Alpengärten zählen zweifellos zu den schönsten Gestaltungsmöglichkeiten für ein Grundstück. Mit etwas Fachwissen lässt sich ein solcher Garten aber auch ohne professionelle Hilfe anlegen.
Schritt-für-Schritt-Anleitungen mit Fotos helfen Ihnen, schöne Ergebnisse zu erzielen, selbst wenn Sie so etwas noch nie zuvor gemacht haben.
Das Wichtigste ist, geduldig zu sein und sich Zeit zu nehmen, und nicht aufzugeben, wenn man nicht gleich beim ersten Mal ein positives Ergebnis erzielt, denn jeder Fehler lässt sich korrigieren!
Alpinrutsche selber bauen – Schritt-für-Schritt-Anleitung
1. Bei der Planung eines Alpengartens sollten Sie zunächst einen Standort auswählen und den Umriss des zukünftigen Gartens zeichnen. Dazu benötigen Sie ein Maßband und Pflöcke. Messen Sie mit dem Maßband die Fläche des Gartens aus und markieren Sie dessen Umriss mit Pflöcken (alternativ können Sie auch Kreide verwenden).
2. Die Fläche, auf der der Alpengarten angelegt werden soll, muss vorbereitet werden. Die oberste Bodenschicht wird bis zu einer Tiefe von etwa 40 Zentimetern abgetragen, anschließend muss die Fläche gejätet und das Unkraut entfernt werden.
3. Nach der Reinigung wird der Steingartenbereich mit einer etwa 10 Zentimeter dicken Schicht aus Kies, Schlacke und Bauschutt (Ziegelbruch, Granitbruch) aufgefüllt. Diese „Polsterung“ schützt die Wurzeln der Pflanzen vor Staunässe, verhindert Staunässe und sorgt für eine gute Belüftung. Diese Schutzschicht aus Kies und anderen Materialien ist im Diagramm des Steingartens deutlich erkennbar.
4. Als Nächstes muss eine durchlässige Schicht angelegt werden. Dies geschieht dort, wo der Boden dichter und schluffiger ist. Ist der Boden sumpfig, stellt er eine Gefahr für den Steingarten dar, denn Pflanzen für alpine Rutschen Sie sind es gewohnt, an sanften Hängen mit saurem Boden zu wachsen.
5. Die nächste Schicht des Aufbaus ist ein Sandkissen. Dazu wird eine 5 Zentimeter dicke Schicht Flusssand aufgetragen, verdichtet und bewässert.
6. Im nächsten Schritt werden Rasensoden, Perlit, Sand, Kiefernrinde, Holzspäne, feiner Schotter, Torfbruch, Humus und Sphagnummoos vermischt. Diese Schicht sollte nicht überdüngt werden, da die Pflanzen sonst zu hoch wachsen und das Erscheinungsbild des Steingartens beeinträchtigen könnten. Alternativ könnten sie durch Überdüngung absterben und den Steingarten kahl zurücklassen.
7. Die im vorherigen Schritt hergestellte Mischung wird über die gesamte Oberfläche des Steingartens verteilt, um dessen Relief zu gestalten. Bei der Anlage eines mehrstufigen Steingartens werden „Klippen“, „Gipfel“, „Wege“ und „Übergänge“ manuell geformt.
8. Nach dem Befüllen werden die Steine ausgelegt, unter die anschließend etwas Flusssand geschüttet wird.
9. Sobald die alpine Rutsche geplant ist, müssen nur noch die Pflanzen gesetzt werden.
Hier einige Beispiele dafür, wie schön und gut gepflegt selbstgebaute Sommerrodelbahnen nach all der harten Arbeit aussehen:
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Einen Alpengarten anzulegen ist gar nicht so schwer, doch die richtigen Ebenen zu schaffen und die Details so zu gestalten, dass die Blumen darin prächtig gedeihen, ist eine anspruchsvollere Aufgabe. Ein Alpengarten ist mehr als nur eine mit Kieselsteinen bedeckte und mit Blumen geschmückte Landschaft; er ist eine Struktur, die natürliche Felslandschaften nachahmt. Daher ist es beim Anlegen eines Alpengartens ratsam, die Schritt-für-Schritt-Anleitung genau zu befolgen und alle Empfehlungen zu beachten. So gelingt Ihnen garantiert ein wunderschöner und lebendiger Steingarten in Ihrem Garten!

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Valery Karnatsky
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