Die besten Hausmittel gegen Blattläuse an Rosen

Rose

Blattläuse auf Rosen

Nichts bereitet einem Gärtner mehr Freude als schöne, gesunde Pflanzen. Leider sind sie, wie andere Gartenpflanzen auch, anfällig für Schädlinge und Krankheiten. Grüne Blattläuse befallen häufig Rosen. Ein starker Insektenbefall beeinträchtigt nicht nur das gesunde Aussehen der Rosen, sondern kann auch zum vollständigen Welken führen. Anstatt Chemikalien einzusetzen, helfen natürliche Mittel, Schädlinge zu bekämpfen.

Das Auftreten grüner Blattläuse an Rosen

Grüne Blattläuse befallen Rosen Ende Mai und Anfang Juni. Sie sind rundlich und nur 1–2 Millimeter lang. Ihr hellgrüner Chitinpanzer macht sie schwer erkennbar. Die Schädlinge saugen den Saft von Knospen und jungen Blättern. Zahlreiche Blattlauskolonien führen zum vollständigen Welken der Rosenpflanze.

Blattläuse treten aus drei Hauptgründen auf:

  • Das Ökosystem eines Sommerhauses verschlechtert sich aufgrund der Nichteinhaltung grundlegender landwirtschaftlicher Praktiken. Dazu gehören: verspätete Unkrautentfernung, unzureichende Bewässerung und Düngung, was zu einer allgemeinen Schwächung der Pflanzen führt.
  • Ein aktives biologisches Umfeld im Garten und Gemüsebeet. Das bedeutet, dass dort zahlreiche Insekten leben, die sich von Blattläusen oder deren dunklem, klebrigem Sekret ernähren. Zu diesen Nützlingen zählen Ameisen, Florfliegen, Laufkäfer und Marienkäfer.
Interessante Tatsache!

Ameisen bringen Blattläuse absichtlich in ihre Gartenbeete, damit diese sich vom Pflanzensaft ernähren können, und die Ameisen füttern die Blattläuse ihrerseits mit der klebrigen Substanz.

  • Die Schädlingsbekämpfung wird nur unzureichend oder gar nicht durchgeführt.

Anzeichen von Blattläusen an Rosen

Es ist recht schwierig, die Insekten auf den Blüten sofort zu entdecken; ihre Färbung ermöglicht ihnen eine gute Tarnung zwischen den grünen Stängeln und Blättern. Erste Anzeichen eines Befalls zeigen sich, wenn die Schädlinge beginnen, Rosensaft zu saugen. Blattläuse befallen vorwiegend junge, saftige Blätter. Dies lässt sich an folgenden Anzeichen erkennen:

  • Das Blatt verliert seine Struktur und trocknet aus;
  • Die Blätter rollen sich ein und verlieren einen Teil ihrer satten grünen Farbe;
  • Auf den Blattspreiten und Knospen bildet sich ein klebriger, glänzender, silbriger oder dunkler Belag;
  • Blattlauskolonien siedeln sich auf der Blattunterseite an, damit sie nicht vom Regen nass werden und weniger auffallen.

Bekämpfung von Blattläusen mit Hausmitteln

Um Rosen und die sie bestäubenden Insekten nicht zu schädigen, empfiehlt es sich, auf Hausmittel zurückzugreifen. Diese sind genauso wirksam wie chemische Mittel. Zum Besprühen der Blumen verwenden Sie:

Eine Lösung auf Basis von Flüssigseife und Geschirrspülmittel

Füllen Sie einen Eimer mit Wasser und geben Sie 10 Milliliter Spülmittel oder Flüssigseife hinzu. Die Lösung eignet sich zum Besprühen und Abwischen mit einem Schwamm. Bei mehr als drei Rosensträuchern im Garten empfiehlt sich ein Sprühgerät, bei wenigen Pflanzen können Sie diese von Hand besprühen.

Manuelle Behandlung: Nehmen Sie einen Schwamm, tränken Sie ihn mit Seifenwasser und wischen Sie jedes Blatt gründlich von beiden Seiten ab. Achten Sie besonders auf die Blattunterseiten und die Knospen. Sie können diese Behandlung täglich wiederholen, bis die Schädlinge vollständig verschwunden sind.

Ein aus Tabakstaub hergestellter Sud

Einen Liter Wasser in einen Zwei-Liter-Topf geben, aufkochen lassen, eine Tasse Tabakpulver hinzufügen und umrühren. Die Mischung eine Stunde bei schwacher Hitze köcheln lassen. Falls Wasser verdampft, dieses nachgießen, bis die Mischung wieder die ursprüngliche Konsistenz hat. Nach dem Aufkochen den Aufguss 24 Stunden an einem dunklen Ort ziehen lassen. Anschließend den Tabakaufguss durch ein Mulltuch abseihen. Vor Gebrauch den Aufguss mit zwei Litern Wasser verdünnen und fünf Gramm Flüssigseife hinzufügen. Die Lösung in eine Sprühflasche füllen und die Rosen besprühen. Die Behandlung wöchentlich wiederholen.

Bestäubung mit einer Mischung aus Tabakstaub und Holzasche

Asche von Blattläusen

Man nehme gleiche Anteile Tabakstaub und zu Pulver gemahlene Holzasche und vermische alles, bis sich die Komponenten gleichmäßig verbunden haben.

Anleitung: Ziehen Sie Gummihandschuhe an, geben Sie eine kleine Menge der trockenen Mischung in Ihre Handfläche und streuen Sie das Pulver über die Pflanze und die Erde um die Sträucher herum. Verwenden Sie eine Tasse der Asche-Tabak-Mischung für jeweils 2–3 Sträucher.

Ammoniakbasierte Lösung

Für die Lösung benötigen Sie 50 Milliliter Ammoniak, 10 Liter Wasser und 20 Gramm Flüssigseife. Verrühren Sie alle Zutaten, bis eine glatte Masse entsteht. Füllen Sie die Lösung anschließend in eine Sprühflasche oder einen Zerstäuber und besprühen Sie damit alle Blätter und Blütenknospen. Wiederholen Sie dies einmal wöchentlich, bis alle Insekten abgetötet sind.

Knoblauchaufguss

Knoblauch gegen Blattläuse

Bereiten Sie einen Aufguss mit 10 Litern warmem Wasser und 2 Knoblauchknollen zu. Hacken Sie die Knoblauchzehen und geben Sie sie in einen Eimer mit Wasser. Lassen Sie den Aufguss 24 Stunden ziehen. Seihen Sie ihn vor Gebrauch ab. Diesen Vorgang können Sie alle 10 Tage wiederholen.

Kiefernaufguss

Für die Zubereitung des Aufgusses benötigen Sie 2 Liter kochendes Wasser und 500 Gramm Kiefernnadeln. Geben Sie die Nadeln in einen Eimer oder ein anderes Gefäß, übergießen Sie sie mit kochendem Wasser und lassen Sie sie 7 Tage ziehen. Anschließend den Aufguss abseihen und mit 2 Litern sauberem Wasser verdünnen. Einmal wöchentlich anwenden.

Sorten, die gegen Blattlausbefall resistent sind

Die Resistenz von Rosen gegen Blattläuse hängt von der Dichte ihrer Blätter ab. Je rauer die Blätter sind, desto schwieriger ist es für Insekten, sie zu durchdringen, wodurch die Pflanze geschützt ist. Es handelt sich hierbei hauptsächlich um Hybridrosen.

  • 'Karina' ist eine Hybrid-Teerose mit auffälligen rosa Blütenblättern. Die Blätter sind dick und mit einer Wachsschicht überzogen. Die Sträucher sind niedrig und erreichen eine Höhe von bis zu einem Meter. Sie blüht mehrmals pro Saison.
  • 'Fairy' ist eine Polyanthus-Rose, die resistent gegen Blattläuse ist. Die Blüten sind klein und stehen in Büscheln.
  • 'Leonardo da Vinci' ist eine reichblühende Hybridrose. Ihr Laub ist dicht und grob. Die Sträucher wachsen hoch und ausladend. Die Blüten sind gefüllt und klein, 7–10 Zentimeter im Durchmesser.

Tipps zur Vorbeugung von Blattläusen an Rosen

Wenn Sie einfache Pflegeempfehlungen befolgen, können Sie Ihre Blumenpflanzen vor Blattläusen schützen:

  1. Rosen benötigen regelmäßige Pflege. Jäten Sie regelmäßig Unkraut aus dem Blumenbeet und kontrollieren Sie die Pflanzen auf Schädlinge.
  2. Pflanzen Sie in der Nähe Pflanzen, die starke, für Blattläuse unangenehme Gerüche verströmen. Dazu gehören Senf, Dill und Ringelblumen.
  3. Warten Sie nicht, bis sich Schädlinge an Ihren Blumensträuchern festsetzen; nutzen Sie Hausmittel zur vorbeugenden Schädlingsbekämpfung.
  4. Ameisenkolonien sollten umgehend vernichtet werden, da sie Blattläuse auf Ihr Grundstück bringen.

Rezensionen

Tamara Andrejewna, 40 Jahre alt, Region Krasnodar

Mein Rosengarten ist mein ganzer Stolz. Vor einigen Jahren entdeckte ich zum ersten Mal Blattläuse an meinen Rosen. Um die Pflanzen nicht zu beschädigen, griff ich zu traditionellen Methoden. Ein Aufguss aus Tomatenblättern erwies sich als sehr wirksam. Die Zubereitung ist ganz einfach: Man hackt etwa zwei Kilogramm Tomatenblätter klein und übergießt sie mit einem Eimer Wasser. Nach sechs bis acht Stunden lässt man den Aufguss ziehen. Anschließend seiht man die Mischung ab und besprüht die Rosen damit. Diesen Vorgang wiederholte ich wöchentlich, bis die Blattläuse vollständig verschwunden waren.

 

Marina Alekseevna, 60 Jahre, Region Rostow

Rosen und andere Blumen sind meine Schwäche. Jede Ecke des Gartens ist mit verschiedenen Blumen bepflanzt. Blattläuse treten extrem selten auf, da ich sie im Frühling vorbeugend mit einer Seifenlauge besprühe. Um sie fernzuhalten, muss man mindestens viermal sprühen.

Rosen verschönern jedes Zuhause. Um ihre Schönheit vollends genießen zu können, benötigen sie regelmäßige Pflege. Werden grundlegende Gartenpraktiken nicht befolgt, können Schädlinge und Krankheiten auftreten. Neben Blattläusen können Rosen auch von aggressiveren Schädlingen befallen werden. Um dies zu verhindern, sollten Sie Ihre Lieblingsblumen daher stets gut pflegen.

Blattläuse auf Rosen
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