Die 12 besten schattenverträglichen Zimmerpflanzen

Blumen

Schattentolerante Zimmerpflanzen gedeihen auch bei wenig Licht. Sie besitzen verschiedene Eigenschaften, die ihnen das Überleben bei schwachem Licht ermöglichen. Sie eignen sich für dunkle Räume wie Flure, Treppenhäuser, Büros mit Nordfenstern usw. Auch in Wohnungen mit wenig Tageslicht können sie zur Begrünung beitragen.

Schattenliebende Pflanzen
Schattentolerante Pflanzen

Ihre Merkmale:

  1. Die Blätter sind in der Regel dunkler gefärbt, wodurch sie das Licht besser absorbieren können.
  2. Viele haben große Blätter, die eine große Oberfläche zur Lichtabsorption bieten.
  3. Manche haben möglicherweise längere Stängel oder Wurzeln, um das Licht zu erreichen.
  4. Sie wachsen in der Regel langsam, da sie zum Wachsen nicht viel Licht benötigen.
  5. Einige können auch bei wenig Licht blühen, aber ihre Blüten sind dann weniger farbenprächtig und größer als die von Pflanzen, die in voller Sonne wachsen.

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Aspidistra

Die Aspidistra ist eine stammlose, ausdauernde Pflanze, die auch im Halbschatten gut gedeiht. Ihre glänzenden, breit-ovalen oder lanzettlichen Blätter, die etwa 0,5 m lang und 15 cm breit werden und verlängerte Blattstiele besitzen, behalten ihre satte, dunkelgrüne Farbe bei ausreichend Licht, jedoch nicht in direkter Sonneneinstrahlung.

Aspidistra
Aspidistra

Eine Temperatur von 13–15 °C ist für die normale Entwicklung ausreichend. Die sitzenden Blüten sind unscheinbar und bräunlich-violett. Das dicke, schlangenartige Rhizom speichert Feuchtigkeit. Die Aspidistra stellt keine besonderen Ansprüche an Boden oder Luftfeuchtigkeit, sollte aber regelmäßig abgestaubt oder abgewaschen werden.

Aglaonema

Die Arten dieser Gattung sind hinsichtlich des Lichts nicht besonders anspruchsvoll, dies gilt jedoch vor allem für die grünblättrigen Arten. Exemplare mit panaschierter Färbung, die verschiedene hellgrüne Flecken und Streifen aufweisen, bevorzugen hellere Standorte. Die lanzettlichen oder länglichen Blätter erreichen eine Länge von 10–15 cm und sitzen an kurzen, fleischigen Stielen.

Das Erscheinen eines Blütenstands (eines Kolbens mit kleinen, blütenhüllenlosen Blüten), an dem ovale Beeren (gelb, rot oder weiß) reifen, gilt als Glückszeichen. Diese Beeren sind ungenießbar. Die Pflanze selbst absorbiert übrigens effektiv Giftstoffe. Sie wächst langsam. Sie bevorzugt Wärme, reagiert aber empfindlich auf Zugluft.

Zamioculcas

Die Zamioculcas ist anmutig und anspruchslos. Sie benötigt keine hohe Luftfeuchtigkeit und verträgt wenig Licht, wächst dann aber langsamer. Am besten stellt man den Topf jedoch nicht weiter als zwei Meter vom Fenster entfernt auf. Es empfiehlt sich, die Pflanze regelmäßig etwas näher ans Licht zu stellen, aber nicht in die direkte Sonne zu tauchen. Drehen sollte man sie jedoch nicht. Staunässe schadet der Zamioculcas.

Die Pflanze lässt sich durch Teilung des dicken, knollenartigen Rhizoms oder durch Bewurzelung der dunkelgrünen, gefiederten Blätter mit verdickter Basis vermehren. Sie blüht in Innenräumen selten. Wenn sie blüht, erscheint ein hellcremefarbener Blütenkolben. Bei der Pflege dieser Zimmerpflanze ist zu beachten, dass ihr Pflanzensaft giftig ist.

Die Bekanntheit der Pflanze wurde durch ihren populären Spitznamen „Dollarbaum“ noch gesteigert.

Weihnachtsstern

Obwohl Weihnachtssterne im Allgemeinen volle Sonne bevorzugen, blüht dieser Strauch in der kürzesten Tageszeit – im Dezember und Februar (Weihnachtszeit). Diese Eigenschaft brachte ihm seinen Beinamen „Weihnachtsstern“ ein, ebenso wie seine auffälligen, leuchtend roten, rosa oder weißlichen Hochblätter (die Blüten selbst sind klein und unscheinbar, grünlich-gelb). Die Triebe sind verzweigt und aufrecht. Das Laub ist oft sattgrün, manchmal mit einem cremefarbenen Rand.

Weihnachtsstern
Weihnachtsstern

Zugluft und Temperaturen unter 16 °C schaden dem Weihnachtsstern. Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung, übermäßig warme und trockene Luft, plötzliche Temperaturschwankungen und Staunässe.

Phalaenopsis

Unter den Orchideen ist die Phalaenopsis die schattenverträglichste. Diese Epiphyte, die natürlicherweise in feuchten Tropenwäldern auf anderen Pflanzen wächst und nicht der sengenden Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist, benötigt geeignete Bedingungen. Helles Licht kann dazu führen, dass sie ihr dekoratives Aussehen verliert und Sonnenbrand bekommt (insbesondere bei Besprühung).

Mäßiges Licht ist ideal. Ein Nordfenster ist geeignet. Phalaenopsis bevorzugt Temperaturen zwischen 18 und 25 °C. Die Pflanze hat typischerweise 4–6 breite, ledrige Blätter von 5–30 cm Länge und einen sehr kurzen Stängel. Die Wurzeln wachsen oberirdisch. In den Blattachseln erscheinen Blütenstiele mit duftenden, schmetterlingsförmigen Blüten.

Ficus

Gärtner schätzen diese Pflanze seit Langem. Ficus-Arten sind relativ pflegeleicht. Arten mit dunkelgrünen Blättern vertragen zeitweise wenig Licht am besten. Sie gedeihen gut in der Nähe von Nordfenstern. Im Halbschatten verliert das panaschierte Laub an Farbsättigung.

Wichtig!
Es ist wichtig zu wissen, dass Ficus-Bäume Veränderungen nicht mögen. Man sollte sie daher nicht mit Kleinigkeiten stören.
Sie bevorzugen Sprühnebel und frische Luft, reagieren aber empfindlich auf Zugluft. In kaltem Boden gedeihen sie nicht. Die optimale Sommertemperatur liegt bei 25–30 °C, die Wintertemperatur bei 16–20 °C.

Ficus
Ficus

Die beliebteste Zimmerpflanze ihrer Art ist der Birkenficus (Ficus benjamina). Er hat aufrechte Stängel und oval-längliche, spitz zulaufende, glänzende Blätter. Die Krone ist breit. Die Laubfarbe variiert je nach Sorte.

Saintpaulia

Diese beliebten Zimmerpflanzen sind kompakt, attraktiv und gedeihen gut unter künstlichem Licht. Sie können in einem geschützten Bereich des Zimmers oder sogar in einem dunklen Flur kultiviert werden. Allerdings sollten sie nicht in der Nähe von Heizkörpern oder in Zugluft stehen. Temperaturschwankungen vertragen sie nicht; eine Raumtemperatur von 20–22 °C ist ideal.

In der Floristik ist die Saintpaulia allgemein als Afrikanisches Veilchen bekannt. Sie hat kurze Stängel und eine grundständige Blattrosette. Die Blätter sind rundlich-herzförmig, ledrig und behaart, grün oder gefleckt. Die Farbe der fünfblättrigen Blüten ist unglaublich vielfältig und hängt von der Sorte ab.

Sansevieria

Selbst wer sich mit Gartenarbeit nicht auskennt, kennt die Namen „Schwiegermutterzunge“ und „Zwergschwanz“, die sich für die Sansevieria eingebürgert haben. Schließlich ist diese Pflanze weit verbreitet. Im Haus gedeiht sie sowohl in der Sonne als auch im tiefen Schatten. Die Sansevieria ist zugluftresistent und verträgt keine schwere Luft. Im Gegenzug absorbiert sie aktiv Schadstoffe und gibt Sauerstoff ab. Die Luftfeuchtigkeit ist nicht entscheidend.

Sansevieria
Sansevieria

Der Hechtschwanz besitzt ein kriechendes Rhizom, aus dem schwertförmige, dunkelgrüne oder panaschierte Grundblätter (je nach Art) wachsen, die bis zu 1,2 m lang und bis zu 7 cm breit werden und in einer harmlosen Spitze enden. Der traubige Blütenstand trägt duftende, grünlich-weiße Blüten von bis zu 4 cm Größe.

Chamaedorea

In freier Natur wächst diese Palme im Schatten hoher Bäume und ist daher schattentolerant. Sie passt sich problemlos an verschiedene Wachstumsbedingungen an. Mäßiges Gießen ist empfehlenswert. Sie bevorzugt Temperaturen zwischen 12 und 20 °C. Bei heißem Wetter profitiert sie von guter Belüftung und regelmäßigem Besprühen. Sie wächst langsam, kann aber bis zu 2 m hoch werden. Zahlreiche schlanke, bambusartige Triebe entspringen direkt dem verholzten Rhizom und tragen 6–7 hellgrüne, gefiederte Blätter.

Chamaedorea
Chamaedorea

Kleine, gelbe, duftende Blüten in Rispen erscheinen nur an jungen Exemplaren. Chamaedorea vermehrt sich durch Samen und vegetativ und reinigt die Luft in geschlossenen Räumen effektiv. Sie sollte vor starker Sonneneinstrahlung geschützt, regelmäßig besprüht und gelegentlich gedreht werden, um ein gleichmäßiges Blattwachstum zu gewährleisten.

Philodendron

Immergrüne, mehrjährige Philodendren sind vorwiegend Epiphyten, das heißt, sie klettern mit langen Luftwurzeln, sogenannten Ausläufern, an einer Rankhilfe fest. Sie vertragen keine direkte Sonneneinstrahlung, trockene Luft, Zugluft und plötzliche Temperaturschwankungen. Je nach Art gedeihen sie im Schatten oder Halbschatten. Im Winter benötigen sie mäßiges, im Sommer reichliches Gießen. Die optimale Temperatur liegt zwischen 15 und 22 °C. Der Boden sollte gleichmäßig feucht und humusreich sein.

Philodendron-Arten
Philodendron-Arten

Die Stängel der Pflanze sind fleischig und an der Basis verholzt. Die wechselständigen, gestielten Blätter verschiedener Arten sind oval, pfeilförmig oder fiederteilig. Ihre Farbe kann variieren, wobei die Spitze der Pflanze stets dunkler ist. Der Blütenstand ist ein meist weißer Kolben mit einer zweifarbigen, haubenartigen Spatha.

Gardenie

Gardenia jasminoides eignet sich hervorragend für die Zimmerkultur. Dieser kompakte Strauch (meist 45–50 cm hoch) ist mit satt dunkelgrünen, glänzenden, paarig angeordneten, ledrigen Blättern bedeckt. Zur Blütezeit bildet er üppige, duftende, rosenähnliche Blüten. Diese stehen einzeln oder in doldenartigen Blütenständen mit 4–5 Blüten und sind gefüllt oder halbgefüllt.

Die Pflanze liebt die Sonne, gedeiht aber auch im Halbschatten. Sie benötigt regelmäßiges Besprühen, im Herbst und Winter mäßiges Gießen und im Frühling und Sommer reichlich Wasser bei Temperaturen von 16–18 °C bzw. 18–27 °C. Zugluft, Temperaturschwankungen und hartes oder kaltes Wasser verträgt sie nicht.

Syngonium

Diese Zierpflanze wird üblicherweise als Hängepflanze im Haus kultiviert. Sie verträgt keine direkte Sonneneinstrahlung. Syngonium ist schattentolerant, kann aber bei wenig Licht vergeilen. Sie wächst schnell. Die grünen und panaschierten Blätter einiger Arten weisen silberne Adern und Flecken auf. Die Blätter sind herz- oder pfeilförmig. Der 0,5–2 cm dicke Stängel ist biegsam und in der Regel unverzweigt (sofern er nicht beschädigt ist).

Syngonium
Syngonium

Die Syngonium besitzt zahlreiche Luftwurzeln, mit denen sie sich an verschiedenen Rankhilfen festhalten kann. In der warmen Jahreszeit gedeiht sie bei Temperaturen von 20–25 °C, in der kühleren mindestens bei 18 °C. Ein kalter Fensterplatz ist für diese Pflanze nicht geeignet. Sie benötigt hohe Luftfeuchtigkeit und muss (außer im Winter) regelmäßig mit zimmerwarmem Wasser gegossen werden.

Häufig gestellte Fragen zum Anbau

Worin besteht der Unterschied zwischen schattentoleranten und schattenliebenden Pflanzen?
Im Vergleich zu schattenliebenden Pflanzen bevorzugen schattentolerante Pflanzen helles Licht, können aber auch im Schatten wachsen.
Ist es möglich, solche Pflanzen an nach Süden ausgerichteten Fenstern anzubauen?
Weihnachtsstern (Poinsettia) wird beispielsweise sogar empfohlen, ihn in der Nähe eines nach Süden oder Südosten ausgerichteten Fensters zu platzieren. Allerdings sollte diese Pflanze, wie andere schattenverträgliche Pflanzen auch, vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden.
Kann eine schattenverträgliche Blume dauerhaft im Schatten gehalten werden?
Um sicherzustellen, dass sich die Blume weiterentwickelt und durch Photosynthese Energie erhält, muss sie regelmäßig näher an das Licht gebracht werden.
Kann eine Blume im Schatten blühen?
Bei sehr schwachen Lichtverhältnissen findet keine Blüte statt.

Blumenliebhaber können ihre Wohnräume mit den folgenden Grünpflanzen bereichern, die sich durch Eleganz, Vielfalt und unterschiedliche Pflegeanforderungen auszeichnen. Vor allem aber haben sie alle eine Eigenschaft gemeinsam: Sie gedeihen auch bei wenig Licht problemlos.

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