Zinnien-Sämlinge – 19 Schritte von der Aussaat bis zur Blüte am endgültigen Standort

Zinnien

Damit Ihre Zinnien im Beet möglichst früh blühen, sollten Sie die Samen im Haus vorziehen. Zuerst ziehen wir Jungpflanzen vor und pflanzen sie dann an ihren endgültigen Standort, sobald sich das Wetter stabilisiert hat. Schauen wir uns an, wie und worauf es dabei ankommt. Zunächst aber zum richtigen Aussaatzeitpunkt, denn es sind einige Faktoren zu beachten:

  • Mondkalender 2024;
  • die Region, in der Sie leben;
  • Pflanzensorte;
  • Wettervorhersage von Meteorologen für die nahe Zukunft.

Der Vorgang selbst ist ganz einfach, wenn Sie die am Ende beschriebenen Regeln und Fehler beachten. Selbst Anfänger schaffen das! Garantiert!

Sie handeln ausschließlich mit Blumen:
Ja
0 %
Nein, immer noch Gemüse
50%
Und Beeren
0 %
An alle im Allgemeinen!
50%
Abgestimmt: 2

Beschreibung

Diese einjährige Blume gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Die Pflanze stammt ursprünglich aus Mexiko, was ihre Pflegeansprüche maßgeblich bestimmt. Höhe, Blattfarbe und Reifezeitpunkt variieren je nach Sorte.

Die Fotos bestätigen die Arten- und Sortenvielfalt dieser Nutzpflanze:

Notiz!
Die Zinnie war die erste Blume, die auf der Raumstation blühte, daher auch der zweite Name der Pflanze – Major.

Die Anzucht von Zinnien aus Samen zu Hause ist verbreiteter, da sie zu einer üppigen und schönen Blüte und vor allem zur frühestmöglichen Blüte führt.

Die Direktsaat ins Freiland Mitte oder Ende Mai ist naturgemäß viel einfacher (da die Pflanze frostempfindlich ist). Die Blüte setzt dann jedoch später (im August) ein und fällt spärlicher aus.

Die beste Zeit, Setzlinge an ihren endgültigen Standort zu verpflanzen, ist Ende Mai bis Anfang Juni. Zu diesem Zeitpunkt haben sich im ganzen Land stabile Temperaturen eingestellt. Es empfiehlt sich, vorher die Wettervorhersage zu prüfen.

Die Sämlinge können in 4-6 Wochen ins Beet und ins Freiland umgepflanzt werden. Zu diesem Zeitpunkt sollten sich an den Sträuchern bereits geschwollene Knospen gebildet haben.
Notiz!
Wenn man Blumen zu lange im Haus lässt, verlangsamen sich die Pflanzen nach dem Umtopfen, da die Topfwände wahrscheinlich eine unzureichende Wurzelentwicklung verursachen.

Empfehlungen zum Mondkalender

Beachtet man zusätzlich die Empfehlungen des Mondkalenders für 2024, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, schöne und kräftige Setzlinge zu ziehen. Der Einfluss des Mondes auf alle Lebensprozesse auf der Erde ist seit der Antike bekannt.

Mond
Monat Günstige Tage zum Säen und Umpflanzen
Februar 12-22
Marsch 12-23
April 10-22
Mai 10-21
Juni 8-20

Regionale Abhängigkeit

Zinnien blühen 60–80 Tage nach der Keimung. Daraus lässt sich leicht der Aussaatzeitpunkt für jeden Standort berechnen.

  1. In Moskau und der Region Moskau sowie im Zentralgürtel beginnt die Aussaat Mitte März.
  2. Das Klima in der Leningrader Region ist rauer, daher beginnen die Arbeiten erst Ende März.
  3. In den südlichen Regionen werden Zinnien ab Februar als Setzlinge und ab Ende April im Freiland ausgesät.
  4. In kalten Regionen (Ural, Sibirien und Ferner Osten) – Ende März oder Anfang April. Übergang bis Juni. Frühreifende Arten und Sorten haben Vorrang.

Es wäre außerdem ratsam, die Wettervorhersagen zu überprüfen, um sicherzustellen, dass junge Pflanzen nicht durch plötzliche Kälteeinbrüche Schaden nehmen.

Ungünstige Tage

Neumond und Vollmond gelten als ungünstige Zeit für jegliche Arbeiten. Während dieser Zeiträume sowie an den Tagen davor und danach sollten keine Erdarbeiten durchgeführt werden.

Dieses Jahr ist es:

  • Februar: 9.-11., 23.-25.
  • März: 9.-11., 24.-26.
  • April: 7.-9., 23.-25.
  • Mai: 7.-9., 22.-24.

Alle anderen Daten sind neutral.

Tipps zum Blumenanbau

Zinnien sind nicht jedermanns Sache, da sie eine besondere Wuchsform haben und anspruchsvolle Wachstumsbedingungen benötigen. Ungünstiges Wetter (Kälte oder häufiger Regen) kann ihr Aussehen schnell beeinträchtigen.

Geeigneter Boden

Zinnien benötigen in allen Wachstumsphasen nährstoffreiche Erde. Diese sollte locker sein und Sauerstoff gut durchlassen. Für ein kräftiges Wachstum benötigt die Pflanze eine hohe Luftfeuchtigkeit und einen pH-Wert von 7,0–8,0.

Notiz!
Auf Lehmboden kann diese Pflanze nicht angebaut werden.

Für ein gesundes Wachstum benötigt die Pflanze nährstoffreiche Erde mit reichlich Dünger. Am besten gibt man alle zwei Wochen beim Gießen Flüssigdünger für Zierblumen ins Wasser.

Regeln für die Aussaat von Samen

Die vorbereitete Erde wird in tiefe (mindestens 10 cm) und geräumige Töpfe gefüllt. Da die Blumensetzlinge groß sind, sollten die Samen mit einem Abstand von etwa 2 cm gesät werden. Die Pflanztiefe beträgt 1 cm.

Nach der Aussaat die Erde gründlich anfeuchten. Den Topf mit Glas oder Folie abdecken, bis die ersten Keimlinge erscheinen. Der Treibhauseffekt beschleunigt die Keimung.

Pflege von Sämlingen

Wenn man den großen Pflanzen die notwendigen Wachstumsbedingungen bietet, reduziert sich die Pflege auf einfache landwirtschaftliche Maßnahmen.

Gießen Sie die Pflanzen, sobald die Erde trocken ist. Nach dem Auflaufen der Sämlinge besprühen Sie die Erde um die Sämlinge herum mit einer Sprühflasche. Vermeiden Sie Staunässe, um Pilzbefall und andere Krankheiten vorzubeugen.

Während der Wachstumsphase der Sämlinge sollten Sie alle zwei bis drei Wochen drei zusätzliche Düngergaben geben. Verwenden Sie gebrauchsfertige Komplexdünger mit einem minimalen Stickstoffgehalt.

Wurden die Samen in einem gemeinsamen Topf ausgesät, werden die Sämlinge in einzelne Töpfe umgepflanzt, sobald sie eine Höhe von 10 cm erreicht haben. Diese Blumen vertragen dieses Vorgehen nicht und reagieren empfindlich auf Wurzelschäden.

Um die Bestockung anzuregen, kappen Sie die Triebspitze oberhalb des vierten Blattpaares. Gewöhnen Sie die Pflanze 10–14 Tage vor dem Auspflanzen an ihren endgültigen Standort an die Außenbedingungen. Stellen Sie die Pflanzgefäße bei warmem Wetter täglich ins Freie.

Die Zeit im Freien wird regelmäßig verlängert. Zum Zeitpunkt des Umpflanzens sollten die Töpfe mit den Sämlingen den ganzen Tag im Freien stehen.

Blumen in ein Gartenbeet pflanzen

Der Boden im Blumenbeet sollte fruchtbar und locker sein. Ist er nicht sehr nährstoffreich, sollte Humus eingearbeitet werden. Der Standort des Blumenbeets richtet sich nach der jeweiligen Blumensorte.

  1. Hohe Sorten (Kalifornische Zinnien) können unansehnliche Bereiche des Gartens leicht verdecken. Sie werden im Hintergrund platziert.
  2. Mittelhohe Sorten können überall gepflanzt werden. Am häufigsten werden sie in der Mitte des Gartens platziert. Diese Arten gedeihen auch gut in Töpfen.
  3. Im Vordergrund werden niedrig wachsende Beetpflanzen angebaut. Diese Arten gedeihen gut auf Balkonen.
Notiz!
Die Pflanze verträgt direktes Sonnenlicht. Bei einem hellen Standort verblassen die Blütenblätter nicht.

Da die Sträucher verzweigen, sollten Sie zwischen den Sämlingen 30–35 cm Abstand lassen. So erhalten die Pflanzen ausreichend Nährstoffe und die Pflege wird deutlich erleichtert. Bei niedrig wachsenden Sorten gilt ein anderer Abstand: Hier sollten Sie 15 cm zwischen den Blüten einplanen.

Werden die Sämlinge zunächst in Torfquelltöpfen vorgezogen, vereinfacht das das Umpflanzen. Der Sämling wird zusammen mit dem Topf in die Erde gesetzt. Ein kleiner Trick verlängert die Blütezeit: Beim Umpflanzen der Sämlinge an ihren endgültigen Standort die restlichen Samen in der Nähe aussäen. Aus Sämlingen gezogene Blumen blühen im Hochsommer, während aus Samen ausgesäte Blumen Ende August oder Anfang September blühen.

Nachsorge

Nach dem Umpflanzen an ihren endgültigen Standort ist die Pflege unkompliziert. Wichtig ist, rechtzeitig und reichlich zu gießen. Bei häufigem Regen sollte weniger oft gegossen werden. Zinnien vertragen weder Trockenheit noch Staunässe.

Nach dem Gießen Unkraut entfernen und die Erde auflockern. Die nach Regen entstehende Kruste behindert die Sauerstoffversorgung der Wurzeln. Falls die Sämlinge vor dem Umpflanzen nicht gestutzt wurden, sollten Sie dies tun, sobald die Pflanzen an ihrem endgültigen Standort gut angewachsen sind.

Im Sommer sollten Sie zweimal füttern:

  1. Dünger wird nach dem Umpflanzen der Setzlinge an ihren endgültigen Standort ausgebracht.
  2. Zinnien werden während der Knospenbildungsphase erneut gedüngt.
Notiz!
Falls die Blumen nicht gut gedeihen, können Sie sie zusätzlich düngen. Warten Sie 10–14 Tage zwischen den Düngergaben.

Um die Bildung neuer Blüten anzuregen, werden alte, verblühte Blütenstände gegebenenfalls entfernt.

Häufige Fehler

Um Fehler beim Anbau von Zinnien zu vermeiden, befolgen Sie alle Empfehlungen. Die wichtigste Regel ist, für optimale Wachstumsbedingungen zu sorgen. Sollten Sie Probleme mit der Anzucht schöner Sämlinge haben, überprüfen Sie Ihre Pflege.

  • Die Sämlinge strecken sich. Hauptgrund dafür ist zu wenig Licht für die Blüten. In diesem Fall sollte man eine Schicht Erde um den Stängel geben. Dies fördert die Bildung von Adventivwurzeln und stärkt die Pflanze. Eine weitere Ursache für das Strecken sind ungeeignete Temperaturverhältnisse. Bei hohen Temperaturen sollten die Sämlinge in Fensternähe gestellt werden. Auch das Stutzen der Triebspitzen kann helfen.
  • Blumen können anfällig für Grauschimmel, Mehltau und Fusariumwelke sein. Diese Krankheiten entstehen durch falsches Gießen. Um dem vorzubeugen, sollte man nicht mit kaltem Wasser gießen.

Zur Vorbeugung von Pilzkrankheiten werden während der gesamten Saison 2-3 Fungizidbehandlungen durchgeführt.

  • Wenn junge Sämlinge von einem Pilz befallen werden, werden sie pikiert. Dabei werden die erkrankten Sämlinge entfernt und Wurzeln sowie Erde mit einer Kaliumpermanganatlösung behandelt.
Einen Kommentar hinzufügen

Apfelbäume

Kartoffel

Tomaten