Wenn Sie nicht das Glück haben, einen kleinen See oder Fluss in der Nähe Ihres Grundstücks zu besitzen, aber trotzdem an heißen Sommertagen schwimmen möchten, sollten Sie über den Bau eines eigenen Pools nachdenken. Ein Pool ist nicht einfach nur ein mit Wasser gefülltes Loch im Boden; er ist eine solide Konstruktion.
Damit Sie sich stets an sauberem, kühlem Wasser in Ihrem Pool erfreuen können, haben wir eine Liste mit zehn häufigen Fehlern beim Bau zusammengestellt. Dieser Artikel bezieht sich ausschließlich auf fest installierte Betonpools vor einem Haus.

1. Fehlerhafte Vorbereitungsarbeiten.
Alles beginnt mit Planung, Entwurf und Vorbereitung. Zur Planung gehört die Wahl des Standorts, der Größe und der Form des zukünftigen Teichs. Die Tiefe variiert je nach Bereich. Wenn Kinder darin schwimmen sollen, ist es nicht ratsam, den Teich überall gleich tief zu gestalten. Die optimale Tiefe liegt zwischen 1 Meter und 1,60–80 Zentimetern. Dies ist ideal für Kinder und Erwachsene. Als Nächstes sollte die Gestaltung der Teichwände und des Teichbodens überlegt werden. Sollen Keramikfliesen, Kunststoff oder eine spezielle Teichfolie verwendet werden? Fliesen sind die beste Wahl.
2. Fehlerhafte Konstruktion.
Ein häufiger Fehler ist, dass Hausbesitzer beim Bau eines Kellers, angesichts des benötigten Platzes, beschließen, dort einen Swimmingpool zu installieren. Davon ist abzuraten. Die Verformungen des Hausfundaments variieren entlang des Umfangs, und typischerweise bilden sich in diesen Bereichen Risse. Ein solcher Pool wird undicht. Undichtigkeiten können auch durch eine unsachgemäße Poolkonstruktion (mangelhafte Bewehrung, fehlende Polsterung usw.) verursacht werden.
3. Falsche Betoniertechnik.
Verwenden Sie beim Gießen eines Poolbeckens keinen Beton der Festigkeitsklasse M350 von einem nicht zertifizierten Hersteller. Der Beton sollte erst gegossen werden, nachdem die Bewehrung des Fundaments und die Abdichtung installiert und befestigt sind. Es empfiehlt sich, das Poolbecken in einem Arbeitsgang zu gießen. Falls nötig, minimieren Sie die Anzahl der Gießvorgänge.
4. Für eingebettete Bauteile ist kein Platz.
Wird die erforderliche Anzahl an Bohrungen (gemäß Planung) nicht bereitgestellt, funktionieren einige der Anlagenteile (z. B. Springbrunnen, Filter oder Attraktion) nicht. Eine Lösung wäre das Bohren zusätzlicher Löcher, wodurch jedoch die Gefahr von Rissen und einer Beschädigung der Abdichtung besteht.

5. Es gibt keine Überlauftanks oder ein System zum Befüllen und Entleeren mit Wasser.
6. Verwendung von Materialien, die nicht den Anforderungen entsprechen.
Für die Abdichtung und als Fliesenkleber werden ausschließlich spezielle, polymerbasierte Materialien verwendet. Die Verwendung herkömmlicher Materialien wie Dachpappe zur Abdichtung wäre ungeeignet.
7. Billardschüssel Der Pool muss ein separates, freistehendes Bauwerk sein. Angrenzende Bauten an Wohngebäude oder Schuppen sind nicht zulässig. Unter dem Poolbecken muss eine Entwässerung vorhanden sein.
8. Mangelhaftes Wasserfilter- und Heizsystem.
