Blumenbeete, die vom Frühling bis zum späten Herbst blühen

Blumen

Ein Blumenbeet anzulegen, das vom Frühling bis zum Spätherbst mit leuchtenden Farben begeistert und dabei nur wenig Pflege benötigt, ist gar nicht so einfach. Wichtig ist die Auswahl von Stauden, die sowohl optisch als auch in der Pflege harmonieren, und deren geschickte Anordnung im Beet. Mit bewährten Pflanzmustern, beliebten Kombinationen und einfachen Tipps von Landschaftsarchitekten lässt sich in jedem Garten etwas Einzigartiges schaffen.

Wie man Stauden auswählt

Verwendung von Stauden Ein Staudenbeet ist ideal für alle, die nicht ständig Geld für neue Setzlinge ausgeben, aber dennoch eine schöne Beetlandschaft wünschen. Natürlich muss ein solches Beet nicht komplett erneuert werden. Doch wenn Sie sich von Anfang an für ein Design entscheiden, können Sie sich mit minimalem Pflegeaufwand an der Blütenpracht erfreuen. Achten Sie bei der Auswahl der Stauden auf deren Sorte und Wuchshöhe. Während der Blütezeit sollten alle Ebenen gut sichtbar sein, und keine neu gepflanzten Stauden sollten den anderen das Sonnenlicht nehmen.

Kleinwüchsigkeit

Die Pflanzen werden nicht höher als 30 Zentimeter. Sie können aufrecht wachsen, wie die vielen bekannten klassischen Blumen, oder hängend. Sie eignen sich hervorragend als grüner Bodendecker oder als Hintergrund für größere Pflanzungen.

Notiz!

Die Höhe wird während der aktiven Blütezeit zusammen mit den Knospen gemessen.

Trotz ihrer geringen Größe sind diese Arten sehr anspruchsvoll. Sie vertragen weder Unkraut noch übermäßigen Stickstoffdünger oder Staunässe. Außerdem sind sie anfällig für bakterielle und Pilzinfektionen, Parasiten und Insekten. Sie eignen sich hervorragend zur Einfassung von Blumenbeeten, zur Abgrenzung verschiedener Bereiche oder zur Gestaltung funktionaler Gartenflächen. Beliebte niedrig wachsende Stauden sind beispielsweise:

  • Zwergastern;
  • Phlox;
  • aubrietas;
  • Akelei;
  • Seifenkraut;
  • Enzian.

Diese Sorten zeichnen sich durch kleine, meist gedeckte Knospen aus. Für eine langanhaltende Blüte und eine ausreichende Knospenbildung benötigen sie jedoch genügend Licht. Daher pflanzt man sie am besten an sanften Hängen. Auch das Anlegen eines künstlichen Hangs, um ungehinderten Sonnenlichteinfall zu gewährleisten, ist möglich. Dies ist besonders wichtig für spätblühende Sorten, die im Herbst, wenn die Tage kürzer sind, Knospen bilden.

Blumengarten bis in den späten Herbst

Mittelgroß

Höhere Blüten, die bis zu 80 Zentimeter groß werden, eignen sich hervorragend für beliebte Monokulturen oder dekorative Pflanzungen im Naturstil. Sie wirken auch einzeln wunderschön und bestechen durch große Knospen in leuchtenden, satten Farben. Stauden dieser Art sind pflegeleicht und vertragen je nach Region und empfohlenen Anbaumethoden sowohl die Überwinterung im Freien als auch die regelmäßige Lagerung. Folgende Sorten zeichnen sich durch eine lange Blütezeit aus:

  • rosa Radios;
  • Schafgarbe;
  • Sortenrosen;
  • Pfingstrosen;
  • Taglilie.

Pfingstrosen und Rosen gelten traditionell als pflegeintensiv, da es schwierig sein kann, sie zum Blühen zu bringen. Auch Gärtner berichten von ähnlichen Problemen mit Pfingstrosen. Durch gezielte Züchtung wurden jedoch spätblühende Sorten entwickelt, die kälteresistent sind, relativ lange blühen und sich ideal für durchgehend blühende Blumenbeete eignen.

Notiz!

Bei der Berechnung der Dauer der ununterbrochenen Blüte müssen die durchschnittlichen Klimanormen in der jeweiligen Region berücksichtigt werden.

Mittelgroße Pflanzen eignen sich gut für kleine Beete auf engem Raum. Beim Pflanzen ist es jedoch wichtig, genügend Platz zwischen den Sträuchern und rund um das Beet zu lassen. Mittelgroße Sorten wachsen gut und bilden üppiges, dichtes Laub. Daher benötigen sie in der Hauptwachstumsphase deutlich mehr Platz als im Frühjahr oder sogar zu Sommerbeginn.

Ihr größter Vorteil ist ihre extreme Pflegeleichtigkeit. Sie sind resistent gegen Pilzkrankheiten, vertragen Staunässe und sind weniger empfindlich gegenüber Dünger. Üppiges Laub führt selten zu Knospenmangel. Diese Blumen benötigen oft keine Stütze oder spezielle Rankhilfen.

Blumengarten bis in den späten Herbst

Groß

Arten dieser Art sind unerlässlich, wenn Sie ein Blumenbeet auf einer Insel anlegen möchten. Diese Pflanzen können eine unansehnliche Hecke aufhellen oder Mauern von Gebäuden und angrenzenden Bereichen verschönern. Sie sollten mindestens 80 Zentimeter hoch werden. Sie werden häufig verwendet:

  • Kornblumen;
  • Malven;
  • Eupatorium;
  • Sonnenblumen;
  • Stockrosen.

Ohne zusätzliche Dekoration wirken hohe Sorten in Blumenbeeten eher unscheinbar. Typischerweise ist ihr unterer Teil blattlos, und der Großteil des Laubs befindet sich oberhalb des ersten Drittels. Große, leuchtende Blüten gehen zwischen anderen Pflanzen nicht unter, wodurch sich hohe Sorten ideal für aufwendige, mehrstufige Arrangements eignen. Sie benötigen jedoch besondere Pflege: Während der Anwachsphase kann eine Stütze erforderlich sein. Schwächere Pflanzen können umfallen und müssen dann entfernt werden.

Blumengarten bis in den späten Herbst

Blütezeit

Zu einen Blumengarten anlegen Für ein Blumenbeet in Hausnähe, das bis in den späten Herbst hinein blüht, können Sie sich an einer Skizze mit Fotos oder an fertigen Arrangements orientieren. Wichtig ist jedoch, die Jahreszeiten richtig zu berücksichtigen und die passenden Sorten auszuwählen. Besteht das Beet nur aus frühblühenden Pflanzen, verliert der Garten bereits Mitte des Sommers seine Farbenpracht. Auch spätblühende Pflanzen bleiben den Großteil der Saison inaktiv. Daher sollten sie in einer harmonischen Komposition angeordnet werden.

Nur Frühlingssorten blühen zuerst. Kleine Knospen, zarte Farbtöne und ein niedriger Wuchs sind ihre Hauptmerkmale. Eine üppige Blüte bei Stauden in jeder Saison zu erreichen, ist schwierig, daher werden sie häufiger gepflanzt, um große Lücken zu vermeiden. Sie können verwendet werden:

  • Primeln;
  • Tulpen;
  • Krokusse;
  • Stiefmütterchen;
  • Lungenkraut;
  • Narzissen.
Notiz!

Wenn mehrjährige Zwiebelblumen plötzlich nicht austreiben, kann man immer noch schnellwachsende einjährige Pflanzen setzen.

Dies sind die frühesten Arten mit einer durchschnittlichen Blütezeit von einem Monat. Um diese zu verlängern, können Sie spätblühende Sorten wählen, die häufig bei Tulpen und Narzissen vorkommen. Lupinen, Schachbrettblumen und Hyazinthen lassen sich im Frühsommer ins Beet pflanzen. Sie ergänzen die frühblühenden Pflanzen, die noch Knospen tragen.

Blumengarten bis in den späten Herbst

Im Sommer ist die Auswahl deutlich größer. In den nächsten Monaten blühen Rosen, Pfingstrosen, Hortensien und Rittersporn. Beim Kauf von Jungpflanzen oder Samen ist es wichtig, die Blütezeiten der einzelnen Sorten zu recherchieren. Rittersporn blüht beispielsweise zuerst, gefolgt von später blühenden Rosen. Gegen Herbst blühen Taubnessel, Sonnenhut und Taglilien. Mit je einer Art aus jeder Jahreszeitengruppe lässt sich ein schlichtes und stilvolles Arrangement gestalten.

Herbstblumen Sie sind ideal, da sie im Frühling und Sommer ein dichtes Blättermeer bilden. Ihre dunkelgrünen Blätter bilden den perfekten Hintergrund für farbenfrohe, leuchtende Knospen. Begleitpflanzen oder Zierpflanzen sind nicht nötig. Nelken und Begonien blühen recht früh. Ihre Blüten können mehrere Monate halten, sodass sie je nach Sorte und Wetterlage ein Blumenbeet von Ende Juli bis Ende September in ein Blütenmeer verwandeln. Immerblühende Rosen sehen in dieser Zeit besonders prächtig aus. Ihre erste Blüte erfolgt Ende Juli, die zweite im September. Große, schöne Knospen sind zu dieser Zeit selten, daher ist das Blumenbeet in dieser Zeit am eindrucksvollsten.

https://youtu.be/Rpc66tk5flY

Wie man ein Blumenbeet anlegt

Für die Anlage eines jeden Blumenbeets, auch eines durchgehend blühenden, gibt es einige Grundregeln. Die erste und wichtigste ist die Auswahl der Pflanzen nach ihrer Blütezeit. Andernfalls bleibt das Beet den Großteil der Saison kahl. Um dies zu vermeiden, sollte man sich nicht auf eine einzige Pflanze konzentrieren, sondern eine Mischung aus Bodendeckern, Zwiebelgewächsen, Primeln, Sträuchern und immerblühenden Sorten verwenden.

Notiz!

Es ist praktisch, eine Reihe von Sorten schriftlich zu analysieren, beispielsweise in einem Diagramm oder einer Tabelle. Es ist leicht, einfache Beispiele und sogar vorgefertigte Vorlagen dieser Art zu finden.

Die zweite Regel lautet: Besichtigen Sie den Standort, bevor Sie mit der Arbeit beginnen. Es ist wichtig, die potenzielle Pflanzfläche genau zu bestimmen. Leuchtende, große Blumen benötigen viel Platz und viel Sonne. Schöne Knospen lassen sich auch auf kleiner Fläche, sogar im Schatten, ziehen – vorausgesetzt, Sie wählen die richtigen Pflanzen. Achten Sie außerdem auf die Bodenbeschaffenheit: Wie schwer oder leicht ist er? Wie fruchtbar ist er? Wie gut kann er Wasser durchlässig machen oder speichern? Es empfiehlt sich auch, den pH-Wert des Bodens zu bestimmen. Dies hilft, unnötiges Düngen zu vermeiden und die Pflege zu vereinfachen.

Blumengarten bis in den späten Herbst

Die dritte wichtige Regel betrifft den Stil. Landschaftsgestaltung hat ihre eigenen Trends und Moden, doch beim Anlegen eines Blumenbeets ist es entscheidend, ein einheitliches Thema zu wählen. Zuerst können Sie den Gesamtstil festlegen: streng englisch, romantisch italienisch oder minimalistisch japanisch. Wählen Sie dann ein Farbschema. Ein Spiel mit Halbtönen oder ein einzigartiger Farbverlauf wirken immer ansprechend. Beispielsweise verschiedene Rosatöne, die in Rot oder Weiß übergehen. Wenn Sie Abwechslung wünschen, wählen Sie drei Hauptfarben und arbeiten Sie ausschließlich mit diesen. So vermeiden Sie, dass die Bepflanzung zu grell wirkt.

Die vierte Regel betrifft Definitionen der FormEin Blumenbeet, das bis in den späten Herbst hinein ununterbrochen blüht, wirkt am schönsten, wenn es gestaffelt angelegt ist. So lassen sich bereits zurückgeschnittene und ausgelichtete Stellen kaschieren. Ideal ist ein natürlich geformtes Beet, das sich harmonisch in die Landschaft einfügt. Es eignet sich hervorragend, um natürliche Hügel und Täler zu betonen, Zäune zu verschönern und Rasenflächen zu strukturieren.

Arten von Blumenbeeten

Es ist nicht immer einfach, ein bestimmtes Blumenbeet einer bestimmten Kategorie zuzuordnen. Diese Einteilung hilft jedoch, eine Richtung einzuschlagen und einen Stil zu finden. Die beliebteste Variante ist das gemischte Beet. Dabei handelt es sich um ein großes, längliches Beet mit mehreren Ebenen. Es kann das gesamte Grundstück umgeben, einen großen Rasen einrahmen oder sich entlang eines Zauns erstrecken. Solche Beete ähneln natürlich wachsenden Sträuchern. Der Gärtner wiederum muss nicht jeden einzelnen Strauch einzeln pflegen, da ein ungezwungenes Erscheinungsbild in einem gemischten Beet erwünscht ist.

Notiz!

Dieser Stil erfordert keine mangelnde Pflege. Kranke und verwelkte Blüten müssen dennoch entfernt werden.

Die zweite Variante sind Streifenbeete. Sie eignen sich perfekt für kleinere Flächen. Wenn absolut kein Platz für dekorative Pflanzen vorhanden ist, können sie direkt an Gebäuden, neben Kräuterbeeten oder entlang von Wegen angelegt werden. Wichtig ist hierbei eine möglichst hohe Pflanzdichte, damit der schmale Streifen üppig wirkt.

Modulare Blumenbeete sind die spektakulärsten, aber auch die pflegeintensivsten. Sie bestehen im Wesentlichen aus mehreren separat angeordneten Pflanzungen, die durch Wege und Pfade voneinander getrennt, aber durch Stil, Farbe und Form miteinander verbunden sind. Diese Option eignet sich besonders für große Grundstücke, auf denen man einen Entspannungsbereich oder einen Spazierweg anlegen kann.

Gut gestaltete Blumenbeete sehen in jedem Garten wunderschön aus. Dazu gehören Alpengärten, die zwar zunehmend an Beliebtheit verlieren, aber auch die immer angesagteren Steingärten. Ebenfalls beliebt sind Beete, die mit Kieselsteinen, Sand und Sukkulenten einen Bachlauf imitieren.

Blumengarten bis in den späten Herbst

Vorgefertigte Blumenbeetpläne

Anpassung von Fertigprodukten Blumenbeetpläne Eine gute Lösung für Hobbygärtner. Ein klassisches Layout, sowohl hinsichtlich der Form als auch der Pflanzenarten, ist vorteilhaft, da das Ergebnis auf Fotos sichtbar ist und so Fehler anderer erkannt werden können. Jedes Schema lässt sich an Größe und Form des Grundstücks anpassen, mit ähnlichen Pflanzenarten bepflanzen und in verschiedenen Farbtönen umsetzen.

Eine einfache, aber ungewöhnliche Option ist ein teppichartiges Blumenbeet in Wabenform mit sechs oder acht Segmenten. Es eignet sich ideal für große, ebene Flächen, auch bei wenig Licht. Für die Bepflanzung werden niedrig wachsende Sorten und Bodendecker verwendet. Die farbenprächtigsten und höchsten Pflanzen, beispielsweise gelbe, werden in der Mitte gesetzt. Purpur-AkeleienUm den Ring herum wird ein hellerer oder sogar kontrastierender Farbton angeordnet: Weiße Zwergphlox eignen sich hierfür hervorragend. Der „Teppich“ wird durch eine Reihe von Sechsecken entlang des gesamten Radius vervollständigt. Diese können sogar mehrfarbig sein, sollten aber dennoch ein einheitliches Gesamtbild ergeben. Zwergastern und Ringelblumen sind hierfür eine gute Wahl.

Notiz!

Ein Teppichblumenbeet kann spiral- oder labyrinthartig angelegt werden, wobei die Zwischenräume mit Rasen oder Kletterpflanzen bepflanzt werden. Dies ist sogar im Miniaturformat möglich.

Ein terrassenförmig angelegtes Inselbeet ist ideal für kleinere Gärten. Hohe Pflanzen verdecken die Hecke, während niedrig wachsende Sorten für ein harmonisches und üppiges Gesamtbild sorgen. Im Hintergrund blühen Rittersporn oder Margeriten, gefolgt von Schafgarbe und Ehrenpreis. Eine ungewöhnliche Ergänzung bietet blühender Heiligenkraut zusammen mit aromatischen Kräutern wie Bohnenkraut. Bei ausreichend Licht und etwas mehr Platz lässt sich ein interessanteres, terrassenförmiges Beet mit durchgehender Blüte gestalten. Im Hintergrund blühen dieselben Rittersporne, davor Iris und Taglilien und darunter Schafgarbe und Sonnenröschen. Die unterste Ebene ist mit Funkien, Nachtkerzen, Günsel, Bergenien und Thymian bepflanzt.

Blumenbeet-Diagramm

Auch Beeteinfassungen sind reizvoll. Ein Zaun oder Weg wirkt besonders schön, wenn er mit in mehreren Reihen gepflanzten Blumen geschmückt wird. Beispielsweise pflanzt man in der ersten Reihe Schafgarbe, gefolgt von Taglilien, und wiederholt das Ganze von vorn. Ein kleines Beet mit Aubrieta und Seifenkraut erfreut mit langanhaltender Blütenpracht. Pflanzen Sie die Blumen nach Belieben und mischen Sie verschiedene Farben.

Wo und wie man ein Blumenbeet vorbereitet

Der ideale Standort für ein Blumenbeet ist eine offene Fläche ohne Senken oder Schatten, die mindestens acht Stunden Sonne pro Tag erhält. Dies ist in typischen Gärten schwer zu erreichen. Daher können etwas andere Anforderungen gelten. Vor allem sollte es sich nicht um ein sumpfiges Gebiet mit einer tiefen Senke handeln. Nur wenige Arten überleben unter solchen Bedingungen. Besser eignen sich Hochbeete oder sogar Steinformationen, die mit Pflanzen unterschiedlicher Höhe bepflanzt werden.

Das Blumenbeet sollte von mindestens drei Seiten zugänglich sein. Dies ist unerlässlich, da der Gärtner regelmäßig Unkraut jäten und den Boden mulchen muss. Ohne freien Zugang ist dies nicht effektiv möglich. Bei wasserspeicherndem Boden sind zudem Drainagekanäle erforderlich. Befindet sich der einzige verfügbare Platz für ein Blumenbeet in der Nähe eines Gebäudes oder im Schatten, empfiehlt sich ein nach Süden oder Südosten ausgerichteter Standort. So erhalten die Blumen ausreichend Sonnenlicht und Wärme.

Blumenbeet-Diagramm

Die Pflanzvorbereitungen sollten im zeitigen Frühjahr beginnen. Entfernen Sie die oberste Bodenschicht, um Unkraut zu beseitigen. Bringen Sie anschließend Mulch und Dünger aus, lockern Sie den Boden gründlich auf und graben Sie ihn um. Hochwertiger Kompost eignet sich gut als Dünger. Ist der Boden zu lehmig, mischen Sie Sand unter; ist er zu leicht, verwenden Sie Bentonit. Nach ausreichender Vorbereitungszeit können Leguminosen bereits in der vorherigen Saison gepflanzt, dann untergegraben und im Boden belassen werden.

Notiz!

Bei der Auswahl von Düngemitteln ist es wichtig, die Pflanzenart zu berücksichtigen. Viele niedrig wachsende Sorten vertragen beispielsweise konzentrierte Stickstoffdünger nicht gut.

Ist der Standort ausgelaugt, der Boden wenig fruchtbar und das Klima trocken, sollte die Fläche im Herbst vorbereitet werden. Zunächst wird der Boden etwa 20 Zentimeter tief umgegraben. Die Erdklumpen bleiben intakt, damit sie über den Winter Feuchtigkeit aufnehmen und so die Grundlage für eine gute Bodenstruktur bilden. Anschließend wird Mist gleichmäßig in einer dünnen Schicht verteilt. Alles bleibt bis zum Frühjahr unberührt. Der Dünger dringt allmählich in den Boden ein und versorgt ihn zusammen mit dem Schmelzwasser. Im Frühjahr werden die Erdklumpen zerkleinert, der Standort jedoch nicht erneut umgegraben.

Blumenbeet-Diagramm

Empfehlungen zum Pflanzen

Wer ein Blumenbeet anlegen möchte, das den Boden wie ein Blütenteppich bedeckt, vergisst oft die Grundregeln des Pflanzens. Die meisten Pflanzen mögen es nicht, zu dicht zu stehen. Ausnahmen bilden Einblatt, Funkien und einige andere Zierpflanzen. Je dichter die Pflanzen jedoch stehen, desto weniger Nährstoffe und Feuchtigkeit erhält jeder Strauch. Dies kann dazu führen, dass keine oder nur kleine Knospen entstehen. Das gilt insbesondere im Spätherbst, wenn die Tage kürzer werden. Daher ist es wichtig, bei der Berechnung der Anzahl der Sämlinge im Frühjahr die Größe der Blüten zu berücksichtigen, die sie bis zur Reife erreichen werden.

Bei der Auswahl hoher Pflanzenarten für den Hintergrund oder die Mitte eines radialen Blumenbeets ist es wichtig, die Größenrichtlinien zu beachten. Die Höhe des größten Strauchs vom Boden aus sollte einem Drittel seines Durchmessers entsprechen. Größere Sträucher erzeugen künstlichen Schatten; kleinere beeinträchtigen die Wirkung der gestaffelten Anordnung und lassen das Blumenbeet unfertig wirken.

Beim Arrangieren von Blumen über mehrere Ebenen hinweg ist es wichtig, die Regel des „Wurzelschlusses“ zu beachten. Das bedeutet, dass jede nachfolgende Ebene so aussehen sollte, als würde sie aus der darunterliegenden wachsen. Wählen Sie daher sorgfältig Blumensorten, die nur wenig Höhenspielraum haben. Eine dichte Bepflanzung an den Schnittpunkten der Ebenen ist jedoch zulässig; dadurch wird der gewünschte optische Effekt erzielt.

Vermeiden Sie es, Pflanzen, die sich gegenseitig bestäuben können, zu nah beieinander zu pflanzen. Beispielsweise sollten Sie nicht mehrere verschiedene Farbtöne derselben Sorte nebeneinander setzen. Das Ergebnis könnte nach einigen Jahren ganz anders aussehen als gewünscht. Am besten wählen Sie außerdem Sorten aus derselben Klimazone. So können beispielsweise Blumen, die eher trockenen Boden bevorzugen und Staunässe nicht vertragen, neben Sorten eingehen, die täglich gegossen werden müssen.

Gestalten Sie ein spektakuläres Blumenbeet Sie lässt sich überall anpflanzen. Bei wenig Platz eignen sich lineare Pflanzungen gut; wer mehr Gestaltungsfreiheit hat, kann modulare oder gemischte Beete anlegen. Für ein langes, attraktives und lebendiges Blumenbeet kombinieren Sie Frühlings-, Sommer- und Spätherbstblüher. Pflanzen in verschiedenen Farbtönen und einer Höhe von 20 bis 100 Zentimetern harmonieren sogar mit Zäunen und Mauern und erzeugen den Eindruck natürlicher Dickichte oder sorgfältig angelegter Beete. Wichtig ist, einige einfache Richtlinien für die Gestaltung und Umsetzung Ihrer Arrangements zu beachten.

durchgehend blühendes Blumenbeet
Einen Kommentar hinzufügen

Apfelbäume

Kartoffel

Tomaten