Selbstgebaute Gurkengewächshäuser und Frühbeete: Typen, Tipps, Schritt-für-Schritt-Fotos

Konstruktion

Der Anbau von Gurken im Garten ist in unserem Land weit verbreitet. Das Gemüse wird frisch verzehrt oder eingemacht. Beim Gurkenanbau ist es wichtig, einige Bedingungen zu erfüllen, darunter der Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung, ausreichende Bewässerung und eine gleichmäßige Temperatur. Spezielle Gewächshäuser helfen, die klimatischen Anforderungen aller Zonen zu erfüllen. Viele Hobbygärtner entscheiden sich dafür, ihre eigenen Gurkengewächshäuser mithilfe von Fotoanleitungen und Bauplänen zu bauen.

Die Landwirtschaft hat den Menschen eine praktische Methode zum Anbau von Gemüse (einschließlich Gurken) hervorgebracht – das Gewächshaus. Auf einer Fläche von weniger als 500 Quadratmetern ist der Bau eines solchen Gewächshauses jedoch schwierig. Eine einfachere Alternative ist das Frühbeet. Diese Konstruktion schafft problemlos die notwendigen Bedingungen für den Gemüseanbau. Mit Hilfe von Fotos und Videos lässt sich ein Gurkengewächshaus ganz einfach selbst bauen.

Für den Selbstbau wurden verschiedene Bauweisen entwickelt. Sie unterscheiden sich in Aussehen, Größe, Baumaterialien und Form.

Über das Gewächshaus – Materialien, Vorteile und Nachteile

Die Kosten für den Bau eines Gewächshauses sind höher als die für die Errichtung eines solchen. Der Hauptgrund dafür ist das Material, das besonders widerstandsfähig gegen äußere Einflüsse sein muss.

Selbstgebaute Gurkengewächshäuser sind dauerhafte Konstruktionen, die sich für die ganzjährige Nutzung eignen. Beim Bau müssen einige Regeln beachtet werden, damit die Konstruktion ihren Zweck erfüllt.

Besondere Merkmale des Gewächshauses:

  • Die Installation erfordert einen festen Standort, Mobilität ist nicht vorgesehen;
  • im Vergleich zu einem Gewächshaus große Dimensionen;
  • ein stabiles Gerüst, das es der Struktur ermöglicht, den Auswirkungen äußerer Faktoren standzuhalten;
  • Für die Beschichtung wird ein hochfestes Material verwendet.

Beim Selbstbau eines Gurkengewächshauses ist zu beachten, dass sich dort häufig Personen aufhalten werden. Daher müssen die Sicherheitsvorschriften, insbesondere die Brandschutzbestimmungen, unbedingt eingehalten werden.

Erforderliche Elemente eines Gewächshauses:

  • Betonfundament;
  • rahmen;
  • Abdecktuch;
  • Bewässerungsmechanismus (üblicherweise ein Hydraulikzylinder);
  • Öffnungselemente (zur Belüftung des Raumes);
  • Heizungs- und Beleuchtungssysteme;
  • Türöffnung.

Für zusätzlichen Komfort und bessere Belüftung sind in großen Gewächshäusern zwei Türen eingebaut.

Artenvielfalt

Selbstgebaute Gewächshäuser und Treibhäuser sollen die Pflanzen vor schädlichen äußeren Einflüssen schützen. In Treibhäusern erfüllt das Abdeckmaterial jedoch noch einen weiteren Zweck: Es beleuchtet den Innenraum und versorgt die Pflanzen mit natürlichem Licht.

[sc name=»info-dashed» text=»Die einfachste Bauweise ist ein mit Glas oder Polycarbonatplatten verkleideter Kasten. Gewächshäuser mit Folienbespannung sind nicht für ihre Langlebigkeit bekannt, aber der Marktwert des Materials macht diese Bauweise beliebt.»]

Die zweite Möglichkeit zum Bau einer Anlage für den Gurkenanbau besteht darin, eine Grube (Fundamentgrube) auszuheben. Diese Grube wird anschließend mit einem lichtdurchlässigen Material abgedeckt.

Wichtig: Aufgrund seiner Bauart eignet sich dieses Gewächshaus nur für die Anzucht von Setzlingen. Ein vollständiges Wachstum der Setzlinge kann nicht gewährleistet werden.

Konstruktive Vielfalt

Heute gibt es eine Reihe von Strukturen, die für den Anbau von Gemüsepflanzen, einschließlich Gurken, genutzt werden.

Die bogenförmige Struktur lässt sich in zwei Untertypen unterteilen:

  • Kapitalstrukturen - die auf einem aus Holz, Schiefer, Polycarbonat und Profilrohren gefertigten Rahmen montiert sind und für drei Jahre verwendet werden;
  • Zusammenklappbare Konstruktionen – eine Folie oder ein Abdeckmaterial wird an Bögen befestigt und dient dazu, die Setzlinge vor Frösten zu schützen, die typisch für den Frühjahrsbeginn sind.

Gängige Bauweisen sind ein- und zweifach geneigte Konstruktionen. Diese Gurkengewächshäuser bestehen aus Holz, und als Abdeckungsmaterialien eignen sich Glas, Polycarbonat oder Folie.

In besonders kalten Klimazonen sind sogenannte Erdgewächshäuser, die aufgrund ihrer Lage so genannt werden, weit verbreitet. Holzbalken und -rahmen, stets mit Doppelverglasung, sind empfehlenswerte Baumaterialien. In diesen Gewächshäusern werden Setzlinge auch dann gepflanzt, wenn der Schnee noch nicht vollständig geschmolzen ist. Stroh an den Rändern sorgt für zusätzliche Wärmedämmung.

Heutzutage bietet die Branche vorgefertigte Gewächshäuser an. Mithilfe zahlreicher Fotos und Videos lässt sich aber auch ganz einfach lernen, wie man ein Gurkengewächshaus selbst baut. Sie können es selbst schaffen. Gewächshaus aus PolypropylenrohrenDie

Verwendete Materialien

Für den Bau von Strukturen zum Gurkenanbau werden verschiedene Materialien verwendet. Das Gerüst besteht aus:

Bretter und Holzklötze

Die natürliche Festigkeit des Materials ist ein unbestreitbarer Vorteil. Darüber hinaus ermöglicht seine geringe Wärmeleitfähigkeit, dass die Konstruktion auch bei extrem niedrigen Temperaturen Wärme speichert. Allerdings ist Holz anfällig für Fäulnis und muss daher mit speziellen Mitteln behandelt werden.

Rohre aus Kunststoff und verwandten Materialien

Sie sind einfach zu installieren und zu warten und fäulnisbeständig. Ihre mangelnde Haltbarkeit wird jedoch als Nachteil angeführt. Außerdem lassen sich Gurkengewächshäuser aus Kunststoffrohren nicht mit Glas kombinieren.

Ein im Bauwesen verwendetes Profil zur Befestigung von GipskartonplattenArtona

Metallprofile sind beständig gegen Fäulnis und hohe Belastungen. Sie lassen sich leicht desinfizieren. In Gewächshäusern aus diesem Material können sich jedoch Kältezonen bilden.

Folgende Materialien werden zur Verkleidung des Rahmens verwendet:

PPolyethylenband, Abdeckmaterial

Es zeichnet sich durch einen niedrigen Marktpreis und eine einfache Installation aus. Es ist ein vielseitiges Material, das sich harmonisch in jede Architektur einfügt. Allerdings weist es auch einige Nachteile auf, darunter Instabilität gegenüber äußeren Einflüssen und eine mangelhafte Wärmedämmung.

MITPolycarbonat

Polycarbonat ist ein leichtes Material mit hoher Wärmedämmung und Lichtdurchlässigkeit. Allerdings ist es zerbrechlich und teuer und daher anfällig für mechanische Einwirkungen.

[sc name=»info-hand» text=»Experten empfehlen, beim Bau eines Gewächshauses für Gurken verschiedene Materialien zu kombinieren.»]

Ein einfaches, aber effektives Gewächshaus

Viele Hobbygärtner streben danach, Gurken so früh wie möglich zu ernten. Die beste Lösung dafür ist ein Erdgewächshaus. Dessen Effektivität beruht auf den isolierten Wänden und der natürlichen Beheizung.

Gewächshaus aus Fensterrahmen: Foto

Wie auf dem Foto zu sehen ist, lässt sich ein eingelassenes Gewächshaus für Gurken mithilfe von Fensterrahmen leicht selbst bauen. Zu seinen unbestreitbaren Vorteilen gehören:

  • strukturelle Festigkeit;
  • hohe Wärmedämmung;
  • die Möglichkeit, Setzlinge zu pflanzen und zu ernten, bevor die Tauperiode einsetzt.

Zu den Nachteilen zählen laut Aussagen von Gewächshausnutzern der schwierige Zugang und die mangelhafte Belüftung.

Zusätzlich zu den Fensterrahmen benötigen Sie Holz (daraus wird das Fundament hergestellt), Torf (kann durch Stroh ersetzt werden) und organisches Material.

Der Bau eines Gurkengewächshauses beginnt, sobald der Schnee schmilzt und der Oberboden aufgetaut ist. Ein Graben wird ausgehoben, 50 bis 60 cm tief und maximal 100 cm breit. Die Länge richtet sich nach der Anzahl der zu pflanzenden Gurken. Bei lockerem Boden sollten die Wände mit Brettern verstärkt werden.

Der Boden des ausgehobenen Grabens wird mit einer Schicht aus Mist, vermischt mit Sägemehl oder Stroh, bedeckt. Diese Schicht muss verdichtet werden. Anschließend werden 20 cm Erde hinzugefügt. Stroh wird darüber gestreut. Dieses Material dient als Wärmedämmung und hemmt zudem das Unkrautwachstum.

Der nächste Schritt beim Selbstbau eines Gurkengewächshauses ist, wie das Foto zeigt, die Errichtung des Rahmens. Ziegel, Schiefer oder Bretter eignen sich dafür. Die Außenwände werden zur Wärmedämmung mit Torf ausgekleidet. Manche Gärtner verwenden gepresste Strohballen, die nicht nur das Gewicht des Rahmens tragen, sondern auch die Wärme im Gewächshaus speichern.

Die Fensterrahmen werden in den vorbereiteten Rahmen eingesetzt. Der Vorteil der Verwendung von Brettern als Rahmenmaterial liegt darin, dass sich Scharniere leicht daran befestigen lassen. Dies gewährleistet eine einfache Handhabung der Konstruktion.

Vierzehn bis 21 Tage vor dem Einpflanzen der Setzlinge den Boden mit kochendem Wasser übergießen, mit einer Plastikfolie abdecken und diese auf das Gestell legen. Dadurch erwärmen sich die organische Substanz, der Boden und das Gewächshaus.

Die Aussaat oder das Anpflanzen von Setzlingen in einem Tiefgewächshaus erfolgt Ende März oder Anfang April (je nach regionalem Klima). Im Gewächshaus werden konstante Luftfeuchtigkeit und Temperatur aufrechterhalten, selbst wenn die Außentemperatur unter den Gefrierpunkt sinkt. Zusätzliche Wärmedämmung wird durch das Abdecken des Gewächshauses mit Stroh in der Nacht erreicht. Alternativ kann man auch ein Tiefgewächshaus bauen. Polycarbonat-Gewächshaus auf einem RahmenDie

Auswahl eines Standorts

Gurken sind bekannt dafür, dass sie übermäßige Hitze und direkte Sonneneinstrahlung auf ihr Laub nicht vertragen. Erfahrene Gärtner empfehlen daher, das Gewächshaus so aufzustellen, dass die Seiten von Osten nach Westen beleuchtet werden – dies gewährleistet eine optimale Ausleuchtung des Innenraums.

Wenn das Gewächshaus im Freien aufgestellt wird, ist eine Nord-Süd-Ausrichtung empfehlenswert. So erhalten die Pflanzen sowohl morgens als auch abends volles Sonnenlicht, ohne dass ihre Blätter verbrennen.

Die Giebelwand ist zusätzlich mit Polycarbonat beschattet, um die Pflanzen vor der Mittagssonne zu schützen. Das Video bietet eine detaillierte Erklärung zur korrekten Ausrichtung des Gewächshauses.

Für den Bau eines Gewächshauses eignet sich am besten eine ebene Fläche. Höhenunterschiede sollten vermieden werden, um eine gleichmäßige Feuchtigkeitsverteilung im Boden zu gewährleisten. Steile Hänge und Gefälle sollten ebenfalls vermieden werden, um einen einfachen Zugang für Materialtransport, Wartung und Bewässerung zu ermöglichen.

Es wird empfohlen, einen freien Raum um das Bauwerk herum zu schaffen. Dies ermöglicht notwendige Reparaturen, Installationen oder, im Gegenzug, die Entfernung zusätzlicher Dämmung.

[sc name=»info-hand» text=»Der ideale Standort für ein Gewächshaus ist ein gut beleuchteter, vor Zugluft geschützter Bereich. Außerdem sollte der Grundwasserspiegel dort nicht hoch sein und es sollten keine ausgewachsenen Bäume stehen, die intensive Bewässerung benötigen.»

Abmessungen der Struktur

Beim Selbstbau eines Gewächshauses für Gurken spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Die Berechnung der Abmessungen ist dabei nicht zu vernachlässigen. Im Gartenbau gilt folgende Regel:

Um eine ausreichende Beleuchtung und gleichmäßige Nährstoffverteilung zu gewährleisten, sollten nicht mehr als drei Sträucher pro Quadratmeter Boden gepflanzt werden.

Die Abmessungen der Konstruktion hängen auch von den werkseitigen Abmessungen der verwendeten Materialien ab. Polycarbonatplatten sind beispielsweise 2,1 Meter breit, daher müssen die Abmessungen des Gewächshauses ein Vielfaches von zwei sein.

Die optimale Höhe beträgt 130 cm. Diese Größe ermöglicht den Pflanzen ausreichend Platz zum Wachsen. Gleichzeitig heizt sich ein selbstgebautes Gurkengewächshaus gut auf, wodurch der Wärmeverlust minimiert wird.

Video:

 

Kommentare zum Artikel: 1
  1. Armen

    Ich stimme dem Autor zu, dass Vliesstoff mit einer Dichte von 60 g/m² für Gewächshausbögen am besten geeignet ist. Ich verwende üblicherweise das bewährte Lutrasil-Termoselect. Die Kanten befestige ich mit speziellen Klemmen direkt am Rahmen. Lutrasil ist bis -7 bis -9 Grad Celsius temperaturbeständig. Alternativ kann man auch Lutrasil-Termoselect Nr. 17 verwenden, das direkt auf die Sämlinge im Inneren aufgetragen wird. Der Erfolg ist garantiert.

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