Dank seiner Verfügbarkeit und hervorragenden Wärmedämmeigenschaften ist profiliertes Holz ein beliebter Baustoff. Viele glauben, dass Holz aufgrund seiner Wärmedämmung keine zusätzliche Dämmung benötigt. Diese Ansicht ist oft falsch. Im Folgenden erläutern wir, wann eine Hausdämmung erforderlich ist und wie sie durchgeführt werden sollte.
Isolierung von profiliertem Holz
Die Verwendung von Dämmholz ist nicht immer notwendig. In einem warmen Klima oder bei nur vorübergehender Nutzung kann das Gebäude die Wärme ohne zusätzliche Kosten speichern. Das Befestigungssystem für profiliertes Holz ist nahtlos, was ein Vorteil ist, da es für eine angenehme Innentemperatur sorgt.
Dadurch sparen Sie auch Kosten für die Endbearbeitung, da vorbehandeltes Holz nicht zusätzlich geschliffen werden muss.
Wird das Haus in einem kalten Klima gebaut oder ist ein langfristiger Aufenthalt geplant, ist eine gute Isolierung unerlässlich.
Phasen der Dämmung eines Hauses aus Profilholz
Jedes Bauteil eines Hauses benötigt Dämmung. Daher ist es entscheidend, jedes einzelne sorgfältig zu planen. Andernfalls ist das Projekt vergebens.
Stiftung
Es gibt zwei Möglichkeiten, ein Fundament zu isolieren:
- intern;
- extern.
Eine Innenisolierung ist höchst unerwünscht und wird nur dann empfohlen, wenn eine Außenisolierung aus irgendeinem Grund nicht möglich ist.
Eine Außenisolierung bietet eine Reihe von Vorteilen:
- Die Materialien dafür sind billiger als für eine Innendämmung;
- ermöglicht es, das Einfrieren und damit einhergehende plötzliche Temperaturschwankungen zu vermeiden, die zur Zerstörung der Struktur führen könnten;
- ermöglicht es Ihnen, die Innenfläche des Kellers zu sparen.
Das am häufigsten verwendete Material zur Fundamentisolierung ist Polyurethanschaum.
Es ist teurer als Polystyrolschaum und bietet folgende Vorteile:
- Die Installation nimmt nicht viel Zeit in Anspruch;
- keine Nähte oder Lücken;
- Es gibt keine kalten Brücken.
Für die Installation dieses Materials wird Spezialgerät verwendet. Die Isolierschicht muss mindestens 5 Zentimeter dick sein.
Ein weniger gebräuchliches Dämmmaterial ist extrudierter Polystyrolschaum. Er hat nur wenige Vorteile:
- niedriger Preis;
- Absolute Unempfindlichkeit gegenüber Feuchtigkeit.
Boden
Ein Dielenboden wird früher oder später Fugen und Risse bekommen. Dadurch verringert sich die Wärmedämmung des Raumes erheblich. Um dem vorzubeugen, sollte der Boden gedämmt werden. Am besten geschieht dies bereits während der Bauphase des Hauses, um spätere Probleme beim Austausch der Dielen zu vermeiden.
Die Wärmedämmung eines Bodenbelags umfasst nicht nur die Dämmung selbst, sondern auch die Abdichtung und die Installation von Dampfsperren. Am besten besprechen Sie die benötigten Materialien mit einem Fachmann, da die Auswahl von vielen Faktoren abhängt, wie beispielsweise der Art der Dielen, dem Belüftungssystem des Hauses und vielem mehr.
Zur Dämmung des Fußbodens werden Balken im Fundament verlegt. Anschließend werden Bretter an die Balken genagelt und die Abdichtung, Dampfsperren, Dämmung sowie beide Dämmschichten aufgebracht.
Diese Methode ist nicht die einzige, aber sie wird häufiger angewendet.
Mauern
Für die Wanddämmung gibt es nur drei Möglichkeiten:
- extern;
- intern;
- interkronär.
Die letzte Option ist für diejenigen gedacht, die Wert auf die Ästhetik des Raumes legen.
In der Regel werden für die Wärmedämmung von Wänden folgende Materialien verwendet:
- Natürliche Dämmstoffe: Flachs, Schafwolle, Flachsvlies usw. Diese Materialien eignen sich für die Zwischendeckenmontage;
- Für die Außenisolierung eignet sich Schaumstoff oder Baumwollmaterial;
- Zur Verwendung im Innenbereich – ausschließlich Baumwollisolierung.
Zusätzlich zu den Wärmedämmstoffen ist auch eine Dampfsperre erforderlich, um zu verhindern, dass die Dämmung Feuchtigkeit aufnimmt.
Vergessen Sie auch nicht das Belüftungssystem.
Um Missverständnisse bezüglich Wärmedämmung zu vermeiden, sollten Sie sich am besten gleich mit allen Installationsregeln vertraut machen. Falls Sie in diesem Bereich nicht über ausreichende Erfahrung verfügen oder sich Ihrer Fähigkeiten unsicher sind, ist es ratsam, einen Fachmann zu Rate zu ziehen.
