Zimmerrose – Pflegehinweise, warum sie austrocknet

Rose

Zimmerrosen erfreuen sich bei Hobbygärtnern immer größerer Beliebtheit. Diese wunderschöne Blume ist eine Bereicherung für jede Wohnungssammlung. Sie ist längst nicht mehr nur auf Gärten oder botanische Gärten beschränkt. Ein prächtig blühender Strauch auf der Fensterbank in der Wohnung sorgt für gute Laune und eine besondere Atmosphäre.

Rosen in Innenräumen zu kultivieren ist ein komplexer Prozess, und grundlegende Gartenkenntnisse reichen oft nicht aus. Die Pflege von Zimmerrosen erfordert einen individuellen Ansatz. Häufig enttäuscht eine gekaufte oder geschenkte Rose ihren Besitzer – sie welkt, die Blätter vergilben, und es bilden sich keine neuen Knospen.

Damit eine Pflanze lange lebt und prächtig blüht, ist es wichtig, ihre optimalen Bedingungen von Anfang an zu kennen und diese zu gewährleisten. Nur dann wird die Blume es Ihnen danken und zu einer Quelle positiver Gefühle werden.

Merkmale einer Zimmerrose

Dank ihrer relativ geringen Größe eignet sich die Pflanze für den Anbau in Töpfen anstatt im Freiland. Obwohl sie als „Zimmerrose“ bezeichnet wird und die klassische Zimmerrose ein kleiner Strauch ist, sind mittlerweile auch größere Sorten erhältlich, die eine Höhe von bis zu einem Meter erreichen.

Dieser klassische Strauch erreicht eine Höhe von bis zu einem halben Meter und zeichnet sich durch steife, gezackte oder längliche Blätter, dicke, dornige Stängel und leuchtende Blüten aus. Die Farbpalette reicht von Weiß, Creme und Gelb bis hin zu zartem Rosa und leuchtendem Rot.

Die Vielfalt der Rosenarten ist so groß, dass man ganz unterschiedliche Exemplare findet. Es gibt Strauch-, Hänge-, Kletter- und Stammrosen. Daher findet jeder Gärtner die perfekte Pflanze für seine Bedürfnisse.

Heimat und Anbaugeschichte der Pflanze

Die Herkunft der Pflanze ist unbekannt. Es gibt viele Meinungen dazu. Einige glauben, die Blume stamme aus Europa, andere vermuten einen Ursprung in China, und wieder andere glauben, sie habe sich von Südostasien aus verbreitet.

Wie dem auch sei, es ist heute bekannt, dass bereits im antiken Rom Miniaturrosensträucher angebaut wurden. Obwohl Zierpflanzen für die Römer nicht typisch waren, wurden sie in Töpfen gepflanzt und in Innenräumen verwendet.

Die Zimmerrose ist eine künstlich gezüchtete Pflanze. Sie ist das Ergebnis umfangreicher Züchtungsbemühungen zur Kreuzung vieler Rosenarten. Daher gibt es heute zahlreiche Arten und Sorten, die jeweils ein attraktives Aussehen und unterschiedliche Pflegeansprüche haben.

Namen und Beschreibungen der Arten mit Fotos

Nicht alle Zimmerpflanzen gedeihen in einer durchschnittlichen Wohnung. Die Vielfalt an Sorten, Aussehen, Pflegeansprüchen und Größen ermöglicht es Ihnen jedoch, die perfekte Pflanze für Ihre Bedürfnisse und zukünftigen Wohnverhältnisse auszuwählen. Die wichtigsten Arten, ihre Beschreibungen und ihr Aussehen sind auf dem Foto dargestellt:

  1. Die Bengalrose ist ein kleiner, dichter Strauch, ideal für alle, die starke Düfte nicht vertragen. Ihre Blätter sind spitz zulaufend und leicht abgeflacht. Die Blüten gibt es in verschiedenen Farbtönen. Diese Art wurde als erste nach Europa eingeführt und war lange Zeit die einzige blühende, kultivierte Rosensorte.
    Bengalen
    Bengalen

    Diese Art ist pflegeleicht, verträgt normale Luftfeuchtigkeit und muss, wenn überhaupt, nur selten geschnitten werden. Normalerweise werden nur abgestorbene oder kranke Zweige entfernt. Sie bevorzugt lockeren, gut durchlässigen Boden.

  2. Die Teerose stammt von der bengalischen Art ab. Diese Sorte ist das Ergebnis gezielter Züchtung, bei der Miniatur- und Standard-Gartenteerosen kombiniert wurden. Sie wurde aus Indien nach Europa eingeführt. Die Größe der Sträucher variiert stark.
    Teestube
    Teestube

    Es gibt Zwergsorten, die nicht höher als 30 cm werden, und Riesensorten, die bis zu zwei Meter hoch wachsen. Die Standardgröße beträgt etwa einen halben Meter. Die Blüten weisen eine Vielfalt an Farben auf und verströmen einen angenehmen, recht intensiven Duft. Die Blätter an den Stängeln sind dicht und hellgrün. Sie eignen sich ideal für die Zimmerkultur.

  3. Die Chinesische Rose unterscheidet sich von anderen Rosen dadurch, dass ihre kleinen Blüten den Strauch fast vollständig bedecken und eine charakteristische Kappe bilden. Genau deshalb wird die Chinesische Rose von vielen Gärtnern so geschätzt.

    chinesisch
    chinesisch
  4. Die Polyanthusrose ist ein stark verzweigter, aber kompakter Strauch, der nie höher als 50 Zentimeter wird. Es gibt auch Unterarten mit gefüllten Blüten oder Blütenbüscheln. Dank intensiver Züchtung eignet sich die Polyanthusrose sowohl für die Zimmer- als auch für die Gartenkultur. Sie gedeiht prächtig auf Fensterbänken und Balkonen. Zu den beliebtesten Sorten zählen Miniature, Clotilde und Orange Triumph.

    Primel
    Primel
  5. Baby Masquerade ist ein niedriger, kompakter Strauch, der nicht höher als 30 cm wird. Sein charakteristisches Merkmal ist das fast vollständige Fehlen von Dornen an seinen recht dichten Stängeln. Die Blätter sind dunkel, klein und glänzend. Die Blüten haben einen Durchmesser von 3–4 cm. Sie stehen in Blütenständen und wechseln während der Blütezeit mehrmals ihre Farbe, von Hellgelb bis Zartrosa. Diese Sorte ist krankheitsresistent und blüht fast ununterbrochen.

    Baby-Maskenball
    Baby-Maskenball
  6. Die Bourbon-Rose ist ein Zwergstrauch mit gefüllten Blüten, die für ihre Größe recht groß sind. Sie blüht lange bis in den frühen Winter hinein, wirft dann ihre Blätter ab und ruht bis April. Ab dann treiben neue Triebe aus.

    Bourbon
    Bourbon
  7. Die remontierende Sorte ist beliebt und pflegeleicht. Sie blüht fast das ganze Jahr über. Die Blüten gibt es in verschiedenen Farben und sie sind mittelgroß. Die Knospen sind kelchförmig.

    Remontant
    Remontant
  8. Die Kolibri-Rose zeichnet sich durch ihre Blüten in verschiedenen Gelb- und Orangetönen aus. Die in Büscheln angeordneten Blüten haben einen Durchmesser von 4–5 Zentimetern. Die Sträucher wachsen kompakt und dicht und erreichen eine Höhe von bis zu 35 cm. Diese Pflanze blüht mehrmals im Jahr.

    Kolibri
    Kolibri

Die Artenvielfalt beschränkt sich natürlich nicht auf diese Sorten. Sie gelten jedoch als die am besten für den Anbau in normalen Wohnungen geeigneten.

Wie pflegt man Rosen im Topf zu Hause?

Eine Topfrose ähnelt zwar einer Gartenrose, benötigt aber besondere Pflege. Sie ist nicht gerade pflegeleicht, und nur wer weiß, wie man sie richtig pflegt, kann einen dichten Strauch mit üppiger Blütenpracht ziehen.

Erde zum Anpflanzen

Rosen benötigen eine lockere, nährstoffreiche Erde. Am besten eignet sich eine fertige Rosenerde für Zimmerrosen. Der Vorteil: Sie ist bereits optimal auf die Bedürfnisse der Pflanze abgestimmt. Alternativ können Sie Ihre eigene Rosenerde herstellen, indem Sie Humus, Torf, Sand und Gartenerde oder Rasenerde zu gleichen Teilen mischen.

Erde zum Anpflanzen
Erde zum Anpflanzen

Rosen benötigen unbedingt eine gute Drainage. Legen Sie einen Topfboden hinein und streuen Sie die vorbereitete Erde darüber. Achten Sie beim Einpflanzen darauf, dass die Pflanze fest im Topf sitzt. Drücken Sie die Erde dazu gut an.

Beleuchtung

Rosen lieben viel Licht. Eine nach Norden ausgerichtete Wohnung ist nicht ideal. Ein Standort nach Westen oder Süden ist besser. Direkte Sonneneinstrahlung ist jedoch auch nicht optimal für die Rose. Um Sonnenbrand zu vermeiden, stellen Sie den Topf etwas vom Fensterbrett entfernt auf oder beschatten Sie die Pflanze im Sommer.

Während der kalten Jahreszeit leidet die Rose unter Lichtmangel und benötigt daher zusätzliches Licht mittels einer Phytolampe.

Beleuchtung für Rosen
Beleuchtung für Rosen

Der Raum, in dem Rosen wachsen, muss regelmäßig gelüftet werden. Zugluft sollte jedoch vermieden werden, da Rosen diese nicht vertragen.

Lufttemperatur und Luftfeuchtigkeit

Rosen vertragen hohe Temperaturen nicht gut. Die optimale Temperatur im Sommer liegt bei 16–25 Grad Celsius. Höhere Temperaturen können zu Überhitzung und Wurzelfäule führen.

Im Winter, wenn die Pflanze ruht, können die Temperaturen unter 10 Grad Celsius sinken. Diese Temperaturen sind für die Pflanze nicht kritisch, da sich alle vegetativen Prozesse verlangsamen und der Strauch Temperaturschwankungen im Allgemeinen gut verträgt.

Erinnern!
Die Luftfeuchtigkeit sollte mittel bis hoch sein. Ein trockener, heißer Raum ist schädlich für Rosen. Zu geringe Luftfeuchtigkeit kann zu Spinnmilbenbefall führen.

Bei beheizten Wohnungen ist zusätzliche Luftbefeuchtung nötig, beispielsweise durch Aufstellen eines Wasserbehälters neben dem Topf. Auch das Besprühen mit warmem Wasser wirkt sich positiv auf die Pflanze aus. Im Sommer kann wöchentliches Abduschen die Bodenfeuchtigkeit verbessern. Wichtig ist, nur die Pflanze selbst und nicht die Erde zu gießen.

Wenn die Pflanze im Winter ruht, ist möglicherweise kein Besprühen erforderlich. Mäßiges Gießen genügt.

Bewässerung

Die Bewässerung sollte der Jahreszeit angepasst werden. Im Sommer gießen Sie, sobald die Erdoberfläche trocken ist. Verwenden Sie abgestandenes, weiches Wasser mit Zimmertemperatur, niemals kaltes. Überschüssiges Wasser sollte in den Untersetzer abgegossen werden, da Staunässe sonst zu Wurzelfäule führen kann. Bei wärmeren Temperaturen sollte die Pflanze 2-3 Mal pro Woche zusätzlich besprüht werden.

Im Winter benötigt die Pflanze ebenfalls Wasser, jedoch seltener. Man kann das Gießen unter Umständen auslassen, da die meisten Sorten in dieser Zeit ruhen.

Während der Blütezeit benötigt die Rose mehr Wasser. In dieser Zeit muss die Pflanze häufiger gegossen werden, wobei darauf zu achten ist, dass sich kein Wasser im Untersetzer staut.

Topdressing

Der beste Dünger für Rosensträucher ist ein mineralischer Komplexdünger, der alle notwendigen Nährstoffe enthält. Während der Knospenbildung und der Blütezeit sollten Phosphor und Kalium zugeführt werden.

Im Frühjahr und Sommer sollte alle 7–10 Tage eine Wurzeldüngung erfolgen. Die Düngerlösung wird dazu in den Boden gegossen. Bei ausgewachsenen Sträuchern kann die Blattdüngung durch Besprühen der Blätter erfolgen.

Topdressing
Im Herbst wird die Düngermenge reduziert; im Winter erfolgt die Düngung höchstens einmal im Monat.

Beim Düngen des Bodens ist Vorsicht geboten – düngt man zu oft während der Knospenbildung, produziert der Strauch zwar viele neue Blätter, aber die Blüte setzt möglicherweise nicht ein.

Überweisen

Beim Umpflanzen einer Rose sollten folgende Faktoren berücksichtigt werden:

  • Eine neue Pflanze wird frühestens einige Wochen nach dem Kauf umgepflanzt;
  • Die junge Blume wird einmal im Jahr in einen neuen Topf umgepflanzt;
  • Bei Bedarf wird ein erwachsener Organist transplantiert.

Bei der Wahl eines Topfes empfiehlt sich ein Tongefäß mit dicken Wänden. Geben Sie etwas Drainagematerial – beispielsweise Ziegelbruch oder Blähton – auf den Boden. Füllen Sie anschließend etwas frische Blumenerde ein und drücken Sie diese fest.

Der Prozess des Umpflanzens einer Rose
Der Prozess des Umpflanzens einer Rose

Rosen werden umgetopft, indem man sie samt altem Wurzelballen umsetzt. So wird eine Beschädigung des Wurzelsystems vermieden. Nach dem Umtopfen sollten die sichtbaren Wurzeln untersucht werden: Sind sie hell, dicht und fest, ist die Pflanze gesund. Dunkle oder vertrocknete Wurzeln können hingegen auf das baldige Absterben des Strauchs hindeuten.

Nachdem der Strauch in einen neuen Topf umgepflanzt wurde, wird dieser mit Erde gefüllt, die verdichtet werden muss, damit die Pflanze fest im Boden steht.

Das Umtopfen schwächt Rosen erheblich, weshalb sie in dieser Zeit zusätzlichen Schutz, einschließlich Schädlingsbekämpfung, benötigen. Besonders geschwächte Pflanzen werden mit einem durchlöcherten Plastikbehälter abgedeckt. Dadurch entsteht ein Treibhauseffekt, der dem Strauch hilft, sich schneller an die neuen Bedingungen anzupassen. Unmittelbar nach dem Umtopfen sollte die Erde gut angefeuchtet und der Topf an einen sonnigen Platz gestellt werden.

Beschneiden und Formen

Nicht alle Sorten müssen geschnitten werden. Bei einigen, die einen Schnitt benötigen, ist es notwendig, sie in Form zu bringen oder einfach schwache, alte oder ungewöhnlich wachsende Triebe zu entfernen. Dieser Schnitt sollte am besten vor dem Winter erfolgen. Andernfalls wird der Strauch geschwächt und die Blütenpracht im nächsten Jahr spärlich.

Rosen werden mit einem scharfen Metallwerkzeug beschnitten. Schwache, kranke und alte Zweige sowie solche, die in die falsche Richtung wachsen, werden zuerst entfernt. Gesunde Triebe werden so zurückgeschnitten, dass jeder Trieb 5–6 Wachstumsspitzen behält.

Trimmen
Bei korrekter Durchführung des Eingriffs sollten bis zu sechs gesunde Stängel erhalten bleiben.

Sobald der Strauch angewachsen ist, stellen Sie ihn an einen kühlen Ort, bis die ersten Blätter erscheinen. Anschließend können Sie ihn an einen hellen Standort stellen und wie gewohnt pflegen.

Reproduktion

Rosen werden im Hausgarten durch Stecklinge vermehrt. Diese Methode kann mit dem Rückschnitt kombiniert werden. Wählen Sie dazu Stecklinge von etwa 15 cm Länge mit mehreren Blättern und mindestens drei Triebspitzen.

Um die Wurzelbildung anzuregen, werden die Stängel mehrere Wochen lang in zimmerwarmes Wasser gestellt. Sobald die Wurzeln kräftig genug sind, können die Pflanzen in kleine, provisorische Gefäße, wie zum Beispiel kleine Becher, umgetopft werden.

Vermehrung von Zimmerrosen
Vermehrung von Zimmerrosen

Der Boden sollte fruchtbar sein. Bewurzelte Stecklinge werden mit Plastikfolie abgedeckt, um einen Treibhauseffekt zu erzeugen. Nach und nach gewöhnen sich die Jungpflanzen an die Bedingungen im Haus und erfreuen ihren Besitzer im folgenden Jahr mit kräftigem Wachstum und üppiger Blüte.

Warum trocknen die Blätter von Zimmerrosen aus und verfärben sich gelb, und was kann ich dagegen tun?

Falsche Rosenpflege führt oft zu Krankheiten und Schädlingsbefall. Wenn die Blätter gelb werden oder austrocknen, benötigt diese Zimmerpflanze dringend Hilfe, sonst kann sie eingehen.

Diese unangenehmen Symptome treten am häufigsten im Winter oder Sommer auf, wenn die Luft zu trocken ist – im Sommer aufgrund der Hitze, im Winter aufgrund der Heizungsluft. Die meisten Probleme beim Rosenanbau hängen mit unzureichender Bewässerung zusammen, die auch Krankheiten oder Schädlingsbefall begünstigen kann.

Unzureichende Flüssigkeitszufuhr

Das Austrocknen von Rosen deutet meist auf unzureichende Feuchtigkeit hin. Die Hauptrisikofaktoren sind:

  • unregelmäßige Bewässerung;
  • trockene Raumluft;
  • das Vorhandensein von Batterien und anderen Heizgeräten in der Nähe des Werks.

Als Erstes sollte man den Feuchtigkeitsgehalt der Erde prüfen. Ist die oberste Schicht trocken, muss die Pflanze gegossen werden. An besonders heißen Tagen sollte sie zweimal täglich, am besten zur kühlsten Tageszeit, gegossen werden.

Vergilbung der Blätter
Vergilbung der Blätter

Gelbe Blätter werden meist durch falsches Gießen verursacht. In diesem Fall liegt es in der Regel an zu viel Feuchtigkeit. Wenn die Erde nicht abtrocknet, kann das Wurzelsystem faulen, was die Gesundheit der Pflanze insgesamt beeinträchtigt.

Wenn die Blätter dunkel werden und abfallen, sollten Sie die Wassertemperatur überprüfen. Sie sollte nicht zu kalt sein. Ideal ist zimmerwarmes, ruhiges Wasser.

Wichtig!
Die Bewässerung muss so schnell wie möglich eingerichtet werden, und abgestorbene Blätter und Stängel müssen entfernt werden.

Krankheiten und Behandlung

Rosensträucher sind anfällig für verschiedene Krankheiten, darunter Pilz- und Virusinfektionen sowie Fäulnis. Die Ursachen können vielfältig sein, doch die meisten weisen ähnliche Symptome auf: das Auftreten von Belägen und Flecken. Bei den ersten Anzeichen sollte die Pflanze mit Fungiziden behandelt und die befallenen Stellen entfernt werden.

Nährstoffmangel im Boden führt oft zu gelben Blättern. In diesem Fall empfiehlt es sich, die Pflanze in ein hochwertigeres Substrat umzutopfen und zu düngen.

Krankheiten
Verwenden Sie hierfür einen Komplexdünger oder eisenhaltige Präparate, da ein Eisenmangel ebenfalls zu einer Vergilbung der Blätter führt.

Pilzkrankheiten führen zu einer Dunkelfärbung der Stängel. Es bildet sich ein Belag, und die Blätter bekommen Flecken. Die häufigsten Pilzkrankheiten sind Mehltau und Rost. Am besten entfernt man befallene Triebe und behandelt die Pflanze mit speziellen Lösungen wie Fitosporin.

Eine Virusinfektion verursacht Blattdeformationen und -verfärbungen. In diesem Fall ist es notwendig, die befallenen Pflanzenteile zu entfernen, die Pflegequalität zu überprüfen und den Gesundheitszustand der Rose zu verbessern.

Schädlinge und Bekämpfungsmethoden

Bei trockener und heißer Luft leiden Rosen oft unter Spinnmilben, Schildläusen und Blattläusen.

Spinnmilben vermehren sich sehr schnell, da sie in großen Kolonien leben. Wenn Sie andere Pflanzen in Ihrer Wohnung haben, werden diese unweigerlich von Spinnmilben befallen. Daher müssen alle Zimmerpflanzen behandelt werden. Unter dem Befall der Milben werden die Blätter stumpf und weisen kleine Flecken auf. Außerdem bilden sich auf Blättern und Stängeln feine Gespinste. Zur Bekämpfung der Schädlinge wird Actellic eingesetzt. Um einem Befall vorzubeugen, sollten Sie die Luftfeuchtigkeit sorgfältig überwachen.

Spinnmilbe
Spinnmilbe

Ein Befall mit Schildläusen lässt sich an Wucherungen auf der Oberfläche von Stängeln und Blättern erkennen. Entfernen Sie zunächst die Wucherungen und behandeln Sie die Pflanzen anschließend mit Aktara oder Fitoverm.

Ein Befall muss umgehend gemäß den Anweisungen auf der Insektizidverpackung bekämpft werden, da eine Verzögerung zum Tod der Zimmerrose führen kann.

Häufig gestellte Fragen

Wann sollte man eine Rose nach dem Kauf umpflanzen?
In den ersten zwei Wochen sollte die Pflanze in Ruhe gelassen werden, damit sie sich akklimatisieren kann. Danach kann sie in einen neuen Topf mit lockerer, nährstoffreicher Erde umgetopft werden.
Wie pflegt man eine Pflanze im Winter?
Im Winter, wenn der Strauch ruht, benötigt er eine moderate Temperatur von etwa 15 Grad Celsius. Gießen Sie ihn nur selten, und stellen Sie den Topf möglichst weit entfernt von Heizkörpern auf. Einige Arten blühen ganzjährig und benötigen keine Winterruhe. Dennoch ist es ratsam, der Pflanze diese zu gewähren.
Wie oft blüht eine Rose in Innenräumen?
Bei richtiger Pflege blüht der Strauch das ganze Jahr über alle zweieinhalb Monate. Um die Blüte Jahr für Jahr zu gewährleisten, empfiehlt es sich, dem Strauch nach einem Rückschnitt im Winter eine Ruhepause zu gönnen.
Welcher Topf eignet sich am besten für eine Blume?
Ein Tontopf gilt als die beste Wahl. Glasierte Töpfe sind ideal. Die dicken Wände des Topfes verhindern, dass Feuchtigkeit schnell verdunstet und bieten der Pflanze so zusätzlichen Komfort.
Was tun, wenn die Rose nicht blüht?
Zunächst ist es wichtig, die Wachstumsbedingungen genau zu prüfen. Eine Störung eines dieser Faktoren – Bewässerung, Düngung, Licht, Temperatur oder Luftfeuchtigkeit – kann dazu führen, dass die Pflanze nicht blüht. Passen Sie daher alle diese Faktoren an, und Ihre Zimmerpflanze wird mit Sicherheit prächtig gedeihen.

Die richtige Rosenpflege erfordert viel Übung und die genaue Beachtung aller wichtigen Bedingungen. Das mag zunächst schwierig erscheinen, doch sobald Ihre Zimmerrose blüht, sind alle Mühen vergessen. Dann können Sie nur noch Ihren Lieblingsduft genießen und sich an der Blütenpracht erfreuen.

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