Aprikosenbäume (Prunus armeniaca) sind wunderschöne und ertragreiche Obstbäume, die eine wertvolle Bereicherung für jeden Garten oder Obstgarten darstellen. Die Anzucht aus Setzlingen ermöglicht es Gärtnern, das Wachstum und die Entwicklung dieser Bäume besser zu kontrollieren und so gesunde und prächtige Exemplare zu erhalten. In diesem Artikel erfahren Sie alles Wichtige zur Anzucht von Aprikosensetzlingen – von der Samenauswahl bis zum Umpflanzen – und erhalten wertvolle Tipps für eine erfolgreiche Kultivierung.
Auswahl von Aprikosenkernen
Bei der Auswahl von Aprikosensamen für die Aussaat ist es entscheidend, gesunde und keimfähige Samen zu verwenden. Die Samen sollten aus einer vertrauenswürdigen Quelle stammen, beispielsweise von einer renommierten Gärtnerei oder einem zuverlässigen Lieferanten. Frische Samen sind vorzuziehen, da sie eine höhere Keimrate aufweisen. Achten Sie auf pralle Samen mit intakter Samenschale und vermeiden Sie verschrumpelte oder beschädigte Samen.
Saatgutvorbereitung
Vor der Aussaat von Aprikosensamen wird häufig eine sogenannte Stratifizierung durchgeführt, um die Keimung zu verbessern. Aprikosensamen benötigen eine Kälteperiode, um ihre natürliche Keimruhe zu brechen und die Keimung auszulösen. Gehen Sie bei der Stratifizierung der Samen wie folgt vor:
1. Sammeln Sie frische Samen und entfernen Sie jegliches Fruchtfleisch oder daran haftende Fruchtfleischreste.
2. Befeuchten Sie ein Papiertuch oder ein sauberes Tuch und verteilen Sie die Samen darauf.
3. Das feuchte Handtuch vorsichtig zusammenfalten und die Samen hineinlegen.
4. Legen Sie das Handtuch mit den Samen in einen Plastikbeutel und verschließen Sie ihn.
5. Bewahren Sie den Beutel etwa 8 bis 12 Wochen im Kühlschrank auf und halten Sie die Temperatur zwischen 0 und 5 °C (32–41 °F).
Keimende Aprikosenkerne
Nach Abschluss der Stratifizierungsphase können die Aprikosenkerne keimen. Befolgen Sie diese Schritte, um eine erfolgreiche Keimung zu fördern:
1. Füllen Sie Anzuchtschalen oder -töpfe mit einer gut durchlässigen Blumenerde, vorzugsweise einer Mischung aus Kompost, Sand und Torfmoos.
2. Die Aprikosenkerne mit der Spitze nach unten etwa 1 Zoll tief in die Erde stecken.
3. Bewässern Sie den Boden vorsichtig und achten Sie darauf, dass er gleichmäßig feucht, aber nicht durchnässt ist.
4. Stellen Sie die Schalen oder Töpfe an einen warmen Ort mit viel Sonnenlicht, zum Beispiel auf eine nach Süden ausgerichtete Fensterbank oder in ein Gewächshaus.
Pflege von Sämlingen
Aprikosensetzlinge benötigen die richtige Pflege, um starke Wurzeln zu entwickeln und gesund zu wachsen:
1. Halten Sie den Boden durch regelmäßiges Gießen gleichmäßig feucht. Vermeiden Sie Staunässe, da diese zu Wurzelfäule führen kann.
2. Schützen Sie die Sämlinge vor extremen Wetterbedingungen wie Frost oder starker Hitze. Erwägen Sie, sie an heißen Sommertagen zu beschatten oder abzudecken.
3. Düngen Sie die Sämlinge mit einem ausgewogenen Langzeitdünger, sobald sie ihr erstes echtes Blattpaar entwickelt haben, und befolgen Sie dabei die Anweisungen des Herstellers.
4. Die Sämlinge sollten leicht zurückgeschnitten werden, um eine kräftige Verzweigung zu gewährleisten und beschädigte oder kranke Triebe zu entfernen.
Aprikosentransplantation
Sobald die Sämlinge eine Höhe von etwa 15–20 cm erreicht und ein kräftiges Wurzelsystem entwickelt haben, können sie umgepflanzt werden. Befolgen Sie diese Schritte, um ein erfolgreiches Umpflanzen zu gewährleisten:
1. Wählen Sie einen geeigneten Standort für die Pflanzung der Aprikosensetzlinge und berücksichtigen Sie dabei Faktoren wie Sonneneinstrahlung, Bodenqualität und ausreichenden Abstand zwischen den Bäumen.
2. Bereiten Sie ein Pflanzloch vor, das breit und tief genug ist, um dem Wurzelsystem des Sämlings Platz zu bieten.
3. Nehmen Sie den Sämling vorsichtig aus dem Behälter und achten Sie darauf, die Wurzeln nicht zu sehr zu beschädigen.
4. Setzen Sie den Sämling in das Pflanzloch und achten Sie darauf, dass er sich in der gleichen Tiefe befindet wie im vorherigen Pflanzgefäß.
5. Füllen Sie das Loch mit Erde und drücken Sie diese um die Wurzeln herum leicht an, um Lufteinschlüsse zu vermeiden.
6. Bewässern Sie den Transport

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