Für eine reiche Obsternte ist die richtige Pflege Ihrer Bäume im Herbst unerlässlich. Die Vorbereitung auf den Winter umfasst verschiedene Schritte wie Düngen, Schneiden und die Behandlung gegen Krankheiten und Schädlinge. Auch das Umgraben und Befeuchten des Bodens ist wichtig. Wenn Sie diese Maßnahmen vor dem ersten Frost durchführen, übersteht Ihr Obstgarten den Winter besser und Sie können eine gesunde Ernte erwarten.
Die Bedeutung und Wichtigkeit der Herbstpflege
Sobald die letzte Ernte von Bäumen und Sträuchern eingebracht ist, beginnt man mit den Vorbereitungen für den Winter. Um die Winterhärte zu erhöhen, müssen einige wichtige Maßnahmen ergriffen werden, nämlich:
- Stärkung des Immunsystems;
- Reduzierung des Astvolumens;
- Schutz vor Krankheiten und Schädlingen;
- Oberflächenbehandlung;
- Gießen, Graben;
- Bäume weiß tünchen;
- Laubreinigung.
Diese Maßnahmen ermöglichen es den Pflanzen, starkem Frost oder plötzlichem Tauwetter zu trotzen. Werden einzelne Schritte ausgelassen, muss dies im Frühjahr nachgeholt werden, was zu einer schlechten Ernte oder sogar zum Absterben der Pflanze führen kann.
Richtige Pflege des Gartens und des Gemüsegartens im Herbst nach Monaten
Im Herbst erfordert die Pflege von Obstbäumen und des Gartens bestimmte, je nach Monat empfohlene Maßnahmen. Im September beginnt die Erntezeit und die Pflanzung von Obstbäumen und -sträuchern. Im Oktober werden Triebe und Wurzelausläufer entfernt und die Stämme weiß gestrichen. Im November werden abgefallenes Laub und abgeschnittene Äste eingesammelt und jeder Stamm bzw. Strauch ausgegraben und gedüngt.
September, wo soll ich anfangen?
Der September gilt für jeden Gärtner als wichtiger Monat. In diesem Monat finden die Erntearbeiten auf Feldern, in Gemüsegärten und Kleingärten statt. Zu den wichtigsten Tätigkeiten gehören:
- Die Ernte bestimmter Früchte, insbesondere von Birnen und Äpfeln, ist wichtig. Für eine längere Lagerung ist der richtige Erntezeitpunkt entscheidend. Mitte September gilt als optimaler Zeitpunkt. Bleiben die Früchte zu lange am Strauch, sind sie nicht lange haltbar.
- Anbau von Obstpflanzen. Dazu gehören Aprikosen, Äpfel, Pfirsiche, Birnen sowie Weintrauben, Stachelbeeren und Johannisbeeren.
- Obstbäume und -sträucher schneiden. Beschädigte oder kranke Triebe sowie abgestorbene Äste sollten entfernt werden. Nach dem Schnitt sollten die Sträucher und Bäume gegen Krankheiten und Schädlinge behandelt werden.
- Die letzten Gemüseerntearbeiten werden abgeschlossen. Die ersten Fröste können Kartoffeln und Tomaten schädigen.
- Es ist Zeit, Winterknoblauch zu pflanzen, um im frühen Frühling eine Ernte einfahren zu können.
Für alle, die Blumen anbauen, ist der September ein arbeitsreicher Monat. In diesem Monat werden eifrig Samen gesammelt und Narzissen, Tulpen und andere Blumenzwiebeln gepflanzt.
Was man im Oktober unternehmen kann
Der Oktober ist der ideale Zeitpunkt, um Bäume und Sträucher neu zu pflanzen. Warten Sie aber unbedingt, bis sie alle Blätter abgeworfen haben. Jetzt können Sie mit der Ernte spät reifender Früchte beginnen. Manche Sorten werden geerntet und dann zum Nachreifen beiseitegelegt. Im nächsten Schritt werden die Pflanzen gedüngt und der Boden aufgelockert und bearbeitet.
Gründüngungspflanzen werden ebenfalls im Oktober ausgesät. In südlichen Regionen empfiehlt sich eine Aussaat Anfang des Monats, während in nördlichen und mittleren Regionen davon abgeraten wird, da die Sommerkulturen dort nicht ausreichend Zeit zum Reifen haben. Roggen und Winterweizen hingegen reifen und gedeihen gut. Wurde die Gründüngung früher ausgesät, kann sie im Oktober untergegraben werden, um den Boden mit organischem Material anzureichern.
Ist der Boden sauer, kann er diesen Monat durch Kalken mit Kreide oder Kalk neutralisiert werden. Blumenzwiebeln können in dieser Zeit noch gepflanzt werden. Sobald die ersten Fröste auftreten, sollten die Knollen von Begonien, Dahlien, Lilien, Gladiolen und Anemonen vorsichtig ausgegraben werden.
November, Vorbereitung des Gartens auf den Winter
Im November werden die letzten Vorbereitungen getroffen, um den Gemüsegarten und den Obstgarten winterfest zu machen. Zunächst müssen bestimmte Pflanzen abgedeckt werden. So gibt es beispielsweise eine bestimmte Rebsorte, deren Reben selbst in den südlichen Regionen mit ihrem milden Klima im Winter geschützt werden müssen.
Die Baumstämme werden weiß getüncht. Dies dient dem Schutz vor der Sonneneinstrahlung im Frühjahr sowie der Abwehr von Schädlingen und Nagetieren. Sonnenlicht kann die Rinde verbrennen und Risse verursachen. In Regionen mit kaltem Wetter werden Obstbäume im Herbst mit Torf isoliert und die Stämme mit Stoff umwickelt, um die Luftzirkulation zu gewährleisten.
Herbstgartenplan
Die richtige Herbstpflege eines Obstgartens beginnt im September und endet zwei Wochen vor dem ersten Frost. Um nichts zu vergessen, empfiehlt es sich, einen vorläufigen Plan zu erstellen, der auf die jeweilige Region abgestimmt ist, und alle relevanten Arbeiten danach durchzuführen. Zu den grundlegenden Gartenpflegearbeiten gehören:
- Fallobst wird vom Boden aufgesammelt, Schädlinge werden vernichtet;
- Aussaat der jungen Setzlinge im Oktober, wenn es häufig regnet und ein deutlicher Kälteeinbruch zu verzeichnen ist;
- Beschneiden von fruchttragenden Pflanzen;
- Baumstämme weiß streichen;
- Vorbeugende Maßnahmen gegen Pilzbefall und Fäulnis durchführen;
- Behandlung von Ästen und Stämmen gegen darin versteckte Insekten;
- Sammeln von Laub und abgeschnittenen Ästen, deren Verbrennung;
- um Bäume herumgraben;
- Pflanzenernährung und Düngung.
Bei Bedarf werden die Pflanzen isoliert und vor Nagetieren geschützt. Junge Sämlinge benötigen besondere Pflege, da sie anfälliger für den Befall durch Nagetiere und Schädlinge sind.
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Weißeln von Baumstämmen
Tünchen Der Schutz von Obstbäumen ist im Herbst sehr wichtig. Er schützt die Pflanze vor:
- Von Insekten, die ihre Larven ablegen und der Pflanze Schaden zufügen.
- Schutz vor Temperaturschwankungen. Tagsüber wird die Rinde durch Sonnenlicht erwärmt, nachts und abends ist sie jedoch starkem Frost ausgesetzt.
- Wenn der Baum im Frühling noch keine Zeit hatte, sich mit Blättern zu bedecken, schützt ihn das Weißeln vor Verbrennungen.
- Schutz vor Pilzerkrankungen.
Die Lösung kann auf verschiedene Arten hergestellt werden. Am einfachsten ist eine Lösung aus Kalk, Kupfersulfat und Wasser. Für je 10 Liter Wasser benötigen Sie 2 kg Kalk und 400 g Kupfersulfat. Um die Viskosität der Lösung zu erhöhen, können Sie etwas Paste, Kuhmist oder 1 kg Ton hinzufügen.
Bei der Pflege junger Bäume sollte man jedoch darauf achten, keine Kalkpaste zu verwenden, da diese die Belüftung der Rinde verhindert. Für junge Obstbäume wird eine Lösung aus 1,5 kg Lehm, 3 kg Kalk und 1 kg Kuhmist hergestellt. Alle Zutaten werden in Wasser aufgelöst.
Eine weitere Möglichkeit ist der Kauf einer fertigen Kalkmischung für Baumstämme. Diese Mischung ist oft preiswert und enthält Ton und Kalk. Allerdings wird sie schnell vom Regen abgewaschen und muss mehrmals erneuert werden. Alternativ kann man ein teureres Produkt mit Karbolsäure erwerben. Dieses sorgt nicht nur für eine längere Haltbarkeit des Kalks, sondern schützt auch vor Nagetieren und Hasen.
Hygieneschnitt
Bäume sollten mindestens zweimal jährlich – im Frühjahr und im Herbst – geschnitten werden. Im Herbst werden Sträucher und Bäume vor dem ersten Frost, nach dem Laubfall, zurückgeschnitten. Dabei ist jedoch Vorsicht geboten, da ein zu starker Rückschnitt dem Baum eher schaden als nutzen kann.
Die einfachste Schnittmaßnahme besteht darin, abgestorbene Triebe oder kranke Äste zu entfernen. Um zu verhindern, dass sich die Krankheit auf andere Obstbäume und Sträucher ausbreitet, empfiehlt es sich, solche Äste außerhalb des Gartens zu verbrennen. Ist der Ast abgestorben, schadet seine Entfernung dem Baum nicht. Muss ein kranker Trieb abgeschnitten werden, sollte die Schnittstelle mit Trockenöl oder Ölfarbe behandelt werden, da diese Äste noch als lebend gelten.
Das Hauptziel dieser Maßnahme ist die Verbesserung der Luft- und Sonneneinstrahlung in der gesamten Baumkrone. Durch das Entfernen überschüssiger, nach unten oder zur Krone hin wachsender Äste wird die Krone in die richtige Form gebracht. Auch sich kreuzende Äste sollten entfernt werden. Um die Sonneneinstrahlung zu maximieren, sollten die Äste gleichmäßig über den Baum verteilt sein. Auch das Beschneiden von Ästen ist ein wichtiger Schritt, da es die korrekte Wachstumsrichtung fördert.
Vorbeugende Behandlung des Gartens gegen Krankheiten
Obststräucher und -bäume werden mit speziellen Heilmitteln behandelt, um verschiedenen Krankheiten vorzubeugen. Um verschiedene Fleckenbildung zu verhindern DrogenkonsumDiese enthalten Kupfer, Kupfersulfatlösung oder Bordeauxbrühe. Vorbeugend können Fungizide wie Topsin, Horus oder Kuproksat eingesetzt werden.
Medizinische Produkte wie Strobi, Impact oder Skor können Fäulnis und Schorfbildung vorbeugen. Sollten Risse oder andere Verletzungen in der Rinde auftreten, behandeln Sie diese mit einer 5%igen Kupfersulfatlösung. Nach der Verarbeitung Sie sind mit Zement versiegelt.
Spezielle Eisenbürsten werden verwendet, um Äste und Stämme von abgestorbener Rinde zu befreien, da sich dort die Larven von Apfelmotten, Seidenraupen und anderen Insekten verstecken.
Herbstfütterung
Zur Herbstpflege von ausgewachsenen und jungen Bäumen gehört auch das Düngen. Dies ist entscheidend, da es der Pflanze eine starke Widerstandsfähigkeit verleiht, sie vor starkem Frost schützt und den Fruchtertrag in der neuen Saison steigert. Gedüngt wird beim Ausgraben der Stämme.
Im Herbst gibt es zwei Arten von Düngemitteln:
- Humus.
- Phosphor-Kalium-Dünger.
Die Humusmenge richtet sich nach dem Alter des Baumes. Bei einem Baum unter 8 Jahren reichen 30 kg Humus aus; bei einem älteren Baum 50 kg oder mehr. Bis zum Frühjahr hat der Humus Zeit zu verrotten, und die Pflanze erhält die notwendige Stickstoffzufuhr.
Monokaliumphosphat ist ein beliebter Phosphor-Kalium-Dünger. Er besteht aus 34 % Kalium und 54 % Phosphor. Dieser Dünger wird vollständig von der Pflanze aufgenommen. Da er jedoch teuer ist, empfiehlt er sich eher für sehr empfindliche Kulturpflanzen.
Kaliumhaltige Düngemittel umfassen Kaliumchlorid und Kaliumsulfat. Sträucher sollten nicht mit Kaliumchlorid behandelt werden, da es sie schwächen kann. Kaliumchlorid hat keine negativen Auswirkungen auf Bäume. Kaliumsulfat eignet sich sowohl zur Düngung von Bäumen als auch von Sträuchern. Die empfohlene Aufwandmenge beträgt 5 bis 10 Gramm pro Quadratmeter.
Zu den gängigen Phosphordüngern zählen Ammoniumphosphat und Superphosphat. Superphosphat wird für die Herbstdüngung bevorzugt, da Ammoniumphosphat Stickstoff enthält.
Besonderheiten bei der Pflege von Obstbaumsetzlingen im Herbst
Nach dem Einpflanzen besteht die Pflege junger Bäume darin, den Boden zu mulchen und sie an einer Stütze (Pfahl) zu befestigen. Um das Wurzelsystem nicht zu beschädigen, sollte man vorsichtig bis maximal 15 cm tief graben.
Die junge Rinde von Sämlingen ist für Mäuse und Hasen sehr attraktiv. Um die Jungpflanze vor Fraß zu schützen, sollte die Rinde mit einem geeigneten Material abgedeckt werden. Ein einfaches, feinmaschiges Netz eignet sich dafür. Auch herkömmliche Kunstfaserstrümpfe und -strumpfhosen sind geeignet.
So schützen Sie Ihren Garten vor Insekten
Baumrinde bietet vielen Insekten einen komfortablen Überwinterungsort. Sie können ihre Eier in der Rinde, in Nestern in der Baumkrone und sogar in abgefallenem Laub ablegen. Um Ihren Garten vor Insekten zu schützen, beachten Sie folgende Hinweise:
- Entfernen Sie Laub und andere Gartenabfälle aus dem gesamten Garten. Reinigen Sie die Baumrinde mit einer Drahtbürste. Um Raupen zu beseitigen, die im Boden überwintern, lockern Sie die Erde 15 cm tief auf.
- Untersuchen Sie alle Pflanzen gründlich. Behandeln Sie Risse und Abschürfungen in der Baumrinde mit 5%igem Kupfersulfat und versiegeln Sie diese mit Zement.
- Besprühen Sie den Garten Harnstofflösung (3 oder 5%) sowie Präparate, die Kupfer enthalten.
Diese Maßnahmen helfen dabei, den Garten vor so verbreiteten Insekten wie Obststängeln, Seidenraupen, Blattläusen und Lungenkraut zu schützen.
So schützen Sie Ihren Garten vor Nagetieren
Gartenbäume und -sträucher sind sehr anfällig für den Befall durch verschiedene kleine Nagetiere und Hasen. Zum Schutz wird der Stamm mit Material umwickelt. Dies können beispielsweise Jute oder alte Lumpen mit Dachpappe sein.
Um zu verhindern, dass Mäuse den Stamm erreichen, sollte die Baumkrone am Stammfuß gut eingegraben werden. Auch Kiefern- oder Fichtenzweige eignen sich, um den Garten vor Nagetieren zu schützen. Diese werden kreisförmig um den Stamm gelegt und festgebunden. Korianderzweige können Mäuse ebenfalls fernhalten. Verteilt man sie in der Nähe des Baumes, schreckt ihr Duft die Mäuse ab.
Die Bäume im Garten gießen
Das Bewässern des Gartens vor dem Winter empfiehlt sich nur in Regionen mit geringen Niederschlägen. Bei normaler Luftfeuchtigkeit sollte mit dem Bewässern im Oktober begonnen werden, später jedoch nicht.
Das Wässern im Herbst, kombiniert mit dem Anhäufeln des Stammfußes mit Erde, kann dem Baum sogar schaden, anstatt ihm zu nützen. Daher ist das Anhäufeln von Bäumen nur in Regionen mit wenig Schneefall und strengem Frost zulässig.
Die letzte Bewässerung vor dem Winter versorgt den Baum mit Feuchtigkeit und stärkt sein Wurzelsystem. Im Winter können die Wurzeln Feuchtigkeit aus einer Tiefe von 1,5 bis 2 Metern aufnehmen. Darüber hinaus verbessert die Bewässerung vor dem Winter das Wachstum, ersetzt die Frühjahrsbewässerung und schützt den Baum vor Sonnenbrand.
Beim Gießen ist zu beachten, dass zu viel Feuchtigkeit genauso schädlich ist wie zu wenig. Bekommt ein Baum nicht genügend Wasser, kann er keine Frostresistenz entwickeln. Im Durchschnitt sind 10 bis 16 Liter Wasser pro Quadratmeter ausreichend.
Holz ausgraben
Unerfahrene Gärtner fragen sich oft, ob das Umgraben von Bäumen im Herbst nötig ist und glauben, man könne es bis zum Frühjahr verschieben. Dabei ist das Umgraben im Herbst unerlässlich und sehr wichtig. Es tötet die Larven schädlicher und gefährlicher Schädlinge, reichert den Boden mit Sauerstoff an und zersetzt die Samen und Wurzeln verschiedener Unkräuter.
Das Ausgraben sollte spätestens im Oktober abgeschlossen sein. Da das Wurzelsystem junger Sämlinge flach ist, wird tiefes Ausgraben nicht empfohlen. Die Lage des Wurzelsystems hängt von der Obstbaumsorte ab. Apfelbäume beispielsweise haben Wurzeln in einem Radius von 20 bis 60 cm um den Stamm, während Pflaumenbäume Wurzeln in einem Radius von 20 bis 40 cm haben.
Um zu verhindern, dass der Boden gefriert und austrocknet, sollte man beim Umgraben von Obstbäumen vorsichtig vorgehen und größere Erdklumpen nicht aufbrechen. Auch das Umgraben im Spätherbst ist nicht empfehlenswert, da früher Schnee die schnelle und ausreichende Erwärmung des Bodens im Frühjahr behindert.
Laubreinigung
Im Herbst ist es bei der Pflege von Obstbäumen wichtig, das Laub zusammenzurechen. Laub bietet verschiedenen Insekten- und Schädlingslarven für den Winter Schutz und kann auch Krankheitserreger enthalten. Dies sollte beim Aufräumen des Gartens berücksichtigt werden.
Wenn die Fläche nicht von Krankheiten oder Schädlingen befallen ist, können abgefallene Blätter als guter Dünger dienen. Sammeln Sie dazu die Blätter in Säcken und schütten Sie sie im Frühjahr zum Verrotten auf einen Haufen. Über den Winter werden eventuell noch vorhandene schädliche Mikroorganismen durch Frost abgetötet. Sind die abgefallenen Blätter anfällig für Schädlinge und Krankheiten, sollten sie gesammelt und verbrannt werden.
Tipps für Anfänger
Für Gartenanfänger gibt es einige hilfreiche Tipps. Mit diesen Tipps können Sie im nächsten Jahr eine reiche Ernte einfahren, ohne Ihrem Garten zu schaden. Normalerweise stellen die meisten Triebe im Garten Ende August ihr Wachstum ein und bilden eine Endknospe. Um eine schnelle Knospenbildung zu gewährleisten, empfiehlt sich Düngen und regelmäßiges Gießen.
Die wichtigsten Maßnahmen bei der Gartenpflege sind:
- Baumstützen. Bei einer reichen Ernte ist es wichtig, die Äste vor Beschädigungen durch die schweren Früchte zu schützen. Zu diesem Zweck werden spezielle Stützen angebracht.
- Düngung. Um Ihre Obstbäume vor Frost zu schützen, sollten Sie im Herbst Phosphor-Kalium-Dünger ausbringen. Dieser stärkt die Abwehrkräfte der Pflanzen und erhöht ihre Frostresistenz.
- Das Weißeln von Baumstämmen schützt vor Krankheiten und Schädlingen und verhindert Sonnenbrand an der Rinde.
- Entfernen von abgestorbenen und trockenen Ästen.
Vergessen Sie nicht den Schutz vor verschiedenen Krankheiten, Schädlingen und Nagetieren, die den Garten befallen.
Abschließend
Es ist keine schlechte Idee, die Gartenarbeit im Herbst zu vernachlässigen. Die richtige Herbstpflege von Sträuchern und Bäumen sichert ein gesundes Wachstum. Die spätere Ernte hängt vollständig von der Qualität und Gründlichkeit der Baumpflege ab. Durch die Pflege des Gartens im Herbst schützt der Gärtner die Pflanzen vor Krankheiten, Nagetieren und Schädlingen, stärkt ihr Immunsystem und versorgt sie mit allen notwendigen Nährstoffen.

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