Dieser Artikel beschreibt detailliert, was bei der Behandlung von Herbst-Johannisbeersträuchern gegen Schädlinge und Krankheiten zu beachten ist. Wichtig ist nicht nur das richtige Spritzen, sondern auch der Rückschnitt des Strauchs und der Schutz vor Frost. Diese Tipps gelten sowohl für schwarze als auch für rote Johannisbeersträucher.
Hauptsächlich Herbstverarbeitungsaktivitäten Die Behandlung dieser Beerensträucher erfordert den Einsatz starker und giftiger Chemikalien. Prinzipiell sind auch Hausmittel möglich. Diese sollten jedoch nur dann in Betracht gezogen werden, wenn die Johannisbeeren in diesem Jahr problemlos gewachsen sind. Werden die Sträucher während der Saison von Krankheiten oder Schädlingen befallen, muss die Behandlung intensiv und gründlich erfolgen.
Anleitung zum Sprühen
Beim Spritzen ist die Wahl des richtigen Produkts der erste Schritt. Diese sollte sich nach den bereits vorhandenen Krankheiten und Schädlingen der Pflanze richten oder danach, deren Vorbeugung Priorität hat. Wichtig ist auch, dass das Spritzen bei klarem, windstillem Wetter erfolgt, da es sonst wirkungslos ist. Zudem muss der Wachstumszyklus der Pflanze berücksichtigt werden.
Phasen der Johannisbeerspritzung im Laufe eines Jahres:
- Das Spritzen im Frühjahr ist selbstverständlich unerlässlich. Die erste Behandlung sollte zudem vor dem Aufbrechen der Knospen erfolgen.
- Wenn sich der Strauch in der aktiven Blütephase befindet, muss er ebenfalls behandelt werden, allerdings mit weniger starken Präparaten.
- Nach der Blüte wird außerdem eine schwache, aber notwendige Behandlung durchgeführt.
- Die Herbstbehandlung erfolgt erst nach der Ernte und muss unbedingt vor dem ersten Frost durchgeführt werden.
Wenn wir sprechen über eine bestimmte TechnologieDann müssen Sie die Triebspitzen vor dem Aufblühen der Knospen entfernen. Sollten Sie Spuren eines dicken, hellen Belags an den Sträuchern entdecken, deutet dies darauf hin, dass Mehltaupilze den Winter überdauert haben. Die Behandlung dieser Krankheit sollte umgehend erfolgen, bevor die Pilze aus den Sporen schlüpfen und sich vermehren.
Das Video zeigt detailliert, wie man Johannisbeeren im Herbst gegen Schädlinge und Krankheiten behandelt. Der erste Schritt der Strauchpflege ist jedoch die Behandlung im frühen Frühjahr, da sich in dieser Zeit Knospenmilben besonders gut ausbreiten können. Werden sie entdeckt, sollten alle befallenen Pflanzenteile entfernt und der Strauch so gut wie möglich verjüngt werden. Bei Anthraknose, Rost oder anderen Flecken empfiehlt sich unabhängig von der Jahreszeit die Behandlung mit einem einzigen Insektizid. In diesem Fall ist eine Herbstbehandlung der Johannisbeeren mit Kupfersulfat, Eisensulfat oder Bordeauxbrühe ratsam.
Welche Präparate sollten zur Schädlingsbekämpfung im Herbst verwendet werden?
- 0,3%ige Kupferchloridlösung.
- 1% Bordeauxbrühe.
- 2% Nitrafen.
- 0,2% Malathion.
In diesem Fall eignen sich natürliche Volksheilmittel wie Wermutaufguss, Zwiebelschalen- oder Knoblauchaufguss, Tabak oder Ringelblumen hervorragend zur Vorbeugung.
Wie man es richtig verarbeitet
Die Herbstbehandlung von schwarzen und roten Johannisbeeren unterscheidet sich deutlich von der Frühjahrsbehandlung. Zur Vorbereitung auf den Winter müssen befallene Pflanzenteile samt dem gesamten Laub entfernt und verbrannt werden. Die Spritzung sollte bei kühlem, klarem und windstillem Wetter erfolgen.
Die Behandlung sollte zweimal im Abstand von zwei Wochen durchgeführt werden. Eine zusätzliche Düngung der behandelten Sträucher ist ebenfalls wichtig, um sie auf den Winter vorzubereiten. Führt der Gärtner alle Herbstbehandlungen korrekt durch, kann er im Folgejahr ohne großen Aufwand und Kosten große, süße Beeren ernten.
Über Johannisbeerschädlinge und wie man sie bekämpft
Um die am besten geeignete und spezifischste Methode zur Behandlung von Johannisbeeren im Herbst gegen Schädlinge und Krankheiten auszuwählen, ist es wichtig, die Pflanze im Herbst sorgfältig zu untersuchen und festzustellen, welche spezifischen Schädlinge bekämpft werden müssen oder welche vorbeugenden Maßnahmen für einen bestimmten Strauch erforderlich sind.
Spinnmilbe
Dieser Parasit findet sich häufig auf der Blattunterseite von schwarzen Johannisbeeren. Man kann ihn sehen entlang eines dünnen GewebesZu Beginn der Infektion bilden sich helle Flecken auf den Blättern, die sich ausbreiten und zu einer Verfärbung einzelner Blattteile führen. Schließlich nimmt das Blatt ein marmoriertes Aussehen an, trocknet aus und fällt ab.
Der Schädling breitet sich bei heißem und trockenem Wetter besonders gut aus. Er überwintert unter Laub und im Oberboden. Entfernen Sie daher im Winter unbedingt das Laub unter den Johannisbeersträuchern und lockern Sie den Boden unter den Sträuchern auf.
Spinnmilbenbekämpfung:
- Fitoverm gemäß der Gebrauchsanweisung aufsprühen. Beachten Sie, dass es sich um einen Wirkstoff handelt und dieser sicher angewendet werden muss.
- Ein gängiges Hausmittel ist ein Aufguss aus Zwiebelschalen. Dazu übergießt man 100 Gramm Zwiebelschalen mit fünf Litern Wasser. Nach fünf Tagen seiht man die Flüssigkeit ab und besprüht die Sträucher damit.
Blattlaus
Der Parasit ist auch an den Blattunterseiten und Triebspitzen zu sehen. Der Befall führt zum Einrollen der Blätter, und Ameisen befallen häufig die betroffenen Stellen. Unbehandelt trocknen die Blätter aus und sterben ab. Im Herbst sollten alle Blätter gesammelt und verbrannt werden. Die Gefahr dieses Schädlings besteht jedoch darin, dass Blattlauseier auf kahlen Sträuchern überwintern können.
Blattlausbekämpfung:
- Mit Fitoverm gemäß Gebrauchsanweisung aufsprühen.
- Senfpulver hat sich als hervorragendes Hausmittel erwiesen. Lösen Sie zehn Gramm weißes Senfpulver in einem Liter Wasser auf, lassen Sie es einige Tage ziehen und seihen Sie es anschließend ab. Verdünnen Sie die Lösung vor der Anwendung zum Besprühen fünffach mit Wasser. Alternativ können Sie auch einen Aufguss aus Knoblauch, Tabak oder sogar Orangenschalen zubereiten.
Beerenblattwespe
Dieser Schädling ist insofern einzigartig, als er Beeren befällt. Diese reifen zwar früher, werden aber geschmacklos, klein und gerippt. Die Puppen der Blattwespe überwintern in der obersten Bodenschicht direkt unter dem Strauch. Daher ist es im Herbst notwendig, die Blätter zu entfernen und den Boden zusätzlich aufzulockern.
Behandlung gegen die Beerenblattwespe:
- Während der gesamten Saison ist es wichtig, befallene Beeren zu vernichten. Besonders bis Mitte Juli ist Vorsicht geboten, da die Blattwespe im Spätsommer bereits in die Winterruhe geht.
- Der beste Zeitpunkt, um Johannisbeersträucher gegen diesen Schädling zu besprühen, ist im Frühjahr. Sie können beispielsweise „Karbofos“ oder ein ähnliches Produkt verwenden.

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