Auch wenn die meisten Menschen in der modernen Gesellschaft in Wohnungen leben, verspüren sie früher oder später eine Sehnsucht nach dem Landleben. Das kann eine plötzliche Liebe zu Zimmerkakteen und anderen Zimmerpflanzen sein oder vielleicht der unerwartete Wunsch, im Garten eines Landhauses Gemüse anzubauen.
Während die erste Methode unkompliziert ist, erfordert die zweite mehr Aufwand. Anstatt den Garten auf altmodische Weise anzulegen, könnte man sich für einen relativ neuen Ansatz entscheiden – einen „Faulen Garten“. Diese Gartenart zeichnet sich durch Innovation und vielfältige Pflegemöglichkeiten für die Setzlinge aus.
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Bei sachgemäßer Standortpflege benötigen die Pflanzen keine häufigen Eingriffe, sondern nur regelmäßiges Gießen und jährliches Umgestalten der neu angepflanzten Setzlinge.
Was benötigen Sie dafür?
- Mehrere hundert Quadratmeter Land (von 3 bis 5);
- Humus (genug für die Betten);
- Polyethylenfolie (zur Abdeckung des Gewächshauses);
- Werkzeuge: Rechen, Schaufel, Hammer, Nägel, Säge;
- Bretter, ab 2 cm Dicke;
- Setzlinge oder Saatgut zum Anpflanzen.
Das könnte Sie auch interessieren:Und die Setzlinge werden Sie mit einer reichen Ernte erfreuen. Daher lohnt es sich, beim Anlegen des Gartens einmalig Geduld walten zu lassen, damit er später ein Ort der Entspannung und nicht ständiger Arbeit wird.
- Zuerst werden die Gestelle für die zukünftigen Betten montiert.
Dadurch entfällt das häufige Anhäufeln der Beete. Mit dieser Konstruktion wird der Gärtner für immer von dieser lästigen Aufgabe befreit;
- Nun müssen Sie den Humus gleichmäßig auf dem Boden verteilen und ihn eine Woche lang mit Plastik abdecken.
Während dieser Zeit sollte ein natürlicher Prozess stattfinden, der das Pflanzenwachstum weiter fördert. Mist, Kartoffelkraut oder Blätter anderer Nutzpflanzen können als natürlicher Humus verwendet werden;
- Frischer Boden oder Schwarzerde kann auch mit Zusätzen wie Vitaminen und Mineralien angereichert werden.
Nährstoffe können im Geschäft in granulierter Form gekauft werden.
- Jetzt müssen nur noch die Setzlinge gepflanzt werden, und der gemütliche Garten ist fertig.
https://youtu.be/V8Y_6p8Dqn4
Wie verteilt man die Setzlinge auf die Beete?
Auch hier gibt es hilfreiche Tipps, die unnötigen Ärger mit Setzlingen vermeiden helfen. Eine Tabelle zur Pflanzenverträglichkeit hilft dabei, festzustellen, wie gut Pflanzen gedeihen und zum Wachstum ihrer Nachbarpflanzen beitragen.
- Zucchini und Kürbis gedeihen gut neben Mais, da dieser sie unter seinen Blättern versteckt und den Boden vor dem Austrocknen schützt.
- Karotten können zusammen mit Kohl, Zwiebeln und Erdbeeren gepflanzt werden.
- Rote Bete passt gut zu grünem Gemüse, Zucchini und Kräutern.
- Zwiebeln vertragen sich gut mit Hülsenfrüchten, Kartoffeln und Kürbis.
Das könnte Sie auch interessieren:Was kann getan werden, um sicherzustellen, dass das Grundstück nicht leer bleibt?
Wenn Ihr Gartenbeet noch leer ist, lohnt es sich, es im Voraus vorzubereiten. Der Boden profitiert nicht nur von Dünger, sondern auch von bestimmten Pflanzen.
Lassen Sie die Stelle daher nicht leer, sondern bepflanzen Sie sie mit Dill oder Radieschen. Dieser kleine Trick hilft, den Boden zu düngen und vorzubereiten.
Die Vorbereitung auf den Winter wirkt sich positiv auf den Boden aus und bereitet ihn vor. Um den Boden vor Frost zu schützen und seine Fruchtbarkeit zu erhalten, decken Sie ihn mit Kartoffel- oder Rübenblättern, Stroh oder Sägemehl ab.
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Ein pflegeleichter Garten kann durch seine Schlichtheit bezaubern. Der Schlüssel liegt darin, die eigene Herangehensweise an Unkraut jäten, düngen und gießen zu überdenken, dann wird die Zeit in der Datscha zum Vergnügen.

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