Nur weil Ihr Linoleumboden altmodisch ist, heißt das nicht, dass Sie ihn wegwerfen müssen. Er eignet sich sowohl für Stadtwohnungen als auch für Ferienhäuser. Der Bodenbelag kann sogar im Garten wiederverwendet werden. Das Material ist ideal zur Schädlingsbekämpfung, Möbelpflege und zur Unkrautbekämpfung im Gemüsegarten.
Linoleum zur Unkrautbekämpfung
Manchmal muss man lästiges Unkraut loswerden, das überall wächst. Die Lösung: Legen Sie den alten Bodenbelag über den Rasen. Das Unkraut bekommt keinen Sauerstoff, seine Wurzeln können nicht wachsen und es verschwindet. Es empfiehlt sich, das Linoleum ein Jahr lang, bis zum Frühjahr, liegen zu lassen.
Die Fläche bleibt mehrere Jahre lang frei von Unkraut und Nutzpflanzen. Sie können jedoch eine Schicht Schwarzerde über die verbrannte Fläche auftragen und ein Blumenbeet anlegen.
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Johannisbeer- und Stachelbeersträucher werden oft von Blattwespen und Glühwürmchen befallen. Mit Beginn des Winters ziehen sich die Insekten in die Erde zurück und warten dort die Kälte ab. Im Frühling, wenn die ersten Blätter austreiben, klettern sie an den Zweigen empor und befallen die Sträucher. Um dies zu verhindern, kann man altes Linoleum unter die Sträucher legen. Dieses sollte so lange liegen bleiben, bis es wieder kalt wird und die Blätter vollständig abgefallen sind. Dann rollt man es zusammen und entsorgt es.
Der Bodenbelag kann als Blumenbeet genutzt werden. Legen Sie ihn auf das Beet und stechen Sie in den gewünschten Abständen Löcher hinein. Die Beeren wachsen dann durch die Löcher hindurch, ohne verunreinigt zu werden. Das Unkrautproblem ist damit vollständig gelöst.
Gartenwege und Gartenmöbelpflege
Im gesamten Datscha-Gebäude können Streifen von Linoleum als Wege verlegt werden. Linoleum hemmt das Graswachstum, sodass es nicht entfernt werden muss. In Gewächshäusern und Gemüsegärten ist es angenehmer, auf einem glatten Belag zu laufen als auf dem Boden.
Um das gute Aussehen Ihrer Möbel zu erhalten, können Sie Linoleum verwenden. Es eignet sich zum Beziehen von Tischen, Stühlen, Bänken und Arbeitsplatten. Holzmöbel werden so vor Beschädigungen und Feuchtigkeit geschützt. Die Reinigung ist kinderleicht: Wischen Sie die Oberfläche einfach mit einem feuchten Tuch ab. Diese Methode kann Ihrem Landhaus einen besonderen Charme verleihen.
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Die Verlegung von Linoleum auf Dächern alter und kleiner Gebäude ist eine gute Alternative zu Dachpappe. Das Verfahren ist zwar etwas aufwendig, aber mit etwas Geschick und Erfahrung durchaus vorteilhaft. Es empfiehlt sich, die Bahnen waagerecht zu verlegen, beginnend ganz unten am Dach. Die Bahnen sollten sich im Abstand von 5–10 cm überlappen. Dadurch wird das Eindringen von Wasser verhindert. Diese Methode ist eine hervorragende Alternative zu Bitumenbahnen oder Dachpappe.
Das könnte Sie auch interessieren:Manche Handwerker fertigen Mosaike aus alten Linoleumstücken an und kleben diese auf die Oberfläche von Gebäuden oder Gegenständen:
- Man kann einen Zaun um den Garten herum errichten, das wirkt harmonischer;
- Kleben Sie die Blumenvase fest, um ihr eine besondere Note zu verleihen.
https://youtu.be/vVvxW2kWsHU
Das Gleiche lässt sich mit einem Zaun, einer Scheune und anderen Gebäuden machen.
Basis für Schüttgüter und Klebstoffe
Linoleum dient als Plattform zur Lagerung verschiedener loser Bau- und anderer Materialien. Sand, Lehm, Torf oder Schotter lassen sich darauf platzsparend ablagern. Dadurch wird auch der Transport von Steinen erleichtert.
Linoleumkleber lässt sich leicht herstellen, indem man ihn in Aceton auflöst. Anschließend füllt man die gesamte Lösung in ein Glas und verschließt es fest. Nach 24 Stunden ist der Kleber gebrauchsfertig. Er eignet sich zum Kleben von allem Möglichen.
- Plastik;
- Metall;
- Baum;
- Karton;
- Papier.
Altes Linoleum hat viele Verwendungsmöglichkeiten. Wichtig ist, es nicht wegzuwerfen. Dieses Material kann selbst das unansehnlichste Häuschen verschönern. Es hilft außerdem, Schädlinge und Unkraut abzuwehren und sie vollständig abzutöten. Man sollte jedoch bedenken, dass Linoleum rutschig und brennbar ist.

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