Gärtner kultivieren in ihren Gärten eine Vielzahl von Pflanzen. Darunter befinden sich auch wärmeliebende Pflanzen, die niedrige Temperaturen vertragen. Daher benötigen sie eine angemessene Überwinterung, so auch Knollenbegonien. Die Lagerung ihrer Knollen über den Winter erfordert besondere Bedingungen. Mit der richtigen Vorbereitung und Pflege übersteht diese farbenfrohe und schöne Blume den Winter und blüht im nächsten Jahr wieder prächtig.
Kurzbeschreibung
Die wunderschöne Begonie zieht mit ihren leuchtenden Farben und der langen Blütezeit stets die Blicke auf sich. Optisch ähnelt sie Rosen und Pfingstrosen sehr. Die Sträucher blühen selbst im Schatten prächtig, und ihre Blütezeit beginnt im Sommer und endet im September.

Es gibt zahlreiche Gartenbegonienarten, die sich in Wuchshöhe, Knospengröße und Blütenblattform unterscheiden. Die größten Exemplare erreichen eine Höhe von bis zu 40 cm. Diese Blumen lassen sich in verschiedene Arten unterteilen:
- buschig;
- Zierlaub;
- knollenartig.
Jede dieser Arten benötigt im Winter spezifische Bedingungen. Die ersten beiden Arten sind frosthart und können daher, bei entsprechender Vorbereitung, im Boden bleiben. Knollenbegonien gelten als anspruchsvoller. Die Art der Überwinterung dieser Schönheit entscheidet über ihre zukünftige Blüte und Gesundheit.
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Trotz der geringen Größe des Strauchs sind die Knollen der Begonie recht groß. Für ein gesundes Wachstum benötigt die Pflanze die richtige Pflege. Sie gedeiht am besten in voller Sonne, blüht aber auch im Schatten gut. Die Begonie ist wärmeliebend und bevorzugt nährstoffreichen Boden. Sie verträgt regelmäßiges Gießen und kommt auch mit Trockenheit zurecht.

Vorbereitung auf den Winter
Bereits im Frühherbst sollten alle Knospen der Begonie entfernt werden. Dadurch kann die Pflanze vor dem ersten Frost die notwendigen Nährstoffe in ihren Knollen speichern. Wird dies nicht getan, dann Die Blume wird ihre gesamte Energie in die Knospenbildung investieren. und das Wachstum des oberirdischen Pflanzenteils. Sobald die Pflanze die notwendigen Reserven angesammelt hat, tritt sie bis zum Frühjahr in eine Ruhephase ein.

Nach dem Abschneiden der Knospen sollte die Begonie jedoch nicht ausgegraben werden. Sie sollte in der Erde bleiben, damit sich kräftige Wurzeln entwickeln können. So übersteht sie die ersten Herbstfröste problemlos. Am besten wartet man aber nicht so lange und entfernt die Pflanze erst später. Dadurch lassen sich die Begonienknollen problemlos über den Winter lagern.
Das könnte Sie auch interessieren:Wenn man die Pflanze zu früh ausgräbt, kann dies dazu führen, dass sie in der nächsten Saison weniger blüht. Nach dem Entfernen der Knospen sollte man weniger gießen und die Pflanze bei Regenwetter mit einer wasserdichten Abdeckung schützen. Sollte es zu plötzlichem Frost kommen und die Pflanze noch nicht lange im Boden sein, passiert nichts Schlimmes. Es erfrieren dann nicht die Wurzeln, sondern nur der oberirdische Teil der Pflanze.

Anschließend empfiehlt es sich, die Sträucher zu sortieren und die kleineren von den größeren Knollen zu trennen. Kleine Wurzeln trocknen nämlich schneller aus. Alle aus der Erde genommenen Blüten sollten dicht beieinander in einen Topf gestellt werden.
Jetzt Die Triebe sollten entfernt werden.Lassen Sie dabei 3 cm lange Wurzeln stehen und entfernen Sie die restliche Erde. Die Knollen müssen zum Trocknen an einen kühlen, trockenen Ort gebracht werden. Die optimale Trocknungstemperatur liegt bei 14–16 °C.OSie sollten etwa zwei bis drei Wochen in diesem Zustand bleiben. Während dieser Zeit trocknet der oberirdische Teil aus. Die Sträucher sollten auf einem Baumwolltuch ausgebreitet werden.
Lagerung im Innenbereich
Erfahrene Gärtner bedecken das Wurzelsystem mit einem Gemisch aus Torf, Sand und Vermiculit. Vermiculit speichert Wärme und Feuchtigkeit. Die Überwinterung von Begonienknollen schützt die Pflanze nicht nur vor Kälte, sondern auch vor Schädlingen und Nagetieren.

Um die Knollen besser zu schützen, können Sie Sand und Torf zu gleichen Teilen mit dem Substrat vermischen. Wählen Sie für die Überwinterung der Knollenbegonien einen geeigneten Behälter, beispielsweise eine Kiste. Die Winterpflege ist einfach, erfordert aber bestimmte Bedingungen. Für die Überwinterung benötigen Sie einen Raum, in dem die Temperatur konstant bei 10 °C gehalten werden kann.0C, feucht und dunkel.
Die Pflanze muss regelmäßig bewässert werden.Um zu verhindern, dass die Wurzeln vollständig austrocknen, ist Gießen bei einer Luftfeuchtigkeit von 70 % im Innenbereich nicht notwendig. Es empfiehlt sich außerdem, die ausgegrabenen Pflanzen regelmäßig auf Pilzbefall im Winter zu untersuchen. Bei starkem Befall sollten die betroffenen Stellen entfernt werden; bei nur leichtem Befall kann eine Behandlung mit Brillantgrün erfolgen.
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Diese Maßnahmen eignen sich für ausgewachsene Pflanzen, doch einjährige Pflanzen befinden sich in einer Ruhephase und behalten nach dem Ausgraben oft bis zum Frühjahr ihr grünes Laub. Sie sollten an einem kühlen, sonnigen Standort stehen. Gießen Sie nur selten, etwa einmal im Monat, und halten Sie die Erde leicht feucht.
Wenn eine junge Pflanze aus Samen gezogen wird, sollte sie im Herbst nicht zurückgeschnitten werden, da sie über den Winter weiterwächst. Würde man sie wie einen ausgewachsenen Strauch zurückschneiden, würden ihre Triebe absterben. Daher wird die Pflanze in einen Topf gepflanzt und im Haus gehalten.
Viele Menschen ohne Keller fragen sich, wie sie Begonien in ihrer Wohnung überwintern können. In diesem Fall kann die Pflanze in den Kühlschrank gestellt werden. Da in einen großen Topf nicht viele passen, können einige in einen Plastikbeutel gegeben werden. Stechen Sie den Beutel an mehreren Stellen ein, um eine gute Luftzirkulation zu gewährleisten. Stellen Sie den Beutel anschließend in den Kühlschrank und kontrollieren Sie die Knollen regelmäßig.
Pflege nach der Ruhephase
Etwa im März beginnen die Begonienknospen zu erscheinen. Die Pflanzen sollten ausgegraben und in ein Gemisch mit feuchtem Pflanzsubstrat gesetzt werden. Es wird aus folgenden Komponenten hergestellt:
- 2 Teile Torf;
- Je ein Teil Humus und Flusssand.

Beim Einpflanzen einer Knolle in ein Gefäß mit einem solchen Substrat ist besondere Pflege erforderlich, um die Keimung zu fördern. Die Pflanzen sollten möglichst nahe am Licht und bei einer Temperatur von 18 °C stehen.ODie Bewässerung sollte sparsam erfolgen. Das Wachstum verläuft langsam und ungleichmäßig. Zuerst bilden sich Wurzeln, dann oberirdische Triebe. Begonien sollten nicht in direktem Sonnenlicht stehen, sondern eher im Schatten und bei regelmäßiger Belüftung.
Das könnte Sie auch interessieren:Jetzt ist die beste Zeit, Knollenbegonien zu teilen und zu vermehren. Es empfiehlt sich, die Schnittstellen mit Holzkohle zu bestreuen oder mit kolloidalem Schwefel zu behandeln. Sobald die ersten Blätter erscheinen, können die Pflanzen in vorbereitete Töpfe umgepflanzt werden. Der Topfboden sollte gut bedeckt sein. Die Töpfe dürfen erst ins Freie gepflanzt werden, wenn das Frühjahr warmes, frostfreies Wetter hat.
Pflanzung im Frühling
Viele Experten empfehlen, Pflanzen vor dem Auspflanzen im Frühjahr abzuhärten. Dabei verlieren sie oft ihre Blätter, was aber normal ist. Sobald es warm wird, können sie an den vorbereiteten Standort gepflanzt werden.

Der Boden im Blumenbeet sollte locker und mit Sand vermischt sein. Für jede Knolle benötigen junge Pflanzen mindestens 15 x 15 cm Bodenfläche. Ausgewachsene Pflanzen brauchen für eine normale Entwicklung etwa 30 x 30 cm. Nach dem Pflanzen den Boden mit Asche und Humus bedecken.
Die richtige Bodenfeuchtigkeit ist für die Pflege entscheidend. Achten Sie darauf, dass der Boden weder zu nass noch zu trocken ist. Begonien gießt man am besten morgens. Vom Besprühen der Pflanze wird abgeraten, da dies zu braunen Flecken auf den Blättern führen kann. Ist die Pflanze hochgewachsen, empfiehlt es sich, sie anzubinden. Dadurch wird der Stängel stabilisiert.

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