Pflanzen benötigen, genau wie Menschen, Nährstoffe zum Wachsen. Die richtige Düngermenge ist entscheidend für ein optimales NPK-Verhältnis. NPK bezeichnet das Verhältnis von Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K) im Dünger. Diese Nährstoffe sind für eine stabile Basis unerlässlich.
Organische Düngemittel
Organische Düngemittel werden aus natürlichen Quellen wie Bakterien, Pilzen, Insekten und anderen Organismen hergestellt. Diese natürlichen Ressourcen fördern das Bodenleben. Nach der Ausbringung werden die organischen Düngemittel so aufbereitet, dass die Pflanzen die Nährstoffe aufnehmen können. Die Pflanze selbst reguliert, wann, wie viel und in welcher Reihenfolge sie die Nährstoffe aufnimmt. Zusammen erhöhen diese beiden Faktoren die Widerstandsfähigkeit der Pflanze gegenüber:
- Schädlinge
- Viren,
- Krankheiten.
Manche Hersteller sind der Ansicht, dass organische Düngemittel einen kleinen Nachteil haben: Sie können einen unangenehmen Geruch haben. Dies liegt daran, dass sie aus natürlichen pflanzlichen und tierischen Materialien hergestellt werden.
Das Gegenteil von organischen Düngemitteln sind mineralische Düngemittel. Aber was sind anorganische Düngemittel?
Mineraldünger
Mineralische Düngemittel, auch anorganische oder synthetische Düngemittel genannt, bestehen nicht vollständig aus natürlichen Rohstoffen, da sie industriell hergestellt werden. Alle Inhaltsstoffe sind jedoch auch in der Natur vorhanden. Der Vorteil synthetischer Düngemittel liegt darin, dass die Nährstoffe direkt von der Pflanze aufgenommen werden können und daher keine Aufbereitung wie bei organischen Düngemitteln benötigen. Sie lösen sich zudem leicht auf und werden von den Pflanzen gut aufgenommen.
Darüber hinaus haben Landwirte die Möglichkeit, ihre eigene, auf die Bedürfnisse der Pflanzen abgestimmte Nährstoffrezeptur zu entwickeln. Im Gegensatz zu organischen Düngemitteln, bei denen die Pflanze selbst ein oder mehrere Elemente zur Aufnahme auswählt, werden anorganische Düngemittel für eine gezieltere Nährstoffzufuhr eingesetzt.
Alle notwendigen Nährstoffe sind im Düngeplan berücksichtigt, und alle Anforderungen lassen sich mit nur einem Dünger präzise erfüllen. In diesem Fall ist es nicht nötig, ein bestimmtes Produkt auszuwählen.
Der Nachteil von mineralischen oder anorganischen Düngemitteln besteht darin, dass sie das Bodenleben nicht beeinflussen. Mineralische Düngemittel enthalten zudem im Verhältnis mehr Salz als organische Düngemittel. Wird der Dünger falsch angewendet und reichert sich Salz an den Pflanzenwurzeln an, kann dies zu Wurzelschäden führen. Daher ist es wichtig, dies bei der Verwendung von mineralischen Düngemitteln zu beachten.
Welche Düngemittel eignen sich am besten für Pflanzen?
Der beste Dünger für eine Pflanze hängt von vielen Faktoren ab. Zu den zu berücksichtigenden Faktoren gehören die Wachstumsbedingungen, der Nährstoffbedarf, die Empfindlichkeit der Pflanze und die Anwendungsmethode. Wir empfehlen, sich bei der Wahl eines Düngers von Experten beraten zu lassen.

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