Wenn Sie Veilchen aus Samen zu Hause ziehen möchten, zeigen wir Ihnen, wie Sie diese wunderschöne, farbenfrohe Pflanze erhalten, die zweifellos ein Blickfang in Ihrem Garten sein wird. Mit Sämlingen kann die Blume bereits im ersten Jahr blühen.
Anzucht aus Sämlingen, die erste Methode
Säen Sie die Samen in lockere, feuchte Erde (das ist wichtig!). Sie können sie in jedem beliebigen Gefäß aussäen, von Blumentöpfen bis hin zu Vorratsdosen. Ziehen Sie mit dem Finger eine bis zu einem halben Zentimeter tiefe Furche und lassen Sie dabei etwa einen Zentimeter Abstand zwischen den Furchen. Bedecken Sie die Erde anschließend mit Erde und gießen Sie sie an. Decken Sie die Anzuchtgefäße mit Frischhaltefolie ab, um eine feuchte Umgebung zu schaffen. Öffnen Sie Ihr Mini-Gewächshaus jedoch zweimal täglich für jeweils 10 Minuten, um Schimmelbildung vorzubeugen. Die Raumtemperatur sollte über 20 Grad Celsius liegen. Ein dunkler Schrank oder ein sonniger Balkon sind bis zum Auflaufen der Sämlinge nicht unbedingt erforderlich.
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Die zweite Methode zur Anzucht von Sämlingen aus Samen
Eine weitere, bei Gartenexperten beliebte Methode ist folgende: Man füllt einen Topf mit Erde und gießt diese großzügig mit warmem Wasser (über 30 Grad Celsius). Anschließend verteilt man die Samen mit etwas Abstand auf der Erdoberfläche. Den Topf deckt man mit Frischhaltefolie ab und stellt ihn an einen warmen Ort. Die Keimlinge keimen in der Regel innerhalb von 10 Tagen. Manchmal dauert es 20 bis 25 Tage, bis die Keimlinge erscheinen; dies kann daran liegen, dass die Samen alt sind oder von einer dicken Erdschicht bedeckt wurden. Dann kann man den Topf beispielsweise auf einen Balkon oder eine Fensterbank stellen. Veilchenkeimlinge sind sehr robust, aber man sollte die Frischhaltefolie nicht zu früh entfernen. Man geht dabei schrittweise vor und lüftet die Erde zweimal täglich für 20 Minuten. Nach einer Woche kann die Folie entfernt werden.
Wie und wann man eine Bratsche umtopft
Pflanzen Sie Ihre Stiefmütterchen erst ins Freiland, wenn es dauerhaft warm ist. Halten Sie beim Pflanzen einen Abstand von mindestens 15 Zentimetern ein, um Krankheiten wie Mehltau vorzubeugen. Die Wahl des richtigen Standorts ist entscheidend. Stiefmütterchen bevorzugen kühle, aber helle Plätze. Ideal sind Standorte unter Obstbäumen. Da sich Stiefmütterchen gegenseitig bestäuben, sollten verschiedenfarbige Sorten in einem angemessenen Abstand gepflanzt werden. Wenn Sie Stiefmütterchen auf einem Balkon pflanzen, wählen Sie am besten einen nach Westen oder Osten ausgerichteten. Auf einem nach Süden ausgerichteten Balkon blüht die Pflanze zwar auch prächtig, jedoch nur bis Juli, wenn die Hitze einsetzt.
Selbstaussaat
Nach der Blüte bildet sich bei der Stiefmütterchen eine dreiteilige Kapsel. Durch das rechtzeitige Entfernen der verblühten Teile lässt sich die Blütezeit verlängern. Werden die Kapseln nicht entfernt, erfolgt Selbstaussaat, wodurch die charakteristischen Eigenschaften der Sorte jedoch nicht erhalten bleiben.
Grundpflege
Die Pflege von zarten Stiefmütterchen umfasst tägliches Gießen und die Anreicherung des Bodens mit mineralischem Dünger. Natürlich sollte man nicht vergessen, Unkraut zu jäten und den Boden im Winter mit Sägemehl abzudecken. Bei der Düngung empfiehlt sich ein stickstoff- und phosphorreicher Dünger. Stiefmütterchen erfreuen in vielen Städten Beete und Balkone. Diese Blume, ein Symbol der Liebe, hält sich nach dem Schneiden recht lange.
Siehe auch: Mehrjährige Blumen für den Garten und den Gemüsegarten, Fotos mit NamenDie
