Die ersten 14 Lebenstage einer Pflanze bestimmen ihre weitere Entwicklung, einschließlich Frucht- und Blütenbildung. In dieser Phase benötigen Sämlinge natürliches Licht; andernfalls ist keine gute Ernte zu erwarten. Je nach Sorte und Art benötigen die Pflanzen 12 bis 14 Stunden Tageslicht. Gärtner, die diese Lichtmenge nicht gewährleisten können, verwenden künstliches Licht.
Schaffung optimaler Bedingungen
Jede Pflanze benötigt eine Mindestmenge an Licht. Blumen beispielsweise benötigen etwa 7.500–8.000 Lux. In südlichen Regionen ist es selbst im Sommer schwierig, diesen Wert zu erreichen. Die maximale Lichtstärke beträgt dort nur 5.500 Lux. In nördlichen Regionen ist die Situation noch schwieriger. Ein Gärtner kann nicht ohne künstliche BeleuchtungIn der ersten Woche nach der Aussaat benötigen die Samen 12 bis 14 Stunden Tageslicht.
Manche Pflanzen benötigen 16 Stunden Licht pro Tag. Minimale und maximale Beleuchtungsstärken sind nicht immer auf der Verpackung angegeben. Falls der Saatguthersteller keine Angaben macht, wird ein Durchschnittswert von 7.500–8.000 Lux verwendet. Die „Schnittsetzlingsmethode“ ermöglicht die Wiederbelebung von Sämlingen, die unter Lichtmangel gelitten haben.
Schäden reparieren
Beschädigte Pflanzenteile werden vorsichtig oberhalb der beiden unteren Blätter abgeschnitten. Der untere Teil der Pflanze bleibt unversehrt. Der betroffene obere Teil wird dann als Steckling bewurzelt. Vor Anwendung dieser Methode sollten die Eigenschaften der Sämlinge untersucht werden. Die Stecklingsvermehrung eignet sich, wenn die behandelte Art durch Stecklinge vermehrt werden kann.
Die zweite Art von Schaden, verursacht durch zu viel oder zu wenig Sonnenlicht, ist nicht so leicht zu beheben. Bei zu wenig Sonne bildet der erste Blattschopf am Strauch vier Blätter, die höher liegen als erwartet. Das Problem ist leicht zu erkennen: Der Blattschopf wirkt spärlich und schwach. Je länger die Sämlinge diesem Zustand ausgesetzt sind, desto mehr Stress erleiden sie. Innerhalb von 72 Stunden lässt sich das Risiko von Ernteausfällen minimieren. Erhalten die Sträucher länger nicht genügend Sonnenlicht, müssen sie entfernt werden.
Das könnte Sie auch interessieren:Übermäßige Sonneneinstrahlung
Unerfahrene Gärtner, die ihren Setzlingen helfen wollen, übertreiben es oft. Ein plötzlicher Anstieg der Sonneneinstrahlung ist gefährlich. Ebenso gefährlich sind plötzliche Wetterumschwünge, wie etwa ein Hitze- oder Kälteeinbruch.
Die folgenden Tipps helfen Ihnen, eine solche Entwicklung zu verhindern:
- Sie müssen den Wetterbericht beachten;
- Bei kühlerem Wetter werden die Setzlinge abgedeckt;
- Bei drohender Hitze werden die Setzlinge in den Schatten gestellt.
- Wenn die Setzlinge in geschlossenem Boden stehen, wird das Glasgewächshaus mit Kreide gestrichen, um ein weiches, diffuses Licht zu erzeugen.
- Entfernen Sie das Abdeckmaterial rechtzeitig, da die Lufttemperatur steigt.
Die natürliche Tageslichtdauer für Sämlinge beträgt 12 bis 15 Stunden. Dieser Wert hängt von den Eigenschaften der jeweiligen Sorte ab. Jede Pflanze benötigt außerdem eine bestimmte Lichtmenge, gemessen in Lux. Wird diese nicht erreicht, ist künstliches Licht erforderlich.
