Es ist viel schöner, seine eigene Pflanze zu ziehen, als im Laden nach „genau der einen“ Jungpflanze zu suchen. Selbst aus Samen gezogene Petunien sind genauso schön und robust wie gekaufte. Viele glauben, Petunien zu pflanzen sei schwierig, aber das stimmt nicht. Mit ein paar einfachen Regeln für die Aussaat und die Bodenvorbereitung gelingt es problemlos. Blumen in der Datscha wird den ganzen Sommer lang das Auge erfreuen.
Wann ist der beste Zeitpunkt, um eine Pflanze in die Erde zu setzen?
Zunächst ist es wichtig, den besten Zeitpunkt für die Petunienpflanzung zu bestimmen. In Gartenbüchern findet man häufig Empfehlungen, die Samen bereits Mitte März auszusäen. Zu dieser Zeit sind die Tage länger, sodass die Samen genügend Sonnenlicht zum Keimen erhalten. Da sich das Wetter jedoch im Vergleich zu den Vorjahren deutlich verändert hat, sind die Ratschläge in Büchern nicht immer zutreffend. In manchen Fällen kann die Aussaat daher auch früher erfolgen als empfohlen. Es gibt mehrere Gründe, warum die Pflanzen etwas früher als in der zweiten Märzhälfte gepflanzt werden sollten. Wenn Ihre Wohnung beispielsweise Fenster nach Süden hat, ist eine frühere Aussaat möglich; diese sorgt für mehr Licht, sodass Sie bereits Anfang März mit der Aussaat beginnen können. Auch eine Aussaat Mitte Februar ist möglich, allerdings nur, wenn Sie ein geeignetes Regal mit künstlicher Beleuchtung für die Anzucht von Petunien-Setzlingen im Haus besitzen (siehe Video unten).
Natürlich ist es ratsam, die Aussaat etwas hinauszuzögern. In diesem Fall müssen Sie sich keine Sorgen um die Keimlinge machen, da diese Ende März genügend Licht für die Keimung und Weiterentwicklung erhalten. Die Blütezeit wird sich in diesem Fall jedoch etwas verzögern. Anlage Wenn du im März zu einer Pflanze geworden bist, dann kannst du in nur 12 Wochen die ersten leuchtenden Blüten der Pflanze sehen.
Wo ist der beste Ort, um Pflanzen anzubauen?
Um zu Hause schöne Petunien aus Samen zu ziehen, müssen Sie die Anzuchtgefäße und die Erde für die Sämlinge richtig vorbereiten. Zum Aussäen der Samen benötigen Sie kleine Gefäße, die jedoch nicht zu tief sein sollten; spezielle Anzuchtboxen sind ebenfalls geeignet. Falls Sie keine solche Box besitzen, tut es auch eine leere Plastikflasche, z. B. von Mayonnaise oder Speiseöl; schneiden Sie sie einfach auf die benötigte Größe zu.
Als Nächstes können Sie den Behälter vorbereiten. Füllen Sie dazu hochwertige, leichte Erde in einen sauberen Behälter, aber nur zu zwei Dritteln. Übergießen Sie die vorbereitete Erde anschließend mit kochendem Wasser. Dadurch werden eventuell vorhandene Schädlinge abgetötet, falls die Erde nicht aus einem Fachgeschäft stammt. Auch diese Erde sollte jedoch behandelt werden, um ihre hervorragende Qualität und die Unbedenklichkeit für die Samen zu gewährleisten. Lassen Sie die Erde etwa zehn Minuten abkühlen, bevor Sie die Samen in die vorbereiteten Behälter pflanzen.
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Wie man Petunien richtig pflanzt
Bei der Anzucht von Petuniensamen in Innenräumen sind Torfquelltöpfe deutlich praktischer. Sollten diese jedoch nicht verfügbar sein, können die Samen auch in vorbereitete, mit Erde gefüllte Gefäße gesät werden. Dazu wird jeder Samen einfach auf die Erde gelegt und leicht angedrückt. Wichtig ist, die Samen nicht mit zu viel Erde zu bedecken, da sie sonst nicht keimen. Mittlerweile gibt es Mittel, die die Keimung fördern. Durch Besprühen der Samen mit diesen Mitteln quellen die Samen leicht auf, da sich um jeden Samen eine Samenschale bildet.
Leider lassen sich die Samen selbst durch die harte Schale nicht so leicht durchdringen, daher müssen sie mit Wasser aus einer Sprühflasche befeuchtet werden. Manchmal hilft selbst das Befeuchten der Granulate nicht. In diesem Fall muss die Schale manuell mit einem Zahnstocher entfernt werden. Das Granulat lässt sich oft schon durch leichtes Zerdrücken freisetzen. Dies kommt vor, wenn das Produkt von minderer Qualität war oder bei der Verarbeitung schwerwiegende Verstöße aufgetreten sind.

Um hochwertige Petuniensprossen zu erhalten, Anzucht aus Samen zu HauseGärtner wissen in der Regel, wann sie pflanzen müssen, aber nicht jeder weiß, wie man Setzlinge richtig vorbereitet. Deshalb ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass nach dem Aussäen in die Erde die Töpfe oder anderen Behälter mit Plastikfolie abgedeckt werden, um das Entweichen von Feuchtigkeit zu verhindern und so ein Gewächshaus zu schaffen.
Dank dieses Systems wird die Luftfeuchtigkeit konstant hoch gehalten, wodurch häufiges Gießen überflüssig wird. Auch die gerade keimenden Samen benötigen kein zusätzliches Wasser, sodass jeder Keimling optimale Wachstumsbedingungen vorfindet. Sobald die ersten Keimlinge erscheinen, ist es wichtig, den Behälter an einen warmen, hellen Ort – beispielsweise auf eine Fensterbank – zu stellen. Die Lufttemperatur sollte dabei jedoch nicht unter 23 Grad Celsius fallen.

Ab wann kann ich mit den kleinen Sprossen spazieren gehen und sie auslüften lassen?
Wie bereits erwähnt, ist es beim Aussäen im Kronendach wichtig, eine relativ warme Temperatur von mindestens 23 Grad Celsius zu gewährleisten. Sobald die ersten Triebe erscheinen, kann die Temperatur auf 18 Grad Celsius gesenkt werden. In diesem Fall können die Sämlinge etwas weiter von der Wärmequelle entfernt oder einfach näher ans Fenster gestellt werden. Solche Maßnahmen sind zwar möglich, aber nicht unbedingt notwendig für das Wachstum von Petunien. Eine etwas kühlere Temperatur verhindert, dass die Triebe in die Höhe wachsen, wodurch ein kleinerer, aber dichterer Blütenbusch entsteht.
Das Thema wird fortgeführt:Petunie: Vermehrung aus Samen Wenn es um den Anbau von Petunien zu Hause geht, ist es wichtig zu wissen, dass die Sämlinge nach dem Auflaufen einige Tage brauchen, um sich an die Bedingungen außerhalb des Gewächshauses zu gewöhnen. Ein Gewächshaus ist zwar aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit ein idealer Ort für Sämlinge, aber eher für Samen geeignet, die eine konstante Feuchtigkeit benötigen. Die Sämlinge selbst sollten im Freien weiterwachsen. Ein weiterer Nachteil des ständigen Pflanzenanbaus im Gewächshaus ist, dass die hohe Luftfeuchtigkeit mit der Zeit zu Schimmelbildung auf der Erdoberfläche führen kann. Petunien, die aus Samen im Haus gezogen werden, können auch im Gewächshaus anfällig für Krankheiten wie Schwarzbeinigkeit sein. Deshalb empfehlen Gartenbücher, das Gewächshaus regelmäßig zu lüften. Öffnen Sie einfach die Folie oder entfernen Sie das Glas für fünf Minuten, verlängern Sie diese Zeit täglich und entfernen Sie das Gewächshaus anschließend.

Umpflanzen oder Auslesen kleiner Sämlinge
Wie bereits erwähnt, werden Petunien in Anzuchttöpfen aus Samen gezogen. Auch in diesem Fall ist es jedoch notwendig, die Pflanzen umzutopfen, da die Sämlinge im selben Substrat zu eng stehen und absterben. Sobald die Pflanze die Samenschale durchbricht, bildet sie sofort zwei kleine Blätter, sogenannte Heptagonalblätter. Diese Blätter unterscheiden sich deutlich von denen einer ausgewachsenen Pflanze; die eigentlichen Blätter einer ausgewachsenen Pflanze erscheinen erst später. Viele wissen nicht, wozu diese Blätter dienen, aber sie speichern Nährstoffe, die die Pflanze für ihr Wachstum und ihre Entwicklung benötigt. Daher müssen sie äußerst vorsichtig behandelt werden. Sobald sich ein zweites oder sogar drittes Blattpaar am Stängel gebildet hat, kann die Pflanze umgetopft werden.
Um diese Prozedur durchzuführen und schöne Petunienblüten zu erhalten, Aus Samen ziehen Zuhause ist es zum Stutzen noch zu früh, aber Umtopfen schadet nicht. Wenn Sie die Pflanzen nicht umtopfen, konkurrieren sie mit der Zeit um wertvolle Nährstoffe, was zum Absterben aller Sämlinge führt. Damit die Sämlinge sich nicht gegenseitig überwuchern, sollte jeder einen kleinen Topf mit Erde bekommen. Zum Umtopfen sollten Sie die Sämlinge nicht mit den Händen umsetzen, da sie zu zart und klein sind. Verwenden Sie am besten einen Kaffeelöffel oder einen speziellen Spatel für Zimmerpflanzen.

Beim Umpflanzen ist es wichtig, nicht nur das Wurzelsystem, sondern auch die umliegende Erde zu erhalten. So wird die Pflanze beim Umpflanzen nicht beschädigt und übersteht es besser. Beim Umpflanzen wird jede Pflanze bis zu den Keimblättern in Erde gesetzt. Dadurch kann die Pflanze zusätzliche Wurzeln am Stängel bilden, was zu einem dichteren Wurzelsystem und somit zu kräftigeren und farbenprächtigeren Blüten führt. Petunien lassen sich übrigens nicht nur durch Aussaat vermehren, sondern auch durch Stecklinge.
Senkung der Lufttemperatur nach der Transplantation
Bei der Anzucht von Petunien aus Samen in Innenräumen ist Folgendes zu beachten: Nach dem Auspflanzen müssen die Pflanzen abgehärtet werden, da die Lufttemperatur nachts nach dem Einpflanzen leicht sinken kann. Größere Sämlinge müssen darauf vorbereitet werden, daher sollte die Lufttemperatur regelmäßig um 10 bis 15 Grad Celsius gesenkt werden. Anfangs sollten die Sämlinge diese Temperaturabsenkung zehn Minuten lang vertragen, die Zeitspanne sollte jedoch mit der Zeit verlängert werden. Bei konstanter Temperatur in diesem Bereich sind die Pflanzen robuster und reagieren nach dem Einpflanzen nicht negativ auf plötzliche Temperaturschwankungen. Außerdem verhindert die niedrige Lufttemperatur, dass die Pflanzen zu stark in die Höhe wachsen, wodurch kompaktere, rundere Sträucher entstehen.
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Um die Pflanzen abzuhärten, stellen Sie sie einfach auf einen verglasten Balkon oder öffnen Sie ein Fenster in dem Raum, in dem die Sämlinge wachsen.

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