Merkmale des Kellerbaus

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Merkmale des Kellerbaus

Ein Keller im Privathaus oder Ferienhaus ist ein absolut unverzichtbarer Raum. Die Nutzungsmöglichkeiten sind vielfältig: von der einfachen Langzeitlagerung von Gemüse und Konserven bis hin zur Einrichtung einer Werkstatt oder eines Weinregals. Wichtig ist dabei zu wissen, dass ein Keller – anders als ein Untergeschoss – nicht nur im Haus, sondern auch an jedem beliebigen Ort im Garten liegen kann.

Bevor Sie mit den Bauvorbereitungen beginnen, bestimmen Sie den genauen Standort, die Größe und den Verwendungszweck des Gebäudes. Diese Parameter entscheiden darüber, ob zusätzliche Dämmung, Feuchtigkeitsregulierung, Verkabelung und Beleuchtung erforderlich sind. Sobald Sie die äußeren Gegebenheiten festgelegt haben, wählen Sie die Materialien aus. Selbstverständlich spielt auch das Budget eine Rolle. Hier sind einige Materialoptionen: 

Holzbretter und -platten. In diesem Fall muss die Oberfläche vorbehandelt werden, um Schimmel, Feuchtigkeit und Korrosion vorzubeugen. Insgesamt ist dies eine sehr kostengünstige, aber nicht sehr langlebige Option. 

Für die Verwendung von Kalksandsteinen oder Zementblöcken ist Vorsicht geboten, da diese nur schwer hoher Luftfeuchtigkeit standhalten und sich verformen können. 

Die beste und zuverlässigste Installationsoption sind rote Ziegel. Sie sind wasserbeständig, langlebig und halten jahrzehntelang. 

Um selbst ein Loch zu graben, benötigen Sie zunächst eine Schaufel. Die benötigten Maße können Sie mit einem straff gespannten Seil und Pflöcken abmessen. Anschließend müssen Sie nur noch graben. Passen Sie die Tiefe dem Feuchtigkeitsgehalt des Bodens an und vermeiden Sie dabei Grundwasser. Verstärken Sie die Wände, indem Sie sie mit einer feuchten Schaufel abklopfen. 

Sobald die Baugrube vorbereitet ist, muss das Fundament für das Gebäude gelegt werden. Dies kann mit einer Mischung aus Schotter und Beton erfolgen. Nach dem Aushärten und Setzen des Fundaments kann mit dem Errichten der Wände begonnen werden. Sollen die Wände aus Ziegeln bestehen, bietet sich eine traditionelle Mauerwerksbauweise an. Bei Holzwänden muss zunächst eine Dämmung angebracht werden. Für die Decke werden Holz- oder Metallbalken verwendet, die länger als der Keller sind. Zwischen den Balken werden ebenfalls Dämmplatten verlegt. Die Dachfläche selbst besteht aus Schieferplatten. 

Bevor der Keller zugeschüttet wird, muss der Boden verlegt werden. Wurde auf ein Fundament verzichtet, kann der Boden als Erdauffüllung belassen werden. Dies kann jedoch zu erhöhter Luftfeuchtigkeit und damit zu Schimmelbildung führen. Am besten ist es, Beton zu gießen und aushärten zu lassen. 

Es ist außerdem wichtig, eine Belüftungsmethode zu berücksichtigen. Meistens handelt es sich dabei um kleine Öffnungen mit einem Rohr im Dach. Es sollten zwei Rohre vorhanden sein, eines für die Zuluft und eines für die Abluft. Die Tür muss dicht und luftdicht sein. Eine kleine Luke mit einer Leiter, die vom Boden aus zugänglich ist, stellt eine hervorragende Alternative dar. 

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