. Sie gehört zur Familie der Cleomeaceae und ist eine ein- oder zweijährige Pflanze. Ihre Gattung umfasst etwa 70 Arten. Gärtner lieben die Cleome wegen ihrer ungewöhnlichen Blütenstände – sie erinnern an Champagner-Sprays. Manche mögen sie für eine Spinne halten, aber sie lässt garantiert niemanden kalt. Die Cleome verströmt einen einzigartigen Duft und blüht lange, von Juni bis September.

 

Die Stängel der Cleome sind kräftig, hoch und vielverzweigt. Die Pflanze erreicht eine Höhe von etwa 1,5 Metern. Ihre Blätter sind einfach bis klein und gefiedert. Die Blüten sind regelmäßig geformt und leuchten in Weiß, Violett, Rosa oder Gelb. Die Blütenstände stehen so dicht beieinander, dass sie aus der Ferne an Spinnenbeine erinnern. Nach der Blüte reifen die Samen in einer etwa 2,5–3 cm langen, schotenartigen Kapsel. Der Duft der Cleome ist für Menschen praktisch nicht wahrnehmbar, sie dient aber als hervorragendes Insektenschutzmittel.

Cleome: aus Samen gezogen

Die Pflanze vermehrt sich durch Samen. Cleome: Anzucht aus Samen: Wann pflanzen? Säen Sie die Samen vor dem Winter (im November) oder im Frühjahr ins Freiland. Cleome wurzelt jedoch am besten in Erde, wenn sie als Jungpflanze vorgezogen wird. Um hochwertige Jungpflanzen zu erhalten, säen Sie die Samen Ende Februar in vorbereitete Anzuchtgefäße. Um die dichten Schuppen aufzuweichen, weichen Sie die Samen 12 Stunden lang in Wasser mit 1-2 Tropfen Zircon oder Epin pro Glas zimmerwarmem Wasser ein. Die Erde im Gefäß sollte aus Schwarzerde, Humus und Sand bestehen. Pflanzen Sie die Samen flach – etwa 1,5 cm tief – und bedecken Sie sie mit einer dünnen Schicht Erde. Decken Sie die Anzuchtgefäße mit Frischhaltefolie ab, um einen Treibhauseffekt zu erzielen und hohe Luftfeuchtigkeit und Temperatur zu gewährleisten.

Cleome: wachsend

Die ersten Triebe zeigen sich bereits nach 14 Tagen. Ab diesem Zeitpunkt benötigen die Sämlinge zusätzliches Abendlicht. Die Erde sollte nicht ständig nass sein. Ein- bis zweimaliges Gießen pro Woche genügt. Um Krankheiten vorzubeugen, gießen Sie die Pflanze einmalig mit einer schwachen Kaliumpermanganatlösung.

 

Sobald die ersten Blätter erschienen sind, werden die Sämlinge pikiert und warten zwei Wochen, bevor sie ins Freiland gepflanzt werden. Die Sämlinge können mit Mineraldünger versorgt werden. Das Auspflanzen ins Freiland erfolgt, sobald es warm ist und keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind. Der Boden sollte fruchtbar, locker und gut durchlässig sein.

 

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