Aloe ist eine beliebte Zimmerpflanze, die für ihre heilenden Eigenschaften bekannt ist. Sie wächst wild in Ländern mit heißem, trockenem Klima, darunter Afrika, Südamerika und Südwestasien. Es gibt über 300 Arten, aber nur wenige werden in der Medizin und Kosmetik verwendet.
Es ist aufgrund seiner feuchtigkeitsspendenden, entzündungshemmenden und wundheilungsfördernden Eigenschaften beliebt. Es wird zur Behandlung von Hauterkrankungen, zur Stärkung des Immunsystems und zur Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens eingesetzt. Es hat schmale, fleischige Blätter, die eine Rosette an einem kurzen Stängel bilden.
Sie blüht selten, doch wenn sie blüht, bildet sich an der Spitze eine lange Traube kleiner gelber Blüten. Sie ist pflegeleicht und gedeiht auch bei wenig Licht und seltenem Gießen. Um jedoch ihre volle Zierwirkung zu entfalten, benötigt sie ausreichend Licht und Feuchtigkeit.
Allgemeine Merkmale und Pflegeeigenschaften
Die sukkulente Aloe, auch bekannt als Agave, gehört zur Familie der Asphodelaceae. Sie wächst sehr langsam und blüht in Innenräumen selten. Die meisten Arten sind stammlos. Ihre Blätter bilden eine Rosette am Grund.
Diese Blume ist recht widerstandsfähig gegenüber plötzlichen Klimaveränderungen. Das Blattmark enthält viel Feuchtigkeit. Bei widrigen Bedingungen schließen sich die Poren auf der Blattoberfläche, sodass die Feuchtigkeit erhalten bleibt und die Blume widerstandsfähiger wird.
Aloe benötigt viel Licht und gedeiht daher am besten an einem sonnigen Fensterplatz. Im Winter muss der Raum nicht wärmer gehalten werden, da die Pflanze bei Temperaturen ab 10 °C gut wächst.
Im Sommer sollte reichlich, im Winter mäßig (einmal wöchentlich) gegossen werden. Besprühen ist nicht notwendig. Ein Vorteil ist die hohe Krankheitsresistenz der Pflanze, die selten von Schädlingen befallen wird. Aloe vermehrt sich durch Samen und Stecklinge.
Katalog
Motley
Die Blume verdankt ihren Namen dem charakteristischen Muster ihrer Blätter – hellen, dicht beieinander liegenden Flecken, die Streifen bilden. Der Blattrand ist weiß gesäumt und weist kaum sichtbare, abgerundete Stacheln auf.
Die Blüte erreicht eine durchschnittliche Länge von 30 cm. Aloe variegata gehört zu den wenigen Arten, die auch in Innenräumen blühen. Die Blüte kann bereits im vierten Jahr erfolgen. Der Blütenstiel wächst aus einer bis zu 30 cm langen Rosette. Die Blüten sind orange oder rosa.

Bei der Wahl des Topfes ist zu beachten, dass das Wurzelsystem schnell wächst und recht schwer wird. Die Temperatur sollte im Sommer idealerweise 22 °C und im Winter 14 °C nicht überschreiten. Zum Gießen ist warmes Wasser unerlässlich.
Im Sommer gießen Sie, sobald die Erde trocken ist, im Winter alle zwei Wochen. Staub lässt sich durch Abwischen der Blätter entfernen. Insgesamt ist diese Pflanze pflegeleicht und einfach zu pflegen.
Gefaltet
Die Blätter dieser Art sind in zwei Reihen übereinander angeordnet und ähneln einem Fächer. Sie sind dunkelgrün, lang und flach. Die Stacheln an den Blättern sind kaum sichtbar. Aloe plicata erreicht eine Höhe von 3 bis 5 Metern. Sie blüht im Frühling und Frühsommer mit großen, leuchtend orangefarbenen Blüten.

Sie blüht selten in Innenräumen. Diese Art wird typischerweise in der Gartengestaltung oder in Gewächshäusern verwendet. Es wird empfohlen, die Pflanze im Winter ins Haus zu holen. Mäßig gießen, besonders im Winter.
Hocken
Die Rosette der Aloe scallytum besteht aus zahlreichen dünnen, länglichen, an den Spitzen zugespitzten Blättern. Diese krautige Pflanze besitzt graugrüne Blätter, die dicht mit zahlreichen kleinen, hellen, gewölbten Strukturen besetzt sind.

Die Blattränder sind mit etwa 10 cm langen weißen Stacheln besetzt. Diese Art besitzt einen rund 30 cm langen Blütenstiel, und der Blütenstand selbst besteht aus orangefarbenen oder roten Blüten. Die Blüte ist sehr selten.
Dichotom
Diese auch als Köcherbaum bekannte Art erreicht enorme Größen von bis zu 9 Metern. Der Stamm kann einen Durchmesser von bis zu 1 Meter erreichen. Die Zweige der dichotomen Aloe sind länglich und hellgrau. Die lineal-lanzettlichen Blätter sind 35 Zentimeter lang, bläulich-grün, massiv und an der Spitze zugespitzt.

Die Stacheln sind klein und kaum sichtbar. Die Pflanze verträgt hohe Temperaturen und geringe Feuchtigkeit problemlos. Sie vermehrt sich durch Samen.
Stark verzweigt
Diese mehrjährige Pflanze erreicht eine Höhe von bis zu 2 Metern. Ihr besonderes Merkmal ist ihre Frostresistenz. Aus dem Blütenansatz wachsen zahlreiche Triebe mit langen, massiven Blättern.

Sie kann bis in den Spätherbst im Freien wachsen. Im Winter sollte sie jedoch umgetopft werden. Die Pflanze sollte an einem Ort mit wenig direkter Sonneneinstrahlung stehen. Sie benötigt nicht viel Wasser.
Kappenförmig
Diese Art eignet sich hervorragend für die Fensterbank. Aloe vera ist eine sonnenliebende Pflanze, die direktes Sonnenlicht verträgt. Für optimales Wachstum benötigt sie ausreichend frische Luft und sollte reichlich gegossen werden. Von Oktober bis Februar, wenn die Pflanze ruht, sollte weniger gegossen werden.

Der Stängel ist kurz und trägt dicht gedrängte, dunkelgrüne Blätter. Die Blattränder sind mit kleinen, hellen Stacheln besetzt. Die Pflanze wird im Frühjahr durch Stecklinge vermehrt.
Hübsch
Diese mehrjährige Pflanze ist stammlos. Ihre dunkelgrünen Blätter sind lang, gebogen, an der Spitze spitz zulaufend und erreichen eine Länge von bis zu 15 Zentimetern. Die Blattränder sind mit kleinen Stacheln besetzt und weisen ein Muster aus hellen, erhabenen Flecken auf.

Der Blütenstiel erreicht eine beeindruckende Länge von fast 50 cm. Die Blüten ähneln leuchtend orangefarbenen Glocken. Diese Art verträgt keine volle Sonne und benötigt keine üppige Bewässerung. Die Blätter sind weniger fleischig und speichern weniger Feuchtigkeit als bei anderen Arten.
Dornen
Die Blätter der Sukkulente *Spinosa* sind recht breit, laufen aber an den Spitzen in scharfe, gebogene Grannen aus. Die gesamte Oberfläche ist mit kleinen, erhabenen weißen Punkten bedeckt. Die Pflanze erreicht eine Länge von 25 cm und bildet eine charakteristische Rosette. Die Blätter sind fleischig und sukkulent.
Erhält die Pflanze nicht genügend Licht, verfärbt sie sich (die Blätter werden grüner) und blüht nicht. Im Frühling erscheinen orangefarbene, längliche Blüten am Stängel. Die Vermehrung erfolgt durch Samen, Ableger oder Stecklinge.

Zu viel Wasser ist für diese Sorte schädlich, da es die Pflanze abtöten kann. Die Pflanze muss mindestens alle zwei Jahre gedüngt und umgetopft werden.
Weißblühend
Die Rosette der Sukkulente besteht aus schmalen, etwa 15 cm langen Blättern. Die Blätter sind hellgrün, fein gezähnt und fühlen sich rau an. Sie sind mit einem Muster aus weißen Punkten überzogen.
Diese Aloe-Art zeichnet sich durch ihre weißen, lilienähnlichen Blüten aus. Nach der Blütezeit blüht diese mehrjährige Pflanze über einen langen Zeitraum. Sie hat keinen Stamm. Wie bei anderen Aloe-Arten ist Staunässe schädlich. Sie benötigt viel Licht und einen gut belüfteten Standort.
Jackson
Die Blätter dieser Sorte sind glänzend hellgrün, zugespitzt und tragen einen einzelnen Dorn. Die Blattoberfläche ist mit ungleichmäßig gefärbten weißen Flecken bedeckt. Jacksons Staude hat einen kleinen Stängel.

Die Pflanze erreicht eine Höhe von 30 cm. Sie muss nur selten gegossen werden. Sie bevorzugt indirektes Licht und benötigt eine gute Sauerstoffversorgung, daher sollte der Raum gut belüftet sein. In Innenräumen blüht sie selten.
Diskonigsa
Aloe diskonigsii ist die kleinste Art. Ihr kurzer, krautiger Stängel wird von Blättern umrahmt, die eine sternförmige Rosette bilden.

Die Blätter sind dunkelgrün mit weißen Flecken und Warzen. Die Pflanze blüht mit orangefarbenen, röhrenförmigen Blüten.
Arrangiert
Diese auch als „Fernstauden“ bekannten Blumen wachsen natürlich und zeichnen sich durch einen langen Stiel von etwa 3 Metern Länge aus. In Innenräumen erreichen sie eine deutlich kleinere Größe.

Die Blätter sind abgerundet und oben zugespitzt, ähnlich einem Ei. Sie sind grün. Diese Staude blüht im Sommer mit gelben Blüten. Gießen Sie reichlich, sobald die Erde trocken ist. Viel Licht ist unerlässlich.
Schwarzdorn
Der Name ist Programm. Diese Art zeichnet sich durch schwarze, an der Basis hellere Stacheln aus. Die krautige Pflanze ist stammlos. Die lanzettlichen, bis zu 20 cm langen Blätter sind dunkelgrün.

Kleine rote Blüten blühen an einem bis zu 1 m langen Blütenstiel. Die Pflanze ist pflegeleicht. Im Winter sollte die Wassergabe um das Zwei- bis Dreifache reduziert werden, da sie ruht und kaum wächst.
Haworthiformes
Diese mehrjährige Pflanze besitzt besondere Merkmale, die sie für die Zierkultur sehr attraktiv machen. Die Sukkulente zeichnet sich durch Blätter aus, die oft mit langen, weißen Borsten bedeckt sind. Die langen, spitz zulaufenden Blätter bilden eine recht große Rosette.

Sie benötigt einen leichten, lockeren und gut durchlüfteten Boden. Sie ist pflegeleicht. Mäßig gießen. Die Pflanze wächst auch im Winter weiter.
Medizinische Arten
Der Wert von Heilpflanzen liegt in ihren heilenden Eigenschaften, die der Menschheit seit über tausend Jahren bekannt sind. Nicht alle Pflanzenarten besitzen diese Eigenschaften.
Seifig
Diese Heilpflanze ist ein beliebter Gast auf der Fensterbank. Sie hat praktisch keinen Stamm. Die dunkelgrünen Blätter bilden eine Rosette mit braunen Stacheln an den Spitzen. Diese Sorte weist zudem ein charakteristisches Muster aus kleinen weißen Punkten auf.

Die Blattränder sind von kleinen, dicht beieinander stehenden Stacheln gesäumt. Während der Blütezeit erscheinen gelb-rote Blüten am Stängel. Die Pflanze ist pflegeleicht und benötigt nur mäßiges Gießen.
Barbados
Die auch als „Aloe barbadensis“ bekannte Pflanze hat einen kleinen Stamm. Ihre steifen, dunklen Blätter können bis zu 50 cm lang werden, sind schwertförmig und wachsen fast senkrecht in einer Rosette. An den Blatträndern befinden sich kleine, spitze Stacheln.

Der Blütenstiel erreicht eine enorme Länge (bis zu 90 cm) und trägt rote oder orangefarbene Blüten. Im Sommer sollte die Pflanze ein- bis zweimal wöchentlich, im Winter einmal wöchentlich gegossen werden. Direkte Sonneneinstrahlung wird zwar nicht empfohlen, ist aber dennoch möglich.
Baumartig
Eine der am häufigsten in Innenräumen kultivierten Aloe-Arten ist die Baum-Aloe (Aloe arborescens). In freier Natur erreicht sie eine Höhe von 3 Metern und ähnelt einem kleinen Baum. Ihre Blätter sind länglich, mit gebogenen, scharfen Rändern und dicht beieinander stehenden kleinen Stacheln.
Die Sukkulente besitzt einen kräftigen Stamm. An der Spitze kann sich ein kleiner Blütenstand bilden. Allgemeine Pflegehinweise sollten beachtet werden. Um ihre Heilwirkung zu fördern, ist es wichtig, dass die Pflanze ausreichend Feuchtigkeit erhält.
Erschreckend
Trotz ihres ungewöhnlichen Aussehens und Namens besitzt die Blume Heilwirkungen. Die Rosette besteht aus kräftigen, relativ fleischigen und langen Blättern. Die Oberfläche der hellgrünen Blätter ist mit helleren, gewölbten Auswüchsen bedeckt.

Diese Sukkulente kann eine Höhe von 80 cm erreichen. Sie blüht mit weißen Blüten. Sie verträgt hohe Temperaturen und niedrige Luftfeuchtigkeit problemlos, dennoch ist Vorsicht geboten, wenn man die heilende Wirkung ihres bitteren Saftes nutzen möchte.
Glaube oder Gegenwart
Sie besitzt eine einzigartige chemische Zusammensetzung und heilende Eigenschaften. Aloe vera ist eine buschige Pflanze mit einem schwach ausgeprägten Stamm und zahlreichen Trieben. Die zahlreichen Rosetten bestehen aus langen Blättern mit scharfen Stacheln an den Rändern.

Eine Besonderheit dieser Art ist, dass nicht nur die Blätter, sondern auch der Stängel medizinisch genutzt werden. Zudem geben die Blüten während des Wachstums Phytonzide in die Luft ab. Sie findet breite Anwendung in der Kosmetik, der Parfümherstellung und in der Küche.
Häufig gestellte Fragen
Aloe vera wird aufgrund ihrer einzigartigen Eigenschaften seit Jahrtausenden von Menschen genutzt. Ihr Saft enthält Vitamine und verschiedene wertvolle Spurenelemente. Selbst wenn die Blüte nicht für medizinische oder kosmetische Zwecke verwendet wird, ist sie eine lohnende Ergänzung für jede Zimmerpflanzensammlung.





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