Rosenabdeckung in Zentralrussland: Methoden und Tipps

Rose

Zentralrussland ist eine Region mit saisonalen Klimaschwankungen und recht strengen Wintern. Die Rose, die Königin der Blumen, ist eine südliche Pflanze. Daher fehlt ihr genetisch bedingt die Winterruhe. Dennoch hat diese wunderschöne Blume seit Langem die Herzen der Russen erobert, und viele Gärtner kultivieren sie mit Begeisterung. Doch wie schützt man Rosen in Zentralrussland im Winter vor der Kälte?

Bevor Sie einen Rosenstrauch für Ihren Garten kaufen, sollten Sie wissen, dass Sie ihn regelmäßig vor Frost schützen müssen. Am besten eignen sich winterharte Rosensorten, von denen es mittlerweile eine große Auswahl gibt, insbesondere kanadische Züchtungen. Auch diese benötigen Schutz, sind aber besser an kalte Temperaturen angepasst, und das Risiko, dass der Strauch erfriert, ist deutlich geringer. Rosensorten mit zarten Blüten (weiß, gelb, cremefarben) sind frostempfindlicher als tiefrote oder bordeauxrote Sorten.

Kaufen Sie nur auf Hagebutten veredelte Sträucher; dies verlängert ihren Lebenszyklus erheblich. Die Frostresistenz der Pflanze wird dadurch deutlich erhöht.

Die meisten Blumen vertragen Temperaturen bis zu -4,5 Grad Celsius. Sinkt das Thermometer unter den Gefrierpunkt, stellen Photosynthese und Wachstum ein, und die Pflanze geht in eine Ruhephase über. Daher empfiehlt es sich, die Blumen ein letztes Mal abzudecken, wenn die ersten Fröste im November oder Anfang November eintreten.

Vorbereitung des Busches auf den Winter

Rosen müssen schrittweise auf den Winter vorbereitet werden, damit sich die Pflanze allmählich an einen Zustand der Winterstarre anpassen kann.

Folge:

  1. Die Vorbereitung des Strauchs auf den Winter sollte im Juli beginnen. Stickstoffhaltige Düngemittel und Zusatzstoffe werden nicht mehr verwendet. Anschließend werden nur noch phosphor- und kaliumhaltige Düngemittel ausgebracht. Organische Substanz und Stickstoff regen das Wachstum und die Blüte der Pflanze an, und der Gärtner muss sie auf den Winter vorbereiten.
  2. Im August reduzieren wir die Bewässerung auf ein Minimum.
  3. Im September empfiehlt es sich, den Strauch mit Kaliummagnesiumsulfat zu düngen. Kalium stärkt die Wurzeln, und Magnesium fördert die Blüte in der neuen Saison. In diesem Zeitraum können Sie beginnen, die Blätter mit einer Gartenschere zurückzuschneiden und so die Photosynthese allmählich zu reduzieren.
  4. Ende September, Anfang Oktober jäten wir und entfernen dabei sämtliches Unkraut.

Um Rosen in Zentralrussland im Winter richtig abzudecken, müssen vorbereitende Maßnahmen für die Überwinterung der Pflanze getroffen werden.

Der zweite Vorbereitungsschritt ist das Beschneiden.

Vor dem Schneiden die Rosen großzügig wässern. Trockene, fruchtbare Erde in Säcke füllen, um die Sträucher für den Winter anzuhäufeln. Die Erde mit Torf und Sand vermischen und abgedeckt lagern. Aber wie schneidet man Rosen richtig?

Es gibt allgemeine Empfehlungen für Gärtner, aber jeder wählt seine eigene Schnittmethode.

Warum wird es im Spätherbst gemacht?

  1. Verjüngen Sie den Strauch. Entfernen Sie alte, junge, noch nicht verholzte und unreife Triebe. Diese würden sonst absterben und unter dem Laub verrotten. Lassen Sie nur sieben neue Triebe mit Rinde stehen. Fünf genügen in der Regel; sollten welche erfrieren, können sie im Frühjahr zurückgeschnitten werden.
  2. Die Form des Strauchs für das nächste Jahr ist festgelegt. Dazu werden die Zweige in verschiedene Richtungen ausgerichtet, sodass sie sich nicht gegenseitig behindern. Dies fördert eine gute Belüftung und gleichmäßige Sonneneinstrahlung.

Auf diese Weise werden ruhende Knospen angeregt, zukünftige Triebe und Blüten zu bilden.

Dies ist eine gute Präventivmaßnahme gegen Schädlinge und Krankheiten.

Vor dem Schneiden sollte das Laub mit einer Gartenschere entfernt werden. Dadurch wird Fäulnis und die Ausbreitung von Krankheiten verhindert. Dies ist nicht bei allen Sträuchern möglich, beispielsweise bei Kletterrosen. Diese werden vorbeugend mit eisen- oder kupferhaltigen Lösungen behandelt.

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Wie schneidet man Rosen?

Die Gartenschere muss scharf sein, und der Schnitt wird in einem Winkel einen Zentimeter von der Knospe entfernt ausgeführt.

Die Wahl des Rückschnitts – kurz, mittel oder sanft – hängt von der Rosensorte und den Vorlieben des Gärtners ab. Floribunda-Rosen können mehr Triebe behalten. Für eine üppigere Blüte empfiehlt sich ein mittellanger Rückschnitt. Bei Bodendeckerrosen sollten nur die Triebspitzen gekürzt werden. Für Teehybriden ist ein kurzer (2–3 Knospen) oder ein mittellanger Rückschnitt (6–8 Knospen) optimal. Ein mittellanger Rückschnitt wird für Hochstammrosen und englische Rosen empfohlen.

Gärtner experimentieren üblicherweise, um die für sie beste Methode zu finden. Anschließend sammeln sie die restlichen Zweige und Blätter ein und verbrennen sie, wodurch die Schädlinge und die befallenen Blätter vernichtet werden.

Die vorletzte Vorbereitungsphase

Nachdem die Überreste des beschnittenen Strauchs entfernt wurden, wird die Erde um ihn herum ausgegraben. Man kann eine kleine Menge Dünger hinzufügen, stickstoffhaltige Dünger sollten jedoch vermieden werden.

Wichtig ist, dass man einen Rosenstrauch nur dann abdecken kann, wenn er auf trockenem Boden steht. Bei Regen in der Region wird ein spezielles Schutzdach aus Kunststoff verwendet.

Wir bedecken den Busch mit Fichtenzweigen.

Lasst uns lernen, wie man Rosen in der mittleren Klimazone mit Fichtenzweigen für den Winter abdeckt – mit einer einfachen und leicht zugänglichen Methode.

Wenn die Winter in Ihrer Region relativ mild sind und strenge Fröste selten vorkommen, können Sie den Strauch mit Fichtenzweigen bedecken.

Eine vorbereitete Mischung aus Erde, Torf und Sand (etwa ein Eimer) wird in Säcke gefüllt und auf den für den Winter vorbereiteten Strauch geschüttet. Der Erdhügel sollte höher sein als die Veredelungsstelle. Anschließend wird er mit Fichtenzweigen bedeckt. Schnee bietet der Pflanze Schutz. Es empfiehlt sich, die Abdeckung im Laufe des Winters mehrmals mit Schnee zu bedecken.

Soll ein mittelschwerer oder leichter Rückschnitt erfolgen, muss der Strauch zunächst zum Boden hin gebogen werden. Hierfür eignen sich verschiedene Hilfsmittel wie steife Drahthaken, Armierungseisen, Gewächshausbögen usw. Führen Sie diesen Vorgang schrittweise in mehreren Etappen durch, um ein Abbrechen der Äste zu vermeiden. Biegen Sie den Strauch dabei nur in Richtung der Veredelungsstelle. Bestreuen Sie den Wurzelballen anschließend mit der vorbereiteten Erdmischung und bedecken Sie ihn mit Fichtenzweigen. Sie können Schaumstoff oder Bretter unter den Boden legen, wo der Strauch platziert wird.

Es ist wichtig, niemals Laub, Stroh oder Kompost als Dämmmaterial zu verwenden. Diese Materialien verrotten und können Krankheiten verursachen. Nur Eichenlaub, das diesem Verrottungsprozess nicht unterliegt, ist zulässig.

Mit Erde und Sägemehl abdecken

In Zentralrussland kann man Rosen im Winter auch mit Sägemehl abdecken (siehe Foto unten). Diese Methode eignet sich für Regionen mit relativ milden Wintern und trockenen Böden. Bei hohem Grundwasserspiegel ziehen Sägemehl und Erde Feuchtigkeit an und gefrieren. Dies kann zum Absterben des Strauchs oder einzelner Triebe führen.

Bei diesem Verfahren wird Sägemehl in die vorbereitete Mischung eingemischt, das als zusätzliche Isolierung dient. Zusätzlich wird der Strauch mit Vliesstoff umwickelt und festgebunden. Diese Abdeckungsmethode eignet sich am besten für starre, aufrechte Sträucher.

Rosen lassen sich am zuverlässigsten mit Vliesisolierung auf einem Rahmen abdecken.

Die effektivste Abdeckungsmethode ist die Lufttrocknung mit Vliesisolierung. Am bekanntesten ist Spinnvlies, wobei die Bezeichnungen je nach Hersteller variieren. Es besteht aus Polymerfasern und bietet mehrere Vorteile:

  1. Sie lassen kein Wasser durch, sind aber gleichzeitig dampfdurchlässig wie eine Membran, sodass die darunter liegende Pflanze atmen kann.
  2. Sie sind gute Isolatoren. Je dicker das Material, desto wärmer.
  3. Es lässt Licht durch, sodass die Rosen nach dem Aufblühen im Frühling nicht durch grelles Sonnenlicht gestresst werden. Es ist wichtig, helles Spinnvlies zu kaufen.
  4. Ein recht strapazierfähiges Material, beständig gegen UV-Strahlung und Temperaturschwankungen. Es kann bis zu 5 Jahre halten.
  5. Darüber hinaus ist das Material preiswert.

Über dem Strauch wird ein Gerüst errichtet, dessen Wurzeln angehäuft werden. Dieses kann aus Holzbrettern, Armierungsgitter, speziellen Bögen oder Kunststoffboxen bestehen. Die Oberseite wird mit Vliesstoff abgedeckt, dessen Enden mit schweren Gegenständen beschwert werden. Anschließend kann eine Schicht Erde hinzugefügt werden. Eine Seite bleibt bis zum ersten Frost offen; sobald es dauerhaft kalt wird, wird sie geschlossen. In diesem Schutz überwintert die Pflanze bei einer Durchschnittstemperatur von 4 °C.

In Mitteldeutschland hat jeder Gärtner seine eigene, individuelle Herangehensweise an das Abdecken von Rosen für den Winter. Beispielsweise fertigen sie schirmförmige Gestelle aus Spinnvlies an.

Die Rose ist eine Gartendekoration und gleichzeitig eine empfindliche Pflanze des Südens, die Schutz vor Kälte benötigt.

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