Die Thuja ist ein immergrüner Nadelbaum. Heute findet man sie sowohl in Gruppen- als auch in Einzelpflanzungen in Gärten und Parks. Die Pflanze ist relativ pflegeleicht und frosthart. Außerdem kann sie im Herbst umgepflanzt werden, was in manchen Fällen sogar notwendig ist.
Pflanzenmerkmale
Die Thuja ist ein mehrjähriger Baum aus der Familie der Zypressengewächse, der 10–30 m hoch wird und eine schmale Krone besitzt. Die Blätter der Pflanze sind schuppenartig und paarweise angeordnet. An den Zweigenden befinden sich kleine, ovale Zapfen.

Es gibt zwei Holzarten:
- niedrig wachsend;
- groß.
Die Thuja ist frosthart und dürreresistent und relativ pflegeleicht. Sie verträgt Rückschnitt und Umtopfen gut und gedeiht in nahezu jedem Boden. Ihre Schönheit ist unbestreitbar. Daher erfreut sie sich großer Beliebtheit als Zierpflanze und Zimmerpflanze.
Merkmale der Transplantation

Thujabäume werden aus verschiedenen Gründen neu gepflanzt, der wichtigste davon ist: Verpflanzen einer Jungpflanze von einem temporären zu einem permanenten StandortOft werden die Setzlinge zunächst an einem temporären Standort nahe beieinander gepflanzt und dann, wenn sie fünf Jahre alt sind, an neue, dauerhafte Standorte verpflanzt.
Ein weiterer Grund ist das Umpflanzen eines Baumes aus seinem natürlichen Lebensraum oder von einem anderen Standort an einen neuen Ort. Darüber hinaus ist eine Zwangspflanzung manchmal notwendig, wenn der ursprüngliche Standort für das Wachstum und die Entwicklung der Thuja ungeeignet ist.
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Man kann den Baum im Herbst oder Frühjahr (März, April) umpflanzen. Gärtner sind sich uneins, ob Frühjahr oder Herbst der bessere Zeitpunkt zum Umpflanzen von Thujabäumen ist, da jede Jahreszeit ihre Vor- und Nachteile hat. Das Umpflanzen im Herbst birgt das Risiko von Frühfrost, während das Umpflanzen im Frühjahr mit heißem Wetter verbunden sein kann. Bei der Entscheidung, ob man Thujabäume im Frühjahr oder Herbst umpflanzt, sollte man das Klima der Region berücksichtigen. In nördlichen Regionen ist das Umpflanzen im Frühjahr am besten, in südlichen Regionen hingegen im Herbst.

Der richtige Zeitpunkt zum Umpflanzen einer Thuja im Herbst hängt von den natürlichen Gegebenheiten und der Wettervorhersage ab. In nördlichen und westlichen Breiten ist die erste Septemberhälfte der beste Zeitpunkt; in südlichen Breiten kann man den Vorgang bis zur zweiten Septemberhälfte verschieben. Wichtig ist in jedem Fall, dass der umgepflanzte Baum genügend Zeit hat, sich zu stärken und Wurzeln zu bilden, bevor der Winter einsetzt. Bei der Wahl des Standorts für eine Thuja Es gibt mehrere entscheidende Faktoren zu berücksichtigen:
- Lichtverhältnisse. Der Standort sollte sonnig sein. Im Schatten oder Halbschatten kann der Baum seine dekorativen Eigenschaften verlieren. Direkte Sonneneinstrahlung während der heißesten Tageszeit sollte vermieden werden, da dies zu Austrocknung und Vergilbung des Laubs führen kann.
- Thujabäume vertragen keine Zugluft, daher sollte dies bei der Standortwahl berücksichtigt werden. Außerdem ist es ratsam, den Baum vor Nordwinden zu schützen.
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Durchführung des Verfahrens
Bevor man eine Thuja an einem neuen Standort pflanzt, müssen zwei vorbereitende Schritte durchgeführt werden: den Baum am alten Standort ausgraben und ein Pflanzloch vorbereiten.
Das Pflanzloch sollte 15–20 Tage vor dem Umpflanzen vorbereitet werden. Seine Größe richtet sich nach dem Wurzelvolumen der Pflanze. Ein Durchmesser von etwa 0,7–1 m und eine ähnliche Tiefe sind in der Regel ausreichend. Bei dichtem, schwerem Boden empfiehlt es sich, eine Drainageschicht in das Pflanzloch zu geben. Zusätzlich wird etwas von der vorbereiteten Mischung in das Pflanzloch eingearbeitet. Diese Mischung besteht aus normaler Gartenerde, Kalium-Phosphor-Dünger, etwas Torf, Flusssand, Humus und zerkleinerter Holzasche.

Um einen Baum an seinem alten Standort auszugraben, empfiehlt es sich, zunächst einen Graben im Umkreis von 0,5 bis 0,6 m um den Stamm auszuheben. Hierfür benötigen Sie einen Spaten mit scharfer Schneide.
Wenn ein ausgewachsener Baum für die Verpflanzung vorbereitet wird, dann Die Bajonettarbeiten sollten innerhalb von 10-12 Monaten abgeschlossen sein.So hat die Pflanze Zeit, im vorgesehenen Bereich neue Wurzeln zu bilden. Selbst eine große Thuja kann mitsamt Wurzelballen ausgegraben werden. Am besten verwendet man eine Gartengabel zum Ausheben der Pflanze. Für den Transport eignet sich eine Schubkarre oder ein Bollerwagen. Bei längeren Strecken empfiehlt es sich, Wurzeln und Wurzelballen in ein Tuch zu wickeln und mit einem Seil zu verschnüren. So werden Beschädigungen und ein Zerfallen während des Transports verhindert.

Sobald Pflanze und Pflanzloch vorbereitet sind, setzen Sie die Thuja vorsichtig hinein und achten Sie darauf, die natürliche Wurzelposition nicht zu verändern. Füllen Sie das Loch anschließend bis zum Rand mit Erde und drücken Sie diese fest. Gießen Sie die umgepflanzte Pflanze danach großzügig. Die benötigte Wassermenge lässt sich visuell bestimmen; hören Sie auf zu gießen, sobald die Erde kein Wasser mehr aufnimmt. Alternativ können Sie die Pflanze auch mit einer Sprühflasche besprühen.
Pflege und Vorbereitung auf den Winter

In den ersten zwei Jahren nach dem Umtopfen benötigt die Thuja besondere Pflege. Sie muss regelmäßig gegossen werden, vor allem an heißen Tagen. Bis die Wurzeln gut angewachsen sind, sollte der Baum mindestens zweimal wöchentlich gegossen werden. Regenwasser ist hierfür am besten geeignet. Steht kein Regenwasser zur Verfügung, genügt auch normales, abgestandenes Leitungswasser. Um ein Austrocknen und Reißen des Bodens zu verhindern, empfehlen Experten, den Bereich um den Stamm herum aufzulockern und mit Kokosfasern oder Sägemehl zu mulchen.
Bei heißem und klarem Wetter nach dem Umpflanzen sollten Lebensbäume (insbesondere junge Exemplare) 2–3 Tage lang im Süden beschattet werden. In den ersten zwei Wochen empfiehlt es sich, beim Gießen Wurzelwachstumsfördernde Düngemittel zuzufügen. Die Düngung sollte im folgenden Frühjahr beginnen. Stickstoffdünger wird im März, Kaliumdünger im Juni und Juli ausgebracht.
Der Hauptschnitt der Pflanze sollte im Frühjahr erfolgen. Beschädigte und abgestorbene Zweige müssen entfernt werden. Ein dekorativer Rückschnitt übermäßig langer Triebe kann ganzjährig durchgeführt werden. Am wichtigsten ist die Vorbereitung der verpflanzten Thuja auf den Winter. Diese Arbeit umfasst Folgendes:

- Binden Sie die Baumkrone mit einem Seil fest.
- Decken Sie die Krone mit Stoff ab. Jute eignet sich hierfür ideal. Synthetische Materialien sind nicht empfehlenswert, da sie die Wärme nicht ausreichend speichern. Polyethylenfolie ist ebenfalls ungeeignet, da sie nicht nur keine Isolierung bietet, sondern auch die Sauerstoffzufuhr der Pflanze einschränkt.
- Das Material muss oben mit einem Seil befestigt werden. Es sollte nicht zu fest angezogen werden, da es den Luftstrom nicht vollständig blockieren darf.
- Der Stammkreis des Baumes sollte mit Laub oder Fichtenzweigen isoliert werden.
Im Frühjahr empfiehlt es sich, die Abdeckung schrittweise zu entfernen. Zunächst sollte der Baum 1–1,5 Stunden der Witterung ausgesetzt werden, um sich abzuhärten. Anschließend kann die Zeit allmählich verlängert werden. Diese Methode gewöhnt die Pflanze nicht nur an frische Luft und Wind, sondern schützt sie auch vor plötzlichen Lichtveränderungen, da die Frühlingssonne die Nadeln verbrennen kann.

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