Pflege von Lilien nach der Blüte

Lilien

Pflege von Lilien nach der BlüteBlumen benötigen während ihres gesamten Wachstums Pflege, und auch die Nachsorge von Lilien nach der Blüte ist entscheidend. Erfahren Sie, wie Sie Ihre Lilien im Garten richtig pflegen, um sich im nächsten Jahr an noch mehr Blüten zu erfreuen. Lilien benötigen eine kontinuierliche Kalium-Phosphor-Zufuhr im Boden. Wir raten von mineralischen Düngemitteln ab, da diese nur kurzfristig wirken und den Zustand der Pflanzen später sogar verschlechtern können. Auch Mist ist schädlich für Lilien; verwenden Sie ihn niemals an diesen empfindlichen Pflanzen, da er zu verschiedenen Krankheiten sowie Pilz- und Virusinfektionen führen kann.

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Verpflanzung nach der Blüte

Etwa Mitte August, wenn die Lilien ungefähr einen Monat lang geblüht haben, können Sie sie umtopfen. Lassen Sie sich dabei Zeit, denn die Lilienzwiebeln müssen ausreichend Nährstoffe aufnehmen und vollständig ausreifen, bevor Sie sie umtopfen. Sobald Stängel und Blätter vollständig verwelkt sind, graben Sie die Zwiebeln vorsichtig mit einer Mistgabel aus, ohne die Wurzeln zu beschädigen. Entfernen Sie sorgfältig abgestorbene Teile und Schuppen, spülen Sie die Zwiebeln ab und behandeln Sie sie mit einer Desinfektionslösung aus Kaliumpermanganat oder Malathion. Anschließend lassen Sie die Zwiebeln im Schatten gründlich trocknen, schneiden die Wurzeln zurück und können sie einpflanzen.

Lilien umpflanzen

Die Zwiebeln bilden Tochterzwiebeln, die abgetrennt und separat gepflanzt werden sollten. Nach zwei bis drei Jahren entwickeln sie sich zu eigenständigen Pflanzen und beginnen zu blühen. So können Sie die Anzahl der Blumen in Ihrem Garten deutlich erhöhen, und während die ersten Zwiebeln noch wachsen, entwickeln sich bereits neue Tochterzwiebeln.

Bereiten Sie als Nächstes den Boden vor. Ist der Boden schwer oder fettig, geben Sie etwas Sand oder Kieselsteine ​​in die Pflanzlöcher, um eine gute Drainage zu gewährleisten. Lilien vertragen keine Staunässe, da ihre Wurzeln faulen können. Bedecken Sie die Kieselsteine ​​mit Erde. Sie können auch einige Kiefernnadeln darüberstreuen; Lilien werden diese lieben und weniger anfällig für Krankheiten sein.

Lilien pflanzen

Die Pflanztiefe berechnet sich üblicherweise aus dem dreifachen Durchmesser der Zwiebel. In leichten Böden sollte man die Zwiebeln etwas tiefer setzen; größere Zwiebeln bis zu 12 cm, kleinere bis zu 8 cm tief. Der Abstand zwischen den Pflanzlöchern hängt von der Pflanzengröße ab. Bei kleinen Zwiebeln reichen 15 cm, bei großen Zwiebeln hingegen bis zu 25 cm, damit sie sich nicht gegenseitig beschatten. Beim Pflanzen die Wurzeln vorsichtig ausbreiten, mit Erde bedecken, festdrücken und anschließend mulchen. Torf, verrottetes Sägemehl oder Kompost eignen sich dafür. Das Mulchen hilft, die Feuchtigkeit im Boden zu halten, die Zwiebeln zu isolieren und ihnen im Frühjahr zusätzliche Nährstoffe zuzuführen.

Lilien werden üblicherweise im Alter von 3–5 Jahren umgetopft, da die Blüte nachlässt, die Pflanzen schwächer werden und oft anfällig für Thripse sind. Wählen Sie zum Umtopfen einen sonnigen, trockenen Standort. Berücksichtigen Sie auch die Farbe der Lilie: Hellfarbige Sorten bevorzugen sonnige Plätze, während dunkle und farbenprächtige Sorten im Halbschatten gut gedeihen.

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Lilien für den Winter abdecken

Im Spätherbst sollten die Lilienstängel zurückgeschnitten werden. Bei einem strengen, schneelosen Winter empfiehlt es sich, sie mit mindestens 10 cm Sägemehl abzudecken. Torfmoos ist ebenfalls geeignet. Die Abdeckung sollte jedoch erst erfolgen, wenn der Boden leicht gefriert. Andernfalls nutzen Mäuse und andere Nagetiere die Abdeckung als Winterquartier. Im Frühjahr, bevor die neuen Triebe austreiben, sollte die Abdeckung entfernt werden.

Wie man Seerosen pflegt

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Diese anspruchsvolle Schönheit ist sehr empfindlich und muss mit Sorgfalt behandelt werden. Vermeiden Sie es, die Blätter zu gießen, da dies zu Blattverbrennungen oder Botrytis, einer gefährlichen Pilzkrankheit für Lilien, führen kann. Gießen Sie nicht abends; die beste Zeit ist morgens oder nachmittags, wenn keine direkte Sonneneinstrahlung vorhanden ist. Gießen Sie sparsam, aber regelmäßig und achten Sie darauf, dass die Erde weder austrocknet noch Staunässe bekommt. Zu viel Wasser, insbesondere bei heißem Wetter, kann zu Fusarium-Fäule führen, und es kann sich auch Bakterienfäule entwickeln. Bei kühlem Wetter kann zu viel Wasser braune Flecken verursachen.

Wie man füttert

Lilien, die im Herbst nach der Blüte umgepflanzt werden, sollten im zeitigen Frühjahr, sobald die Stängel austreiben, erstmals mit einer Ammoniumnitratlösung gedüngt werden. Eine zweite Düngung erfolgt während der Knospenbildung mit Nitrophoska. Nach der Blüte wird Kaliumsulfat und Superphosphat verwendet. Sterilisierte Komposte wie „Bogatyr“ und „PIKSA“ eignen sich hervorragend zur Düngung von Lilien. Auch Laubkompost hat sich als wirksam erwiesen. Um Krankheiten vorzubeugen, sollten die Pflanzen mit 1%iger Bordeauxbrühe besprüht werden.
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