Der Sommer neigt sich dem Ende zu, Zeit, die Stachelbeeren nach der Ernte zu düngen.

Stachelbeere

Stachelbeere

Stachelbeeren sind leicht anzubauen und benötigen wenig Pflege. Wichtig ist vor allem das Düngen der Sträucher nach der Fruchtreife. Im August, wenn die Beeren bereits verzehrt sind, ist es entscheidend, Dünger auszubringen und die Pflanze auf den Winter vorzubereiten.

Warum sollte man Beeren im August düngen?

Stachelbeere

Stachelbeeren benötigen im Spätsommer besondere Pflege. In dieser Zeit wird die Grundlage für die Ernte im nächsten Jahr gelegt. Um sicherzustellen, dass alle Pflegemaßnahmen vor dem ersten Frost abgeschlossen sind, sollte man im August damit beginnen. Pflege nach der Fruchtreife:

  • Unkraut jäten;
  • trockene Blätter unter dem Busch entfernen;
  • Oberflächenbehandlung;
  • Graben zwischen den Reihen;
  • Vorbeugende Behandlung gegen Krankheiten und Insekten;
  • Beschneidung;
  • Mulchen.

Dünger hilft Sträuchern, gesund zu bleiben und sich richtig zu entwickeln. Die Auswirkungen des Düngens:

  • Phosphor erhöht die Ernteerträge;
  • Kalium – sorgt für Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit und Frost und erhöht die Immunität gegen Pilzkrankheiten.

Auf die Verwendung von Stickstoffdüngern wird verzichtet, um ein zu schnelles Wachstum junger Triebe zu vermeiden.

Düngemittelarten

Stachelbeerbefruchtung

Am Ende des Sommers werden die Sträucher mit organischen und mineralischen Substanzen gedüngt. Geeignete Düngemittel:

  • Superphosphat (bis zu 50 g);
  • Kaliumchlorid (bis zu 30 g);
  • Asche;
  • Humus;
  • Königskerze in Wasser verdünnt (1:5).
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Bei neutralen Böden wird die Menge des Stoffes erhöht. Auf sauren Böden wird Kalk oder Kreide hinzugefügt.

Wie man sich richtig vorbereitet und die richtige Anwendung durchführt

Stachelbeerverarbeitung

Im August, nach dem Jäten und Umgraben des Bodens, ist es vorteilhaft, die Beerensträucher mit Kalium-Phosphor-Dünger zu versorgen. Namen und Mengenverhältnisse:

  • Kaliummonophosphat - 50 - 80 g pro 1 m²;
  • Kaliumsalz oder Kaliumsulfat - 25 - 30 g pro 1 m²;
  • Superphosphat und Kaliumsulfat - 1 EL pro Busch;
  • Superphosphat und Harnstoff - 1 EL pro Busch;
  • Superphosphat und Kaliumnitrat – 2 Esslöffel pro Busch.

Das Düngemittelpulver wird gleichmäßig auf die Bodenoberfläche gestreut, anschließend aufgelockert und bis zu einer Tiefe von 8 cm eingearbeitet.

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Nach der Düngung mit Trockensubstanzen muss der Boden bewässert werden.

Es ist außerdem hilfreich, dem Boden Holzasche (100 g pro Quadratmeter), Königskerze, Humus oder Torf (ein Eimer pro Strauch) beizumischen. Düngung mit Königskerze:

  1. Mit Wasser im Verhältnis 1:1 verdünnen.
  2. Lassen Sie die Mischung 3-5 Tage lang fermentieren.
  3. Mit Wasser verdünnen (1:1).
  4. Die Wurzeln mit 10 Litern Wasser pro Pflanze bewässern.

Nach der Fruchtbildung empfiehlt es sich, die Sträucher mit einem Aufguss aus Kräutern (z. B. Brennnessel) oder in Wasser aufgelöstem Vogelkot zu gießen. Blattbehandlungen sind ebenfalls zur Schädlingsbekämpfung und Krankheitsvorbeugung ratsam.

Wurmkompost stärkt die Abwehrkräfte der Pflanze vor dem Winter. Er wird in Wasser verdünnt (1 Tasse des Produkts auf 10 Liter Wasser) und über die Wurzeln gegossen.

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Stachelbeeren

Erfahrene Gärtner geben folgende Empfehlungen zur Pflege von Stachelbeeren:

  1. Von Ende September bis Mitte Oktober können Stachelbeeren großzügig gegossen werden, ohne dass neue Blätter austreiben.
  2. Vor dem Düngen werden alle alten Äste abgeschnitten.
  3. Nach dem Düngen und der Vorbereitung auf den Winter wird der Boden am Fuß des Strauchs mit verrottetem Mist, reifem Humus oder Sägemehl gemulcht.
  4. In nördlichen Regionen wird nach dem Düngen und Mulchen der Pflanzenfuß mit einem Agrartextil abgedeckt. Die Isolierung wird im frühen Frühjahr entfernt, um eine gleichmäßige Erwärmung des Bodens zu gewährleisten.
  5. Beim Düngen ist darauf zu achten, dass der Dünger nicht auf die Blätter gelangt (dies kann Krankheiten verursachen).

Abschluss

Die Düngung von Stachelbeeren im August ist ein wichtiger Schritt in der Pflanzenpflege. Nach der Fruchtbildung wird die Grundlage für die zukünftige Ernte gelegt. Um Krankheiten vorzubeugen und eine reiche Fruchtproduktion zu gewährleisten, ist es daher notwendig, sowohl Kunstdünger als auch traditionelle Methoden anzuwenden.

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