Ein Holzofen eignet sich ideal zum Beheizen kleiner Einfamilienhäuser. Diese Geräte bieten zahlreiche Vorteile, allen voran ihren günstigen Preis. Ein weiterer wichtiger Vorteil ist die einfache Selbstmontage. Moderne Kaminöfen fügen sich zudem harmonisch in jede Einrichtung ein.
Wichtig! Soll ein Kaminofen zur dauerhaften Beheizung eines Hauses in Betracht gezogen werden, muss unbedingt zusätzlich geklärt werden, ob das Produkt für diesen Zweck geeignet ist. Optionen wunderschöne DIY-Dacha-DekorationenDie
Ein Kaminofen für ein Sommerhaus ist in puncto Effizienz durchaus mit vollwertigen Öfen oder Heizkesseln vergleichbar, die mit Festbrennstoffen, Gas oder Strom betrieben werden. Allerdings dient dieser Ofen lediglich als zusätzliche Heizeinheit und eignet sich ideal für ein kleines Privathaus, nicht aber für einen dauerhaften Wohnsitz wie ein Sommerhaus.
Haupttypen von Kaminöfen
Ob Gusseisen oder Ziegel, ob gekauft oder selbstgebaut – dies ist nur eine grobe Einteilung. Zunächst sind die Unterschiede in Form und Größe wichtig, dann die Unterschiede in der Heizleistung und schließlich das verwendete Material. Auch der Verwendungszweck spielt eine wichtige Rolle: Manche Öfen eignen sich nur zum Beheizen eines Raumes, während andere auch zum Erhitzen von Warmwasser und zum Kochen genutzt werden können.
Moderne Kaminöfen für Wohnhäuser bestehen meist aus Stahl. Es sind aber auch Modelle aus Gusseisen erhältlich. Beispiele hierfür sind die vielseitigen Gusseisenöfen „Baikal-8“, „Marseille“, „Marseille-mini“ und „Lion“. Gusseiserne Kaminöfen sind langlebiger als Metallöfen. Sie sind jedoch auch schwerer und teurer.
Bei der Auswahl eines Kaminofens für Ihr Zuhause sollten Sie sofort auf die zu beheizende Raumgröße achten. Typischerweise hat ein Kaminofen eine Heizleistung von 6 bis 11 kW. Lesen Sie hier mehr darüber. Bauen Sie sich selbst einen HolzofenDie
Wichtig! Angenommen, Sie möchten ein 100 Quadratmeter großes Haus beheizen, dann benötigen Sie einen Kaminofen mit maximaler Leistung. Für ein kleines Ferienhaus reichen hingegen 6–7 kW aus.
Ein weiterer wichtiger Faktor vor dem Kauf ist der Aufstellungsort des Ofens. Üblicherweise wird er in einer Ecke oder an einer Wand aufgestellt. Bei ausreichend Platz empfiehlt sich die Wandmontage. Eckkamine sind ideal für kleine Räume, allerdings ist die Modellauswahl deutlich geringer als bei Wandkaminen.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass ein Kaminofen für ein Sommerhaus auch über ein Kochfeld verfügen kann. Das ist ein großer Vorteil, denn neben dem Heizen des Raumes kann man auf einem solchen Ofen auch kochen. Typischerweise besteht das Kochfeld aus gusseisernen Ringen mit unterschiedlichen Durchmessern, die für jedes Kochgeschirr geeignet sind und eine lange Lebensdauer haben.
Wie ein Kaminofen funktioniert
Ob es sich um einen gemauerten Ofen für Ihr Zuhause handelt, ob er selbstgebaut oder im Laden gekauft ist, spielt keine Rolle – das Funktionsprinzip ist immer dasselbe. Das gängige Modell (nicht aus Ziegeln) „Jenissei“ umfasst beispielsweise folgende Merkmale in seiner Konstruktion:
- Stahlgehäuse 6 mm.
- Brennkammer und Luftkanäle im Inneren der Struktur.
- Türen mit hitzebeständigem Glas.
- Platz zum Sammeln von Ruß und Asche.
- Gusseiserne Roste.
- Ein Rohr zur Abführung von Verbrennungsprodukten.
Wie funktioniert so ein Ofen? Wenn Sie selbst einen gemauerten Ofen bauen würden, wäre das Funktionsprinzip dasselbe. Weitere Informationen zum Bau eines Kaminofens aus Ziegeln oder anderen Materialien finden Sie im Video in diesem Artikel.
Wenn also fester Brennstoff in der Brennkammer entzündet wird, steigt warme Luft durch den Abzugskanal auf und entweicht durch spezielle Öffnungen (üblicherweise oben und an den Seiten des Ofens). Kalte Luft strömt von unten ein, erwärmt sich beim Durchströmen der Ofenkanäle und gelangt dann warm in den Raum. Bei diesem Modell wird der Raum zusätzlich auch durch die Kaminglasscheibe erwärmt.
Interessant! Das Clean Glass-System verhindert die Bildung von Ruß und Schmutz auf dem Glas. Ein unter der Tür angebrachtes Dämpferventil lässt Luft auf das Glas strömen.
Nachdem das Holz verbrannt ist, werden die Verbrennungsprodukte durch eine Entlüftungsöffnung oben und hinten im Feuerraum abgeleitet. Die Ascheschale reguliert die Holzverbrennung im Brennraum. Ist sie geöffnet, gelangt mehr Luft in den Feuerraum, was zu einer intensiveren Verbrennung führt. Ist sie geschlossen, verläuft die Verbrennung im Brennraum schwächer.
Solche Holzöfen kann man selbst herstellen. Mach es auch aus Ziegelsteinen.Fertigmodelle, die sich schnell und einfach zu Hause montieren lassen, sind preiswert. Allerdings bestehen diese im Handel erhältlichen Modelle meist aus Stahl oder Gusseisen, nicht aus Ziegeln. Holzöfen sind eine vielseitige Möglichkeit, ein kleines, nicht dauerhaft bewohntes Privathaus zu beheizen.
