Murraya – Häusliche Pflege

Blumen

Auf der Fensterbank finden nicht nur Zimmerpflanzen, sondern auch exotische Exemplare Platz. Die Murraya ist eine Pflanze, die man in russischen Wohnungen selten sieht. Damit Ihre Murraya wie abgebildet wächst und blüht, sollten Sie wissen, welche Pflege sie benötigt und wann Sie sie umtopfen müssen.

Die Geschichte des Auftretens von Murraya

Die Pflanze ist wunderschön und ihre Blüten verströmen einen herrlichen Duft. Sie wurde nach dem schwedischen Wissenschaftler Johan Andreas Murray benannt. Viele nennen sie Orangenjasmin oder Kaiserbaum.

Die Murraya-Pflanze stammt ursprünglich aus Japan und Südostasien. Man findet sie aber auch in China, Taiwan und Australien. Seit der Antike wird die Murraya zur Gartengestaltung verwendet. In Japan galt der Baum als heilig und wurde ausschließlich in den Gärten der japanischen Kaiser angepflanzt (daher der Name).

In Japan hält sich bis heute die Legende, dass die Pflanze unerreichbar sei. In der Antike wurden jedem, der die Pflanze außerhalb des Kaiserpalastes trug, die Hände oder der Kopf abgehackt.

Die Pflege von Murrayas zu Hause hängt von der Art ab.

Das Foto zeigt verschiedene Murraya-Sorten, die nicht nur wunderschön blühen, sondern auch eingerollte Blätter haben. Folgende Sorten eignen sich für die Zimmerkultur:

  • Die Murraya-Pflanze erreicht eine maximale Höhe von etwa 6 Metern. Ihre Blätter unterscheiden sich von anderen Arten durch ihre Größe und ihren Glanz. Zur Blütezeit sind die Blütenstände groß und verströmen einen herrlichen Duft. Bei richtiger Pflege blüht die Murraya nach 2–4 Jahren. Auf dem Foto sieht die Pflanze absolut umwerfend aus.
  • Paniculata – der Strauch erreicht eine Höhe von bis zu 3 Metern. Die Pflanze wächst recht schnell. Ein einzelner Stängel kann bis zu 11 Blätter tragen. Die Blütenstände sind groß und selten einzeln.
  • Zwergform – erreicht eine maximale Höhe von 50 Zentimetern. Bei korrekter Vermehrung im Haus blüht die Murraya innerhalb des ersten Jahres nach dem Pflanzen (Foto der Zwerg-Murraya).
  • Rote, schwarze und Himalaya-Rhododendren gedeihen auch in Innenräumen. Die beste Wahl ist der Himalaya-Rhododendron; er ist pflegeleicht und seine Blätter sind eher tropfenförmig.

Pflege von Ameisenbären zu Hause

Um eine Pflanze wie die auf dem Foto zu erhalten, muss man sie richtig pflegen. Der Vorgang ist recht einfach und erfordert nicht viel Aufwand:

  • Die Pflanze liebt frische Luft, daher muss der Raum, in dem sie wachsen soll, regelmäßig belüftet werden;
  • Das Licht im Raum sollte gedämpft sein. Wenn die Pflanze jedoch zwei Stunden lang direktem Sonnenlicht ausgesetzt ist, wird sie dadurch nicht geschädigt.
  • Während der Winterperiode sollte Murraya die erforderliche Lichtmenge erhalten;
  • Im Winter sollte die Raumtemperatur nicht mehr als 15 °C betragen, im Sommer nicht mehr als 25 °C.
  • Fast alle Arten, mit Ausnahme der Rispen-Murraya, benötigen in Innenräumen wenig Pflege. Die Vermehrung erfolgt auf die gleiche Weise, und ein Stutzen oder Beschneiden ist nicht erforderlich.
  • Der Topf muss täglich gedreht werden, damit die Pflanze gleichmäßig wächst.
Bitte beachten Sie!
Wenn Sie eine Murraya-Pflanze im Haus umtopfen und nicht sicher sind, welchen Topf sie zum Gedeihen benötigt, keine Sorge. Es gibt keine besonderen Anforderungen; wichtig ist nur, dass die Pflanze genügend Platz für die Wurzelentwicklung hat.

Richtige Bewässerung

Wenn die Pflanze aktiver wird, muss sie häufiger gegossen werden. Gießen Sie, sobald sich die Erdoberfläche im Topf trocken anfühlt. Lassen Sie das Wasser vor dem Gießen etwas absinken. Leitungswasser ist nicht empfehlenswert. Besprühen Sie die Pflanze nur im Winter.

Womit düngen?

Für gutes Wachstum und üppige Blüte düngen Sie im Frühling und Sommer einmal monatlich. Sowohl mineralische als auch organische Dünger sind geeignet; wechseln Sie diese einfach ab.

Wichtig!
Bei einem Stickstoffüberschuss wird die grüne Farbe der Pflanze intensiver. Bei einem Stickstoffüberschuss findet keine Blüte statt.

Dünger ist im Fachhandel erhältlich. Verdünnen Sie ihn einfach gemäß den Anweisungen auf der Verpackung, und schon können Sie gießen.

Wie man richtig transplantiert

Junge Murraya-Bäume sollten jährlich umgetopft werden. Idealerweise erfolgt dies alle drei Jahre. Die oberste Erdschicht sollte jedoch einmal jährlich durch frische Erde ersetzt werden. Beim Umtopfen muss darauf geachtet werden, dass die Wurzeln nicht beschädigt werden.

Wichtig!
Wurde die Pflanze im Geschäft gekauft, muss sie ebenfalls umgetopft werden. Dies sollte jedoch innerhalb eines Monats nach dem Kauf geschehen. So kann sich die Pflanze an die neuen Bedingungen gewöhnen, und es kann ihr nicht geschadet werden.

Auch beim Umtopfen ist die richtige Erdwahl wichtig. Murraya bevorzugt neutralen bis leicht sauren Boden. Mischen Sie für die Erdmischung einen Teil Kompost, zwei Teile Sand und zwei Teile Laubhumus. Kaufen Sie im Handel Erde, die speziell für Zitruspflanzen geeignet ist. Achten Sie darauf, dass der Topfboden mit einer Drainage versehen ist.

Wie man Murraya richtig vermehrt

Die Pflanze wird häufig durch Stecklinge vermehrt. Die Stecklinge werden im Herbst geschnitten. Die abgeschnittenen Zweige sollten in ein Gefäß mit etwa 30 Grad Celsius warmem Wasser gestellt werden. Eine Bodenheizung ist ideal. Sobald sich die ersten Wurzeln am Steckling gebildet haben, kann die Pflanze in Erde umgepflanzt werden.

Für welche Krankheiten ist Murraya anfällig?

Wird die Pflanze nicht richtig gepflegt, kann sie erkranken:

  • Wenn gelbe Flecken auftreten, ist dies auf die Bewässerung mit chloriertem Wasser zurückzuführen;
  • Wenn die Pflanze nicht blüht, bedeutet das, dass im Topf nicht genügend Platz ist und sie umgetopft werden muss;
  • Wenn die Pflanze nicht wächst, bekommt sie höchstwahrscheinlich nicht genügend Luft;
  • Wenn Blätter von einer Pflanze abfallen, deutet dies auf Wurzelschäden hin. Es kann auch auf eine ungeeignete Bodenwahl hinweisen;
  • Wenn die Murraya Knospen verliert, ist es höchstwahrscheinlich zu warm im Raum.

In Innenräumen ist die Pflanze anfällig für den Befall durch Schädlinge wie Blattläuse und Spinnmilben. Um Krankheiten vorzubeugen, muss die Murraya regelmäßig behandelt werden.

Bitte beachten Sie!
Wenn die Blätter gelb werden und abfallen, könnte ein Schädlingsbefall vorliegen. Behandeln Sie zunächst den Strauch. Sollte das nicht helfen, topfen Sie die Pflanze um und verwenden Sie neue Erde.

Beim Anbau der Murraya ist es wichtig, die Raumtemperatur zu überwachen. Richtiges Gießen und Pflege sind entscheidend dafür, dass die Murraya blüht und ihrem Besitzer Freude bereitet.

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