
Ein Teich ist das Prunkstück eines jeden Gartens. Er verschönert den Garten, ist eine Augenweide und schenkt Ruhe. Sie können einen Landschaftsarchitekten mit dem Bau beauftragen oder ihn selbst anlegen. Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, wie Sie am besten selbst einen Teich bauen.
Klassifizierung künstlicher Stauseen
Je nach Größe und Zweck lassen sich alle Teiche in vier Typen unterteilen:
- Miniaturteiche. Diese Teiche dienen als dekorative Elemente in der Landschaftsgestaltung und lassen sich leicht aus leicht verfügbaren Materialien herstellen: Badewannen, Becken und Reifen.
- Ein Zierteich. Typischerweise handelt es sich dabei um ein schönes Gewässer, das mit Wasserpflanzen geschmückt ist. Auf dem Grundstück ist ein Erholungsbereich darum herum angelegt;
- Ein Teich. Er dient sowohl dekorativen als auch praktischen Zwecken und wird zur Aufzucht und Zucht von Fischen auf dem Grundstück genutzt. Die Tiefe des Teiches beträgt 1,5 bis 2 Meter;
- Ein Pool. Zum Schwimmen. Größe und Form des Pools hängen allein von der Fantasie und dem Budget des Gärtners ab.
Auswahl eines Standorts für einen Teich
Vor Baubeginn muss ein Standort für den Teich ausgewählt werden. Bei der Wahl des Standorts für den zukünftigen Teich sollten Sie Folgendes berücksichtigen:
- Der Teich sollte sich organisch in die umgebende Landschaft einfügen.
- Der Teich sollte fernab der Baumkronen hoher Bäume angelegt werden, da kräftige Baumwurzeln den Teichgrund beschädigen können und herabfallende Blätter das Wasser verschmutzen.
- Idealerweise sollte der Teich an einem Ort liegen, der den größten Teil des Tages im Halbschatten liegt. Direkte Sonneneinstrahlung lässt nicht nur Wasser verdunsten, sondern fördert auch das Algenwachstum und die Wasserqualität.
- Rund um den Teich sollte ausreichend Platz für einen Weg vorhanden sein. Fehlt ein Weg, wird die Teichpflege erschwert.
- Ein Teich gedeiht am besten auf einer ebenen Fläche. Liegt er an einem Hang, ist er schwer einsehbar. In einer Senke kann sich Regen- und Schmelzwasser sammeln und dadurch Pestizide und Düngemittel vom Feld mit sich spülen.
Es empfiehlt sich, in der Nähe des zukünftigen Stausees einen Platz für ein Erholungsgebiet einzuplanen.
Bestimmung der Form und Größe des Teichs
Die Form wird je nach Geschmack und Vorlieben der Gartenbesitzer frei gewählt. Klassische Zierteiche sind oval oder kreisförmig, während geometrische Formen ideal für geflieste Teiche sind.
Die Größe von Teichen kann stark variieren, von einem kleinen, in die Erde eingelassenen Becken bis hin zu einem großen Teich, der Dutzende von Quadratmetern bedeckt. Alles hängt von den Wünschen und dem Budget des Besitzers ab.
Je größer der Teich, desto schneller stellt sich darin das ökologische Gleichgewicht ein.
Die Tiefe eines Teichs hängt von seinem Zweck ab. Für einen Zierteich genügen 80–100 Zentimeter, während ein Überwinterungsbecken für einen Fischteich 150–170 Zentimeter tief sein sollte. Der Teichboden ist oft als breite, horizontale Terrassenanlage gestaltet. Dies ermöglicht die Anpflanzung von Pflanzen in unterschiedlichen Tiefen.
Möglichkeiten zum Bau eines Teichs aus verschiedenen Materialien
Vor dem Ausheben einer Teichgrube ist es wichtig, sich für das Material und die Bautechnik zu entscheiden. Davon hängen Größe und Tiefe der Grube sowie die Notwendigkeit einer Sandschicht ab.
Betonteich
Ein Teich mit Betonwänden ist die aufwendigste, aber auch die langlebigste Konstruktion. Handwerker haben zwei Varianten von Teichen mit Betonwänden entwickelt.
Bei der ersten Variante wird ein kleiner Teich angelegt, indem ein Betonring im Boden vergraben wird. Anschließend wird der Boden des Rings entweder mit Beton gefüllt und abgedichtet oder einfach mit Polyethylenfolie ausgekleidet.
Bei der zweiten Variante wird eine Schalung auf ein Sandbett gestellt, ein Bewehrungskorb befestigt und eine Betonschicht gegossen. Bevor das Becken mit Wasser befüllt wird, wird es mit einer Abdichtungslösung beschichtet.
Teich aus einem Plastikbehälter
Es gibt eine große Auswahl an Teichformen mit einem Fassungsvermögen von 135 bis 30.000 Litern und Tiefen von 30 bis 300 Zentimetern. Diese Formen bestehen aus Polyethylen, Polypropylen oder Fiberglas und sind in den Farben Schwarz, Blau, Grün, Grau und Bordeauxrot erhältlich. Kunststoffteiche gibt es in vielen verschiedenen Formen, darunter rund, rechteckig, unregelmäßig und oval. Ein Teich aus einem Kunststoffbehälter kann 30 Jahre oder länger halten.
Um einen Teich aus einer Kunststoffform anzulegen, heben Sie eine Grube aus, die groß genug für den Behälter ist, füllen Sie sie mit Sand, setzen Sie die Form vorsichtig hinein und ebnen Sie die Oberfläche. Den Spalt zwischen Erde und Form füllen Sie mit trockenem Sand. Füllen Sie den Teich zu einem Drittel mit Wasser, warten Sie einige Tage, bis sich der Boden unter der Form verdichtet hat, und füllen Sie ihn erst dann vollständig mit Wasser.
Karpfen können in einem Teich mit einer Fläche von 10 Quadratmetern und einer Tiefe von 1,5-2 Metern gezüchtet werden.
Teich aus PVC-Folie
Ein Teich aus handelsüblicher Gartenfolie ist die kostengünstigste Lösung. Er lässt sich in nur wenigen Tagen anlegen. Dank der Folienunterlage kann ein Teich in nahezu jeder Größe und Form gestaltet werden. Die Folie wird in ihrer maximalen Stärke verwendet, und als Unterlage dient Geotextil, verstärkte Folie oder eine alte Plane.
Um einen PVC-Teich anzulegen, heben Sie eine Grube aus, entfernen Sie sorgfältig alle hervorstehenden Wurzeln und Steine, füllen Sie sie mit einer Sandschicht, legen Sie mehrere Lagen Teichfolie aus und füllen Sie die Grube langsam mit Wasser. Das Wasser füllt den Teich nach und nach, verdichtet den Boden und dehnt die Folie. Beim Dekorieren des Teiches bedecken Sie die gesamte Oberfläche der Folie mit Sand, Erde oder Steinen, um sie vor dem Ausbleichen durch UV-Strahlung zu schützen. Bei dieser Pflege hält die PVC-Folie bis zu 10 Jahre.
Die Länge der Teichfolie berechnet sich nach folgender Formel: Länge des Teichs plus doppelte Teichtiefe plus 60 Zentimeter. Die Breite der Teichfolie entspricht der Breite des Teichs plus doppelter Teichtiefe plus 60 Zentimeter.
Teich aus Butylkautschukfolie
Butylkautschukfolie ist deutlich teurer als herkömmliche Gartenfolie, hat aber auch eine Lebensdauer von bis zu 40 Jahren. Sie wird in Rollen mit Breiten von 3 bis 15 Metern und Stärken von 0,5 bis 2 mm angeboten. Giscolene-Folie ist für den Kontakt mit lebensmittelechtem Wasser zertifiziert.
Die Butylkautschukfolie verändert ihre Textur nicht bei Sonneneinstrahlung und reißt nicht bei Frost. Wenn der Teich zufriert, kann sich die Folie bis auf das Vierfache ihrer ursprünglichen Größe dehnen und kehrt dann bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt in ihre ursprüngliche Form zurück.
Butylkautschukfolie haftet gut mit Spezialklebstoffen. Sie kann auch auf senkrechte Flächen aus Beton oder anderen Materialien geklebt werden.
Die Technologie zur Herstellung von Behältern aus Butylkautschukfolie ist ähnlich der Technologie zur Herstellung von Behältern aus PVC-Folie.
Teich aus einer alten Badewanne
Eine alte Badewanne eignet sich gut für die Anlage eines Mini-Teichs. Sowohl Acryl- als auch Metallbadewannen sind für diese Art von Teich geeignet. Der Badewannenteich kann ebenerdig oder leicht vertieft angelegt werden.
Um einen solchen Teich anzulegen, gräbt man eine Grube, die etwas größer als die Badewanne ist, und füllt den Boden mit Schotter und einer Sandschicht. Die Abflusslöcher der Badewanne werden mit Stöpseln verschlossen, anschließend wird die Badewanne vorsichtig in die Grube hinabgelassen. Der Zwischenraum zwischen Grube und Badewanne wird mit feinem Sand aufgefüllt. Die Innenseite der Badewanne kann dunkel gestrichen oder einfach mit dunkler Folie ausgekleidet werden.
Man kann einen Schlauch in das untere Abflussloch einführen und so einen Springbrunnen im Teich erzeugen.
Teich aus einem Reifen
Ein Reifenteich ist eine recht kostengünstige Lösung. Durchmesser und Breite des Reifens spielen keine Rolle – sowohl ein Oka- als auch ein BelAZ-Reifen eignen sich hervorragend als Gartendekoration. Wichtig ist, einen schönen Mini-Teich zu gestalten.
Um aus einem Reifen einen Teich zu bauen, gehen Sie wie folgt vor:
- Die Seitenwand des Reifens wird mit einer Stichsäge abgetrennt;
- Grabe ein Loch, das etwas größer als der Behälter ist;
- Auf den Boden der Grube wird ein Sandkissen geschüttet;
- Den Reifen vorsichtig in das Loch absenken und die Ränder mit losem Sand auffüllen;
- Legen Sie den Film vorsichtig glatt in den Behälter und füllen Sie den Teich mit Wasser;
- Die Ränder des Films werden mit Erde oder Steinen befestigt;
- Rund um den Stausee wurde Zierpflanzen angepflanzt.
Ein Teich aus einem Becken
Ein Beckenteich ist eine hervorragende Lösung für kleine Gärten. Er lässt sich schnell aufbauen, ist kostengünstig und kann innerhalb weniger Stunden an einen anderen Standort versetzt werden. Jedes Becken, ob intakt oder undicht, aus Kunststoff oder Metall, eignet sich als Basis für einen solchen Teich.
Um aus einem Becken einen Teich zu machen, gräbt man ein Loch, vergräbt das Becken darin und legt gegebenenfalls den Boden mit einem kleinen Stück Baufolie aus. Der Teich wird mit Wasser und künstlichen oder echten Pflanzen befüllt, und die Ränder des Beckens werden mit Steinen verziert.
Vorbereitung von Ausrüstung und Verbrauchsmaterialien
Die Auswahl der Ausstattung für die Anlage und Gestaltung eines Teiches hängt von seiner Größe, den Materialien für das Becken, den Gestaltungsmöglichkeiten der Ufer und dem Vorhandensein eines Springbrunnens ab. Ein kleiner Teich benötigt möglicherweise Folgendes:
- Markierungswerkzeuge. Dazu gehören ein Maßband, Pflöcke und eine Schnur zum Abstecken des Bereichs, in dem die Grube ausgehoben werden soll;
- Ein Werkzeug zum Ausheben einer Grube. Die Art des Werkzeugs hängt von der Größe des Teichs ab. Für einen Miniteich in einem Becken kann man eine Gartenschaufel verwenden, während für einen Fischteich mit einem Fassungsvermögen von zehn Kubikmetern ein Bagger besser geeignet ist. Für einen mittelgroßen Teich ist ein Set aus Spaten und Bajonett ein vielseitiges Werkzeug.
- Ausrüstung zum Abtransport von Erde. Die ausgehobene Erde muss unverzüglich von der Baustelle entfernt werden. Unter mittelgroßen und großen Schalen sollte Sand eingefüllt werden. Für kleine Erdmengen genügen Garteneimer, für mittlere Mengen ist ein Gartenwagen empfehlenswert.
- Pegelstand oder (bei großen Gewässern) Hydropegel;
- Für die Formgebung der Uferböschungen sowie für die Herstellung des Stauseebeckens selbst wird ein Betonmischer benötigt;
- Für die Arbeit mit Film benötigt man ein Messer, eine Schere und ein starres Lineal;
- Für die Installation von Wasserfällen und Springbrunnen werden Schraubenschlüssel und Sanitärwerkzeuge benötigt;
- Für die Elektroarbeiten bei der Installation von Teichbeleuchtung werden Schraubendreher, Zangen und Seitenschneider benötigt.
Die Materialien zur Herstellung einer Teichschale lassen sich in drei Hauptgruppen unterteilen:
- Starre Materialien. Die Verwendung einer starren Struktur (z. B. eines Beckens, einer Badewanne, eines Reifens oder eines Plastikbehälters) als Basis für einen Teich ist die einfachste und schnellste Methode, einen Teich anzulegen;
- Flexible Materialien. Zu den flexiblen Materialien gehören Polyethylen- und Butylkautschukfolien. Diese Materialien sind kostengünstig und haben eine mittlere Lebensdauer. Durch Auskleiden des Teichbodens mit flexibler Folie lässt sich ein Teich in beliebiger Form, Größe und Tiefe anlegen.
- Beton oder künstliche Materialien. Eine Betonschale ist am haltbarsten, aber auch am aufwendigsten herzustellen. Beton kann man im Fachhandel kaufen oder selbst herstellen. Für die Eigenherstellung benötigt man Zement, Sand und feinen Schotter; Sperrholz oder Bretter für die Schalung; Bewehrungsstahl und Bindedraht oder -anker für das Gerüst.
Gestaltung eines künstlichen Teichs
Selbst der kleinste Teich im Garten ist ein wichtiges funktionales Element der Landschaftsgestaltung. Ein Teich erhöht stets die Luftfeuchtigkeit und verändert das Mikroklima der Umgebung.
Der nach dem Ausheben der Grube verbleibende Boden kann sinnvoll genutzt werden, indem man neben dem Teich eine Sommerrodelbahn baut.
Ein Miniaturbrunnen oder Wasserfall kann einen Teich beleben. Für Teiche im Poolstil eignet sich am besten ein klassischer Brunnen mit einer Auskleidung aus Bronze, Stein oder Keramik. In Teichen mit Waldmotiv wirken in Felsformationen versteckte Wasserfälle besonders schön.
Sobald ein Teich auf einem Grundstück angelegt wird, entwickelt sich die Umgebung schnell zu einem beliebten Treffpunkt im Garten. Um dies zu erreichen, wird auf dem angrenzenden Rasen eine Sitzecke eingerichtet, komplett mit Tisch und Stühlen, Liegestühlen, einem Pavillon und einem Grill.
Um das Erholungsgebiet abends zu beleuchten, wurde rund um den Teich eine Beleuchtung installiert. Es gibt viele Beleuchtungsmöglichkeiten: Laternen an Masten, Scheinwerfer, schwimmende Farblampen – alles hängt von der Fantasie des Planers ab.
Eine gute Beleuchtungsoption sind solarbetriebene LED-Leuchten.
Im Teich werden Wasserpflanzen entweder direkt in die Füllung oder in Töpfe auf dem Grund gesetzt. In flachem Wasser pflanzt man Breitblättrigen Rohrkolben, Wasserhyazinthen und Calla-Lilien. Ab einer Tiefe von 80 Zentimetern können Seerosen, Wasserhyazinthen, Kalmus und Gelbe Seerosen gepflanzt werden. Teiche mit einem breiten Holz- oder Steinrahmen werden mit Töpfen voller blühender Pflanzen geschmückt.
Bei der Auswahl von Pflanzen für Uferbereiche sollten Sie deren Wuchshöhe und Wuchsform berücksichtigen. Niedrig wachsende Pflanzen wie Steinbrech, Sumpfdotterblume, Fetthenne, Schilf, Farne und Zwergiris eignen sich hervorragend für Ufernähe. Mittelgroße Pflanzen wie Zwergkoniferen, Lebensbäume, Japanische Ahorne und Säulenwacholder werden etwas weiter entfernt gepflanzt.
Fische, die im Teich schwimmen, sind eine wahre Zierde. Sowohl Zierfische als auch gewöhnliche Fische können im Teich gehalten werden.
Zierfische sind farbenprächtig und lieben Wärme. Im Winter sollten sie am besten in ein warmes Aquarium umgesetzt werden. Zu den Zierfischen für Teiche zählen Forellen, Goldfische, Koi-Karpfen, Elritzen und Forellen.
Gängige Speisefische überwintern gut in künstlichen Teichen mit einer Tiefe von 1,5 bis 2 Metern, wo sie gut und schnell fressen. Gartenteiche bieten Lebensraum für Karpfen, Karauschen, Schleien und Ukelei.
In einem Kubikmeter Wasser in einem Teich können 10 bis 20 kleine Fische leben.
Pflege eines künstlichen Teichs
Natürliche Gewässer sind groß, wodurch sich ein biologisches Gleichgewicht einstellen kann und sich das Wasser ohne menschliches Eingreifen selbst reinigt. Kleine Teiche in Gärten hingegen erfordern ständige Pflege und Aufmerksamkeit.
Alle Teichpflegearbeiten variieren natürlich je nach Jahreszeit.
Frühjahrsarbeiten:
- Den Teich von jeglichen verbliebenen Herbstablagerungen befreien, die sich am Grund ansammeln und zu verrotten beginnen. Dazu werden die Teichbewohner in einen separaten Behälter umgesetzt, das Wasser abgepumpt und der Grund sowie die Wände des Teichs mit einer Bürste gereinigt. Nach der Reinigung der Wände wird das schmutzige Wasser abgeschöpft;
- Nachdem sich das Wasser beruhigt und erwärmt hat, sollte die Teichvegetation überprüft werden. Pflanzen, die den Winter nicht gut überstanden haben, werden entfernt und durch neue ersetzt. Alte Pflanzen werden gedüngt und in größere Töpfe umgepflanzt.
Sommerjobs:
- Im Sommer verdunstet in einem kleinen Teich sehr viel Wasser, daher ist es wichtig, den Wasserstand täglich zu kontrollieren und bei Bedarf Wasser nachzufüllen. Am besten lässt man das Teichwasser vorher etwas ruhen;
- Hohe Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit bieten ideale Bedingungen für die Entwicklung und Vermehrung von Schädlingen aller Art. Insekten bevorzugen typischerweise Stämme und Blätter von Küstenpflanzen. Die einfachste und umweltfreundlichste Methode zur Schädlingsbekämpfung ist das Abspülen mit einem kräftigen Wasserstrahl aus dem Gartenschlauch. Ins Wasser fallende Insekten dienen Fischen als Nahrung, und die abgespülten Blätter werden vom Staub befreit.
- Während der gesamten Sommersaison ist es wichtig, regelmäßig in den Teich gefallene Verunreinigungen zu entfernen. Bei kleinen Teichen verwendet man dafür ein Netz, bei mittelgroßen Teichen einen Skimmer.
Herbstwerke:
- Die wichtigste Aufgabe im Herbst ist der Schutz des Teichs vor herabfallenden Blättern. Dazu wird der Teich regelmäßig gereinigt und die Pflanzen am Ufer werden zurückgeschnitten oder mit feinmaschigen Netzen abgedeckt;
- Die Teichpflanzen werden in einen frostfreien Keller gebracht, und die Fische erhalten kalorienreiches Futter, um ihnen das Überleben im Winter zu ermöglichen.
Winterarbeit:
- Kurz vor dem ersten Frost werden flache Teiche vollständig trockengelegt. Falls der Teich nicht trockengelegt wird, legt man ein Brett in seine Mitte. Das gefrierende Wasser drückt das weiche Holz zusammen, ohne die Teichwände zu beschädigen.
- Fische benötigen eine ständige Sauerstoffzufuhr. Dies wird erreicht, indem man regelmäßig Löcher in das Eis bohrt oder eine heiße Pfanne mit Wasser auf das Eis stellt.
Abschluss
Ein japanisches Sprichwort besagt: „Wasser ist die Seele des Gartens.“ Ein Gartenteich ist ein lebendiger Organismus, der ständige Pflege und Aufmerksamkeit benötigt, aber gleichzeitig der umgebenden Landschaft buchstäblich Leben einhaucht. Selbst der kleinste Teich macht einen Garten zu etwas Besonderem, und man kann sich einen Garten ohne ihn gar nicht mehr vorstellen.
