Die Sommerbehandlung von Pflaumenbäumen gegen Krankheiten und Schädlinge muss unbedingt gemäß den Anweisungen erfolgen. Die Verwendung ungeeigneter Produkte oder falscher Konzentrationen kann die Ernte vernichten oder sogar zu chemischen Verbrennungen an den Bäumen führen. Es ist unerlässlich, die Pflanzen im Frühjahr vorzubereiten, um Krankheitserreger und Schädlingslarven vor der Fruchtbildung abzutöten.
Wozu wird es verarbeitet?
Wird nichts unternommen, kann es zu einem Großteil der Ernte kommen oder Krankheiten können Äste und Blätter befallen, was im Folgejahr zu deutlich weniger Pflaumen führt. Im schlimmsten Fall sterben die Bäume ab oder erleiden Schäden, von denen sie sich erst nach mehreren Jahren erholen. Die Einhaltung sachgemäßer landwirtschaftlicher Praktiken ist aus folgenden Gründen wichtig:
- Vernichtung von Schädlings-Eiern und -Larven. Larven verursachen oft den größten Schaden, daher müssen sie im frühestmöglichen Stadium vernichtet werden.
- Schädlingsbekämpfung. Falls sich bereits Insekten oder Raupen am Baum befinden, sofort sprühen, um Schäden zu minimieren.
- Vorbeugung. Durch die Schaffung ungünstiger Bedingungen können Schädlinge und Krankheiten an Bäumen verhindert werden. Beispielsweise macht das Besprühen mit einer stark riechenden Substanz die Pflanzen für eine gewisse Zeit unattraktiv.
- Schutz der Früchte vor Raupen. Erfahrungsgemäß sind ohne Behandlung mindestens die Hälfte der Früchte von Raupen befallen. Daher ist eine Spritzung zum Schutz der Ernte notwendig.
Die Vorteile der Behandlung von Pflaumenbäumen gegen Krankheiten und Schädlinge sind enorm, da sie viel anfälliger dafür sind als beispielsweise Kirschbäume. Diese Maßnahmen sollten nicht einmal für eine einzige Saison vernachlässigt werden; unbehandelt wird der Baum innerhalb eines Jahres stark leiden.
Es gibt Anzeichen, die leicht darauf hinweisen können, dass eine Kulturpflanze dringend besprüht werden muss, und jeder Gärtner sollte sie kennen:
- Die Blätter beginnen vorzeitig abzufallen, im Frühsommer oder Hochsommer.
- Das Wachstum des jungen Baumes hat sich verlangsamt oder ist ganz zum Erliegen gekommen.
- Auf den Blättern, Zweigen oder Früchten hat sich ein weißlicher Belag gebildet.
- Die Früchte sind locker geworden, und es befinden sich Tropfen von Harz auf der Oberfläche, was darauf hindeutet, dass sich bereits Würmer im Inneren befinden.
- Am Stamm oder an den knöchernen Ästen findet sich reichlich Harz.
- Es gibt viele deformierte Blätter, dies gilt auch für Blütenknospen.
- Mangelhafte Blütenbildung oder geringe Anzahl von Fruchtknoten nach normaler Blüte im Frühjahr.
Oftmals treten zwei oder mehrere Anzeichen gleichzeitig auf. Es ist wichtig, die Bäume regelmäßig zu kontrollieren, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und deren Fortschreiten zu verhindern. Selbst wenn keine Probleme vorliegen, sollten Pflaumenbäume vorsorglich behandelt werden.
Welche Schädlinge sind am gefährlichsten?
Um zu verstehen, welche Mittel man verwenden sollte und wie man Bäume besprüht, ist es wichtig, die verschiedenen Schädlingsarten zu unterscheiden. Pflaumenbäume werden meist von einer von mehreren Arten befallen, von denen jede ihre eigenen Merkmale aufweist:
- Der Pflaumenwickler befällt die Früchte, indem er das Fruchtfleisch von innen heraus frisst. Die hellen Raupen wachsen, während sie die Früchte fressen. Man erkennt sie leicht an den Schäden an den Früchten und den kleinen Löchern in der Schale. Sie lassen sich gut mit Insektiziden bekämpfen. Pflaumenbäume sollten mindestens dreimal im Abstand von zwei Wochen gespritzt werden. Um die Wirkung zu maximieren, sollten alle befallenen Früchte geerntet und entsorgt werden.
- Rüsselkäfer. Sie schädigen das Laub und treten sowohl im Frühling als auch im Sommer auf. Zur Bekämpfung eignen sich entweder chemische Mittel oder Fangbänder. Diese werden am Stamm angebracht; beim Bewegen bleiben die Käfer daran haften. Diese einfache Methode reduziert ihre Anzahl deutlich.
- Blattläuse. Sie befallen nicht nur Pflaumen, sondern auch andere Gartenpflanzen. Ameisen fördern ihre Vermehrung, daher ist es ratsam, diese zuerst zu bekämpfen. Ein leichter Befall lässt sich mit Hausmitteln eindämmen, bei starkem Befall empfiehlt sich jedoch die sofortige Anwendung eines chemischen Mittels. Wenden Sie das Mittel gemäß der Gebrauchsanweisung an und wiederholen Sie die Behandlung dreimal.
- Fruchtmilben, auch Gallmilben genannt, sind Schädlinge, die fast alle Bäume befallen. In geringer Anzahl richten sie kaum Schaden an. Werden sie jedoch nicht bekämpft, vermehren sie sich rasant. Am besten bekämpft man sie umfassend, indem man Pflaumenbäume nicht nur im Sommer, sondern auch im Frühjahr behandelt, um die eierlegenden Milben zu beseitigen. Durch den Wechsel verschiedener Behandlungsmethoden lässt sich die Wirksamkeit erhöhen.
- Die Pflaumenblattwespe, auch Pflaumenfruchtblattwespe genannt, ist eine winzige Raupe, die die Fruchtknoten und jungen Pflaumen befällt. Zur Bekämpfung empfiehlt sich zunächst die Anwendung von Hausmitteln; falls diese nicht helfen, sollten chemische Mittel eingesetzt werden. Spezielle Präparate werden im Frühjahr gegen die Blattwespenlarven verwendet, da diese dann am anfälligsten sind.
- Die Fruchtmotte befällt nicht nur Pflaumenbäume, sondern auch andere Bäume im Garten. Unbehandelt zerstört sie das gesamte Laub. Ein Pfefferaufguss ist wirksam und umweltverträglich. Wenden Sie den Aufguss etwa einmal im Monat an, bis alle Mottenlarven abgetötet sind.
Fast alle der besprochenen Optionen bergen ein Risiko nicht nur für Pflaumenbäume, sondern auch für andere Obstarten. Daher sollten bei einem Befall alle Pflanzen besprüht werden. Andernfalls muss dies später erfolgen, wenn die Schädlinge von der behandelten auf die unbehandelte Pflanze übergesprungen sind.
Die häufigsten Krankheiten
Fast alle Probleme an Pflaumenbäumen sind pilzbedingt. Daher verringert die Anwendung spezieller Vorbeugemaßnahmen im Frühjahr die Wahrscheinlichkeit eines Befalls im Sommer erheblich. Die häufigsten Probleme, mit denen Gärtner konfrontiert werden, sind:
- Clasterosporium (Schrotschusskrankheit) ist leicht an den Löchern in den Blattspreiten zu erkennen. Manche verwechseln diese Krankheit mit einem Schädlingsbefall und halten sie für Raupen, doch bei genauerer Betrachtung ist das Gewebe abgestorben. Chemische Behandlungen sollten unbedingt nach Gebrauchsanweisung durchgeführt werden. Die Krankheit tritt am häufigsten im Sommer auf, wenn die Luftfeuchtigkeit hoch und die Temperaturen über 25 Grad Celsius liegen.
- Verschiedene Pilzkrankheiten mit Fleckenbildung. Neben Schorf gibt es eine Reihe weiterer Pilzkrankheiten mit unterschiedlichen Fleckenmustern. Sie treten stets auf dieselbe Weise auf: bei hoher Luftfeuchtigkeit und wenn Sporen auf die Blätter gelangen. Die beste Behandlung erfolgt mit Fungiziden, die auf das jeweilige Problem und die Bedingungen abgestimmt sind.
- Moniliose (Grauschimmel) befällt vor allem Früchte mit mechanischen Beschädigungen. Auch Blätter und Triebe können geschädigt werden. Am häufigsten tritt die Krankheit in Perioden mit anhaltendem Regen und warmem Wetter auf, wenn die Feuchtigkeit lange auf der Oberfläche verbleibt. Die wirksamste Behandlung erfolgt mit speziellen Fungiziden.
- Milchglanz. Eine gefährliche bakterielle Erkrankung, die einen Baum innerhalb eines Jahres zerstören kann. Es gibt keine Behandlungsmöglichkeit, aber sie lässt sich an einem weißlichen, glänzenden Belag und einem verkümmerten Wachstum erkennen. Bei Befall sollten die betroffenen Teile abgeschnitten oder der gesamte Pflaumenbaum entfernt werden.
- Kokzygeose. Sie zeigt sich durch rötliche Flecken, die später gelb oder braun werden, und das befallene Laub fällt bis Mitte des Sommers ab. Die Bekämpfung ist einfach: Verwenden Sie ein kupferhaltiges Spritzmittel. Wiederholen Sie die Behandlung, falls die Krankheit nicht verschwindet.
- Rost. Die Blätter überziehen sich mit einem rostfarbenen Belag, und das Pflanzenwachstum stellt sich rasch ein. Sprühen Sie so schnell wie möglich, um die Ausbreitung der Sporen zu verhindern. Verwenden Sie ein beliebiges Fungizid. Sollten die Krankheitsanzeichen nach zwei Wochen noch bestehen, wiederholen Sie die Behandlung. Für eine optimale Wirkung entfernen Sie befallene Blätter und Triebe; Verbrennen ist am besten geeignet.
Durch die Einhaltung grundlegender Pflegeregeln und vorbeugende Maßnahmen im Frühjahr lässt sich das Infektionsrisiko deutlich verringern. Krankheiten befallen Pflaumenbäume am häufigsten in ungünstigen Jahreszeiten mit anhaltenden Regenfällen. In dieser Zeit ist es wichtig, die Bäume besonders aufmerksam zu beobachten, um Probleme frühzeitig zu erkennen.
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Es gibt viele Möglichkeiten, daher ist eine vollständige Auflistung sinnlos, da sie bei sachgemäßer Anwendung und unter geeigneten Bedingungen wirksam sind. Es ist einfacher, die Haupttypen von Reinigungsmitteln zu verstehen, um je nach Problem, Schadensausmaß und Witterungsbedingungen das optimale Produkt auszuwählen. Es gibt nur vier Kategorien:
- Kontaktchemikalien. Das Prinzip ist einfach: Sie wirken bei Kontakt mit der Oberfläche und zerstören Pilzsporen. Werden Schädlinge bekämpft, sterben diese, nachdem sie das Blatt mit dem toxischen Bestandteil gefressen haben. Der Vorteil ist, dass sich Schadstoffe nicht in Trieben und Früchten anreichern. Der Nachteil ist, dass die Wirkstoffe durch Regen abgewaschen werden.
- Systemische Präparate dringen in die Pflanzenstruktur ein und wirken lang anhaltend. Sie zerstören Krankheitserreger von innen und bieten einen langanhaltenden Schutz vor Insekten und Raupen, selbst wenn diese erst ein bis zwei Wochen später auftreten. Allerdings können sich die Wirkstoffe in den Früchten anreichern, insbesondere bei wiederholter Anwendung. Die Spritzung sollte daher spätestens drei Wochen vor der Ernte erfolgen.
- Insektizide bekämpfen Schädlinge durch deren Aufnahme. Sie wirken auf unterschiedliche Weise: Einige lähmen die Insekten, andere vergiften sie oder schädigen andere Organe, was zum Tod führt. Auch diese Mittel werden auf Oberflächen aufgetragen und wirken bei Kontakt; die Behandlung muss nach Regen wiederholt werden. Da sie recht giftig sind und oft Nützlinge schädigen, werden sie während der Blütezeit nicht empfohlen.
- Biologische Produkte. Sie wirken durch Mikroorganismen, die sich vermehren und Schädlinge oder Pilzinfektionen bekämpfen. Sie sind unbedenklich für Mensch und Umwelt, entfalten ihre optimale Wirkung jedoch bei Temperaturen zwischen 15 und 28 Grad Celsius. Bei extremer Hitze und Kälte geht die Wirkung verloren, und die nützlichen Bakterien werden abgetötet.
Die wirksamsten chemischen Mittel sind Kontakt- und systemische Präparate; diese eignen sich besonders bei starkem Krankheits- oder Schädlingsbefall. Biologische Präparate sind sowohl vorbeugend als auch zur Bekämpfung im Anfangsstadium oder bei kleineren Problemen wirksam.
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Sie sind ideal, weil sie immer verfügbar sind; oft findet man alles Nötige auf einem unbebauten Grundstück. Die meisten dieser Mittel dienen der Schädlingsbekämpfung, einige eignen sich aber auch gut zur Vorbeugung verschiedener Pilze. Die gängigsten Lösungen sind:
- Geben Sie einen Liter Milch in einen Eimer mit warmem Wasser. Behandeln Sie Krone und Stamm, um Schädlinge in der Rinde und deren Eiernester zu vernichten. Milchsäurebakterien hemmen nahezu alle Insekten und zerstören zudem die Sporen vieler Pilze.
- Übergießen Sie einen halben Liter Tabakstaub mit 3 Litern kochendem Wasser und lassen Sie ihn 24 Stunden ziehen. Seihen Sie den Sud ab und füllen Sie den Eimer mit Wasser auf. Besprühen Sie Blätter und Zweige, um Blattläuse und andere Insekten abzutöten. Für bessere Haftung können Sie etwas geriebenes Waschmittel hinzufügen.
- Tomatenblatt-Aufguss. Ein Kilogramm gehackte Tomatenblätter in einen Topf geben, Wasser hinzufügen und aufkochen lassen. Etwa 24 Stunden ziehen lassen, abseihen und mit Wasser auf 10 Liter auffüllen. Die Lösung alle 2–3 Wochen zur Schädlingsbekämpfung versprühen.
- 200 g Zwiebelschalen in einen Eimer mit heißem Wasser geben und 4–6 Tage an einem dunklen, warmen Ort ziehen lassen. Nach dem Abseihen alle von Blattläusen befallenen Triebe großzügig besprühen. Zur Vorbeugung den gesamten Baum besprühen und dabei besonders auf die Blattunterseiten achten.
- Lösen Sie 50 g Harnstoff in einem Eimer warmem Wasser auf. Behandeln Sie den Pflaumenbaum damit, um ihn vor Wurmbefall zu schützen. Beginnen Sie die Behandlung während der Fruchtbildung und wiederholen Sie sie monatlich. Dies schützt den Baum nicht nur, sondern nährt ihn auch.
Volksheilmittel sind im Frühstadium und zur Vorbeugung gegen Krankheiten oder Schädlinge hilfreich. Sie sind jedoch nur sinnvoll, wenn der Befall gering ist oder die Pflaumenernte unmittelbar bevorsteht und der Einsatz von Chemikalien nicht mehr möglich ist.
Das könnte Sie auch interessieren:Verarbeitungsfunktionen
Bei der Verwendung von Chemikalien enthält die Verpackung stets eine detaillierte Gebrauchsanweisung mit allen wichtigen Informationen zur Anwendung des Produkts. Diese Anweisungen dürfen keinesfalls missachtet werden. Falls die Anweisungen Schutzausrüstung vorschreiben, besorgen Sie sich im Voraus eine Atemschutzmaske, eine Schutzbrille und langärmlige Kleidung. Beachten Sie einige einfache Richtlinien, um maximale Wirksamkeit zu gewährleisten:
- Berücksichtigen Sie das Klima der Region. Bei häufigem Regen benötigen Sie eine mindestens zweitägige Trockenperiode. Dies ist besonders wichtig für Kontaktpräparate und selbst hergestellte Lösungen, die sich leicht mit Wasser abwaschen lassen. Für systemische Lösungen genügen 3–4 Stunden; sie werden von der Pflanze aufgenommen.
- Wenden Sie die Lösung zum geeigneten Zeitpunkt an. Vermeiden Sie das Sprühen bei starkem Wind, damit die Lösung nicht in den Garten oder auf angrenzende Beete gelangt. Wählen Sie die Morgenstunden, wenn der Tau abgetrocknet ist, oder die Nachmittagsstunden nach Sonnenuntergang. Vermeiden Sie die Anwendung bei heißem Wetter, da die Lösung schnell verdunstet und die Blätter verbrennen kann.
- Verwenden Sie eine Gartenspritze mit langem Sprührohr; damit lassen sich alle Teile der Baumkrone leicht besprühen. Bei hohen Bäumen sollten Sie eine Leiter bereithalten.
- Tragen Sie die Mischung sowohl auf die Ober- als auch auf die Unterseite der Blätter auf. Seien Sie besonders vorsichtig beim Auftragen von Kontaktmitteln, da diese nur dort wirken, wo sie angewendet werden.
- Halten Sie die Anwendungshäufigkeit ein. Wenn auf der Verpackung eine Anwendung alle 3 Wochen empfohlen wird, ist eine häufigere Anwendung nicht ratsam. Achten Sie darauf, wie viele Tage vor der Ernte die letzte Anwendung erfolgen sollte.
- Wenden Sie ein Fungizid und ein Schädlingsbekämpfungsmittel nicht am selben Tag an. Lassen Sie zwischen den Anwendungen mindestens einen Tag vergehen oder mischen Sie die beiden Mittel in einer Tankmischung. Informationen zu kompatiblen Kombinationen finden Sie in der Tabelle auf der Verpackung; mischen Sie nicht einfach irgendetwas.
Falls in der Gebrauchsanweisung besondere Arbeitsbedingungen angegeben sind, müssen diese eingehalten werden. Die Lösung sollte am besten unmittelbar vor Gebrauch zubereitet und nicht länger als 24 Stunden aufbewahrt werden.
Tipps für die Frühjahrsbehandlung
Um das Risiko von Krankheiten und Schädlingsbefall im Sommer zu verringern, bereiten Sie Ihren Pflaumenbaum im Frühjahr richtig vor. Diese Arbeit ist zwar schnell erledigt, aber die Wirkung ist oft viel größer als bei einer Sommerbehandlung mit Pflanzenschutzmitteln. Beachten Sie diese einfachen Empfehlungen:
- Sobald es wärmer wird, streichen Sie den Stamm und die unteren Teile der knochigen Äste weiß. Geben Sie etwas Kupfersulfat zur Desinfektion hinzu. Wiederholen Sie die Behandlung im Herbst vor dem Wintereinbruch, um Schädlinge unter der Rinde abzutöten.
- Beschädigte und kranke Äste sollten vor dem Austrieb entfernt werden. Untersuchen Sie den Baum, entfernen Sie überflüssige Triebe und schneiden Sie alles ab, was die Krone einengt oder in die falsche Richtung wächst. Am besten entfernen Sie die betroffenen Äste und verbrennen sie.
- Besprühen Sie den Pflaumenbaum mit einer Kupfersulfat- oder Bordeauxbrühe. Besprühen Sie nicht nur Äste und Stamm, sondern auch den Boden unter dem Baum. Entfernen Sie im Herbst unbedingt das Laub vom Boden.
Im Herbst können Sie auch die Baumkrone besprühen. Tun Sie dies nach dem Laubfall mit einem kupferhaltigen Produkt. Wenden Sie es bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt an, mindestens eine Woche vor dem ersten Frost.
Pflaumenbäume müssen im Sommer behandelt werden, da sie sonst erkranken und die meisten Früchte von Würmern befallen werden. Verwenden Sie die geeignete Lösung, bereiten Sie sie genau nach Anweisung zu und tragen Sie gegebenenfalls Schutzausrüstung. Für beste Ergebnisse sollten die Behandlungen im Frühjahr und Herbst durchgeführt werden.

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