Wie viele wissen, sind Schneeglöckchen die ersten Blumen, die nach der Schneeschmelze erscheinen. Doch kaum zu übersehen ist, dass auch die bezaubernden Krokusse zu den ersten gehören, die nach den Schneeglöckchen blühen. Ihre Schönheit währt zwar nicht lange, aber erstaunlicherweise sind diese zarten Frühlingsblumen recht frostbeständig. Ihre Blütezeit dauert etwas über eine Woche, danach ziehen sie sich zurück, um im nächsten Frühjahr aufs Neue zu erfreuen.
Es gibt verschiedene Krokusarten, die Sie im Oktober und sogar November mit ihrer Blüte erfreuen können. Das Besondere an diesen Blumen ist, dass sie praktisch keine Pflege benötigen. Außerdem bilden sie wunderschöne Knospen. Für das Pflanzen sind keine besonderen Kenntnisse oder Fähigkeiten erforderlich. Auch die Kosten sind gering, denn einmal gepflanzt, werden sie dauerhaft im Blumenbeet blühen und im Frühling Freude und gute Laune verbreiten.
Krokusse: Anpflanzung und Pflege im Freiland. Fotos veranschaulichen den Charme dieser Pflanze besonders gut. Krokusse sind mehrjährig und können daher lange am selben Standort wachsen. Experten empfehlen, sie gelegentlich auszugraben und neu einzupflanzen, damit sie gut gedeihen. Wachsen sie jedoch im Rasen, sollten sie besser in Ruhe gelassen werden, um das Gesamtbild des Beetes nicht zu beeinträchtigen.
Krokusknollen werden üblicherweise ausgegraben, um verdorbene Pflanzenreste der Vorgängerpflanzen zu entfernen. Viele Nutzpflanzen profitieren vom Umpflanzen, und Krokusse bilden da keine Ausnahme. Das bedeutet, sie neu einzupflanzen und die nach und nach entstehenden jungen Zwiebeln zu trennen. Denn wie jede Pflanze können auch Krokusse zu dicht stehen und ihr volles Wachstumspotenzial nicht erreichen. Darüber hinaus bilden Krokusse nach dem Umpflanzen, wie Experten bestätigen, vermehrt Knospen.
Notwendige Bedingungen für das Wachstum
Krokusse gedeihen bekanntlich am besten in nährstoffreichem, lockerem Boden. Staunässe sollte vermieden werden, da sie die Blumen schädigen kann. Ist der Boden lehmig, empfiehlt es sich, ihn mit Sand zu vermischen, um den Krokussen ein angenehmeres Wachstum zu ermöglichen. Viele Gärtner kennen das Problem ungeeigneter Böden. Um optimale Bedingungen zu schaffen, düngen sie den Boden und mischen Zusätze wie Torf bei. So stellen sie sicher, dass die Blumen ausreichend Wachstum und Blüte haben.
Es ist wichtig zu wissen, dass diese Pflanze volle Sonne und viel Licht bevorzugt. Gärtner empfehlen aus Erfahrung, Krokusse an sonnigen Standorten zu pflanzen, da sie dort mit einer üppigen Blütenpracht erfreuen. Zwar ist auch ein schattiger Standort möglich, doch bilden sich dort wahrscheinlich kleinere Knospen und die Blüte fällt weniger üppig aus.
Krokusse werden oft mit anderen Blumen kombiniert, um Blumenbeete zu schmücken. Schließlich ist es nicht ungewöhnlich, dass eine Blume verwelkt und durch eine andere ersetzt wird. Deshalb werden Krokusse häufig mit anderen Blumen wie Tulpen oder Narzissen kombiniert. Diese Anordnung ermöglicht es Ihnen, sich immer wieder an den Gaben der Natur zu erfreuen und jeden Tag aufs Neue Freude daran zu haben.
Viele machen den Fehler, Krokusse zu oft zu gießen. Dabei sollte die Erde natürlich nicht austrocknen. Schließlich benötigen die jungen Knollen im Inneren Nährstoffe und regelmäßiges Gießen.
Fruchtbarer Boden ist zweifellos die beste Voraussetzung für das Anpflanzen von Krokussen. Dennoch benötigen sie Dünger, da der Boden mit jedem Jahr, in dem die Knollen im Boden wachsen, an Nährstoffen verliert. Daher empfiehlt es sich, diese Pflanzen mindestens einmal pro Saison zu düngen.
Dünger wird üblicherweise dem Boden beigemischt, beispielsweise beim Auflockern oder Gießen. Dabei ist es wichtig zu beachten, welcher Dünger verwendet wird. Krokusse benötigen besonders viel Phosphor und Kalium. Kalium nährt die Knollen, die dadurch gesund bleiben, während Phosphor für die Knospenbildung und die Blüte verantwortlich ist. Eine ausreichende Nährstoffversorgung bietet der Pflanze alle notwendigen Bedingungen für Wachstum und Blüte.
Gärtnern zufolge sollte die erste Düngung dieser Pflanzen während der Keimlingsphase erfolgen. Anschließend wird der Vorgang während der Knospenbildung und erneut nach der Blüte wiederholt. Diese Vorgehensweise gewährleistet optimale Wachstumsbedingungen. Einige Experten empfehlen, bei der ersten Kaliumdüngung ein Vielfaches der Phosphormenge zu verwenden.
Es ist bekannt, dass die Vielfalt der Krokusse ihre Liebhaber täglich aufs Neue begeistert. Späte Sorten, also Herbstkrokusse, werden im Juni gepflanzt. Große Zwiebeln sollten mindestens 6–10 Zentimeter tief gesetzt werden. Ein Mindestabstand von 10 Zentimetern ist wichtig, da die Blüten sonst zu dicht stehen und ihr Wachstum dadurch gehemmt wird.
Wichtig ist auch, dass die Knollen nach der Blütezeit gepflegt werden sollten. Sobald die Blätter verwelkt sind, sollten sie zusammen mit den Knospen entfernt werden. Wenn keine Umpflanzung geplant ist, sollten die Pflanzen nicht ausgegraben, sondern am selben Standort belassen und gedüngt werden.
Wenn die Pflanzen im Freien wachsen, ist das regionale Klima unbedingt zu beachten. Strenge Wintertemperaturen führen oft zum Absterben der Zwiebeln. Um dies zu verhindern, sollte die Pflanzfläche mit Laub oder Zweigen abgedeckt werden. Werden die Zwiebeln ausgegraben, müssen sie unter geeigneten Bedingungen gelagert werden. Der Lagerraum sollte gut belüftet sein und eine Temperatur von 18–20 Grad Celsius aufweisen.
Da wir fast alles über Krokusse wissen, können wir sagen, dass diese Pflanze anspruchslos ist und nicht viel Pflege benötigt. Sowohl die frühe als auch die späte Blütezeit erfreuen jedoch jeden und bringen Tag für Tag Freude.
Fast jeder Gärtner hat Frühlingsblumen wie Tulpen. Aber wussten Sie schon? Wie kann man solche Blumen am Leben erhalten?

Müssen Krokusse nach der Blüte ausgegraben werden?