Lobelien: Anzucht aus Samen und Pflanzzeitpunkt

Lobelie

Lobelien: Anzucht aus Samen und PflanzzeitpunktLobelien sind bezaubernde Pflanzen, die Gärtner oft verwenden und ihren Nachbarn und Freunden empfehlen. Doch nicht jeder möchte sein Wissen über die Pflege mit ihnen teilen. Daher sind viele gezwungen, online nach Informationen über Lobelien zu suchen: Anzucht aus Samen, Pflanzzeitpunkt.

 

Die Lobelienblüte selbst ist von anmutiger Schönheit und strahlt Pracht aus. Ihre glockenförmigen Knospen wirken zart und dezent, ein wenig wie Geranien. Es gibt sie in verschiedenen Blütenformen, die sich zu ungewöhnlichen Arrangements kombinieren lassen. Ausgewachsene Lobelien sind in Fachgeschäften erhältlich, aber was könnte schöner sein als eine selbstgezogene Pflanze?

 

Manche Gärtner zögern, Lobelien-Setzlinge zu pflanzen, oder besser gesagt, sie haben Angst davor, weil die Samen sehr klein sind. Sie befürchten daher, dass die Setzlinge selbst klein und dünnstielig bleiben, was aber nicht stimmt. Lobelien-Setzlinge werden Anfang Februar ausgesät, da sie innerhalb von zwei Wochen keimen. Der Boden sollte locker und weich sein. Ab April oder Mai können sie dann ins Freiland gepflanzt werden.

Lobelie: Vermehrung aus Samen

Zum Anziehen von Sämlingen füllen Sie einen Behälter bis zu 5 cm hoch mit vorbereiteter Erde, gießen Sie ihn leicht an und decken ihn mit einer Plastiktüte ab. Lüften Sie die Sämlinge täglich, indem Sie die Tüte 40–60 Minuten lang öffnen und überschüssiges Wasser mit einem Tuch abwischen. Falls die Sämlinge nicht genügend Licht bekommen, stellen Sie eine Lampe auf. Die Temperatur im Haus oder Gewächshaus sollte mindestens 20 Grad Celsius betragen, da Temperaturen darunter das Wachstum der Sämlinge hemmen. Sobald die Sämlinge angewachsen sind, können sie ins Freiland gepflanzt werden. Der Abstand zwischen den Pflanzen sollte bis zu 20 cm betragen. Die Anzucht von Sämlingen kann jedoch einige Herausforderungen mit sich bringen.

 

  1. Die Bewässerung ist problematisch: Diese Pflanze verträgt keine Staunässe. Achten Sie daher unbedingt darauf, sie nicht zu übergießen, da sonst Blätter und Stängel schimmeln und absterben. Gleichzeitig sollte die Erde nicht zu trocken werden, da sich die Blätter sonst einrollen und die Pflanze ebenfalls abstirbt.
  2. Die richtige Beleuchtung ist wichtig – jede Pflanze liebt Licht, Lobelien aber ganz besonders. Bekommt sie nicht genug Licht, streckt sie sich in die Länge und ihre Stängel verlieren an Kraft. Stellen Sie die Sämlinge daher am besten in die Nähe eines sonnigen Fensters. Falls keins vorhanden ist, beleuchten Sie die Anzuchttöpfe unbedingt mit einer Lampe.
  3. Das Problem beim Düngen ist, dass man kleine Sämlinge am besten nicht düngt; die Düngung vor dem Pflanzen, bei der ein Teil Kompost zum Boden hinzugefügt wird, ist ausreichend.

 

Sobald Ihre Sämlinge gewachsen sind und es Zeit ist, sie ins Freiland zu pflanzen, ist die Wahl des richtigen Standorts entscheidend. Wählen Sie am besten gleichmäßig feuchte, aber nicht zu nasse Erde. Der Standort sollte sonnig oder halbschattig sein; pflanzen Sie die Sämlinge jedoch niemals im Schatten, da sie dort nicht ausreichend Sonnenlicht erhalten und sehr empfindlich sind. Achten Sie auf fruchtbare und lockere Erde, um ein kräftiges und gesundes Wachstum zu gewährleisten.

Lobelien: Wachstum

Wenn Sie im nächsten Jahr Lobelien pflanzen möchten, graben Sie im Herbst einen kleinen Strauch aus, pflanzen Sie ihn zu Hause in einen Topf und setzen Sie ihn im darauffolgenden Frühjahr wieder ins Blumenbeet. So können Sie sich mehrere Jahre hintereinander an derselben Sorte erfreuen.

 

Viele Gartenanfänger denken, dass Pflanzen mit komplizierten Namen zwangsläufig schwierig zu pflegen sind. Das stimmt aber nicht, denn selbst die komplexesten Namen können sehr pflegeleichte Pflanzen verbergen. Lassen Sie sich also nicht von komplizierten Namen abschrecken, denn hinter diesen Namen verbergen sich wunderschöne Pflanzen.

 

Eine weitere wunderschöne Blume, die sogar an Mauern emporwächst, wirkt im Garten sehr harmonisch und heißt: Aubrieta.

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